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Hundeforum Der Hund
Monty2

Mein Welpe beißt

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Leute,

 

mein kleiner 3,5 Monate alter Bordre-Collie Welpe Monty beißt mich, und zwar so stark, dass ich es langsam nicht mehr ertrage. Ich habe alles empfohlene Versucht, von lautem "Aua"-Quieken, über ignorieren, aus dem Zimmer schicken bis hin zu Mund zuhalten (allerdings nicht seitlich, sodass ich die Lefzen an seinen Kiefer drücke und es ihm weh tut, sondern von oben nach unten). Auch beim Spielen habe ich es geübt; allerdings tut er es da nicht. Nur wenn ich ruhig irgendwo sitze oder ihn einmal lobend (ruhig und sanft) streichle; oder er springt auf's Bett, zwickt ich so arg, dass ich um mich fuchtele, und rast dann wieder weg. Ausgelastet ist er, sowohl geistig als auch körperlich. Er bekommt gutes Futter, wir machen Vertrauens- und Bindungsübungen (auf die er gut hört) und ich überfordere ihn nicht. Zusätzlich habe ich auch "Autoritätsübungen" versucht, d.h. zB er schaut mich an und fragt mich somit vorher bevor er anfängt zu essen - klappt alles super)  .. aber es hilft alles nichts! Es ist nicht ein Stück besser geworden. Kann mir jemand vielleicht helfen? Ich wäre dankbar, 

 

Liebe Grüße

 

P.s.: Er ist seit der 8ten Lebenswoche bei mir. 

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Hallo,

 

was macht ihr denn, wenn du schreibst, dass der Welpe "ausgelastet" ist? Ich sehe es z.B. überhaupt nicht als nötig an, bei so jungen Hunden bereits von Auslastung oder Programm zu sprechen. Die Welt kennen lernen ist auch "Auslastung".

Vielleicht ist es zu viel und er ist überdreht?

 

Was die Beißhemmung angeht, ich würde da eine Schiene fahren und nicht alles wild durchprobieren.

Vielleicht tauschst du deine Hand gegen ein Spielzeug (nicht zu hart wegen den Zähnchen), in das er mit Vergnügen reinbeißen kann. 

 

Du könntest ein positiv aufgebautes Abbruchsignal einführen. Nutze dazu irgendein Wort, welches er noch nicht kennt. 

Nimm ein Leckerli in eine Hand, balle eine Faust. Der Welpe wird versuchen dran zu kommen.

Sobald der Welpe auch nur einen Hauch ablässt, lobst du das und gibst aus der anderen Hand ein Leckerchen.

Wenn der Welpe das Prinzip verstanden hat, kannst du das Wort einbauen.

Wichtig ist, das ganze liebevoll und nicht energisch/streng zu vollziehen.

 

Diese "Autoritätsübung" wäre jetzt nicht so mein Fall. Ich würde den Hund einfach in Ruhe fressen lassen und nicht Machtspielchen ausüben. Wenn der Hund einen nicht bereits beim Befüllen des Napfes umschmeißt, halte ich von so einer Übung einfach nicht so viel, aber das kann ja jeder anders sehen...

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Vielen Dank, 

 

Dass positive Abbruchsignal klingt für mich gut, das probiere ich mal  - allerdings habe ich dies genauso beim "Aus"-Signal getan, darauf hört er nur in dieser Situation mäßig (er fängt bald wieder an), allerdings könnte ich das neue Signal für Dinge nehmen, die er nie tuen darf.  

Und beim Knabbern streicheln tue ich auch meist - klappt aber nur mäßig, da, wie sehr er das Spielzeug auch mag, meine Hand wohl toller ist. 

Doch, er sprang mein Essen bringen hoch und zwickte mich, daher das kurze "Zur Ruhe kommen" bevor der essen darf.

Mit Auslastung meine ich, dass wir uns unsere Umgebung genau anschauen und draußen unter der freien Sonne erkunden (allerdings nicht zu lange, wir unternehmen keine große Wanderung  oder so)- ab und zu machen wir auch einen Bindungsspaziergang; ich laufe und wenn er mir folgt darf er sich ein Leckeren abholen. Auch die Grundregeln sowie "Sitz", das Kommen auf den Rückruf und das Kommando "Aus" und seinen Namen lernen wir, allerdings tue ich das so genügsam und steigere die äußeren Reize fast kaum, sodass ich mir, schaue ich mir andere Hundehalter an, schon etwas blöd vorkomme. Zusätzlich kann er sein Spielzeug (auf niedrigem Niveau) suchen und so weiter.. Dies aber nur zu seinem Vergnügen. 

 

Liebe Grüße

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vor 18 Minuten schrieb Monty2:

allerdings habe ich dies genauso beim "Aus"-Signal getan, darauf hört er nur in dieser Situation mäßig (er fängt bald wieder an),

 

Also hört er wunderbar darauf. ;) Er hört ja auf.

 

Warum streichelst du ihn denn, wenn er etwas kaut? Vielleicht beginnt er zu "zwicken", weil er das nicht mag?

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Wenn er dich beisst bis es dir weh tut, ist es ganz wichtig, ihm nicht weh zu tun. Das könnte ihn verunsichern. Hunde können zwar anderen Schmerzen bereiten, aber selber keine ertragen.

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(bearbeitet)

Spare dir doch bitte den Zynismus. Als angeblich erfahrener Hundehalter wirst du ja wissen, dass Welpen nicht mit trainierter Beißhemmung frei Haus geliefert werden. Es ist auch nicht genau klar, warum der Welpe so aufdreht - könnte gut sein, dass das alles zu viel ist. Selbst wenn er etwas kaut, wird er gestreichelt. Was würde es nützen, dem Hund Schmerzen zuzufügen? Rachegelüste? Aus dem Alter ist wird die Threaderstellerin raus sein.

 

Nachtrag: außerdem sind Hunde sehr leidensfähig. Sonst würden sich viele Hunde so viel Mist ja gar nicht bieten lassen.

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vor 3 Stunden schrieb Gerhard:

Wenn er dich beisst bis es dir weh tut, ist es ganz wichtig, ihm nicht weh zu tun. Das könnte ihn verunsichern. Hunde können zwar anderen Schmerzen bereiten, aber selber keine ertragen.

 

Ne Phrase darauf:

Gewalt fängt da an, wo Wissen aufhört.

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Hat hier jemand echt grade kritisiert, dass jemand seinem Welpen nicht wehtun will. Ist hier echt die Implikation, man soll einem Welpen, der welpentypisches Verhalten zeigt, doch einfach zurück wehtun - und wenn man das nicht will, ist man lächerlich? Mir fehlen grade die Worte.

 

Zum eigentlichen Thema, grade nur Zeit für einen kurzen Beitrag, aber solltest du noch mal in Erwähung ziehen, den Hund rauszuschicken, würde ich an deiner Stelle lieber selbst rausgehen - ist für den Hund (jedenfalls wäre das bei meinem so) vermutlich weniger stressig, aber du hast den Spaß trotzdem klar abgebrochen. Mund zuhalten würde ich gar nicht.

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Ich würde es auch noch mal mit einem neu positiv aufgebauten Abbruchsignal versuchen. Genug um die schmerzenden kleinen Zähnchen zu testen und zu benutzen hat der Kleine nehme ich an?

Ich würde weder den Kleinen rausschicken, noch selbst den Raum verlassen. Evtl. die Interaktion abbrechen und mich etwas anderem zuwenden, aber Isolation (auch eine Kurze) ist eine Strafe! Und wofür soll er bestraft werden? Erstmal zeigt er normales Verhalten. Diese Isolation kann zusätzlich stressen und das Problem verschlimmern..

 

Mich würde auch noch mal die 'Auslastung' interessieren... was wird denn da gemacht? 

 

Ansonsten lass das mit Schnauzgriff sein,... ja viele sind der Meinung, aber die Hundemama macht das auch,... du bist aber nicht die Hundemama ;-) Die Frage ist wirklich wann beisst er so doll? Und da würde ich auch noch mal tief in mich gehen und überlegen ob es Situationen sind die ihm unangenehm sind die du evtl. falsch deutest... Das soll absolut kein Angriff sein, aber manchmal muss man drauf gestupst werden ;-)

 

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vor 48 Minuten schrieb Alex2016:

Ich würde weder den Kleinen rausschicken, noch selbst den Raum verlassen. Evtl. die Interaktion abbrechen und mich etwas anderem zuwenden, aber Isolation (auch eine Kurze) ist eine Strafe! Und wofür soll er bestraft werden? Erstmal zeigt er normales Verhalten. Diese Isolation kann zusätzlich stressen und das Problem verschlimmern..

Wir haben in den (seltenen) Situationen, in denen sie sich so krass hineingesteigert hat für 30 Sekunden eine Glastür dazwischengeschaltet um zwar räumliche Trennung, aber keine Verlustängste zu bewirken. Andere greifen da zum Kinder-Trenngitter. Unsere hatte Au-Gequietsche zusätzlich animiert (je mehr, desto wilder), Beissalternativen (manchmal ging ein Abbruchsignal voraus), manchmal Beruhigen, manchmal mit "Vorsichtig" Feintunen, und selten eben auch räumliche Trennung gaben den Ausschlag zur Beisshemmung, die sie mittlerweile sehr gut beherrscht.

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