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Hundeforum Der Hund
Schutz

Traum vom Hund - Wie schafft Ihr das?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich habe mich angemeldet weil ich nach Hilfe suche. Eigentlich möchten wir (mein Mann und ich) nächste Woche einen Hund aus dem Tierheim holen (unseren ersten) jetzt habe ich das Gefühl das ich damit doch etwas überfordert sein könnte. 

Wir sind schon über 3 Wochen jeden Abend mit Ihm am Tierheim gassi gegangen. Ein liebest Tier (Rocky) anders als sein Name verträgt sich mit jedem und allem, egal ob an der Leine oder Frei (in der TH Freilaufzone). Er ist ein Mischling und hat schon 9 Jahr auf dem Buckel, es soll unser Einstieg in das Thema Hund werden.

 

Ein Hund bedeutet Verantwortung, dauerhaft und jeden Tag und ich glaube davor habe ich etwas schiss. Der Hund verfolgt mich schon im Traum.

 

Wie schafft Ihr das jeden Tag: Gassie gehen, Tierarzt, Füttern, gemeinsam Zeit verbringen? Kommt dann nicht irgendwann zu viel? Ich habe davon jetzt eine ganz romantische Vorstellung. Aber Irgendwie habe ich Angst vor dem Alltag.

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Das erinnert mich an den Tag, an dem wir unseren Welpen von der Züchterin geholt haben. Wir waren gut vorbereitet und voller Vorfreude. Aber als wir im Auto saßen, am Tag der Abholung, wären wir am liebsten garnicht ausgestiegen. Die Panik kam hoch: Was wäre wenn?!? Können wir ihm gerecht werden?

 

:) Ich kann Dir sagen, alles ist gut gegangen. Wir haben es keinen einzigen Tag bereut.
Ich glaube das ist eine ganz normale Reaktion. Manche haben sie, manche nicht, aber ungewöhnlich ist es nicht. Man übernimmt halt Verantwortung und kann noch nicht einschätzen, was auf einen zukommt.

 

Das wird schon, lass Dich nicht verunsichern. Es liegt eine herrliche Zeit vor Euch. Ihr seid ja auch zu zweit und zieht an einem Strang.

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Danke Tiarvi

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und von wegen 'zu viel werden'. Jeden einzelnen Tag schaue ich meinen Hund an und hab Herzchen in den Augen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ein Leben ohne ihn sein sollte. Er ist unser größtes Hobby und das Leben entwickelt sich ganz selbstverständlich um den Hund herum. 
Es ist ja, wie wenn man eine Beziehung eingeht. Dann verändert sich auch alles, aber oft braucht man nichtmal eine Eingewöhnungszeit, weil es mit dem neuen Partner einfach alles viel besser ist :)
So ging es uns mit dem Hund eben auch. Auf einmal war alles besser und schöner.
Hunde bereichern das Leben :-)

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Schön , daß ihr euch für ihn entschieden habt!

Ein älterer Hund mit der hohen Reizschwelle eines Rottweilers ist bestimmt gut als Einstieg und wenn ihr ihn schon kennengelernt habt , könnt ihr euch getrost auf eure Einschätzung verlassen, das ist ein fertiger Hund mit geringerem Bewegungsbedarf wegen der Spondylosen und der Arthrosen, Schwimmen wäre super.

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Ich finde es super, dass euer Ersthund ein erwachsener Hund aus dem Tierheim sein soll. :) So tolle Hunde sitzen in den Tierheimen und warten auf ein neues, liebevolles Zuhause.

 

Und ich glaube, dass man am Anfang oder vielleicht auch zwischendurch mal das Gefühl bekommt, es wird zu viel, geht sehr vielen Leuten so.

 

Dafür gibt so ein Hund aber auch einfach extrem viel Lebensfreude und Qualität. Mit dem Hund raus zu gehen sollte ja keine Pflichtveranstaltung sein sondern Spaß machen. Ich bin zB ein absoluter Morgenmuffel und ich hasse es, nicht ausschlafen zu können und früh aufzustehen.

Wenn dich dann aber eine Hundenase Morgens weckt und mit dir spazieren gehen möchte, du schlaftrunken und ohne den ersten Kaffee gassi gehst, vielleicht die Sonne aufgehen siehst, deinen glücklichen Hund über die Wiese flitzen siehst... Dann ist es plötzlich gar nicht mehr so schlimm. :)
So ein Hund krempelt erst mal das eigene Leben ziemlich um, aber auch daran hat man Spaß und irgendwann ist es Routine.

 

Ich finde es dennoch auch toll von dir, dass du dir im Voraus darüber bewusst bist, dass ein Hund eben auch Arbeit und Zeit bedeutet, denn so schön es mit Hund auch ist, muss man natürlich an manchen Stellen zurück stecken.

 

Jedenfalls kann ich deine Angst verstehen, aber mit einem Hund zu leben ist wirklich eine große Bereicherung und tatsächlich irgendwie romantisch. :)

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Vielleicht ein Tipp der dich etwas beruhigen kann. Such einen Ort an dem du den Hund auch mal abgeben kannst. ZB das Tierheim, das er ja kennt, eine Pension, jemanden in der Bekanntschaft, Verwandte oder sonst einen guten Ort.

Ich bin sehr froh, dass ich weiss, wo ich meinen Hund mal hingeben kann, eineseits meine Mutter, aber auch eine Hundepension.

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(bearbeitet)

Hallo Schutz! Super dass ihr einen Hund aus dem Tierheim holt.

 

Ich muss ehrlich sagen: diese Gedanken kenne ich nicht. Ich bin in einer Tierfamilie groß geworden (allerdings nur Katzen) und bin damit aufgewachsen dass man Verantwortung hat und sich IMMER um das Tier kümmern muss. Mit 15 Jahren  kam dann der 1. Hund. Mein Traum. Davor hatte ich schon jahrelang bei einer Freundin die Züchterin war geholfen, Hunde ausgestellt und mit ihnen trainiert für die BH etc. 

Meine Hunde sind keine Belastung sondern wirklich einzig und alleine eine Bereicherung. Und das obwohl ich sogar einen chronisch kranken Hund habe (Epilepsie) der daneben dass er viel Geld kostet, man wenig mit ihm machen kann, auch in seiner Anfallszeit 100% monitoring benötigt und die Anfälle mit Diazepamzäpfchen unterbrochen werden müssen. Da ich aber noch 3 andere Menschen (meine Eltern und meinen Mann) in meinem direkten Umfeld habe die mich unterstützen, dazu viele Freunde und Hundebekanntschaften, läuft das immer super. Ich würde dir auch empfehlen viel zu netzwerken. Es ist immer gut Leute zu kennen die dir auch mal den Hund abnehmen können. Im Moment bin ich im Ausland und habe nur den jungen, gesunden Hund mit. Meine ältere Hündin ist bei meinen Eltern und meinem Mann (der Vollzeit arbeitet). Nun hat meine Mutter einen schlimmen Bandscheibenvorfall und kann kaum laufen. Aber das geht gut: abends und am We gehen mein Vater und meine Mann, werktags haben wir eine ganze Gassicrew.

Sicher gibt es auch mal Momente und Zeiten die stressig sind. Da haben meine Hunde aber nichts mit zu. Sie bieten mir da eher den entspannten Ausgleich. Wenn ich gestresst bin emfinde ich es Wäsche zu waschen als anstrengend, die Hundespaziergänge sind der Part zum abschalten. Und einen Hund zu füttern... das dauert 2 Minuten.. 

 

Für mich würde ein ganz entscheidener Teil im Leben ohne Hund fehlen. Ich würde sogar soweit gehen dass meine Lebensqualität eine schlechtere wäre. Meine Hunde sind für mich eine Glückquelle (und ich habe einen großen freundeskreis, intakte Ehe etc. :D). Dabei bin ich aber natürlich wie viele im Forum (deshalb treibt man sich in einem Hundeforum rum) überdurchschnittlich hundeverrückt. Meine Hunde nehmen einen großen Teil meiner Freizeit ein.

 

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos ;)

 

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Deine Bedenken aufgrund der Verantwortung kann ich gut verstehen.

 

Aber so wie du schreibst, stelle ich dir mal eine Gegenfrage: Wie würde es dir gehen, wenn du dich jetzt gegen die Aufnahme von Rocky entscheidest?

 

:kuss:

 

Im Grunde genommen hast du dich doch schon gemeinsam mit deinem Mann für Rocky entschieden.

 

Natürlich verändert ein Hund den Alltag, ähnlich wie ein Kind: Rocky ist ein Familienmitglied, welches bei der Planung des Alltags mit berücksichtigt werden muss.

 

Zu den Verpflichtungen: Es wird Tage geben, wo du denkst: "Puh - das ist jetzt unbequem." 

Oft wirst du aber auch da sitzen, deinen Hund ansehen und denken: "Boah - ohne kann ich mir gar nicht mehr vorstellen :wub:"

 

Zu Rocky: Eine gute Wahl, sowohl deinen Beschreibungen als auch der Beschreibung des Tierheims nach, allerdings auch eine Aufgabe.

 

Seltsamerweise nennst du bei deinen Bedenken überhaupt nicht die gesundheitlichen Probleme, die dieser Hund mit sich bringt.

Ich habe den Eindruck, ihr seid euch bewusst dass diese existieren, aber für euch in jeglicher Hinsicht kein Problem darstellen?

 

Auch bewundere ich euch für den Entschluss, einem älteren Hund noch einen schönen Lebensabend zu ermöglichen.

 

Übermäßig Auslauf wird Rocky wohl nicht benötigen - aber weniger aufgrund seiner Erkrankungen empfinde ich als sehr vage Vermutung.

Mein erster Hund hat MIT Spondylose problemlos stundenlange Spaziergänge bewältigt; Er ist nur nicht mehr gerannt, war aber bis einen Tag vor seinem Tod noch im lockeren Trab unterwegs. Allerdings hatte er keine sonstige Arthrose, und wir haben bis zum Schluss keinerlei Schmerzmittel geben müssen. Etwas neuseeländische Grünlippmuschel als Futterzusatz, aber das war es auch :)

 

Bei einer chronischen Otitis halte ich allerdings Schwimmen für nicht so angebracht - da würde ich im Tierheim oder auch beim Tierarzt noch mal Rücksprache halten, ob und wenn ja, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können, damit die Vorteile der Bewegung im Wasser genutzt werden können.

 

Abschließend kann ich dir nur raten: Höre auf dein Herz :)

 

 

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Was ich noch ergänzen möchte: vorgestern hatten wir tatsächlich SCHNEE und Wind. Es war ekelhaftes Wetter. Die einzigen Menschen die im Park waren - waren natürlich Hundemenschen.

 

Und weißt du was? So schlimm war das garnicht.... :) Mit Hund maht man tatsächliche dinge die man sonst nicht machen würde... und das ist gut für die Gesundheit ;) Gibt auch studien die dies belegen.

 

 

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