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Dein Hundeforum  Der Hund
dizzyd

Unkastrierte Hündin zu Rüde

Empfohlene Beiträge

Wilde Meute   
vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Es geht darum, daß dadurch das Pyometrarisiko gesteigert ist. Das wurde hier irgendwann einmal näher beschrieben.

 

Genau, die Hündin eines Bekannten hat es das Leben gekostet.

 

Deshalb verstehe ich nicht,wie man damit so leichtfertig umgehen kann.

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gast   

Was hat ihr das Leben gekostet? Wurde sie von einem unkastrierten Rüden gedeckt? Oder meinst du die Pyometra? Meine Hündin hatte auch eine, geschlossen, mit ca. 10.

Auf ihr ist nie ein Rüde gewesen.

 

Dass grundsätzlich dass Risiko etwas erhöht ist, das mag sein. Aber eine Panikmache oder unnötige Dramatik ist ganz sicher nicht nötig.

 

Das Infektionsrisiko besteht auch bei einem normalen Deckakt, dennoch habe ich noch nie von einer gewollt gedeckten Hündin gehört die eine Pyometra entwickelt hat.

Meistens (nicht immer!!) sind es eher ältere Damen. 

Ein Infektionsrisiko besteht übrigens bei jedem Lebewesen das kopuliert.... egal ob das ein Mensch, ein Hund, oder eine Katze ist.

Ich finde es auch da wieder wunderlich dass der Hund da wieder so eine Sonderstellung einnehmen soll.

Geschlechtsverkehr bringt ihn fast um :D 

Natürlich würde ich nicht jeden Rüden über meine Hündin hoppeln lassen, aber wenn ich meine Hunde im Haus habe, kann ich sie untersuchen lassen.

Und es ist maximal 2x imJahr... also absolut zumutbar m.M.n.

 

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Michelle003   

Meine Hündin (8 Jahre alt) wurde vor circa einem halben Jahr ebenfalls wegen einer Pyometra kastriert. Gekostet hat das circa 700 Euro, wenn man alles zusammenrechnet (Voruntersuchung, Ultraschall, Röntgenaufnahme, Blutbild, Medikamente, Not-Op und der Aufenthalt über Nacht). 

Sie ist durch die Kastration etwas gieriger geworden beim Fressen, ansonsten gab es keine Veränderungen im Charakter. 

 

Ich hoffe das hilft dir rein informativ weiter. Ich weiß selbst noch nicht ob ich, sollte je eine andere Hündin in meine Obhut gelangen, eine Kastration durchführen lasse ohne einen gesundheitlichen Anlass. Das werde ich wohl dann entscheiden wenn es irgendwann mal so weit ist. Deshalb möchte ich dir auch nichts raten, denn ja das Erlebnis war schlimm aber ein Freund davon bin ich auch nicht.

 

 

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Wilde Meute   
vor 2 Stunden schrieb Lexx:

 

Was hat ihr das Leben gekostet? Wurde sie von einem unkastrierten Rüden gedeckt? Oder meinst du die Pyometra?

....

Und es ist maximal 2x imJahr... also absolut zumutbar m.M.n.

 

 

Die Pyometra, resultierend aus dem Deckakt.

 

Es ist ein vermeidbares Risiko, deshalb würde ich es nicht zulassen. Ich bin halt eher der Mensch der versucht Risiken zu minimieren,

da, wo es eben möglich ist. Gilt für die Lebewesen wo ich die Verantwortung übernommen habe.

Falls das eine schlechte Angewohnheit sein sollte, kann ich gut damit leben ;)

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Newi   
Am 23.4.2017 um 18:59 schrieb dizzyd:

Ein Problem nicht, einfach nur Unicherheit aufgrund alleiniger Erfahrung mit Rüden. Wir waren jetzt schon zwei mal mit ihr spazieren, nächsten Sonntag wieder .. und haben uns schon leicht in sie verliebt. Naja, nur Not wenn es wirklich nicht geht, müsste sie halt kastriert werden :( Eine Trennung während der Zeit ist schwierig zu organisieren. 

 

Du würdest die Hündin kastrieren lassen, nur weil du nicht magst, wenn sie ein bischen aufeinander rum hoppeln? - Ich hoffe, du kriegst nie Kinder...:D

 

Nein, im Ernst.....ich kann dir mal ein wenig an Erfahrungsbericht beisteuern:

Ich habe 1 Rüden (8 Jahre, intakt), 2 Hündinnen (5 und 1,5 Jahre, intakt).

Bei den Läufigkeiten ist das natürlich immer ein Problem, denn trennen kann und darf ich vor allem den Rüden und die Ersthüdin nicht - die sind wie ein altes Ehepaar und wenn ich die trenne, dann habe ich hier Wolfsgeheul.

Da ich zu Hause bin, konnte ich das bisher aber immer gut managen und bei schnellen Einkäufen wurden eben beide mit Hose und T-shirt bestückt und durch eine Gittertür getrennt.

Der Rüde ist immer nur während der Stehtage aufgedrehter, dann jammert er auch schon mal ein wenig. Generell denke ich, dass Rüden, die mit läufigen Hündinnen zusammen leben, schneller lernen nicht die ganze Läufigkeit hindurch so aufgedreht zu sein. Die Mädels lassen sie nur während der Stehtage ran, dann riechen sie auch anders. Das lernen die Rüden.

Meine Zweithündin war nun das erste mal läufig, zusammen mit der Ersthündin, und hier lief eine regelrechte Orgie ab - unter den Weibern? ;)

Die bespringen sich dann nämlich auch oft gegenseitig.

Und ich habe Bekannte mit kastrierten Rüden und intakten Hündinnen, die hoppeln auch während der Stehtage aufeinander rum.

 

Ist doch ein ganz normaler Trieb, den wir Menschen auch haben. Warum sollte man das unterbinden, wenn nichts passieren kann?

 

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2010   

Vorweg:

Ich hatte 5 Jahre ein intaktes Päärchen.

Meine Hunde aus dem Tierschutz waren allesamt kastriert.

 

Ich habe kein Problem mit der Sexualität von Tieren. Meine Rüden eingeschlossen. Wenn ich aber hier lese, dass ein Terriere Rüde, wegen (vermeintlicher) Hypersexualität kastriert wurde, dann rate ich wirklich dringend davon ab, dem eine unkastrierte Hündin vor die Nase zu setzen.

 

Egal ob der Rüde nur nomal sexuell interessiert war oder tatsächlich hypersexuell.

Und wenn weiter lese, dass eine 340 Euro so viel Geld sind für die  Hundehalterin, dann rate ich gänzlich von einem 2. Hund ab.

Das ist ja nicht mal der normale Kaufpreis eines Hundes. Wenn einem diese Summe schon ernsthaft weh tud, Hände weg vom 2. Hund.

 

Ich musste letztes Jahr von einem Tag zum andern meine Hündin notoperieren lassen. Über 1000 Euro ...und ich bin heilfroh, dass ich das mal eben so abdrücken konnte und im Notfall auch noch mehr.

Man muss sich Tiere auch leisten können. Und wer sich ein Tier leisten kann und glüclich ist, sollte sich überlegen, ob es Sinn macht sich am Rande des Existensminimums zu bewegen nur weil man einen "sehnlichen" Wunsch hat.

 

Die Mehrhundehaltung ist Mode. Und nicht immer gut.

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