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Hundeforum Der Hund
denny

"Käfighaltung" bei Hunden?

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vor 9 Stunden schrieb Tyrshand:

die sich ganz und gar vehement gegen Boxen zu Hause aussprechen, gerne mal meinen damaligen Welpen ausgeliehen...

 

Es ist ein Fehler, davon auszugehen dass jemand gegen Käfige ist weil er noch nie mit einem Hund zu hatte, der einen "brauchte" - wie auch immer geartet.

 

Ich habe beispielsweise 11 Jahre mit einem absoluten Stressi zusammengelebt.

Und ich sage das wiederholt: Einem ECHTEN Stressi und keinem dazu geredeten wie man sie neuerdings an jeder Ecke trifft weil Menschen Bewegungsfreude und Aktivität mit Stress verwechseln und den Hund mit entstressen stressen.

 

Dieser Hund wurde Monate nicht stubenrein.

Schon als Welpe hat sie kaum geschlafen, am Tage fast nie. Tierärzte rieten zu Beruhigungsmitteln.

Ihre Zerstörungswut und absolute Unfähigkeit alleine zu bleiben - davon reden wir mal gar nicht...

 

Und nun?

Selbst die war nie in einer Box.

Und aus der ist trotzdem auch noch was geworden :D

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Ich reg mich nicht auf - was schreibste denn sowas?

 

Ich schreibe ganz normal mit wie alle anderen auch. Dazu kommentiere ich oder zitiere ich - das normalste der Welt in einem Hundeforum.

Der Lauf der Dinge in einem Hundeforum.

 

Also lass das bitte. Oder mache es bei jemand anderem.

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vor 10 Stunden schrieb Tyrshand:

Ich hätte denjenigen, die sich ganz und gar vehement gegen Boxen zu Hause aussprechen, gerne mal meinen damaligen Welpen ausgeliehen... und nein, der kam nicht wegen eigener Bequemlichkeit in die Box.

 

Es könnte bei solchen Rechtfertigungsansätzen aber dazu kommen, das dieser bei dir problematische Welpe bei anderen überhaupt keine Probleme macht. Und dann?

 

so weit

Maico

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Ich hatte eine Colliehündin, die war total durchgeknallt.

Wirklich. Wer sie kannte, wusste, die hat nicht alle Blumen am Strauß. Ein total liebenswerter Hund, aber so dermaßen "high drive", dass sie fast nicht zu händeln war.

 

Die hat unter anderem zB Kondensstreifen (von Flugzeugen) gejagt. Und zwar nicht nur son bisschen, sondern so, dass sie, so lange es hell war und man Flugzeuge mit Kondensstreifen am Himmel gesehen hat, durchs Haus gerast wäre, wie eine Geisteskranke, schreiend und kreischend und bellend, vom Dachgeschoss (Dachflächenfenster) ins Erdgeschoss, und dort wollte sie durch die (gläserne) Terassentür ballern und ist dort mit aller Kraft gegen gesprungen. An schlechten Tagen konnte sie nur mit Maulkorb geführt werden, weil sie in ihrer eigenen Welt gelebt hat und ihr jedes Mittel recht war, dafür zu sorgen, dass man sie los lässt, damit sie endlich versuchen konnte, an die Wolkenstreifen am Himmel zu kommen.

 

Klar, man hätte sie auch dann in eine Box sperren können. Haben wir nicht, nicht ein einziges Mal. Es ging trotzdem.

 

 

Ich hatte auch schon Hunde zur Ausbildung/Pflege, die wurden mir mit Käfig übergeben. "Hier, der Hund, und zum Schlafen muss (!) der inne Box. Das geht gar nicht anders, der ist total drüber. Viel Spaß."

Den Käfig hab ich dann in den Keller gestellt, bis der Hund nach Wochen/Monaten wieder geholt wurde. In der ganzen Zeit war er nicht einmal eingesperrt darin. Ja, man musste am Anfang aufpassen und Nerven haben und Geduld. Aber die Hunde haben sich schnell daran gewöhnt, dass sie einfach überall entspannen können, und nicht nur, wenn man sie zwingt und nötigt.

 

 

Aber ja, man kann allen, die anders denken, natürlich unterstellen, sie hätten noch niiieeeee einen so haaarten schlimmen Fall gehabt, wo das nötig gewesen wäre. 

Und selbst wenn es so wäre: Wenn ich mir ansehe, dass der obligatorische Drahtkäfig oftmals schon vor dem Hund angeschafft wird ("Schaut mal, meine Welpenausstattung habe ich schon zusammen. Welpengeschirr, Welpenhalsband, Welpenleine und ne Box!!" oder alternativ "Hallo, wir planen einen Hund der Rasse XY zu kaufen, er soll in 8 Wochen einziehen; wie groß soll die Box für ihn sein, wir würden sie gerne jetzt schon kaufen."), sind das dann alles durchgeknallte hardcore Problemhunde? Schon ab Woche 1.

Die kommen aus der Mutter raus, und man sieht direkt "verdammt, der ist hyperaktiv und gestört und es wird keine einzige Möglichkeit geben, ihn zu händeln, außer, indem man ihn in einen Käfig sperrt.

 

 

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Richtig spaßig wird der ganze Zinnober erst, wenn dann auch noch - um den "Streßfaktor" nicht zu erhöhen - auch die Dauer und Länge eines Spaziergangs niedrig gehalten wird. Weil der Hund ja sonst "hochfährt" und uiuiui...

 

so anmerkend

Maico

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Bei so was kriege ich auch dezent die Krise.

 

Wie schon geschrieben, empfinde ich einen Karton oder meinetwegen auch ein Gitter ums Körbchen ausschließlich nachts in der Zeit, wo der Welpe lernen soll, sich zu melden, völlig in Ordnung. Auch mit einer Box o.ä. im Auto habe ich aus Sicherheitsgründen keine Probleme.

 

Aber Boxen als "Erziehungshilfsmittel" empfinde ich als Katastrophe. Ich erlebe es hier gerade hautnah in der Nachbarschaft. Junghund wird in die Box gesperrt, weil er den Garten umgräbt. Da hört bei mir der Spaß auf. Es ist aber leider gar nicht mal so selten, dass "Hundehalter" auf solche Mittel zurück greifen.

 

Wir haben unserem 1. Hund damals einen Bereich zugewiesen, wenn wir nicht da waren. Der junge Mann hatte es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die Tapete an erreichbaren Ecken abzuknabbern, wenn wir nicht da waren. Das fand ich auch nicht putzig. Aber nachdem ich einmal dabei erwischt habe, war dieser Spuk auch vorbei.

Das war aber keine Box sondern sein Bereich unter der Treppe.

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Die Frage bei den Welpen im Gefängnis ist natürlich, wie lange sie schon mit voller Blase aushalten müssen, bis sie sich melden.

Die einen melden sich bei niedrigerem Füllstand (und machen dann draußen nicht) und die anderen halten so lange dicht bis es fast nicht mehr geht.

 

Würde ich für meinen hund nicht wollen, das aushalten zu müssen.

Gut, vermutlich hatte ich unter 7 Welpen auch noch nicht "den richtigen ", der nur und ausschließlich dann stubenrein wurde, wenn seine einzige Wahl ist, sich zu melden oder einzunässen.

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vor 2 Stunden schrieb mikesch0815:

 

Es könnte bei solchen Rechtfertigungsansätzen aber dazu kommen, das dieser bei dir problematische Welpe bei anderen überhaupt keine Probleme macht. Und dann?

 

so weit

Maico

 

Das wäre nicht passiert. Glaub mir.

Ich bin auch gegen Käfig Haltung oder Boxen als Erziehungsmethode und habe sie dafür auch nicht verwendet.

Für diesen Hund war die Box aber absolut notwendig um die gesunde Entwicklung dieses Welpen nicht zu gefährden. 

Heute wird die Box dafür auch schon lange nicht mehr benötigt und steht einfach offen herum weil Hund sie so gerne mag und da gerne drin schläft.

 

 

Ich finde es nicht gut wenn darüber vorverurteilt wird.

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vor 7 Minuten schrieb Tyrshand:

Ich finde es nicht gut wenn darüber vorverurteilt wird.

 

Über was? Crating? Ist kein Vorurteil sondern eine von mir einfach abgelehnte "Erziehungsmethode", die ich wie einige andere Methoden einfach nicht gutheiße. 

 

so weit

Maico

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vor 1 Minute schrieb mikesch0815:

 

Über was? Crating? Ist kein Vorurteil sondern eine von mir einfach abgelehnte "Erziehungsmethode", die ich wie einige andere Methoden einfach nicht gutheiße. 

 

so weit

Maico

 

Wenn es denn als Erziehungsmethode stattfindet stimme ich dir zu. Im Einzelfall (nicht als Erziehung oder den Welpen "vor Steckdosen bewahren" während man schläft etc.) bin ich aber immer für das Abwägen zum Wohl des Hundes (natürlich nicht als Daueranwendung!)

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