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Hundeforum Der Hund
denny

"Käfighaltung" bei Hunden?

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Aufgrund der "Boxen"-Diskussion in Gretes Thread mach ich mal ein neues Thema auf.

 

Also, ich bin bekennender Boxen- oder Kartongegener, wenn es darum geht, Hunde mal eben aus irgend welchen Gründen weg zu sperren.

Aber es gibt für mich durchaus nachvollziehbare Gründe, einen Hund zu separieren, auch in ein anderes Zimmer.

 

Wie ich schon schrieb, haben unsere Welpen neben dem Bett in einem gemütlich eingerichteten Pappkarton geschlafen. Das hatte den Vorteil, dass wir die Hunde hörten und sofort mit ihnen raus gehen konnten. Sobald sie zuverlässig gelernt hatten, sich zu melden, schliefen sie natürlich in ihren Körbchen im Schlafzimmer.

 

Ich berichtete in dem anderen Thread auch, dass Gismo und später auch Denny ihren Schlafplatz in der unterer Etage hatten, denn eine Party morgens um 5 Uhr mag glaub ich keiner von uns.

Die zwei haben da sehr schön so lange geschlafen, bis wir aufgestanden sind.

 

Etwas anders sah es mit Luzie aus. Sie haben wir mit 10 Monaten bekommen. Da sie sehr anhänglich war, schlief sie (und dann natürlich auch der Denny) im Schlafzimmer. Sie hatte aber bis dato nicht gelernt, sich melden, wenn sie raus musste. Also ist sie nachts aufgestanden, hat auf den Teppich gepinkelt und ist ganz zufrieden wieder in ihr Körbchen.

Wir haben dann ein Kaninchen-Gitter um ihr Körbchen gestellt, denn sie musste ja lernen, dass sie sich melden soll. Und mir ist beim besten Willen nichts anderes eingefallen. Ich hatte auch keine Lust, mir den Teppich komplett versauen zu lassen.

Mittlerweile ist alles chic und Luzie geht es gut.

 

Ach ja, schlafen im Schlafzimmer. Auch so ein Thema. Erst mal finde ich, dass jeder in diesem Punkt nach seiner Fasson handeln sollte. Natürlich muss auch Rücksicht auf die Hunde nehmen, denn einen Hund wie Luzie kann man nicht "aussperren". Die quietscht die ganze Nachbarschaft zusammen.

 

Es gibt aber auch Gründe, warum Hunde nicht ins Schlafzimmer dürfen. Ich bin im Jahr 2014 ernsthaft erkrankt und da durften die Hunde aus Hygiene-Gründen nicht mehr mit mir in einem Zimmer schlafen. Seitdem schlafen mein Mann und ich getrennt, die Hunde natürlich bei meinem Mann. Mir geht es jetzt wieder erheblich besser und Denny hat beschlossen, bei mir einzuziehen.:whistle

Wir haben das Glück, ein zusätzliches Zimmer zu haben. Wäre das nicht so gewesen, hätten die Hunde aus dem Schlafzimmer ausziehen müssen.

Das meine ich u.a. mit: "Meine Hunde wohnen bei mir und nicht ich bei meinen Hunden." Ich kann mein Leben nicht komplett um die Hunde herum arrangieren. Die müssen sich schon ein großes Stück meinen Lebensumständen anpassen, denn ansonsten hätte ich keine Freude an ihnen sondern die Hundehaltung wäre für mich eine zusätzliche Belastung.

 

Und wenn ihr ehrlich seid, geht es bei den meisten von euch ähnlich zu. Ich finde einfach nur, dass den Bedürfnissen der Hunde manchmal zu viel Bedeutung beigemessen wird. Man muss auch hier, wie aber in allen Lebenslagen, die Kirche ein bisschen im Dorf lassen.

 

Wir können hier gerne Pro und Kontra diskutieren.  Ich möchte nicht für mein Verhalten negativ kritisiert werden, bin sehr offen für Vorschläge und Meinungen, auch was mein Handeln bei meinen Hunden betrifft.

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Ich bin grundsätzlich kein Verfechter von Zwingern, wenn sie kurzzeitig und begründet eingesetzt werden und die Hunde dennoch Familienanschluss haben und ins Haus dürfen.  Zwingerhaltung (ja ich teile das hier)  finde ich aber blöd.  Also der typische "Wachhund".

Boxen finde ich nur zum Transport in Ordnung.  Nein ich verstehe nicht wozu man eine Box zum Stubenrein werden braucht.  Ich hab mir Anfangs immer einen Wecker alle 1-2 Stunden gestellt,  mir meinen Welpen geschnappt und bin mit ihr kurz gelaufen.

Ich verstehe aber auch nicht so wirklich warum ein Hund sich melden muss um mal sein Geschäft verrichten zu dürfen. Meine meldet sich maximal wenn sie Dünnpfiff hat, aber sonst hat sie da einfach keinen grund weil ich regelmäßig mit ihr gehe.  Ich meine ich muss doch auch nicht erstmal nötigens müssen bis ich aufs Klo gehe.  WIR haben uns ein Lebewesen geholt,  für das wir verantwortung übernehmen.  Ich meine ein Baby wird auch gewickelt wenn man es mitbekommt und muss nicht zwangsweise erst schreien und nen wunden Arsch haben...

Nein man muss es mit der Tierliebe auch nicht übertreiben und ihn unbedingt im Bett schlafen lassen.  Aber dieses "es sich einfach machen"  finde ich mittlerweile einfach furchtbar. 

 

Ich würde nicht mit der Tierquäler-Keule zuschlagen,  und jemanden angreifen wenn er es so handhabt,  aber ich selber würde es nie so machen,  weil ich wenn ich hunH wäre auch nicht so behandelt werden wollen würde. 

 

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Ich bin nicht gegen eine Box oder einen Karton für Welpen oder Hunde, die sonst auf den Teppich machen o.ä. Aber ich finde, man sollte einen guten Grund haben und damit etwas bewirken wollen und darauf hin arbeiten, dass die Box nicht mehr nötig ist. Das ist für mich dann z.B. nicht sowas wie "der macht sonst alles kaputt wenn wir weg sind".

Mehrfach habe ich das schon gehört. Erst kommt die Box. Dann die Kastration. Oder andersherum. Beides hilft nicht sooo gut. 

 

Allerdings muss mein Hund sich auch nicht melden. Wenn er das tut, hat er entweder Durchfall oder er hat beim Spaziergang vorher den halben See leergesoffen und ich hab nicht damit gerechnet, dass er schon so früh wieder muss. Dann ist es aber echt dringend. 

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(bearbeitet)

Hier gibt's keine Boxen, da sie für nicht schön befunden wurden von den Hunden.

Ich verzichte seither generell darauf. Keiner der Pflegehunde wollte sie in Anspruch nehmen. So natürlich scheinen diese "Höhlen" also gar nicht zu sein, ohne Aussicht auf etwas Leckeres ging da keiner rein. Also keiner von selbst.

 

Allerdings hat Yoma eine Transporttasche für den Zug. Die gefällt ihm so gut, dass er beim Aussteigen gar nicht raus will. Uch bereue fast, dass ich die aufgrund der Boxrnablehnung nicht eher in Betracht gezogen habe.

 

Geschlossene Boxen drin gehen gar nicht. GAR nicht!

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Ich habe meinem Hund die Stubenreineit mit der Box beigebracht.

Er kam mit 14 Wochen und war auch zwei Wochem danach noch nicht stubenrein. Da beschloss ich es mit der Box zu versuchen. Da er draußen nicht gepieselt hat, egal wie lange wir draußen waren. Erst zuhause in der Wohnung. 

Die Box stand auf meinem Bett, ich konnte ihn sehn und er mich. Die Box hat er nachts gebraucht bis er knapp 10 Monate alt war. Und erst mit 1,5 Jahren konnte ich wirklich sagen, mein Hund ist stubenrein.

 

Er hatte zweimal mit Blasenentzündung und Kristallen zu kämpfen, die das erlernen der Sauberkeit unmöglich machten. Heute ist er ganz "normal". Er macht auch draußen egal wo wir sind. Die hat sich erst mit 1 Jahr so eingebürgert. Vorher ging nur an einer bestimmten Stelle.

 

Wenn ich das so schreibe, hatte ich hier wohl einen extrem Fall;)

Es ist mir ziemlich egal ob es am Hund oder an meinen erzieherischen Fähigkeiten lag. Ich konnte es eben nicht anders. 

 

Die Box wird heute immer noch angenommen z.B. Im Auto

Aber zuhause schläft er auf dem Sofa. Die Box ist mittlerweile nur Deko.

 

 

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Ich hab Saya am anfang auch stubenrein bekommen mit einem Umzugskarton.

Ich hab ihr auch mal einen Käfig gekauft, um zu schauen, ob sie dann besser mit dem Alleinesein klar kommt, aber da das nicht der Fall war, haben wir das gelassen.

Ich kannte aber Hunde, die fühlten sich dadurch sicherer.

Aber Zwinger- und Kennelhaltung finde ich nicht ok. Wobei zwinger noch besser ist, da der Hund nicht an einer Kette ist. Trotzdem nicht gut.

 

Und dass Hunde sich dem eigenen Lebensstil anpassen müssen, verstehe ich voll und ganz und bin auch der Meinung... Solange das Tier nicht leidet. Ich weiß noch, wie meine Großeltern aus Rumänien sich einen Schäferhund geholt haben und der von Anfang an (8 Wochen alt) in der Scheune schlafen musste. Der hat herzzerreißend geheult...

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Ob ich einem Hund nun beibringe 'Körbchen' oder 'Box' seh ich nun nicht als großen Unterschied. vorrausgesetzt die Box ist IMMER offen und für den Hund keine Strafe.

Es gibt ja sogr Körbchen die als Art Iglu sind. Ist im Endeffekt auch nichts groß anderes als eine offene Box. Ich kenne Hundebesitzer die eine Box haben die vom Hund aber nur dann genutzt wird, wenn es zB gewittert. Ansonsten steht die Box eigentlich nur rum und der Hund nutzt sie nicht. In diesem Fall wurde die Box auch nicht konditioniert oder ähnliches der Hund nutzt diese vollkommen freiwillig.

Ich bin absolut gegen in die Box sperren als Strafe oder bequemlichkeitsfaktor!

 

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(bearbeitet)

Heute werden Boxen am besten noch vor dem Hund angeschafft und schon vor seinem Einzug wird beschlossen, das er weggesperrt wird.

 

Man holt sein neues Familienmitglied, grad ein paar Wochen alt, gerade von Eltern und Familie weggerissen, mit fremden Menschen in fremder Umgebung und dann... direkt die ganze Nacht in Boxen oder Kartons sperren. 

 

Stubenreinheit geht auch ohne - wie sehr muss die Blase eines kleinen Welpen drücken bis er verzweifelt genug ist, zu jammern und mit viel Glück jemanden damit zu wecken? Was wenn nicht? Dann ist er gezwungen seinen Platz zu beschmutzen.

Aber "das ist ja alles nicht schlimm" und natürlich hört es jeder immer und zu jeder Zeit sofort. Klar.

Selbstverständlich ist das auch keinen so passiert der seinen Welpen eingesperrt hat. Niemals.

 

Der freie Zugang zum Wasser fehlt die ganze Nacht übrigens.

Würde am Tage jemand einen Hund stundenlang in einen Zwinger sperren (da gibt es ja auch gute Gründe...) ohne Wasser... da wäre was los...

 

Und ich frage mich nach wie vor:

Warum schaffen es einige  Hundehalter noch trotz des Trends zum Wegsperren und Käfigen, ihren Hunde stubenrein zu bekommen, ohne wegsperren aufzupassen, dass sie sich nicht verletzten oder aus Versehen umbringen und sogar Ruhe lernen?

Wie geht das? Wie machen die das und wichtiger noch: Warum will man so unbedingt seinen Hund wegsperren, separieren, ihn isolieren?

Warum will man ihn so verzweifelt sehen, dass er jammert weil ihm seine Blase schon so wehtut wenn er muss?

Weil Küchenrolle und ein Reiniger so wahnsinnig teuer sind?

 

 

 

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Ich finde diese Käfighaltung schlimm. Natürlich sollte ein Hund lernen in einer Box zu bleiben, ich habe auh einen Gitterkennel und eine Transportbox. Es ist sinnvoll wenn der Hund das schon kennt falls man es mal brauht, sei es für den Transport oder wenn der Hund mal krank ist und ruhiggestellt werden muss.

Aber man bekommt ja heute den Eindruck man kann keinen Hund mehr ohne Käfig halten. Und es ist ganz normal das ein Hund alleine sein nur in einem Käfig lernen kann und auch völlig ok den dann stundenlang da rein zu sperren...:(

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vor 1 Minute schrieb velvetypoison:

Warum will man ihn so verzweifelt sehen, dass er jammert weil ihm seine Blase schon so wehtut wenn er muss?

 

Nein, nicht bis sie verzweifelt' sind, aber es ist doch bei den meisten Hunden sehr offensichtlich, wenn sie beginnen rumzutigern und einen Ort zum hinmachen suchen. Finde ich ehrlich gesagt besser, als die in einrn festen zeitlichen Rhythmus rauszujagen, vielleich wollen/können sie dann ja gar nicht.

(ähnlich wie beim Baby füttern, da hat man ganz früher einen fixen Rhythmus aufgezwungen)

 

Zur Box:

Ich hatte in den ersten Wochen die Stoffbox vom Auto jeweils reingenommen.

Da ist konnte sie sich manchmal etwas entspannen, wenn die restliche Welt zu spannend war.

Auch die ersten Nächte war sie da drin (mit Reussverschluss zu), später hat sie mit offenen Reissverschluss darin geschlafen.

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