Jump to content
Dein Hundeforum  Der Hund
NannyPlum

Unbekannte Vorgeschichte - doch kein Argument gegen den Hund vom Tierschutz?

Empfohlene Beiträge

gast   
vor 20 Minuten schrieb marcolino:

Seihst du, Estray, so unterschiedlich kann es sein :)

 

Ich finde es z. B. unheimlich spannend und beglückend, einen Hund von Welpenbeinen an zu begleiten, und ihm dabei zu helfen, in diesem Leben zurecht zu kommen :)

 

Aber ich habe es ja auch beim Kindertanz geliebt, mich mit einem Hummelhaufen von Erstklässlern zu befassen :ph34r:

 

 

Für mich ist es das größte Glück zu sehen wie ein erwachsener Hund anfängt zu LEBEN. Damit meine ich z.B. als die Pflegehündin hier zum ersten mal entdeckt hat wie gut Gras schmeckt oder dass man die Möglichkeit hat 100 Meter rennen kann. Dass es für den Menschen auch Freude macht einen Welpen aufwachsen zu sehen glaube ich schon aber bei der Übernahme eines Tierschutzhundes ermöglich ich diesem auch die Freuden des Lebens kennen zu lernern wozu er sonst, zumindest wenn er in einem großen TH im Ausland sitzt, nie die Möglichkeit bekommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Estray   

Für mich wäre ein Argument für Zucht überdurchschnittliche Gesundheit und Langlebigkeit. 

 

 

Und da Zucht das nicht erreicht, bleiben ziemlich wenige (keine) Argumente übrig..meines Erachtens. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   
vor 19 Minuten schrieb Estray:

 

Zeig doch hier mal ein Foto :) . 

die ersten beiden Fotos sind direkt nach der Ankunft bei mir. Da wollte sie noch nicht aussteigen.

SAM_3179.JPG

SAM_3182.JPG

SAM_3215.JPG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
mikesch0815   

Ey! Eine entfernte Cousine von Tuuli! Wie nett! :wub:

 

so weit

Maico

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
velvetypoison   

Ich scheue mich grundsätzlich nicht vor "unbekannter Vorgeschichte" - das liegt aber auch daran, dass ich mich persönlich ziemlich flexibel auf vieles einstellen kann und auch dazu bereit bin (Ja, ich weiß das andere das nicht können und auch nicht wollen - da ist keine Wertung dabei)

Ich gehe immer davon aus: Das krieg ich schon hin :)

 

Ich hab 11 Jahre Stressi "ausgehalten", kam dann ins Thema "Angsthund" - wo ich eigentlich selbst die größte Angst vor hatte. Einfach das nicht zu können weil ich mich zu unsensibel dafür halte/gehalten habe und bin dann zum Thema "Welpe aus schlechter Haltung gekommen". Ich hab mich jedem angepasst. 

Welpen sind auch so überhaupt nicht meins. Jaja, war irgendwie eine schöne Zeit... aber nichts, dass ich wieder haben muss.

Welpenzeit ist/war bei mir immer: Warten bis er endlich erwachsen ist :lol:

Einen Welpen zu wählen hat mich sehr verunsichert.Das war aber das erste mal, dass ich genau wusste: In meiner Situation damals, musste das so sein.

 

 

Ich habe heute den direkten Vergleich zwischen meinem Hund und einigen, die keinen so üblen Start hatten wie er.

Ein Teil unterscheidet sich nicht von ihm, bei anderen denke ich immer so: "Um Himmels Willen, was ist da denn passiert?" :(

 

Zugegeben: Vielleicht habe ich mich intensiver und extremer in diese Welpenzeit gekniet - aus lauter Angst ihn zu versauen.

Das aber nicht weil er aus schlechter Haltung kam, sondern weil er einfach ein Welpe war und ich die Verantwortung hatte, ihm die Welt zu zeigen und zu erklären.

Wenn mir jemand also sagt "Du hast Glück gehabt" finde ich das gar nicht schön.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Flusentrude   

Nein,ausschließen sollte sich das nicht.

Aber,ich muß auch alle anderen Faktoren berücksichtigen - lebe ich allein,habe ich Familie ,vielleicht mit kleinen KIndern,sind schon andere Hunde vorhanden,lebe ich in einer Etagenwohnung oder weit außerhalb....so manches Päckchen,was ein TS-Hund vielleicht trägt,stört irgendwo gar nicht und woanders ist es ein No-Go.

Die Frage ist ja:kann ich damit leben,wenn der Hund das Päckchen nicht oder nur teilweise ablegen kann?

Als der Aaron zu uns kam,hieß es z.B. "Fährt nicht Auto".

Gut,die Überlegung war:ist es schlimm,wenn er NICHT daran gewöhnt werden kann?

Nein,für uns wäre das nicht schlimm gewesen.Man hätte ihn zu wirklich unabdingbaren Fahrten medikamentös behandeln müssen und ansonsten wären wir halt icht mit ihm gefahren...

Ich kann mich aber hier an Threads erinnern,wo wegen "fährt nicht Auto" und "bleibt nicht allein" der Hund wieder weg mußte.

Also  - für mich ist es wichtig,mir vorher zu überlegen,was gar nicht geht.

Sein Päckchen hat Aaron immer noch,obwohl er inzwischen gut im Auto mitfahren kann.

Das heißt für mich:Verreisen nur,wenn meine Tochter hier einhütet - denn er bleibt nicht woanders ,und längere Fahrten gehen auch nicht.Aber gut,ich persönlich kann damit leben.

Aber es war für mich schon ein Grund,beim nächsten Hund dann doch einen jungen Hund vom Züchter zu nehmen.Ach so:vorher waren`s geschenkte Welpen aus Uups-Würfen - die hatten natürlich genauso wenig eine schlechte Verganganheit wie der Zwockel.

Übrigens:wenn der Aaron nicht gewesen wäre,wäre hier vermutlich ein TS-Hund eingezogen (gar nicht mein Beuteschema,aber beidseits Liebe auf den ersten Blick ;) ) ,aber er Ersthund hat natürlich Mitspracherecht...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
KleinEmma   

Also, mh, ich bin ja auch pro Tierschutzhund und bei mir wird es auch dabei bleiben. Ob Welpe oder erwachsener Hund - das wird sich zeigen und ich hoffe, dass Emma uralt wird und ich mir darüber in den nächsten 15 Jahren keine Gedanken machen muss :)

 

Früher hatte ich immer Hunde vom Welpenalter an und habe das auch immer genossen. Das ist eben nochmal etwas anderes, einem Welpen und Junghund die Welt zu zeigen und mit ihm eine schöne Beziehung zu schließen,als mit einem erwachsenen Hund. Anders! Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Eigentlich wollte ich gar keinen Welpen mehr und dann fanden wir Emma, die wir eigentlich vermitteln wollten...aber mein Herz schlug sofort Purzelbäume und so bin ich zu meinem Seelenhund gekommen. Mir hat die Welpenzeit super gut gefallen. Emma war und ist aber auch unkompliziert. 

Da muss ich Estray Recht geben, denn es gibt viele Menschen, die sich die Welpenzeit ausschließlich knuffig und sooooo süüüß vorstellen und das kann dann nach hinten losgehen.

Kann natürlich auch mit erwachsenen Hunden passieren und so sehr ich pro Tierschutzhund bin: Auch darunter gibt es welche, die nicht wirklich einfach sind. Kommt halt doch auch mit darauf an, wo und vor allem wie sie vorher lebten und welchen Charakter sie mit auf die Welt brachten.

 

Ich habe noch nie einen Hund vom Züchter gekauft. Meine Vorstellung eines guten Züchters ist, dass die Welpen richtig gut aufwachsen, keinen Mist erleben, die Eltern gesund sind und die Eltern einen "guten" Charakter haben (also nicht aggressiv o.ä.). Das wäre dann ein Pro für Zuchtwelpen. Denn, so jung Emma auch war, sie hatte anfangs tierische Panik vor  bestimmten Männern. Ich gehe davon aus, dass so etwas o.ä. bei einem Welpen nicht passiert, der beim verantwortungsvollen Züchter aufwächst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Lanya   

Dieses  Thema  hatten wir schon oft  und ich  bin der Meinung  es sollte  jeder für sich  entscheiden woher er seinen Hund  nimmt.  Davon ab das ich daran glaube  das dein Hund  dich findet.  

 

Ich habe  drei Hunde  mit drei völlig unterschiedlichen  Geschichten. Für jeden haben  wir uns ganz bewusst  entschieden.  

 

Buddy war eine private Abgabe und ein ursprünglich ein Vermehrerhund.  Yuri ist ein Strassenhund aus Russland. ENa ist vom Züchter. 

 

Ich sehe kein besser oder schlechter . Man  muss sich nur auf ihre Geschichten  einlassen  können.  

 

Egal  für welchen  Hund man sich entscheidet  man  bekommt  immer kritische  Stimmen.  Wie konntest  du einen Hund  aus  dem Ausland  nehmen bzw  einen der vom Vermehrer  kam.  

 

Und als Enya  kam wurde  ich ganz  schön angemacht wie ich mich  für einen Hund  vom Züchter entscheiden  konnte  nachdem  ich so viele Pflegis hatte. 

 

Recht kann man es nie allen machen.  Wichtig  ist das man selber zufrieden  ist  mit seiner  Entscheidung und die Entscheidung  des Gegenüber akzeptieren  kann. Ich glaube  das ist  das schwierige  und deswegen  kommen  diese Aussagen. Man  möchte  seine Entscheidung  rechtfertigen  und  entschuldigen  weil man weiß  das Gegenüber findet  sie nicht ok.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
2010   

Ich wechsel immer

Tierschutz: Vorgeschichte egal, meinen Möglichkeiten angepasst, was die aktuellen Bedürfnisse dese Tieres sind.

 Also ich kann etwas schwierige aufnehmen, aber es muss dennoch passen, zu meiner Wohnumgebung und zu den vorhandenen Hunden. Ich würde bewusst kein Tier aufnehmen, was ich von meinen anderen trennen müsste.

 

Zuchtwelpe von hervorragendem Züchter mit bester Prägung und Gesundheit.

 

Beides ist toll, beides macht Spass. Aber ich muss mich nicht geisseln und immer nur retten, ich muss auch nicht unbedingt einen Welpen haben. Wenn ein Züchter einen schon sauberen gut sozialisierten Hund abgibt, ist das für mich ein Traum.

 

Welpen sind niedlich, das sehe ich wie Velvetpoison. Der Vorteil am Welpen ist: die wachsen schnell und sind dann keine Welpen mehr ;) Ich muss die nicht haben,  aber vom Züchter gibts halt 99 % nur Welpen...

 

Und ja, wenn mir ein Tierschutzwelpe angebracht wird...würde ich auch mein bestes geben.

Neulich hätte ich einen ganzen Wurf aufziehen können.

Trächtige Tierschutzhündin sucht Kreissaal mit anschliessender Krabbelgruppe....Konnte ich leider mit meiner Arbeit nicht vereinbaren, das hätte ich gerne gemacht...

Andererseits.......ob ich mich hätte trennen können..von der Vernunft her ja, aber vom Gefühl wär es schwer geworden....und so ein Wurf macht ja massig Arbeit...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

×