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Hundeforum Der Hund
Gast Calluna

"Zu tierliebe" Vermieter und Hundehaltung

Empfohlene Beiträge

Dann würde ich noch bis Ende des Jahres warten an deiner Stelle. :) Nach ausreichender Eingewöhnung sind 3 Stunden ja völlig in Ordnung.

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vor 18 Minuten schrieb harpiye:

Dann würde ich noch bis Ende des Jahres warten an deiner Stelle. :) Nach ausreichender Eingewöhnung sind 3 Stunden ja völlig in Ordnung.

Leider reichen dann meine Urlaubstage nicht mehr. Ich muss bis August anteilsmäßig eine gewisse Anzahl an Urlaubstagen aufbrauchen. Dann endet meine Ausbildung und bis Jahresende sind es zu wenig Urlaubstage. Das heißt der letztmögliche Zeitraum für den Hund ist im Juli. Klar fragt man sich, warum ich es ausgerechnet in diesem Jahr so sehr darauf anlege einen Hund zu bekommen. Allerdings habe ich jetzt 25 Jahre darauf gewartet und hingearbeitet, dass Zeit-/Geldverhältnisse einigermaßen stimmen... zudem sitzt der Hund meiner Träume gerade in einem rumänischen Shelter... der Gedanke, der in meinem Kopf umherkreist ist gerade einfach nur: "bei mir hat er es doch wohl nicht schlechter als dort, auch wenn er für ein paar Monate regelmäßig 7 Stunden alleine wäre."

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Ich stimme den anderen zu und würde dann ebenfalls bis zum Umzug warten. 

 

Aber mal davon abgesehen kann der Vermieter nicht nein sagen, nur weil er persönlich meint, du seist zu lange außer Haus. Das wäre ja noch schöner. :D 

 

Mein Hund ist jetzt in Ausnahmefällen auch mal so lange allein. Aber nicht regelmäßig. In den ersten drei Monaten waren es nie mehr als 3-4 Stunden. 

 

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Warum wartest du denn nicht so lange? Dann ist doch alles kein Problem.

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Ich verstehe dich. Aber du musst damit rechnen, dass der Hund das nicht schafft. Mit einer kleinen Betreuung zwischendrin - ja, das kann ich mir vorstellen. Aber du weißt nicht, in welcher psychischen Verfassung der Hund ist.

Falls du dich dafür entscheidest, solltest du von Tag 2 an üben, dass du nicht immer da bist und dass das aber auch nicht schlimm ist. 1 Min Tür vom Bad zu - wieder auf. Dasselbe mit der Wohnungstür, ganz unaufgeregt.

Dann die Tür mal abschließen. Wieder auf usw. Ganz langsam erhöhen. Mal in den Keller gehen. Wir haben dafür ein Ritual eingeführt. Vielen Hunden hilft das. Hunde aus Sheltern sind es gewöhnt, dass nicht ständig Menschen da sind. Das ist gut. Aber oft binden sie sich sehr an ihren neuen Menschen. Daher von Anfang an üben und selbst nicht nervös sein. 

Bei uns hat es so nach zwei Wochen für 3 Stunden funktioniert. Aber es gibt Hunde, die länger brauchen oder es nie schaffen. Da kenne ich einige Beispiele. Ich hatte immer einen Plan B. 

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vor 10 Minuten schrieb denny:

Warum wartest du denn nicht so lange? Dann ist doch alles kein Problem.

Im Grunde habt ihr alle recht... vielleicht hab ich mich auch zu sehr hineingesteigert. Ich wollte dass sich mein Traum vom Hund gleich bei der ersten Möglichkeit erfüllt... :/

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vor 10 Minuten schrieb Freefalling:

Ich verstehe dich. Aber du musst damit rechnen, dass der Hund das nicht schafft. Mit einer kleinen Betreuung zwischendrin - ja, das kann ich mir vorstellen. Aber du weißt nicht, in welcher psychischen Verfassung der Hund ist.

Falls du dich dafür entscheidest, solltest du von Tag 2 an üben, dass du nicht immer da bist und dass das aber auch nicht schlimm ist. 1 Min Tür vom Bad zu - wieder auf. Dasselbe mit der Wohnungstür, ganz unaufgeregt.

Dann die Tür mal abschließen. Wieder auf usw. Ganz langsam erhöhen. Mal in den Keller gehen. Wir haben dafür ein Ritual eingeführt. Vielen Hunden hilft das. Hunde aus Sheltern sind es gewöhnt, dass nicht ständig Menschen da sind. Das ist gut. Aber oft binden sie sich sehr an ihren neuen Menschen. Daher von Anfang an üben und selbst nicht nervös sein. 

Bei uns hat es so nach zwei Wochen für 3 Stunden funktioniert. Aber es gibt Hunde, die länger brauchen oder es nie schaffen. Da kenne ich einige Beispiele. Ich hatte immer einen Plan B. 

Vielen Dank für dein Verständnis! Ja da hast du natürlich recht. Es hängt stark von der Persönlichkeit des Hundes ab und die kann man gerade unter den Umständen natürlich auch schlecht vorausahnen. Dass ich mit ihm täglich üben muss, das ist für mich kein Thema und auch selbstverständlich. Deine Tipps helfen mir auch sehr, das mal gedanklich genauer erfassen zu können. So wie es aussieht habe ich 2 Möglichkeiten mit denen ich klarkommen müsste: Vermieter/Hundesitter oder warten bis zu Umzug...

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Hast du denn schon das Okay vom Tierschutzverein?

Ich kann deine Gefühlslage absolut nachempfinden, kann dir aber auch sagen, dass ich insgesamt erst nach neun Monaten meinen Hund bekam. Nicht weil ich warten musste, sondern weil ich Absagen vom Tierheim/TSV bekam. Ich hatte auch meinen "Traumhund" gefunden und dachte alles wäre tutti, doch dann kam das böse Nein. Monate später fand ich einen "neuen Traumhund". (Und zwischendurch gabs auch noch ein paar.) Bekam wieder ein Nein. Eine Woche danach zog Finchen bei mir ein. Stellte sich heraus, mein Traumhund wartete ganz woanders auf mich.

 

Überstürz es nicht, es warten sehr viele "Traumhunde" in allen möglichen TSV. Und wer weiß, vielleicht ist dieser eine Traumhund dann in ein paar Monaten immer noch da. (Ganz abwegig ist das nicht mal.)

 

 

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vor 10 Minuten schrieb princesalein:

Hast du denn schon das Okay vom Tierschutzverein?

Ich kann deine Gefühlslage absolut nachempfinden, kann dir aber auch sagen, dass ich insgesamt erst nach neun Monaten meinen Hund bekam. Nicht weil ich warten musste, sondern weil ich Absagen vom Tierheim/TSV bekam. Ich hatte auch meinen "Traumhund" gefunden und dachte alles wäre tutti, doch dann kam das böse Nein. Monate später fand ich einen "neuen Traumhund". (Und zwischendurch gabs auch noch ein paar.) Bekam wieder ein Nein. Eine Woche danach zog Finchen bei mir ein. Stellte sich heraus, mein Traumhund wartete ganz woanders auf mich.

 

Überstürz es nicht, es warten sehr viele "Traumhunde" in allen möglichen TSV. Und wer weiß, vielleicht ist dieser eine Traumhund dann in ein paar Monaten immer noch da. (Ganz abwegig ist das nicht mal.)

 

 

Ich danke dir... ich habe mir von diesem Verein so viele Hunde angesehen und nur er hat "mein Herz berührt" - als wär es um mich geschehen. Vom Tierschutz hab ich fast schon das okay, das letzte ist nur noch die Platzkontrolle und das wars... meine Vermieter haben mir auch schon schriftlich das ok gegeben - sollte es aber so kommen dass ich mir entgegen aller Widrigkeiten den Hund hole, er im schlimmsten Fall 7 Std alleine ist und dann EINMAL bellt oder jault wenn ich nicht da bin, gibt es böses Blut. Auch wenns kein Dauerzustand wäre. Auch wenn ich eh bald umziehe usw usf. Ich weiß nicht ob ich das mir und dem Hund aufbürden möchte, dass dann so negative Stimmung herrscht.

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Wenn der Hund jetzt noch in Rumänien sitzt gibt es wohl keine Erfahrung ob dieser Hund überhaupt alleine bleiben kann. Es stimmt, dass diese Hunde nicht den ständigen Menschenkontakt gewöhnt sind aber sie sind durch die anderen Hunde nie alleine. Die meisten Hunde lernen das Alleine bleiben relativ schnell aber wie ist dein Plan wenn er es innerhalb von 2 Wochen nicht packt? Mein erster Hund war 5 als er aus dem TH zu mir gekommen ist. Er war nach 2 Monaten noch durchgehend am weinen wenn ich nur für eine Stunde das Haus verlassen habe. Entspannt war er nur im Auto. Das ist aber keine Lösung. Er hat es gelernt aber es hat wirklich lange gedauert. Da hätte auch ein Gassigänger nicht geholfen der ihn mittags eine Stunde abholt. Ich würde mir das nur trauen mit einem Hund von dem du weißt dass er prinzipiell alleine bleiben kann. 7 Stunden finde ich aber auch bei einem Hund der es akzeptier, zu lange.

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