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Hundeforum Der Hund
Estray

Smeura Rumänien

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Nun mag ich mich auch mal äußern. Ich persönlich finde die Smeura auch viel zu groß. Das liegt aber nicht daran, dass ich finde, dass sie hätten weniger Hunde nehmen sollen, sondern ich finde sie zu groß, eben weil viel zu viele Hunde dort landen müssen, um nicht eingeschläfert zu werden.

Da hier nun auch die Idee aufkam, dass es für die Hunde vielleicht besser wäre, wenn sie eingeschläfert würden und das Auswählen nach der Vermittelbarkeit gehen könnte, möchte ich euch aus meiner Erfahrung aus Manresa sagen, dass entgegen des Glaubens, dass die Senioren unvermittelbar seien, diese doch eher schnell ein Zuhause finden. Viel schwieriger ist es, Hunde zwischen 5 und 8 Jahren zu vermitteln. Warum auch immer, den einen sind sie zu alt, den anderen zu jung. Werden sie dann älter, steigt ihre Chance.

Für uns wird das Leben eines Hundes dort sicher nicht als angenehm wahrgenommen. Fehlende Beschäftigung, fehlender Auslauf, Zusammenleben mit anderen Hunden im Zwinger, Lautstärke... Aber wie viele Hunde in Deutschland, außerhalb von Tierheimen, erleben ähnliches? Ich möchte behaupten, dass dies ganz schön viele sind. Immer wieder erlebe ich Hunde (oft Schäferhunde), die tagtäglich im Zwinger sitzen und wenn überhaupt, einmal die Woche auf dem Platz gearbeitet werden. Genügend dieser Hunde werden gar nicht gearbeitet. Hier in der Umgebung fallen mir spontan 8 Hunde ein, die dauerhaft nur im Zwinger sitzen und bei denen der Besitzer einmal am Tag kommt, um zu füttern. Das Amt kann nichts machen, da die Besitzer behaupten, dass sie mit ihnen raus gehen. Diese Hunde sind sicher nicht dem Lärm wie in der Smeura ausgesetzt, aber sie leben alleine ohne wirkliche Sozialkontakte. Für mich gehört dies zur Tierquälerei.

Wir haben in Manresa eine Hündin, die dort schon seit Jahren lebt. Ursprünglich wurde Klary auf der Straße freilebend gefunden. Klary hat definitiv ein Deprivationssyndrom. Sie lässt sich auch nach Jahren nicht anfassen und scheut den Kontakt zu Zweibeinern. Vor ein/zwei Jahren passierte ein Missgeschick. Der Zwinger von Klary war nicht ganz geschlossen und so türmte die Hündin aus diesem und konnte auch das Tor des Tierheims passieren, da dies von Besuchern offen gelassen wurden. Wir waren uns sicher, sie würde nie wieder kommen und einfangen wäre auch nicht möglich. Klary würde einfach frei sein wollen. Abends marschierte sie wie selbstverständlich durch das offen gelassene Tor und wartete wie selbstverständlich vor dem Zwinger, bis sie jemand rein ließ, um sie dort zu füttern.

Seitdem sehe ich das jahrelange Leben im Tierheim ein wenig anders. Natürlich sollte ein Tierheim nur eine vorrübergehende Lösung der Unterbringung sein, aber für den Hund wird dies zu einem Zuhause. Durch Manresa habe ich erlebt, dass auch Hunde, die Jahre im Tierheim verbracht haben, wie z.B. Perdut in der Mitte hier auf dem Foto, der 8 Jahre in Manresa lebte, sich ohne viele Probleme umgewöhnen können und das Leben auf der Couch genießen können. Und auch die Angsthündin Rena (rechts im Bild), die sowohl Angst vor Menschen, als auch vor Umwelteinflüssen hatte, ist zu einem ganz normalen Hund geworden, der sich völlig unproblematisch auch in Menschengruppen bewegt.

 

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@asti die Geschichte mit Klary ist (be-)rührend und dennoch kein Indiz für ein gutes Zuhause. Hier bei uns lebt ein kleiner Hund seit Welpenalter in einer nicht isolierten Lagerhalle eines riesigen Gewächshauses. Der Halter arbeitet dort im Gewächshaus von montags bis freitags und tagsüber ist sein Hund meistens bei ihm. Sind aber Arbeiter dort - wie momentan seit einer Woche - bleibt der Hund in der Halle. Der Hund ist auch am Wochenende dort alleine und sieht von freitags mittags bis montags morgens niemanden. Mittlerweile ist er ca. 8 Monate und kann durch ein kaputtes Fenster raus. Tut er auch manchmal am Wochenende, aber er haut dann nicht ab,sondern geht von selbst wieder zurück in die Halle. Schönes Zuhause? Ich denke nicht.

 

Ebenso lebte hier bis letzten Sommer ein Boxer, freilaufend, aber zu 90 Prozent seines Lebens alleine. Sein Herrchen wohnt nämlich gar nicht hier. Der Boxer hätte also weglaufen und sich ein besseres Zuhause suchen können. Hat er aber nicht getan.

 

Bei beiden Hunden war es auch mit Sicherheit nicht das tolle Futter, das sie haben bleiben lassen. Der Boxer bekam nur unregelmäßig Futter, der Gewächshaushund meistens nur trockenes Brot.

 

 

 

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vor 7 Stunden schrieb Lexx:

Da wird dann ein einzelner Hund mit komplizierter Fraktur für Tausende operiert und nach D. in ein bequemes Körbchen mit vollpension vermittelt, während das Geld auch hätte genutzt werden können um viele Hunde zu kastrieren und nicht verhungern zu lassen.

 

Man muss ja nicht vom einen Extrem ins andere fallen. So eine Vorgehensweise meinte ich ganz sicher nicht mit "Qualität statt Quantität".

 

Ich verstehe gerade nicht warum mit Beispielen diskutiert wird, in denen es um das Vernachlässigen der Hunde geht. Ja, das gibt es leider und nein, natürlich ist das nicht schön, aber es steht mit Smeura in keinem Zusammenhang, oder zumindest ist mir es dann nicht klar... nur weil in Deutschland Hunde leiden, ihnen nicht geholfen werden kann, heißt das doch nicht, dass andere Hunde sonst wo ebenso leiden müssten, denn bei uns haben es manche Hunde ja auch nicht besser. Da bleibt doch der Tierschutzgedanke völlig außen vor.

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Am 2.5.2017 um 09:40 schrieb Nebelfrei:

 

Ich sage ja nicht, dass es toll ist, aber sonst hättest du wahrscheinlich 2 andere genommen, die jetzt nicht vermittelt worden sind.

Mich würde ja mal interessieren, wie das denn mit der Vermittlung abgelaufen ist, ich finds schwierig, einen Hund nur nach einem Foto auszusuchen.

 

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Die Smeura ist in der Tat sehr, sehr groß. Ich habe seit kurzem eine rumänische Hündin, geschätzte 10 Jahre alt, aus Piatra Neamt. Sie saß wohl im Shelter und Vorgeschichte ist keine bekannt. Eine Ohrmarke hatte sie wohl, sieht man am noch vorhandenen Loch im Ohr. In Deutschland ist sie seit 10 Wochen, aber kastriert ist sie laut TÄ schon sehr viel länger, weshalb ich vermute dass sie evtl. bei einer Kastrationsaktion eingefangen und danach wieder ausgesetzt wurde. Denn im Shelter wird ja eigentlich nicht kastriert, wenn der Hund noch keine Aussicht auf Vermittlung hat. Oder? Vielleicht kann mich da jemand aufklären.

Alternativen für so viele Hunde auf einen Haufen - nun, ich finde die Kastrationsaktionen, bei denen sie hinterher wieder auf die Straße kommen, schon recht gut. Sicher sind sie dort den Gefahren des Straßenlebens ausgesetzt, aber bei der Menge an herrenlosen Hunden ist das ja alles ein Fass ohne Boden, wenn man sie alle in Tierheime und Shelter verfrachten möchte. So wie ich es mitbekommen habe, sind Straßenhunde aber je nach Ort gar nicht mehr erwünscht in Rumänien, und sollen komplett "weg", weil es vielleicht auch schon Vorfälle mit Menschen gab. Ich hatte bisher nur Hunde aus südlichen Gefilden und bin daher über die Situation in Rumänien nicht so ganz im Bilde.

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Ich kenne es nur so, dass die meisten Hunde im Shelter relativ direkt kastriert werden. Wenn nichts anderes (Alter, Krankheit) dagegen spricht. 

 

@lupin2207

Du brauchst einen guten Verein und eine Kontaktperson, die für dich den Hund vorschlägt, der zu deinen Vorstellungen passt und dabei die Bedürfnisse des Hundes in hohem Maße berücksichtigt. Dann ist es nicht "nur nach dem Foto" ausgesucht. Einen Hund wie aus dem Katalog bestellen würde ich nie. Ich hab meinen vorher selbst nicht live gesehen, aber wurde gut beraten. 

Vereine, die die Hunde nur schnell vermitteln wollen, finde ich unseriös. Ich hatte mehrere lange Telefongespräche und Mailkontakt mit verschiedenen Personen, die ihn kannten, bevor der Hund kam. Das finde ich auch wichtig. Kann natürlich nicht jeder Verein leisten.

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In der Smeura werden alle Hunde sofort kastriert, egal ob sie ausreisen können oder nicht. Früher wurden die die an einem relativ sicheren Ort lebten mit einer Futterstelle hatten zurück auf die Straße gebracht. Inzwischen werden aber auch die kastrierten von städtischer Seite eingefangen und in die Tötungsstation gebracht. Darum ist das auf die Straße zurückbringen nicht mehr möglich.

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Okay, das erklärt einiges. Ohrmarken bekommen aber nur jene die auch wieder ausgesetzt werden? Oder auch die die eh im Shelter landen? Das mit den Ohrmarken ist mir nämlich recht neu. Ayuna kommt nicht aus der Smeura, sondern aus einem Shelter in Piatra Neamt, vermutlich eher ein unbekannter Name, den ich bis dato auch nicht kannte.

 

Was ich nur nicht verstehe - Shelter sind doch auch Tötungsstationen, oder? Warum geben die dann, vereinfacht gesagt, Geld für eine Kastra aus wenn der Hund eh getötet wird nach 21 Tagen? Oder ist der Begriff "Shelter" eher ein Überbegriff für alles mögliche - Tierheim, Tötungsstation.... entschuldigt all die Fragen, aber das Thema Rumänien ist doch recht neu für mich und einige Fragen offen. Bei Spanien könnte ich eher mitreden. :D

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In der Smeura bekommen alle Hunde die dort leben eine Ohrmarke und wenn sie ausreisen wird diese davor abgemacht. Ob die die früher wieder auf die Straße zurück kamen auch eine Ohrmarke oder nur eine Chip bekommen haben weiß ich nicht.

 

Den Begriff Shelter kenne ich eigentlich nicht. Würde ihn aber mit TH gleich setzten, nicht mit Tötungsstation. In der Tötungsstation werden sicherlich keine Hunde kastriert. Die Frist für die Tötung ist in Rumänien so viel ich weiß 14 Tage.

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Der Begriff Shelter bedeutet hierzulande, dass es sich um ein Tierheim (im Ausland).handelt, das die Hunde vermittelt oder bis zum Tod pflegt. Das sind keine Tötungsstationen. 

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