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Hundeforum Der Hund
Alyfee

Erziehung und Eigenarten von Husky(mischlingen)

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

 

heute brauche ich mal euren Rat.

 

Ich betreue seit ca. 5 Wochen den Hund eines Bekannten am vormittag. Er ist ein ca 1 jähriger unkastrierter Husky Mischling und er macht mich etwas ratlos. Ich selbst habe ja einen Schäferhund Teddy Irgendwas Mix, der absolut gefallen will und den man mit ganz wenigen Mitteln super motivieren kann. Der Huskymann ist das komplette Gegenteil. Ich kenne mich mit diesen eigenen Nordsturköpfen nicht wirklich aus und frage mich, wie ich mit diesem Hund in Beziehung gehen kann.

 

Ich habe auf der einen Seite diesen "möchte alles richtig machen" Hund, den ich kenne und gewöhnt bin und dann dieses komplette Gegenteil. Mein Hund würde für ein Leckerchen alles tun, dieser Hund schaut gar nicht erst hin. Über welchen Weg erreiche ich ihn? Er ist einfach so ganz anders, als alle Hunde, die ich bisher kennengelernt habe.

 

Ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig Nachhilfe im Umgang mit nordischen Sturköpfen geben.

 

 

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Hallo,gratulation zu deinem Mischling.Meine"Kleine" ist auch ein Huskymix..

Ja sie haben ihre Eigenarten,aber bei konsequens können sie tolle Begleiter werden.
ich habe Glück ,das noch ein Schäfi in ihr drinne ist.So ist sie :will to please:

Ich habe mit ihr im Alter von 21 Monaten sogar die BH bestanden.

Der einzige Nachteil ist der Jagdttrieb.Aber wir arbeiten daran,mit Umlenken,

Es gibt Rückschläge,aber die hat man bei anderen Hunden auch.Manchmal muss man halt etwas sturer als der Hund sein...lach.

Die Kleine hat sehr viel Selbstbewusstsein,so das sich mein Großer freiwillig unterordnet.

Versuche einen guten Trainer ,der ohne Gewalt ,arbeitet zu finden.Du hast einen tollen Hund ,es lohnt sich.

IMG-20170204-WA0011.jpg

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Liebe/r Keen,

 

um Missverständnissen vorzubeugen; es ist nicht mein Hund, ich betreue ihn nur. Trotzdem möchte ich ihn so gut es geht verstehen und im Umgang mit ihm sicherer werden.

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Sibse binden sich sehr an eine Person. Es ist also kein Wunder, dass er nicht für zwei Cent auf jemand anderen hört. Mir ging es auch schon so, mit Sibsen von Freunden, die ich jahrelang kannte und jeden Tag gesehen habe. Mancher davon wollte auch nach Jahren nichtmal mit mir spazieren gehen. Nun hab ich selber weiche und die sind auch so. Meine große ließ sich auch lange Zeit nichtmal von meinem Mitbewohner vor die Tür locken, als wir noch zusammen wohnten. Der ist ein sehr hundelieber Mensch und auch sehr geduldig. Aber nix da. Die kroch unters Bett und wartete, bis ich wiederkam. Die kleene legt sich auch unterwegs schonmal mitten auf den Weg und geht nicht weiter, wenn sie mal mit Freunden von mir unterwegs sein muss, weil ich (was selten vorkommt), mal ohne die Puschel unterwegs bin. Ist halt so. Ich würde da gar nichts dran rumerziehen und das den Besitzern überlassen.

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Kurz und verständlich: Sich auf Augenhöhe zum Hund begeben.

 

Fast alles vergessen, was man über Konsequenz und Co. kennt. Die Bedürfnisse des Hundes befriedigen, die Ausführung von Bitten (ja, keine "Befehle") nicht sofort erwarten - Ruhe und Geduld.

 

Es reicht völlig, wenn der Hund sich bei dir wohlfühlt.

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@Ivy2

Ich will ihn nicht erziehen, das steht mir gar nicht zu. Aber er verbringt Zeit mit mir mindestes 5 Stunden am Tag. Da möchte ich ihn schon irgendwie verstehen lernen.

 

@kareki Ruhe und Geduld habe ich zu Genüge...Ausführungen von Bitten :-) das Gefühl habe ich auch. Aber wie formuliere ich diese Bitten, damit sie nicht als Befehl aufgenommen werden? WEnn ich sie nicht sofort erwarten darf, wann darf ich sie erwarten? Darf ich sie überhaupt erwarten?

 

Was bedeutet in diesem Fall, sich auf Augenhöhe bewegen? Seine Augenhöhe ist nicht die Augenhöhe, die ich bei meinem Hund habe.

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Auf ihn achten, ihn kommen lassen, mitnehmen was geht. 

 

Wie soll ich es erklären? 

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So ist es aber nunmal. Zumindest meiner ganz überwiegenden Erfahrung nach. Es gibt offenere und verschlossenere, aber wenn es um "ihren" Menschen geht, sind sie sich dennoch recht ähnlich. Da gibt es meist nur den einen und alle anderen interessieren sie nicht. Natürlich kannst Du versuchen, eine engere Bindung zu ihm aufzubauen, aber ich weiß nicht, ob das dann den Besitzern so entgegenkommt. Irgendwie sind das keine Hunde zum Teilen. :/

 

Wenn Du einen kleinen Einblick in die Rasse bekommen möchtest, kann ich Dir das Büchlein von Silvia Roppelt empfehlen. Die war es auch, die mal zu mir sagte: Die sind sehr kooperationsfreudig aber kein bisschen unterordnungswillig. Das fasst es kurz und knapp und sehr treffend zusammen, wie die ticken.

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Manchmal ist es leichter, wenn man den werten Nordnasen ein etwas katzenartiges Verständnis in der Beziehung zwischen Mensch und Hund unterstellt. Wie schon gesagt: Man begegnet sich auf gleicher Augenhöhe. Damit wird die Wertschätzung der jeweiligen eigenen Interessen verstanden.

 

Ich bin mal auf die Entwicklung gespannt, denn für viele Hundehalter mit Hunden aus der "Will to please" Abteilung kann so eine Begegnung mit einem Nordischen sehr neue Einsichten liefern. :)

 

so weit

Maico

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Du wirst sicher noch rausfinden, was ihm Spaß macht und wie ihr gemeinsam Spaß haben könnt. :) 

Vielleicht hüpft und klettert er gerne, vielleicht fängt er gerne geworfene Leckerchen oder knibbelt sie aus Baumrinden. Vielleicht gibt es ein Gelände, wo er frei mit anderen Hunden agieren kann, viele Nordische sind gerne unter Hunden. 

Beobachte ihn gut, lerne ihn in aller Ruhe kennen, zwing ihn zu nichts und unterbreite ihm immer mal wieder Angebote. Irgendwann wachst ihr zusammen. 

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