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Hundeforum Der Hund
SteffiMischa

Angsthund im Alter immer schlimmer.

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Ich versuche mal einbischen das Verhalten von früher und heute zu erklären:

Habe Mischa damals von privat geholt, aber sie kommt aus Italien (ergo Strassenhund). Vorbesitzerin hat sie  abgegeben weil sie nicht alleine sein kann (bzw bei ihr nicht).So zum eigentlichen Problem: Mischa ist schon immer eher der Ängstliche Hund. Zb Gewitter und Feuerwerk, Respekt vor großen lauten Autos. So und heute kommen immer mehr Ängste dazu bzw kleine Geräusche bringen sie aus der Fassung, TV Geräusche von PC Spielen oder Autos die am Fenster forbei fahren. Also vor bald allem was laut ist und Bass haltig  ist. (Ihr angst verhalten ist: verstecken und nachlaufen, zittern, hecheln nach der Reihe wird es schlimmer)

 

Kennt das einer von seinem Hund bzw was kann ich machen das es ihr besser geht? Ein TA (nicht mein aktueller) meine ich solle sie unter Beruhigungsmittel setzen... halte davon nur im Notfall was..

 

Sorry für denn langen Text! 

LG Steffi 

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Hast du denn mal einen guten, positiv arbeitenden Trainer zur Hilfe geholt?

Was hast du denn bisher gemacht, um Mischa die Ängste zu nehmen?

 

Und ich weiß, dass das mittlerweile eine Standard Antwort ist bei solchem Hundeverhalten, aber wurde die Schilddrüse mal ordentlich untersucht? (Habe selbst so einen Patienten zuhause, der seit der Substitution gelassener ist und im Training ansprechbar bleibt, war vorher kaum möglich)

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Das sind wenig Informationen. Wie alt ist der Hund? Seit wann hast du ihn? Gibt es Infos zu seiner Vorgeschichte ( glaubwürdige! )? Was wurde bis jetzt dagegen gemacht?  Von allem mal ab: eine langfristige oder dauerhafte Gabe von Beruhigungsmitteln kann nicht Sinn und Zweck sein. Kurzfristig in Zusammenhang mit psychotherapeutischen Maßnahmen kann es im Einzelfall hilfreich / unterstützend sein. Insgesamt kann man auf solche Anfragen keinen Ratschlag geben. Das müssen  ein (fähiger) Tierarzt und ein (fähiger) Trainer gemeinsam beurteilen.

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vor 4 Stunden schrieb harpiye:

Was hast du denn bisher gemacht, um Mischa die Ängste zu nehmen?

 

Der Frage schließe ich mich an.

Ich kannte eine Hündin, die wurde im Alter immer ängstlicher, allerdings hatte ich da den Verdacht, dass der Besitzer das unbewusst und natürlich unwissentlich verstärkt hat.

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Also Mischa ist ca 9 Jahre. Es ist mit denn Jahren schlimmer geworden. Habe sie wenn es schlimm ist versucht abzulenken, mit Futter zb. Hat aber nichts gebracht. Wie soll da ein hunde Trainer denn helfen der kommt doch nicht auf Kommando  (meine jetzt kommen sie hat angst) oder doch?!

 

Mischa kommt von der Straße mit ca 1 Jahr kam sie in eine fangstation dann recht bald hat die vorbesitzerin nach Deutschland geholt. Und bei uns ist sie jetzt seit 2011. Mehr weiß ich leider auch nicht. Die vorbesitzerin hat sie abgegeben weil Mischa nicht 8-9 st. Allein sein kann. Bzw bei uns klappt es 4-5 st. Ohne problem :)

 

Und ja ich sehe es auch so für kurze Zeit mal Mediens ok. Aber nicht auf Dauer. 

 

 

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Kann das echt an der schilddrüse liegen? Ich hab schilddrüsenunterfunktion und Ängste hatte ich auch nie.. 

 

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vor 56 Minuten schrieb SteffiMischa:

Wie soll da ein hunde Trainer denn helfen der kommt doch nicht auf Kommando  (meine jetzt kommen sie hat angst) oder doch?!

 

 

Verstehe den Satz nicht, glaube ich.

Aber ein guter Trainer kann dir dabei helfen, mit der Angst von Mischa umzugehen.

 

Beschreib doch mal genauer, wovor Mischa Angst hat, wie sich das äußert und was genau du dann machst.

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vor 56 Minuten schrieb SteffiMischa:

Kann das echt an der schilddrüse liegen? Ich hab schilddrüsenunterfunktion und Ängste hatte ich auch nie.. 

 

Ja, kann es. Muss es aber nicht. 

Um das herauszufinden, müsstest du Blut abnehmen lassen.

 

Schau doch mal hier im Forum, da gibt es einige Threads zum Thema.

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Leider kenne ich aber das Phänomen das Geräuschsangst im Alter schlimmer wird. Von sehr vielen Hunden, meine eingeschlossen.

So hatten meine Hunde alle in den Jungen Jahren kein Problem mit Silvester und Knallerei oder Gewitter und mit ca 8 Jahren war das von heute auf morgen vorbei. Ganz sicher ohne das etwas vorgefallen war. Als sie dann noch älter wurden und die Ohren schlechter, war es dann wieder besser ;)

 

Allerdings sind Alltagsgeräusche natürlich problematisch. Tatsächlich muss man aber leider sagen das Geräuschsangst eher schwierig weg zukriegen ist. Die Auslöser vermeiden hilft manchmal. Wenn es sehr extrem ist würde ich mit Benzos oder sonstigen Medikamenten parallel arbeiten und versuchen den Hund (unter Anleitung) gegenzukonditionieren oder zumindest zu gewöhnen. Medikamente alleine reichen nicht, sie können aber eine große Hilfe sein, parallel zum Verhaltenstraining. Der Hund lernt nämlih in der Situation. Ich kann das aus einem Eigenversuch bestätigen. Zu Beginn meiner Unizeit, bei meinem 1. Studium, hatte ich extreme Prüfungsangt. Ich hatte völlige Blackouts und hatte trotz intensivem lernen mehrmals das "Vergnügen" die Prüfungen komplett leer abzugeben. Ich war so durch den Wind dass ich sogar Formeln in der Formelsammlung die wir benutzen durften, schlichtweg nicht gefunden habe.

Nachdem alle Entspannungscds, Atemsübungen etc. nicht halfen, verschrieb mit mein Hausarzt Tavor für die Prüfungen. Unendlich konnte es so nämlich auch nicht weiter gehen, sonst wäre mein Studium vorbei gewesen bevor es richtig begonnen hätte.

Das nahm ich ein paar Mal, immer weniger... und dann brauchte ich es nicht mehr. Ich lerne einfach dass ih mit der situation klarkomme, auch weil mein Körper nicht mehr so gestresst reagierte. Heute studiere ih mein 2. Studium (Medizin) und habe überhaupt keine Probleme mehr mit Prüfungen. Da gehe ich absolut locker rein.

das soll jetzt keine Werbung für Medikamente sein, aber so ähnlich stelle ich mit den Effekt auch beim Hund vor. Der Hund erlebt die Situation nicht mehr als so bedrohlich da sein Körper nicht mehr mit Stress reagiert und nur unter einem bestimmten Stresslevel ist ein Hund (oder Mensch) überhaupt aufnahme und lernfähig.

 

Aber um ehrlich zu sein kenne ich keinen einzigen Hund der z.B. vor Feuerwerk Angst hatte und erfolgreich davon befreit wurde. 

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vor einer Stunde schrieb SteffiMischa:

Kann das echt an der schilddrüse liegen? Ich hab schilddrüsenunterfunktion und Ängste hatte ich auch nie.. 

 

Nein, das liegt wahrscheinlich an eurem Umgang. Der nach deinen Angaben 9jährige Hund ist jetzt 6 Jahre bei dir. und nun ist das auf einmal ein Problem? Super! Und nach 6 Jahren kann der Hund nun sogar ein paar Stunden mehr alleine bleiben? Toll! Ohne alles zu sehen verwette ich fast meinen Hintern darauf wo hier das wirkliche Problem ist.

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