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Hundeforum Der Hund
denny

"Käfighaltung" bei Hunden?

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Boxen im Rettungshundedienst.

Hier habe ich die schlimmste Boxenkultuer kennengelernt. Auch in Vereinen werden Hunde in Käfige gepackt.

Das Werkzeug "Box" ist dabei gar nicht schlecht. Nur die Absolution, dass der Hund MUSS. Und das ist eben teilweise dem Gruppenzwang gschuldet. Ich wurde in Vereinen schon massiv dazu gedrängt meine Hunde in die Käfige zu packen.

Und ich mache es nur ganz selten, wenn es wirklich mal das Beste ist. Meine Hunde haben ihr Auto als Zweitwohnung. Boxen mögen meine Hunde nicht. Sie gehen rein, weil ich es will, das war s auch schon. Und manchmal sind Hunde in Boxen geschützter und besser aufgehoben. Zum Beispiel bei meinem letzten Indoor Hundeseminar, wo überforderte Hunde meine immerzu angedroht haben unterm Tisch. Da kann man sich fragen inwieweit man Hunden das überhaupt zumuten sollte, aber manchmal gehts nicht anders.

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Im Auto finde ich Boxen nur sinnvoll, wenn es sehr hochwertige Boxen sind, die den Hund bei einem Unfall schützen würden. Oder bei Transport von mehreren Hunden, sie sich untereinander stressen würden.

Irgendwelche Stoffboxen oder Plastikboxen haben nichts im Auto zu suchen!

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Ich finde das mit Box und co. eine sehr befremdliche Entwicklung.

Sich es einfach machen um nicht erziehen zu müssen, ab in die Box und Ruh is.

 

Sorry kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

 

Smooth ist jetzt seit drei Wochen bei uns, sie hat von nichts Ahnung und davon sehr viel.

Ihr fällt nur Mist ein, da könnte ich den Hund fast stündlich in eine Box sperren.

 

Oder wenn ich an Maruscha denke, sie war im Alter Inkontinent, am besten wäre sie da in einer Box aufgehoben.

Oder besser noch in einem Aquarium damit nichts daneben läuft.

 

Meine Devise mit dem Hund zu lernen, dass funktioniert am besten.

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Am ‎18‎.‎05‎.‎2017 um 17:17 schrieb denny:

Aufgrund der "Boxen"-Diskussion in Gretes Thread mach ich mal ein neues Thema auf.

 

Also, ich bin bekennender Boxen- oder Kartongegener, wenn es darum geht, Hunde mal eben aus irgend welchen Gründen weg zu sperren.

Aber es gibt für mich durchaus nachvollziehbare Gründe, einen Hund zu separieren, auch in ein anderes Zimmer.

 

 

Das meine ich u.a. mit: "Meine Hunde wohnen bei mir und nicht ich bei meinen Hunden." Ich kann mein Leben nicht komplett um die Hunde herum arrangieren. Die müssen sich schon ein großes Stück meinen Lebensumständen anpassen, denn ansonsten hätte ich keine Freude an ihnen sondern die Hundehaltung wäre für mich eine zusätzliche Belastung.

 

Und wenn ihr ehrlich seid, geht es bei den meisten von euch ähnlich zu. Ich finde einfach nur, dass den Bedürfnissen der Hunde manchmal zu viel Bedeutung beigemessen wird. Man muss auch hier, wie aber in allen Lebenslagen, die Kirche ein bisschen im Dorf lassen.

 

Wir können hier gerne Pro und Kontra diskutieren.  Ich möchte nicht für mein Verhalten negativ kritisiert werden, bin sehr offen für Vorschläge und Meinungen, auch was mein Handeln bei meinen Hunden betrifft.

 

Meine  Hunde  gehören  für  mich  zu  meinem  Leben dazu  und  ich  versuche ihre,  die  meines  Freundes   und  meine  Bedürfnisse  miteinander  zu  verbinden,  so  dass  alle   möglichst  glücklich  sind. Dafür  muss  man  manchmal  Kompromisse  eingehen  und  je  nach Hund  auch  mal  seine  GrundMeinung  ändern. Früher  hab  mal  gedacht  man  kann jedem  Hund  alles  beibringen,  hab  auch  viele  Pflegehunde  gehabt, bei  denen  das  gut  geklappt  hat  und  dann  kam  Tami....

 

Im Haus  haben  wir  keine  Einsperr-Boxen,  aber  im  Auto  wg  der  Sicherheit zum  Transport   und  eine im  Wohnmobil,  falls  wir  den  gefährlichen Hund  doch  mal  alleine  lassen  müssen.

Täglich stundenlang  dort  einsperren käme  für  mich  niemals  in  Frage. Auf  Urlaubsreisen  wird  regelmässig  Gassipause  gemacht.

 

Zuhause  dürfen  meine  Hunde  sich frei im Haus  bewegen,  solange wir  selbst  auch  da  sind. Fürs  "alleine  bleiben" haben  wir  allerdings  ein  extra  Zimmer...

 

 

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Am 19.5.2017 um 15:26 schrieb acerino:

https://www.kanzlei-sbeaucamp.de/hunde-in-hundeboxen-tierschutzgerecht/

 

Da wird es nochmal ein wenig differenziert.

Im letzten oder vorletzten Jahr gab es ein Gerichtsurteil, da hatte ein Mann seine Weimihündin an 4 Tagen die Woche in einer Hundebox im Auto 6-7 Std untergebracht (während er arbeitete). Natürlich haben da Gerichte gesagt: geht nicht!

Und das ist auch gut so.

 

Heißt aber nicht, dass eine Unterbringung in der Box pauschal verboten wäre (auch außerhalb ärztlicher Obhut).

Da ging es aber leider in der Begründung nicht unbedingt um die Box, sondern um das Auto.

 

Es sei nicht "witterungsgeschützt", würde im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß werden und man hätte darüber keine Kontrolle.

 

Nur sekundär ging es um die kleine box.

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Hm, also ich sehe das nicht ganz so schwarz weiß. Ich hätte denjenigen, die sich ganz und gar vehement gegen Boxen zu Hause aussprechen, gerne mal meinen damaligen Welpen ausgeliehen... und nein, der kam nicht wegen eigener Bequemlichkeit in die Box.

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In dieser Hinsicht kann ich dich beruhigen, hier wurde extrem viel geknabbert, zerlegt, zer- und gefetzt mit enormer Ausdauer:B)

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vor 1 Minute schrieb gebemeinensenfdazu:

In dieser Hinsicht kann ich dich beruhigen, hier wurde extrem viel geknabbert, zerlegt, zer- und gefetzt mit enormer Ausdauer:B)

 

Sprichst du damit meinen Kommentar an? :)

 

Bei mir wurde auch alles geschreddert etc., aber um irgendwelches Mobiliar oder meinen Schlaf oder sonstige Störungen durch den Winzling ging es damals nicht.

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vor 4 Stunden schrieb Tyrshand:

Hm, also ich sehe das nicht ganz so schwarz weiß. Ich hätte denjenigen, die sich ganz und gar vehement gegen Boxen zu Hause aussprechen, gerne mal meinen damaligen Welpen ausgeliehen... und nein, der kam nicht wegen eigener Bequemlichkeit in die Box.

 

Anytime.

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Ein Tier in die Wohnung holen und erwarten, dass das Tier sich wertekonform gegenüber Einrichtungsgegenständen und/oder Menschen, andern Tieren ect.. benimmt, ist einfach heutzutage "normal".

Ich verstehe das nicht. Ein Tierbaby bedeutet Unruhe, Aufregung, Arbeit und so weiter. Und natürlich muss man Bereiche schaffen in denen das Tier in der menschlichen Wohnung gefahrenfrei sein kann, ohne dass ich als Mensch jede noch so kleine Handlung beobachten kann und muss und das Tier immerzu reglementiere.

 

"Bereiche schaffen" heisst nicht KÄFIG.

Bei mir ist es der Flur und das Badezimmer und wenn ich bei bin die Küche noch dazu.

Oder ich schaffe im Garten einen Bereich. Dass heisst im Sprachgebrauch Zwingeranlage. Kann super tiergerecht und gut sein, kann auch ein Verschlag in Mindestgrösse sein.

 

Nicht jeder hat einen Garten. Aber ein Tier in die Wohnung zu holen und sich zu wundern, dass die reinpinkeln und Tischbeine anknabbern und Tapeten, finde ich befremdlich.

Wahrscheinlich gibt es viel zu viel brave Hunde und die, die nicht selbsterziehend und selbstreinigend sind, werden aussortiert oder kommen in den Käfig=fertig.

 

Und natürlich gibt es immer mal AUSNAHMEN, in der das WERKZEUG Kennel nützlich ist. Sei es zur absolut gewollten körperlichen Ruhigstellung oder auch induviduell andere Dinge. Ich brauchte es bei keinem Hund bisher. meine waren allesamt "normale" Tiere, die alle nicht stubenrein waren (auch die erwachsenen Tierheimhunde nicht) und die das und vieles andere ganz schnell gelernt haben. Und jedesmal gab es kleinere Verluste an Tischbeinen und Tapeten und meinen NERVEN :)  So ist das eben, wenn man sich Tiere in die Wohnung holt.

Meine BC Hündin entknopft jede noch so teure Jeans, falls diese unbeobachtet in ihrer Reichweite ist, Ich habe an allen für sie erreichbaren Wäschestücken keine Knöpfe. Der Hund ist 12 Jahre alt, ich bin mir im Klaren darüber, dass es noch weitere Knopfmorde in ihrer Laufbahn geben wird, bin aber sehr SEHR ordentlich, was meine Jeans betrifft. Die liegen NIE auf dem Boden :)

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