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Dein Hundeforum  Der Hund
Gast taik

Probleme mit dem Hund

Empfohlene Beiträge

Gast taik   
(bearbeitet)

Hallöchen, ich hoffe ich bin hier im richtigem Thema.

Es geht um meine/unsere Hündin, Lotte. EDIT: wir haben sie mittlerweile 2 Jahre. Sie ist also mittlerweile 3.

Mein ältester Bruder hat zu der Zeit bei uns gewohnt und hat einfach entschieden ein Hund zu holen. Und zwar die Lotte, welche 1 Jahr alt war als wir sie bekamen. Wir haben uns keine großen Gedanken gemacht, da er sich um die kümmert und wenn er auszieht (was ca 1-2 Monate nachdem Lotte ankam geplant war) nimmt er sie mit. Er hat sich aber einfach dafür entschieden... die Lotte bei uns zu lassen :') Meine Mutter fand dass das keine schlechte Idee ist, weil "sie auf die Wohnung aufpasst" (meine Mutter macht sich oft Sorgen das ja jemand bei uns einbrechen würde.. ist noch nie passiert). Jetzt sind es ich, meine Mutter und Lotte. Es war eine Zeit lang ganz okay, auch wenn es mit dem Futter kaufen öfters mal eng war weil uns allgemein das Geld öfters knapp ist.

Aber mittlerweile ist es einfach zu anstrengend und die Chemie passt einfach nicht und wir (wohl eher ich) halten es nicht aus.

Meine Mutter ist oft arbeiten und ich bin ein freelancer, dh oft am Computer sitzen und halt meine Arbeit machen. Da kriegt Lotte nicht soviel Aufmerksamkeit.. Das hat sie mal eine Zeit lang nicht gestört, aber seit einigen Monaten jault sie nurnoch deswegen. Sie will ständig in den Arm genommen werden oder will das man sich neben sie setzt wenn sie im Bett liegt. Und sie bellt so verdammt laut wenn es an der Tür klingelt... wir wissen einfach nicht was wir machen sollen. Es ist so anstrengend und wir kennen uns NULL mit Hundetraining aus. Sie braucht auch viel Sport, das können wir ihr nur selten bieten, nur mal am Wochenende wenn ich meine Mutter sage wir sollten doch mal zum Park gehen dass die sich austobt, dann wird mal etwas ausgepowert. Meine Mutter hört mir auch nicht zu wenn ich sage sie soll ihr XX nicht zum Essen geben, dann heißt es "ja ein kleines Stück ist doch okay" und so ein Mist.

Sie bräuchte halt etwas so sie sich auspowern kann und sie bräuchte Training. Sie lernt halt auch an sich echt schnell.

 

Ich weiss halt nicht was ich noch machen soll, niemand in der Familie hört mir zu. Ich sage meiner Mutter wir sollten sie weggeben, mein Bruder sagt ich will aber aussuchen wer sie bekommt (Ist ja immernoch sein Hund! Auf den er nicht aufpasst!! Der nicht mal bei ihm wohnt!!!). Dann sagt aber meiner Mutter heimlich meinem Bruder das sie Lotte behalten will..

Ich verstehe zwar das sie die Lotte vielleicht sehr mag und es Schade ist, aber wir haben keine Ahnung von Hunden und die Lotte ist nur unglücklich! Und ebenfalls, ich plane Ende des Jahres auszuziehen/ein Teilzeitjob noch zu haben. Dann wird NIEMAND Zeit für sie haben.


Ich weiss nicht wie ihr mir Helfen könnt.. aber ich hoffe mal vielleicht irgendwie Tipps zu hören oder sowas in der Art..

Falls irgendwelche Lücken hier sind und ihr weitere Fragen habt, fragt bitte einfach. Ich bin gedanklich irgendwie nicht ganz da, tut mir leid.

 

mfg Yannick

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Loko12   
(bearbeitet)

Es ist wohl schwer über das Forum Hilfe zu bieten.

Deine Mutter und dein Bruder müssen die Entscheidung treffen, sie abzugeben, wenn ihr nicht klarkommt.

 

Oder sie entscheiden sich für Lotte und ihr geht in eine Hundeschule um euch helfen zu lassen.

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

Und wenn kein Wille da ist, kann keiner helfen. Egal ob Training oder abgeben.

 

Dennoch ist es toll das du dich kümmerst.

Evtl. nimmst du die Sache in die Hand und ihr geht gemeinsam in die HuSchu und wenn du ausziehst nimmst du sie mit.

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Shyruka   

Wenn es selbst mit dem Futter manchmal knapp wird,  denke ich nicht,  dass dann das Geld für den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule da ist.  Mit einmal hin ist es ja leider nicht getan.

Ich würde da tatsächlich auch mal über die finanzielle Lage schauen,  denn ein Hund wird nicht jünger und hat auch mal ein Wehwehchen. Wenn das Geld dann auch fehlt ist es einfach blöd,  vorallem für die Lotta und die Familie  nichts tun kann oder sich deshalb sogar in die Schulden reitet?

Wenn du jemanden kennst der auch einen Hund hat kannst du ja vielleicht dieser Person von deinen Problemen erzählen und hoffen dass derjenige mal ein Wörtchen mit beiden redet.

Ich an eurer Stelle hätte zu dem Sohn übrigens gesagt,  dass es sein Hund ist und er ihn mitnimmt oder aber ihr behaltet ihn und es ist eurer.  Dann entsteht zumindest diese Doppelhalterproblematik nicht.

Für den Hund ist es immer blöd,  wenn man keine Zeit oder Interesse an ihm hat.  Gerade dann wenn er sehr aktiv ist,  dann wird er das auch fordern wollen. Das lässt sich nur durch Auslastung bessern. Ein ausgelasteter Hund ist ein müder Hund. 

Was das Bellen an der Tür angeht: Bloß nicht schimpfen,  das macht es nicht besser eher schlimmer,  weil es sich dann hochschaukelt.  Das ein Hund laut bellt ist übrigens normal ;)

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Juline   

Hab ein wenig überlegt, wie ich es formulieren soll, und sag jetzt einfach was ich denke: ich finde es ziemlich egoistisch und unfair dem Hund gegenüber, was dein Bruder und deine Mutter da machen, von dir find ich es toll dass du dir Gedanken und Sorgen machst und der Hund tut mir einfach nur unsäglich leid.

Was für ein besch... Leben sie führen muss :(

 

In deiner Situation würd ich den beiden die Hölle heiß machen, und zwar glühend heiß, dass für dieses vernachlässigte Tier ein gutes Zuhause gesucht wird, in dem seine Bedürfnisse erfüllt werden, in dem es geschätzt, gepflegt und geliebt wird.

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Deximan15   

Hut ab vor deiner Courage! Du scheinst reifer als deine Mutter zu sein, denn du hast erkannt, dass ihr dem Hund so wie es aktuell läuft, nicht das geben könnt was er braucht! 

 

Ich finde es toll das du dir Gedanken machst und versuchst dir Hilfe oder wenigstens Tips zu holen. Ich drücke euch und vorallem Lotte die Daumen das ihr eine Lösung findet. 

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Nadja1   

Ich finde es ganz super, dass Du Dir wenigstens Gedanken machst und geistige Reife zeigst

Dem Hund geht es bei Euch jämmerlich. Mache den beiden klar, dass es um "Hundehaltung

und nicht Hundeaufbewahrung" geht.  Die Hundehaltung muss so sein, dass der Hund Freude

am Leben hat und nicht erbärmlich sich äußert, wie z.Zt.

Ich würde mit beiden reden, dass der Hund so schnell wie möglich in eine geeignete Haltung

vermittellt wird, ansonsten kannst Du alternativ das zuständige Vet.amt mit einschalten und um

Mithilfe bitten, sollte sich Deine Mama weiter sperren. Ganz einfach. Der Hund und dessen Wohl

geht vor. Aus dieser Zwangshaltung, die den Hund nur krank macht, muss er ganz schnell raus.

Solche Fälle behandelt das Vet.-amt und da wäre mir meine Mama aber so etwas von egal.....

Die machen das auch anonym.......musst Dir mal Hilfe holen. Drücke die Daumen.

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Estray   
(bearbeitet)

Yannik, ich finde dich sehr verantwortungsbewusst und du hast Weitsicht, super.

 

Sucht in Ruhe für die Süße ein neues Zuhause, wo sie das bekommt, was sie braucht. Es gibt diverse Facebookgruppen, wo Hunde vermittelt werden und du kannst auch hier im Forum einen Beitrag für Lotte eröffnen. Die örtlichen Tierheime sind vielleicht auch behilflich und nehmen Lotte auf ihre Internetseiten, natürlich bleibt sie solange bei euch wohnen und muss nicht ins Tierheim.

Lotte bekommt so die Chance auf ein Traumzuhause und ihr könnt wieder unbeschwert leben. 

 

 

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Initcha   
vor 42 Minuten schrieb bangkaew:

 

es ist doch immer wieder Erstaunlich wie manche Leute mit Hunden umgehen.

 

Ein Hund wird trotz Geldmangels angeschafft, denn ich kann mir nicht Vorstellen das es vorher besser war als der Bruder noch zu Hause gelebt hat, vielleicht war es da etwas besser, aber bestimmt auch nicht sehr viel Besser.

 

Und aus dem Grund glaube ich auch, das der Gesetzgeber einen Hund als Sache betrachtet so wie ich das hier wieder Lese, kann das nicht anders sein, das ein Hund immer eine Sache bleiben wird denn das ist ja kein Einzelfall.

 

Also was will mir das wieder sagen, Otto normal Verbraucher will ich nicht für unsere Welpen haben.

 

Ich hoffe für den Hund dass er da schnell Raus kommt, damit Er ein ganz normales Hundeleben führen kann, denn das ist alles andere als Normal.

 

PS:

 

Wir leben zwar alle auf dem gleichen Planeten, nur leider haben nicht alle den gleichen Horizont.    

Das hier ein Hund angeschafft worden ist wo vielleicht kein Geld war oder ist......hat mit der Allgemeinheit nichts zu tun.....ich selber hatte einen guten Job....gut verdient durch einen Burne Out wurde ich sehr krank und kam in Geldnot....meinem Hund gings Gut meinem Pferd auch....alles war da....ich bin ein Otto normal Verbraucher. Also nicht alle über einen Kamm scheren. So eine Einstellung finde ich unmöglich

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Shyruka   

Ich denke jeder kann mal in eine Lage rutschen in der das Geld knapp wird.  Man kann halt nicht 15 Jahre in die Zukunft schauen.  Hier ist nur das Problem,  dass sich ein Lebewesen oder vorher nachzudenken,  gekauft wurde.  Gerade auch noch ein teures welches höhete Futterkosten als ein Kaninchen mit sich bringt,  das ausgelastet werden möchte und wo der Gang in die Hundeschule eben nicht schadet. Wo das Geld um im Notfall mit dem Tier zum Tierarzt zu gehen nicht da ist.  Wo nicht nur Geld sondern eben auch Zeit fehlt.

HUnde können auch bei Leuten ohne viel Geld,  aber mit viel Liebe und Zeit gut leben.  (Ich sehe das hier regelmäßig bei unseren Obdachlosen.)

Aber dafür haben die Leute auch ein Interesse an ihnen und nehmen den Hund so gut wie überall mit.

  Der Hund ist ein Partner und nichts was man einfach zur Seite schieben kann.

 

Ich finde es übrigens auch toll,  dass du die Problematik erkannt hast und nun nach Hilfe schaust.  Bestimmt hast du dir auch andere und nicht so harte antworten erhofft,  aber leider ist das Thema nicht so einfach.

 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Das ist doch ein Kleinhund oder?

Soviel sollte da das Futter nicht ins Gewicht fallen. Ich bin etwas unschlüssig, wohl weil es auch nur deine Darstellung ist und ich nicht genau weiß, inwiefern es hilft, die Thematik ohne deine Mutter in einem Hundeforum zu diskutieren, da du offensichtlich selber nur wenig mit ihr darüber sprichst- dein Bruder kümmert sich nicht, der hat dementsprechend wenig Mitsprache meiner Meinung nach, aber deine Mutter doch schon?

Sie mag ihn doch auch behalten? Vielleicht findet sie einen Weg, dich zu entlasten, du klingst weniger verzweifelt als genervt.

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