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Hundeforum Der Hund
Inge2017

Hund bekommt nach OP Epilepsie und uriniert wieder in die Wohnung

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Hallo, und danke für die Aufnahme in diesem Forum.

Ich möchte euch mal unser Problem schreiben, vielleicht hat jemand einen Rat für mich.

Unser kleiner 12jähriger Westie wurde operiert. Ihm wurde ein Tumor am Darm entnommen und gleichzeitig kastriert, weil er andauernd eine Prostatavergrößerung hatte. Der Tierarzt hat uns das so empfohlen.

Zwei Tage später bekam er in kurzen Abständen  2x  einen schweren Krampf, wir wussten nicht, was er hatte und sind zum Tierarzt. Wir hatten erst vermutet, er hätte Gift gefressen. Einen Tag später meinte der TA, es könnte sich um Epilepsie handeln. Der Hund wurde darauf gut eingestellt, hat aber einen Schaden zurück behalten durch die Krämpfe. Er hat einen starken Linksdrall, dreht sich nur nach links. Wenn er durch die Wohnung läuft, dann rennt er überall gegen und stößt sich den Kopf. Wahrscheinlich sieht er auf dem rechten Auge nicht mehr so gut oder gar nichts. Aber das große Problem für uns ist, er nässt seit dem wieder ein, er uriniert in der Wohnung wieder überall hin. Wir sind schon total verzweifelt.

Kann man eigentlich einen kleinen Hund von 12 Jahren noch einmal zur Sauberkeit erziehen?

Ich bin dankbar für jeden Rat.

Liebe Grüße Inge

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Hört sich nach einem Narkosezwischenfall an.

 

 

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Er hat nach der OP doch sicher ein Antibiotikum bekommen oder? Krampfanfälle können immer auch durch Medikamente ausgelöst werden. Kannst du mal auflisten, was er bekommen hat? Ich kenne eine Hündin, die aufgrund einer Doppelantibiose Krampfanfälle hatte. Die Medikamente wurden direkt abgesetzt und sie bekam Für 2 Wochen Luminal, dass dann langsam ausgeschlichen wurde. Sie ist seitdem anfallsfrei geblieben und die jetzigen Besitzer wissen, worauf sie beim tierarzt achten müssen.

 

Mein Rüde pinkelt sich unter Antibiotika Gabe übrigens auch ein (ist ein Sonderfall, weil er dauerhaft Cortison bekommt) aber Antibiotika scheinen das zu begünstigen. Er ist allerdings dann nicht unsauber sondern läuft einfach aus. Er bekommt das leider mit und es ist mit Sicherheit sehr unangenehm für ihn. Er versucht so lange anzuhalten, wie es geht aber manchmal ist es schon nach 3 Stunden soweit, ohne dass er sich gemeldet hat.

 

Auf welches Epilepsie Medikament ist er denn eingestellt?

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Stimmt, durch eine Narkose kann sowas natürlich auch auftreten.

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Das Pinkeln kommt durch die Epi Medikamente (Phenoleptil?). Ich habe einen Epileptiker. Nach einer Zeit bessert sich das, aber wird ws nicht mehr so lange einhalten können. Mit Sauberkeitserziehung hat das nichts zu tun. In dem Alter ist eine primäre Epi unwahrscheinlich. Wahrscheinlich durch die Op. Viel. Sauerstoffmangel bei der Narkose (was für eine Narkose?) Oder Stoffwechselbedingt (wurden die Blutwerte nochmal kontrolliert?

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Man kann auch einen 12 Jährigen Hund wunderbar stubenrein bekommen. Allerdings muss der Hund dazu gesund sein.

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vor 5 Stunden schrieb Colomba:

Er hat nach der OP doch sicher ein Antibiotikum bekommen oder? Krampfanfälle können immer auch durch Medikamente ausgelöst werden. Kannst du mal auflisten, was er bekommen hat? Ich kenne eine Hündin, die aufgrund einer Doppelantibiose Krampfanfälle hatte. Die Medikamente wurden direkt abgesetzt und sie bekam Für 2 Wochen Luminal, dass dann langsam ausgeschlichen wurde. Sie ist seitdem anfallsfrei geblieben und die jetzigen Besitzer wissen, worauf sie beim tierarzt achten müssen.

 

Mein Rüde pinkelt sich unter Antibiotika Gabe übrigens auch ein (ist ein Sonderfall, weil er dauerhaft Cortison bekommt) aber Antibiotika scheinen das zu begünstigen. Er ist allerdings dann nicht unsauber sondern läuft einfach aus. Er bekommt das leider mit und es ist mit Sicherheit sehr unangenehm für ihn. Er versucht so lange anzuhalten, wie es geht aber manchmal ist es schon nach 3 Stunden soweit, ohne dass er sich gemeldet hat.

 

Auf welches Epilepsie Medikament ist er denn eingestellt?

Hallo Colomba,

gleich nach der OP bekam er Tabletten, die ich ihm täglich geben musste. Ich kann nicht mehr sagen, wie die hießen. Die sollte ich nach den Krämpfen aber absetzen. Er ist jetzt gut eingestellt auf Luminaletten, die bekommt er morgens und abends wohl sein Leben lang. Dann bekommt er noch ein Mittel, das ist Cortison, das ist für die Nerven.

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vor 4 Stunden schrieb Lexx:

Das Pinkeln kommt durch die Epi Medikamente (Phenoleptil?). Ich habe einen Epileptiker. Nach einer Zeit bessert sich das, aber wird ws nicht mehr so lange einhalten können. Mit Sauberkeitserziehung hat das nichts zu tun. In dem Alter ist eine primäre Epi unwahrscheinlich. Wahrscheinlich durch die Op. Viel. Sauerstoffmangel bei der Narkose (was für eine Narkose?) Oder Stoffwechselbedingt (wurden die Blutwerte nochmal kontrolliert?

Hallo Lexx,

er bekommt für die Epilepsie morgens und abends je eine von den Luminaletten (Phenobarbital), welche Narkose er bekommen hat, das weiß ich leider nicht..

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Hallo Inge nochmal,

Phenoleptil ist das gleiche (Phenobarbital), du scheinst einen netten Ta zu haben der noch Luminaletten verschreibt (eigentlich müssen Hunde jetzt Phenoleptil bekommen weil es für Hunde ist, dann darf nichts mehr aus der Humanmedizin verschrieben werden. meine bekommt Luminal, die Luminaletten sind zu niedrig dosiert.

Die Unsauberkeit würde ich darauf zurück führen. Die Hunde sind zu beginn der Einnahme oft sehr verwirrt, da kam es bei uns auch schon mal vor das der Hund unten im Garten vor der Waschküchentür stand und dachte das wäre die Küche... auch ist vermehrter Harndrang eine Folge davon. meine Hündin ist eine kleine Pissnelke. Unsauber ist sie nicht mehr, aber sie kann max.3, wenns hochkommt 4 Stunbden einhalten. Auch das dass er das große Geschäft in die Wohnung macht kann gut daher rühren. Er ist einfach noch nicht ganz bei sich. das dauert , oft WOCHEN, aber es wird dann besser. Nur Geduld.

Frag deinen TA mal warum er nicht erst Pexion versucht hat, das ist relativ neu, keineswegs besser und für Serienanfälle nicht geeignet- aber geht nicht auf die Leber.

Gerade bei einem alten Hund würde ich das zuerst versuchen. Für uns ist das keine Option.

Ich könnte mir auch vorstellen das er eine Art Durchgangssyndrom hat, kommt ja gerade bei älteren Menschen öfter vor, ich weiß aber nicht ob es auch Hunde kriegen können, ich könnte es mir aber vorstellen.

Weißt du denn ob er eine Inhalationsnarkose oder eine Injektionsnarkose bekommen hat? Injektionsnarkosen belasten den Kreislauf sehr viel mehr und müssen verstoffwechselt werden.

Auch können bestimmte Narkosebestandteile an sich krampffördernd sein (meine Hündin muss eine spezielle Narkose bekommen), d.h. ein Hund der eh eine geringe Krampfschwelle hat, beginnt zu krampfen. An sich lösen sie aber keine Epilepsie aus.

 

Ich würde einfach Geduld haben. Falls es nicht besser wird seine Organwerte nochmal prüfen (es gibt auch stoffwechselbedingte Krampfanfälle) und sein Herz (auch eine Unterversorgung kann Krampfanfälle auslösen).

 

Ich denke aber der kleine Kerl braucht einfach Zeit um sich zu erholen. Macht alles wie immer. Wenn nötig lass ihn stündlich raus. 

Wenn dein Hund vorher stubenrein war, braucht er jetzt auch keine Sauberkeitserziehung. Er muss einfach wieder etwas klarer im Kopf werden.

 

PS: mein Hund ist 9, Epileptkerin seit sie 2 ist.

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vor 15 Stunden schrieb Lexx:

Hallo Inge nochmal,

Phenoleptil ist das gleiche (Phenobarbital), du scheinst einen netten Ta zu haben der noch Luminaletten verschreibt (eigentlich müssen Hunde jetzt Phenoleptil bekommen weil es für Hunde ist, dann darf nichts mehr aus der Humanmedizin verschrieben werden. meine bekommt Luminal, die Luminaletten sind zu niedrig dosiert.

Die Unsauberkeit würde ich darauf zurück führen. Die Hunde sind zu beginn der Einnahme oft sehr verwirrt, da kam es bei uns auch schon mal vor das der Hund unten im Garten vor der Waschküchentür stand und dachte das wäre die Küche... auch ist vermehrter Harndrang eine Folge davon. meine Hündin ist eine kleine Pissnelke. Unsauber ist sie nicht mehr, aber sie kann max.3, wenns hochkommt 4 Stunbden einhalten. Auch das dass er das große Geschäft in die Wohnung macht kann gut daher rühren. Er ist einfach noch nicht ganz bei sich. das dauert , oft WOCHEN, aber es wird dann besser. Nur Geduld.

Frag deinen TA mal warum er nicht erst Pexion versucht hat, das ist relativ neu, keineswegs besser und für Serienanfälle nicht geeignet- aber geht nicht auf die Leber.

Gerade bei einem alten Hund würde ich das zuerst versuchen. Für uns ist das keine Option.

Ich könnte mir auch vorstellen das er eine Art Durchgangssyndrom hat, kommt ja gerade bei älteren Menschen öfter vor, ich weiß aber nicht ob es auch Hunde kriegen können, ich könnte es mir aber vorstellen.

Weißt du denn ob er eine Inhalationsnarkose oder eine Injektionsnarkose bekommen hat? Injektionsnarkosen belasten den Kreislauf sehr viel mehr und müssen verstoffwechselt werden.

Auch können bestimmte Narkosebestandteile an sich krampffördernd sein (meine Hündin muss eine spezielle Narkose bekommen), d.h. ein Hund der eh eine geringe Krampfschwelle hat, beginnt zu krampfen. An sich lösen sie aber keine Epilepsie aus.

 

Ich würde einfach Geduld haben. Falls es nicht besser wird seine Organwerte nochmal prüfen (es gibt auch stoffwechselbedingte Krampfanfälle) und sein Herz (auch eine Unterversorgung kann Krampfanfälle auslösen).

 

Ich denke aber der kleine Kerl braucht einfach Zeit um sich zu erholen. Macht alles wie immer. Wenn nötig lass ihn stündlich raus. 

Wenn dein Hund vorher stubenrein war, braucht er jetzt auch keine Sauberkeitserziehung. Er muss einfach wieder etwas klarer im Kopf werden.

 

PS: mein Hund ist 9, Epileptkerin seit sie 2 ist.

 

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