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Hundeforum Der Hund
Gast Calluna

"Zu tierliebe" Vermieter und Hundehaltung

Empfohlene Beiträge

Ohne, dass du genau weisst, wie dieser spezielle Hund in welcher Situation wie tickt, würde ich nicht denken, dass 14 Tage Urlaub reichen, um evtl. Baustellen, von denen du momentan noch gar nichts weisst, in den Griff zu bekommen.

Ich denke, es ist ein denkbar schlechter Start für dich ins ersehnte Hundehalterdasein und für den Hund auch nicht wirklich wünschenswert.

Natürlich sehen alle, dass es ihm bei dir besser gehen könnte als jetzt im Shelter, doch der Hund kennt das Leben dort, dass bei dir nicht und es gibt sehr viele auch hier im Forum, die Monate brauchten, dem Hund ein - aus unserer Sicht- einigermassen "normales" Hundeleben zu ermöglichen, ausschliesslich aus dem Grund, weil der Hund erstmal nicht mitspielte.

 

Es kann alles schon gleich am Anfang gut gehen, die Chance ist aber relativ gering.

Hinzu kommt, dass du noch wenig Erfahrung hast.

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Sicherlich kann sich die Lebenssituation auch ändern und Notlösungen erforderlich machen. Allerdings würde ich mir in der noch sehr variablen Situation noch keinen Hund ins Haus holen. Für mich sind da aktuell zu viele Sachen in Planung bzw. zu viele unbekannte Faktoren.

  • Wie ist der Charakter des Hundes?
  • Betreuung, wenn der Hund das Alleinebleiben nicht innerhalb von 2 Wochen lernt?
  • Die mitfühlenden Vermieter beim bellenden Hund (meine bellen auch mal...)
  • ein eventueller Umzug (und der Vermieter???)
  • Zusammenzug mit dem Freund

Ich würde schauen, ob du an einer "Stellschraube" was machen kannst...

  • Wie ist der Charakter des Hundes? --> Hund aus einer Pflegestelle erhöht die Chancen auf Erfahrungswerte, wobei auch das nicht immer was zu sagen hat...
  • Betreuung, wenn der Hund das Alleinebleiben nicht innerhalb von 2 Wochen lernt? --> Hundesitter o.ä. suchen
  • Die mitfühlenden Vermieter beim bellenden Hund (meine bellen auch mal...) --> Vermieter als Hundesitter?
  • ein eventueller Umzug (und der Vermieter???) --> ein vorzeitiger Umzug bringt dem Hund leider wenig, außer du ziehst in eine Wohnung neben deinem Arbeitgeber
  • Zusammenzug mit dem Freund --> Zusammenziehen sollte gut überlegt sein, daher will ich da nicht von Beschleunigen reden - aber vielleicht kann der den Hund hüten?

 

Vielleicht fallen dir für deine Lebenssituation noch weitere Optionen ein. Dein aktuelles Vorhaben finde ich zu wackelig. Keine meiner drei Hunde hätten das innerhalb von 2 Wochen gelernt - aber sie haben es mit der Zeit gelernt.

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Naja Hunde bellen halt mal. Da müssen auch Vermieter mit leben. Vor allem bellen sie auch mal, wenn sie allein sind. Meiner meldet recht viel, egal ob ich da bin oder nicht. 

 

Wenn du möchtest, poste doch mal den Link von deinem Traumhund. 

Ich kann dich so gut verstehen. Ich habe mir auch sehr schnell einen Hund geholt, sobald ich konnte. Ich hatte aber auch Glück in mehrfacher Hinsicht mit dem Hund und den Umständen. Ein guter Verein ist übrigens mit das Wichtigste. 

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Ich bin ganz anderer Meinung. Kann ein Hund alleine bleiben, also wirklich, ist es in meinen Augen ein persönliche, willkürliche Grenze, ob man 3, 5 oder eben 7 Stunden für vertretbar hält.

 

Hunde haben ein Ruhebedprfnus von 18-22 Stunden, da gehen 7 Stunden bei entsprechender Veschäftigung und Qualitätszeit.

 

Ich bin daheim, ich Glückliche. Deshalb bespaße ich meine Hunde aber nicht. Wir haben sicherlich keine 7 Stunden engen Körperkontakt.

 

Sitter kann man machen, sehe ich aber eher als Stressfaktor.

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Also meine Hunde können super alleine bleiben. Und sind es auch jeden Tag zwischen 2 und 5 h. Regelmäßig 7hfinde ich aber auch zu viel. Dann warte doch einfach mit dem Hund bis zum Umzug - dann gibts das Problem doch nicht mehr :-) Hast du denn sonstjemand der mal einspringen kann? Da reicht ja schon das der Hund Dünnpfiff hat.....

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Ich denke, wir brauchen hier keine Diskussion, ob 7 Stunden grundsätzlich noch ok sind oder viel zu lange sind. Da wird es immer verschiedene Ansichten geben.

 

In diesem Fall sehe ich die Schwierigkeit im unbekannten Hundecharakter und in der Eingewöhnung. Der Hund MUSS innerhalb von 2 Wochen lernen, 7 Stunden alleine zu bleiben. Meine Hündin aus dem Tierheim hat ewig gebraucht, um überhaupt stubenrein zu werden. Alleine bleiben klappt hier im Haus erst entspannt, seitdem zwei Hunde da sind. Eingelebt hat sie sich erst nach rund 6 Monaten... Der Hund existiert bislang nur auf einem Foto oder ggf. auf Video in einem Shelter. Das sagt leider gar nichts...

Und ganz ehrlich finde ich 2 Wochen üben, um 3 Stunden alleine zu bleiben auch mutig. Das kann klappen, muss aber nicht. Ich würde da für einen Plan B sorgen.

Hier war auch mal ein Fall im Forum, da war - wenn ich mich richtig erinnere - der Hund aus dem Ausland krank (was halt vorkommen kann) und litt unter Durchfall. Der Tiersitter konnte den Hund wegen Ansteckungsgefahr erstmal nicht nehmen. Die Hundehalterin musste aber wieder nach X Tagen wieder arbeiten.

Meine Hunde waren bei Einzug alle gesund. Letztens bekam ich nach einem Notfall von der Tierklinik die Anweisung, meine Hündin in den nächsten 2 Tagen nicht alleine zu lassen und Stress zu vermeiden. Selbst ein Hundesitter wäre hier nicht passend gewesen. Ich hab es anders organisiert. Man kann sich nicht vor allen Gefahren schützen, aber man sollte sich dem "allgemeinen Lebensrisiko als Hundehalter" bewusst sein.

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Danke für eure zahlreichen Antworten!

Im Endeffekt heißt das für mich: solang ich keine 4 Wochen Urlaub am Stück nehmen kann, keinen Job habe bei dem ich mit 4 Stunden Arbeit täglich im Monat 2000 Euro netto heimbringe und keinen Hundesitter habe, der in meinen folglich 5 Std Abwesenheit auf den Hund achtet, kann ich mir insgesamt die Hundehaltung abschminken. Mir ist durchaus bewusst, dass ich es jetzt sehr überspitzt dargestellt habe, ist auch nicht ganz so ernst gemeint - ich denke ihr wisst was ich meine.  Ich habe leider nicht den Luxus, mir mehr als 2 Wochen am Stück Urlaub nehmen zu dürfen. Auch habe ich im Umkreis von 40 km niemanden der mir im Alltag helfen könnte. Auch zur Arbeit könnte ich den Hund nicht mitnehmen. Im Grunde führe ich gerade ein Leben, das nichtmal mir selbst gut tut. Ihr habt also recht, im Endeffekt ist es besser zu warten als das Schicksal herauszufordern...

 

 

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Kluge Einsicht!

Aber nie einen Hund? So würde ich das nicht sehen.

Suche dir eine Pflegestelle/ Tierheim, welches bereits die Hunde kennt, die zur Vermittlung stehen. Besuche den Hund/ die Hunde immer wieder. Lerne die Baustellen des Hundes kennen und lerne, damit umzugehen, bevor du ihn zu dir nimmst. Vielleicht ist es aber auch ein älterer unkomplizierter Hund nicht aus dem Ausland sondern der hier bei dir in der Nähe abgegeben werden muss.

Gewöhne dich an ihn und er gewöhnt sich schonmal an dich.

 

Dann könnte es, wenn du Glück hast, auch in 14 Tagen klappen.

Nur das mit den 7 Stunden auf Dauer.......ist echt nicht okay.

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Es ging doch vor allem darum, den Hund das alleine bleiben beizubringen, oder irre ich mich gerade? Vielleicht kann er es schon und dann auch bei dir, aber vielleicht eben auch nicht. Vielleicht reichen zwei Wochen, vielleicht aber auch nicht. Das kann niemand wissen. Das heißt nicht, dass man es nicht dennoch bewerkstelligen könnte. Partner nimmt danach Urlaub, Sitten/Betreuung, ...

 

Das hat mit dem Zeitpunkt, wann du den Hund holst, wenig zu tun. Auch wenn du den Hund erst holst, wenn er nur fünf Stunden alleine bleiben müsste, müsste er das vielleicht erst lernen. Vielleicht würden zwei Wochen reichen. 

 

Nichts, was man organisatorisch nicht bewerkstelligen könnte.

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vor 45 Minuten schrieb gatil:

Suche dir eine Pflegestelle/ Tierheim, welches bereits die Hunde kennt, die zur Vermittlung stehen. Besuche den Hund/ die Hunde immer wieder. Lerne die Baustellen des Hundes kennen und lerne, damit umzugehen, bevor du ihn zu dir nimmst. Vielleicht ist es aber auch ein älterer unkomplizierter Hund nicht aus dem Ausland sondern der hier bei dir in der Nähe abgegeben werden muss.

Gewöhne dich an ihn und er gewöhnt sich schonmal an dich.

 

Dann könnte es, wenn du Glück hast, auch in 14 Tagen klappen.

Nur das mit den 7 Stunden auf Dauer.......ist echt nicht okay.

 

Ja, das finde ich auch wichtig!

Ich sehe das grundsätzlich problematisch, wenn Leute sich aufgrund von Fotos oder einer I-Net-Seite ihren "Traumhund" verlieben.

Ich habe im Laufe der Jahre schon viele Leute kennengelernt, die einen Hund hatten gar nicht gut zu ihnen passte - mit den entsprechenden Problemen.

Nur weil sie aufgrund von Fotos oder dem ersten (überwiegend optischen) Eindruck sich unsterblich in "Ihren" Hund verliebt hatten und nicht sachlich prüfen und entscheiden konnten. Und wenn es schief geht dann ist meist der Hund der Leidtragende ...

 

LG, Ulrike

 

 

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