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Hundeforum Der Hund
Juline

@mimimi // Toleranz gegenüber Eindringen in Individualbereich

Empfohlene Beiträge

@mimimi und natürlich alle, die etwas dazu sagen möchten

 

Im anderen Thread gelesen, mach ich daraus mal ein eigenes Thema, weil ich das ganz interessant finde und es drüben wohl unterginge:

 

Am ‎27‎.‎04‎.‎2017 um 03:48 schrieb mimimi:

Meine Hunde müssen es tolerieren, dass andere Hunde in ihren Individualbereich eindringen. Ich bringe ihnen bei, auch damit umgehen zu können. Sie müssen lernen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Sie müssen nicht "sei schweig und zittere" kommentarlos hinnehmen. Sie dürfen ihre Meinung sagen. Aber das ist was anderes, als "nicht tolerieren".

 

Wie bringst du ihnen das bei?

 

Wie groß ist der Individualbereich deiner Hunde?

Was dürfen sie, wenn ein fremder Hund eindringt, was nicht?

Wie nimmst du Einfluss darauf?

 

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Sie / er schrieb ja im gleichen Beitrag, dass sie / er es als eindringen in den Individualbereich versteht, wenn man sich einfach begegnet im Kaufhaus, im Fahrstuhl, beim Wandern....

Vielleicht liegt ein Missverständnis aufgrund einer unterschiedlichen Definition zugrunde. 

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Es geht doch im Zitat um Hunde, nicht um Menschen in Kaufhäusern.

Mich interessiert einfach, wie mimimi ihnen das beibringt, "auch damit umgehen zu können".

 

 

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Man sollte aber schon mal definieren, was man unter "Eindringen in den Individualbereich" konkret versteht. 

Aber ich warte einfach mal ab :) .

 

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Meinst du Menschen oder andere Hunde?

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Andere Hunde. Fremde Hunde.

 

Zitat

Meine Hunde müssen es tolerieren, dass andere Hunde in ihren Individualbereich eindringen.

 

 

Ich bin einfach mal neugierig, wie mimimi damit umgeht. Ich habe schon einige ihrer (seiner?) Beiträge sehr gut gefunden, ihr (sein?) Umgang mit Hunden scheint mir über "normales" Trainieren und Konditionieren hinaus zu gehen.

 

Das Tolerieren fremder Hunde im Individualbereich ist immer noch ein Problem von Tschuli. Ich mute es ihr zumeist gar nicht erst zu, weil ich nachfühlen kann, wie unangenehm ihr das ist. Aber manchmal ist es ja leider unvermeidlich und da hab ich die optimale Lösung noch immer nicht gefunden :)  falls es die für meinen Hund überhaupt gibt... ich bezweifle es ein wenig.

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Ich lasse jedem Hund grundsätzlich seine eigene Auffassung von Sympathie und Antipathie. So wie ich sie mir auch selber lasse. Und ich lasse jedem unserer Hunde seine eigene Reaktion auf Menschen oder andere Hunde, solange es eine deeskalierende Reaktion ist. Das soll erst mal meiden sein, wenn das nicht geht, dann von mir aus drohen. Was ich nicht dulde sind aktive Aggressionen in meinem Beisein. Da bestimme ich wer angegangen wird oder nicht. Und dieses Vertrauen in meine Führung hat auch jeder unserer Hunde. Wenn etwas geklärt werden muss, dann kläre ich das.

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Am 29.4.2017 um 18:59 schrieb Juline:

Ich bin einfach mal neugierig, wie mimimi damit umgeht. Ich habe schon einige ihrer (seiner?) Beiträge sehr gut gefunden, ihr (sein?) Umgang mit Hunden scheint mir über "normales" Trainieren und Konditionieren hinaus zu gehen.

 

:blush: Vielen Dank, es freut mich, dass dir ein paar Beiträge gut gefallen haben. :blush: Aber "ihr" :10_wink: Umgang geht nicht _über_ irgendwas hinaus. Eher im Gegenteil: Er bleibt weit dahinter zurück. Eigentlich bin ich sehr altmodisch mit meinen Hunden: Sie lernen aus dem Zusammenleben, und was wir nicht brauchen, machen wir nicht. So haben  (und hatten) meine Hunde kein einziges Kommando oder Signal oder Ritual, mit denen ich sie ihn "Notsituationen" "kontrollieren" könnte. Aber irgendwie funktioniert's doch. Bei meinem Großen sogar erst richtig gut, seit ich völlig aufgehört habe, ihm irgendwas "Soziales" bewusst beibringen zu wollen.

 

Mein Beitrag bezog sich ja auf das (von mir empfundene) "Lagerdenken", bei dem es immer nur um den eigenen Hund geht, auf den Rücksicht genommen werden muss und der in meinen Augen dann aber auch nichts dazulernen kann. Auch um das "Lagerdenken", was ein gut erzogener Hund ist und was nicht, oder was verantwortungsvoll und was nicht etc. Ich frage mich halt immer, wer das eigentlich definiert und warum. 

Ich fürchte, das ich deine Fragen nicht beantworten kann; ich weiß tatsächlich nicht, WIE das ging. Es war auch gar nicht meine Absicht, ich wollte nur zum Nachdenken anregen, dazu anregen, die eigene Sichtweise, den eigenen Blickwinkel mal zu ändern und sich auch mal in andere Sichtweisen hineinzuversetzen. Irgendwas hat es damit für mich wohl zu tun. Auch mit "Vorbild" und "Anleitung zur Selbständigkeit", worauf sich ja mein Beitrag davor bezog.

 

Das ist jetzt wahrscheinlich keine befriedigende Antwort für dich, sorry. Ich wollte mich aber wenigstens mal melden. Mal sehen, vielleicht fällt mir beim Bügeln jetzt noch was dazu ein. :)

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(bearbeitet)

Okay danke mimimi :)  viel Spaß beim Bügeln :D ....dann formuliere ich meine Fragestellung mal konkreter und meine damit nun jeden, der dazu Gedanken hat.

 

Folgende Situation, als Beispiel: Tschuli und ich laufen trutschelig im Feld, ohne Leine, breiter Weg, ich sag mal 6 Meter breit. Rechts und links Weidezäune, Maisfelder, egal was, wir können nicht ausweichen.

Hund kommt entgegen, freut sich, uns zu sehen, guckt her, trabt fröhlich auf uns zu, wedelt. Ab 20 Metern findet Tschuli das ganz und gar doof, fängt an zu drohen. Sie ist von Welpe an ein durch und durch misstrauischer Typ und legt keinen Wert auf Smalltalk oder lustige Zufallsbekanntschaften.

 

So, was nun. Ich will da ohne Stress durch, Tschuli eigentlich auch -wenn der andere uns nicht beachten, nicht angucken, nicht freuen, nicht wedeln täte, wär alles gut, dann ginge man einfach kontaktlos aneinander vorbei, vielleicht sogar mit einem kurzen gegenseitigen Schnuff am Hintern. Dieser Hund aber will eindringen in ihren persönlichen Bereich, was mehr eine psychische als eine körperliche Angelegenheit ist, und ist wohl nur mit extremer Drohung oder gar Maßregelung davon abzuhalten.

 

Verscheuche ich jetzt den fröhlichen Hund? Oder bremse ich Tschuli aus, verbiete ihr das Drohen und unterdrücke damit ein Verhalten, das ich eigentlich völlig in Ordnung finde?

Oder bringe ich ihr bei, das zu ertragen? Nett zu sein? Geduldig, gelassen zu sein? Macht das überhaupt Sinn? Wenn ja, wie mache ich das? (auf diese Frage hatte ich mir konstruktive Gedanken erhofft @mimimi:) )

 

Vor diesem Dilemma stehe ich zuweilen (obwohl ich glaube, die Antwort längst zu kennen).

Tschuli ist vielleicht zu Fremden asozial im wahren Sinn des Wortes und dennoch ist dieses Verhalten völlig okay. Wenn der andere nicht eindringt in ihren Bereich, ist alles gut. Sie greift nicht an, verletzt nicht, geht ihres Weges, wenn sie nur ihre Ungestörtheit um sich herum haben darf. Nur mit diesen sog. distanzlosen ("unhöflichen") Hunden hat sie ein Problem, das kann im blödesten Fall schon das Fixiergucken eines BC sein.

 

 

 

 

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Vergessen:

 

vor 1 Stunde schrieb mimimi:

 :blush: Aber "ihr" :10_wink: Umgang geht nicht _über_ irgendwas hinaus. Eher im Gegenteil: Er bleibt weit dahinter zurück. Eigentlich bin ich sehr altmodisch mit meinen Hunden: Sie lernen aus dem Zusammenleben

 

Über, unter, hinter, das ist Ansichtssache :)

 

Ich mag es, wenn Menschen ihren Hunden mehr zutrauen als Kommandos zu erlernen, Befehle auszuführen und Tricks zu absolvieren. Wenn Antworten nicht in stupider Konditionierung gesucht werden, sondern das Tier als fühlendes und wissendes und könnendes Wesen betrachtet und erlebt wird.

Das ist dann "über" -- durchschnittlich gut :) 

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