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Hundeforum Der Hund
gast

"Warum Hunde nicht die besten Freunde der Menschen sind"

Empfohlene Beiträge

Ich finde diese Boxen sind eine totale Unsitte. In anderen Ländern weiß man das auch und da sind sie auch verboten. Deutschland muss da wohl einfach noch etwas reifen im Verständnis der Bedürfnisse anderer Spezies (witzig, und das wo wir uns so oft über andere Nationen erheben, mit unserer angeblich so fortgeschrittenen Moral).

 

Dass der Hund auf uns angewiesen ist, das ist wohl eine Tatsache und dass es mehr als genug HH gibt, die wenig Verständnis für ihre Hunde aufbringen, lässt sich auch nicht von der Hand weisen...

 

Sicher haben wir bei unserem Welpen auch Fehler gemacht, ganz klar, keiner ist Perfekt. Aber wir haben immer versucht seine Bedürfnisse zu erfüllen. Als der kleine Knirps im Auto in der Box geweint hat, habe ich mich zu ihm gesetzt und ihn getröstet. Trotz aller Unkenrufe, der Hund würde sich dann das meckern angewöhnen.
Was hab ich jetzt? Einen Hund, der Stundenlang entspannt auf dem Rücke liegend Auto fährt.
Das nur als Beispiel. Unser Hund hat einfach gelernt, wenn er ein Bedürfnis hat, dann darf er uns das auch mitteilen und in der Regel wird das dann auch erfüllt.

 

Ja, mein Hund darf auch nach mehr Futter fragen, wenn er hungrig ist und wenn er quengelt, dass er raus will, dann muss er auch raus und dann springe ich auch Nachts auf und geh mit ihm.

 

Ja, manchmal hat man schon das Gefühl, dass der Hund uns gut erzogen hat, aber wir haben keine Probleme und ich hab das Gefühl, ihm geht's gut und er fühlt sich wohl..

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Caillou war auch schon in Boxen.

In Autos. Wo sie reingehören. 

 

Es gab in meiner Wohnung sonst genug Ruheplätze für ihn. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir die Bude mit einem Käfig zu verschandeln. 

 

Angeblich geht es ja immer nur um den Platz an sich. Den kann man auch ohne Käfig schaffen. Da braucht es keine Gitter oder Türen oder Netze. 

 

Er musste auch nachts nicht verzweifelt eingesperrt winseln ("auf sich aufmerksam machen"), weil er rausmusste - oder seinen Schlafplatz beschmutzen. Weil ich keinen Bock hatte, rauszugehen oder nicht wach wurde. Weil mein Schlaf so Heilig war.  Ich hatte noch ne Küchenrolle und einen Reiniger für Unfälle und hab wohl 2 ach so schreckliche Wochen länger gebraucht bis er stubenrein war.  Wie schlimm!

 

Aber was solls. Das ist so anerkennt und wird so schönheredet - da kommt man nicht gegen an. Es werden wohl noch viele Welpen und Hunde durch müssen. 

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@Tiarvi Einen Hund stundenland in eine kleine Box zu sperren (außer zum transport) ist doch auch in deutschland verboten ?

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@Mrs.Midnight ich muss gestehen, so genau weiß ich das nicht, weil es für mich einfach nicht in Frage kommt. Ich weiß nur, dass in Schweden z.B. schon eine verschließbare Box im Haus verboten ist. Bestenfalls darf da eine Box mit ausgehängter Tür stehen.

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Wir haben keine Box im Haus :)

 

Lustige Vorstellung, meine Hunde können prima allein bleiben, akzeptieren jeden Notfall Gast

 Aber die Box ist für sie absolut nicht negativ deshalb wär auch das Wurst.

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Mein hund empfindet das Eingesperrtsein in einem Käfig auch nicht als negativ. Gar nicht. Keine Sekunde.  Ist dem egal. 

 

Das ist aber kein Freifahrtsschein für mich, dass zu machen.

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Ich wollte jetzt auch nicht sagen, dass Boxen das reine Folterwerkzeug sind. Das sind sie sicher nicht. Und für manche Höhlenhunde ist eine Box sicher auch angenehmer als ein Körbchen.

 

Aber ansonsten.... Unser Hund ist problemlos ohne Box stubenrein geworden und wir haben ihm halt bald mal beigebracht, dass 'Körbchen' auch heißt, er möchte bitte im Körbchen bleiben. Klar ist es einfacher, man macht dann das Türchen zu, aber die allermeisten Hunde lernen das auch ganz schnell ohne Türchen. Man muss vielleicht nur die ersten paarmal etwas konsequenter sein.

 

Ich hab die Box für unseren Hund jedenfalls noch nicht vermisst :-)

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Für mich ist es abschreckend, wenn ich überlege einen Welpen zu holen und ihn dann in einen Käfig zu packen. 

Das neue Familienmitglied, gleich mal über Nacht separiert - damit es schneller stubenrein wird. 

Grad frisch weggerissen von der Mutter und Geschwistern, um dann in bei Fremden, alleine, direkt nachts eingesperrt zu werden. 

 

Und das Thema stubenrein ist ja da genauso Ausrede wie man angeblich Welpen vor sich und der Umgebung schützen muss. Weil sie sich natürlich sonst ohne Box schwer verletzen und umbringen. 

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vor 35 Minuten schrieb Gerhard:

Wenn man den Rest der Seite liest, kennt man das Geistes Kind. Wieder mal ein Internetdummgeschwafel.

 

Ich wünsche mir eine _konstruktive_ Diskussion. Kann man die ad hominem Argumente bitte weglassen?

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Um nochmal auf die Thematik "Freundschaft" zu kommen - ich glaube, vielen Menschen fällt es schwer, Hunde als soziale Wesen zu verstehen, die zu weit mehr fähig sind als Schnuppern, Fressen, Ka...en und dem Ausführen von Kommandos. Die uns beobachten, sich an uns orientieren ganz ohne Befehl, die uns Zuneigung zeigen und aber auch Missfallen in kleinsten Nuancen der Körpersprache. Vielen Hundehaltern fehlt die Fähigkeit, das Interesse oder was auch immer dafür, diese Dinge wahrzunehmen. Und dann wird eben ein "erzieherisches" Programm abgespult oder Methoden angewendet, die dieses oder jenes beim Hund verändern sollen. Ohne den Hund wirklich zu verstehen oder lesen zu können. Und ohne sich selber zu reflektieren.

Ich bin nicht Leni's Freundin. Leni's Freundinnen haben vier Pfoten, Fell, und wurden von ihr selbst ausgesucht. Aber ich bemühe mich um ein partnerschaftliches Verhältnis. Ich bemühe mich, sie zu verstehen, ihren Bedürfnissen nachzukommen so gut ich kann. Aber ich bin ein eben ein Mensch mit anderen Ansprüchen als ein Hund. Und ich trage die Verantwortung für dieses eine Hundeleben, was umgekeht nicht der Fall ist. Ich sehe uns als Team, in dem jeder entsprechend seiner Fähigkeiten zu einer engen Bindung und einem guten Miteinander  beiträgt. Leni auf Hundeart und ich auf Menschenart. 

 

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