Jump to content
Hundeforum Der Hund
denny

"Käfighaltung" bei Hunden?

Empfohlene Beiträge

Bei mir gab es sie auch - ich habe sie als negativ erachtet und es ohne hinbekommen.

Auch eher stressfrei.

 

Belassen wir es doch dabei.

 

Angefangen hat es mit Deiner Aussage, man müsse nur mal mit einem bestimmten Welpen/Hund zu tun haben (Seite 11) und schon würde man alles ganz anders sehen.

Das ist eben nicht so. 

Wenn ich jedes mal 10 Euro dafür bekommen hätte, wenn man mir sagte, ich hätte "bloß mal an den richtigen Hund geraten müssen" um dann endlich etwas einzusehen und so zu handhaben wie andere das gerne wollten - hätte ich schon vor 2 Jahren aufhören können zu arbeiten :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten schrieb velvetypoison:

Bei mir gab es sie auch - ich habe sie als negativ erachtet und es ohne hinbekommen.

Auch eher stressfrei.

 

Belassen wir es doch dabei.

 

Angefangen hat es mit Deiner Aussage, man müsse nur mal mit einem bestimmten Welpen/Hund zu tun haben (Seite 11) und schon würde man alles ganz anders sehen.

Das ist eben nicht so. 

Wenn ich jedes mal 10 Euro dafür bekommen hätte, wenn man mir sagte, ich hätte "bloß mal an den richtigen Hund geraten müssen" um dann endlich etwas einzusehen und so zu handhaben wie andere das gerne wollten - hätte ich schon vor 2 Jahren aufhören können zu arbeiten :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich glaube du hast das falsch interpretiert bzw ich nicht richtig verständlich ausgedrückt. Ich meinte damit nicht dass jeder jeden Einzelfall schon einmal besessen haben muss um etwas abzulehnen oder dergleichen. Es ging mir um den Beweis dass bei diesem Hund die Box positiv war und sie Abhilfe verschaffen hat und eben kurzzeitig eingesetztes Mittel zum Zweck war um den Hund zu schützen und es damit eben rückwirkend betrachtet gut funktioniert hat.

 

 

Aber ja ich kann es auch dabei belassen dass es für manche ein no go ist. Wünschte dann aber ein bisschen sie hätten meine Geschichte mit meinwm Hund selbst erlebt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich hab nur den Anfang gelesen..  

 

ich bin Verfechter der Käfighaltung. Wie nett das doch klingt.. 

 

ich hab eine Leistungslinieschäferhündin, die sich mit 6 Wochen das Bein gebrochen hat und in einer Box ruhig gestellt werden musste. Dort musste sie bis 12 Wochen bleiben, bis dKnochen sicher gut verheilt war. Ich hab es in der Folgezeit nicht geschafft, dass sie außerhalb der Box zur Ruhe kommt. Sie kannte es nicht anders, sie liebte die Box und sie hat nur dort geschlafen. Ich hab es langsam aufgebaut und nach etwa einem Jahr konnte sie auch außerhalb Ruhe finden, aber dennoch liebt sie Boxen immer noch über alles. 

 

Als ich dann die Wolfhunde bekommen hab, war es so, dass diese sehr auf Nähe bedacht waren und unbedingt immer bei der Schäferhündin sein wollten. Sie wollte aber ihre Ruhe und so kam wieder die Box ins Spiel. Damit der Schäferhund eben in der Nacht seine Auszeit bekommt. Einem Welpen zu sagen, dass er in seinem Bettchen zu schlafen hat und nicht einfach umzieht, wenn man selbst schläft, ist einfach schwer. Néo mag nirgends anders schlafen. Hiro hat also er größer von sich aus auf der Couch geschlafen bzw hat den Schäferhund von sich aus in Ruhe gelassen.. Bei Louvin ist es nun ähnlich. Sie würde die ganze Zeit mit Néo spielen wollen, ihn beißen und irgendwann muss einfach der Spaß ein Ende haben. Tagüber ruhen sie allerdings ohne Box. Nur in der Nacht ist sie in der Box.. 

 

Und ansonsten hab ich auch einen Zwinger. Da kommen die Wolfhunde rein, wenn ich weg muss und sie nicht mit können. Mir ist einfach meine Wohnungseinrichtung zu schade und ich glaub nicht, dass sie es verstehen würden, dass man das Sofa nicht auffrisst wenn man damit alleine gelassen wird. Außerdem lieben sie ihren Zwinger und sind gerne draußen. Ist nicht so monoton wie in einer Wohnung.. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tyrshand, ich habe dich schon richtig verstanden. Und ja, eine Box oder ein ähnliches Hilfsmittel für eine begrenzte Zeit ist auch für mich völlig in Ordnung.

 

Wenn man sich die Posts hier durchliest, sind wir doch alle gar nicht weit voneinander entfernt. Wir sind uns alle einig, dass eine Box als Allheilmittel für jedwede Situation, in der ein Hund "stört" oder man mit seiner Erziehung nicht klar kommt, keine gute Idee ist.:)

Aber es gibt auch Situationen, wo der Einsatz einer Box oder die räumliche Begrenzung eines Hundes , wohlgemerkt für einen begrenzten Zeitraum, nicht ganz sooo schlecht ist.

 

Es gibt aber auch Situationen, da sperrt sich der Hundebesitzer ein.:D Ich hatte vor Denny einen sehr schönen Schwingessel mit Fußhocker von Lignet Roset, also nicht ganz so preiswert. Unter dem Sessel konnte man sich prima als Hund drunter legen.

 

Tja, das Ensemble war gepolstert. Und was machte der Denny? Rischtisch, der hat ausprobiert, wie weit man die Fasern heraus ziehen kann. :ui Meine Begeisterung ging ins Unendliche.

Was habe ich gemacht? Ein Kaninchengitter um Sessel und Hocker gestellt und durch die Stäbe geguckt. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Stunden schrieb Tyrshand:

 

Das wäre nicht passiert. Glaub mir.

Ich bin auch gegen Käfig Haltung oder Boxen als Erziehungsmethode und habe sie dafür auch nicht verwendet.

Für diesen Hund war die Box aber absolut notwendig um die gesunde Entwicklung dieses Welpen nicht zu gefährden. 

Heute wird die Box dafür auch schon lange nicht mehr benötigt und steht einfach offen herum weil Hund sie so gerne mag und da gerne drin schläft.

 

 

Ich finde es nicht gut wenn darüber vorverurteilt wird.

 

Erklärs doch richtig und nicht so kryptisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bin ja eigentlich auch im falschen Thread. Hier geht es um Käfighaltung und die praktiziere ich ja nicht und habe ich nicht praktiziert :>

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Warum war er dann in der Box über längere Zeit?

 

Ich hab nichts gegen Boxen.

 

 

Also, Sanji, mein letzter Pflegling, 1 Jahr, war stubenrein, aber der hat Kabel zerknabbert, Vo Triller zerfressen, die Couch ausgeweidet. Ich kann von letzterer gerne Fotos machen.

 

So ein Fall für die Box, gerade über Nacht hat er das gerne mal gemacht. 

 

Ich habe and ja nur eine Softbox, die ich mir mal eingebildet habe, die hätte er ja auch zerfressen. 

 

Irgendwann jedenfall bin ich drauf gekommen, warum er das macht: Hunger. Es hat aufgehört, als er permanent Trockenfutter zu Verfügung hatte. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke auch der Begriff "Käfighaltung" wird hier zu sehr aufgebauscht.Es ist nichts verwerfliches daran,einen Hund zu seiner eigenen Sicherheit/Ruhephase in einen Käfig/Box zu schicken.Wie gesagt wir mussten es Anfangs mit unserer Kleinen auch und dann konnte sie die offenen Box immer noch als Rückzugsort nehmen.Sie war an dreiSeiten mit Decken zugehängt und sie genoss es in Ruhe gelassen zu werden.In Anfangszeiten,wenn ein neuer Hund dazu kommt und man muß mal weg,ist es doch sicherer ,beide auf Abstand zu halten.Es kann schnell aus einem nichtigem Grund zu einer Beisserei kommen.Alles was wir tun ist eine Einschränkung ,des Hundewillens.Sei es auf die Decke schicken ,anleinen usw. Ein Hund braucht Führung und Regeln um sich wohl und sicher zu fühlen.Wir helfen ihm nur damit.Ich habe bei den anderen Hunden nie eine Box benötigt,aber nicht jeder Hund ist gleich.Man traut sich gar nicht mehr irgendwas zu schreiben,ohne das ein großer Aufschrei durch die Runden geht.Ich möcht nicht wissen wieviel zu Hause Probleme mit ihren Hunden haben und es aus falschem Stolz nicht äußern.Es ist doch einfach ,andere nieder zu reden.Papier ist geduldig.Ich möchte nicht wissen,wieviel heimlich CM und seine Methoten für gut halten,ohne hinter die Fassade zu schauen.Aber das gehört hier nicht hin.Jeder ist für sein Tier verantwortlich,das es ohne Schmerzen und physischen Schäden aufwächst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe keinen Grund irgendeinen Hund zu "seiner eigenen Sicherheit" in eine Box zu sperren. Ist sie offen und der Hund bleibt drin, okay. Aber sobald man sie verriegeln muss, ist das für mich genauso abzulehnen, wie den Hund "zur eigenen Sucherheit oder die der anderen" am Halsband zu rucken oder dergleichen.

 

Solange kein richtiges Beispiel kommt, kann ich es auch nicht nachvollziehen.

 

Ansonsten gebe ich dir Recht, ich glaube vielen "perfekten Hundehaltern" auch nicht, deren Hunde immer Kontrolle stehen und nie was Blödes anstellen. Allerdings wäre meine Konsequenz daraus eben kein Käfig ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 19.5.2017 um 10:32 schrieb velvetypoison:

Es geht darum, Welpen (und Hunde)  alleine in kleine, geschlossene Käfige/Boxen/Kartons/andere Gefängnisse zu sperren, die ganze Nacht. Und auf Ihre Verzweiflung zu hoffen, sich zu melden. Damit sie schneller stubenrein werden z. Bsp. 

 

Und es geht darum, Hunde wegzusperren mit der Ausrede, die müssten "Ruhe lernen".

Und dann zu sagen "Das hat ja geklappt" weil NATÜRLICH jeder Hund irgendwann einfach resigniert wenn man ihn nur lange genug wegsperrt.

Was soll er auch tun außer sich dann hinzulegen?!

Resignation ist keine erlernte Ruhe.
 

 

 

Ich glaube, man kann das nicht immer so pauschalisieren.

Ich hatte bisher 4 Hunde, die bei ihren Züchtern im Welpenauslauf Boxen (natürlich nicht geschlossen) zum Kennenlernen stehen hatten, damit sie das Prinzip später beim Autofahren und Anholen schon kennen.

Alle diese Hunde finden/fanden Boxen großartig. Sie lieben/liebten das Einkuscheln darin.

Alle 4 haben auch als Welpen in einer Box neben meinem Bett geschlafen und da war keiner verzweifelt, ganz im Gegenteil.

Wichtig ist, dass die Box wirklich viel Platz bietet und ich hatte sie oben offen (hatte also den Charakter eines großen Kartons).

Sie mussten sich auch nicht verzweifelt bemerkbar machen, denn sie wurden einfach nur genauso unruhig und standen auf, als wenn sie in einem Korb gelegen hätten.

Nicht einer ist abends der Box ausgewichen, alle sind ganz allein dort hinein gegangen.

Ich hatte sogar eher das Gefühl, dass diese Art Höhle ihnen noch zusätzliche Sicherheit vermittelt hat, so plötzlich weg von Mama und Geschwistern.

 

Ich denke, es kommt einfach auf den Hund an, ob er das geniesst oder nicht.

Und warum soll ich einem Hund das verwehren, wenn er es dem normalen Schlafplatz vorzieht?

Geschlossen hatte ich die Box nur am Anfang, weil ich einfach sonst nicht schnell genug war, mir Klamotten über zu werfen und raus zu gehen. Da waren die Welpen dann schneller, sind aus der Box und haben davor gepinkelt.

Willow ist heute noch so verrückt nach Boxen, dass sie sich jedesmal in die Katzenbox quetscht, die ich eigentlich für ihre Welpen eine zeitlang im Auslauf stehen habe.

Und sie hat regelmässig während ihrer Stehtage in ihrer Box geschlafen, weil ich eben keinen ungewollten Nachwuchs möchte, sie und Neo sich aber nicht trennen liessen. Sobald die Box stand, war sie immer die Schnellste im Schlafzimmer, damit da ja kein anderr rein geht.

 

Wasser trinken meine Hunde nachts gar nicht (als Welpen hatten sie natürlich was stehen), sie trinken eh durch das Barfen fast gar nicht. Und ich habe im schlafzimmer auch keinen Wassernapf.

 

Was natürlich gar nicht geht und völlig daneben ist:

- einen Hund dort einzusperren, weil er nervt

- weil man keinen Bock hat das Alleinsein zu üben

- einen Hund einzusperren, wenn man arbeiten oder einkaufen geht (unbeaufsichtigt)

- wenn der Hund nicht gern in eine Box geht

 

 

 

Am 19.5.2017 um 12:53 schrieb KingSmo:

Das habe ich damit auch nicht sagen wollen...

Aber wieso haben dann andere das Recht zu bestimmen was ich für gut oder richtig halte? Mein Hund steht hier klar an erster Stelle, bekommt gutes Futter, viel Aufmerksamkeit und schläft bei mir im Bett. Nur weil ich ihn dann mal in einen Pappkarton setzen würde, gelte ich dann aber als schlechter Hundehalter?

Und fragen ob es dem Hund gefällt kann man ja schlecht, also muss man als Hundehalter eben selbst entscheiden was gut oder schlecht für sein Tier ist.

 

Das denke ich nämlich auch.

Und man merkt doch auch, ob der Hund das schätzt oder nicht.

Wenn er halt lieber in der Box liegt als auf der Decke, kann man so ein Ding doch rumstehen haben, solange man es nicht zum Leidwesen des Hundes missbraucht.

Manche finden es halt kuschelig, andere schlafen im Bett oder darunter oder im Wohnzimmer......

 

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Boxen jemals missbraucht hätte, denn als sie in den ersten Tagen der Welpenzeit zu war, hat sich keiner beschwert oder war unruhig und sie waren schon in der Größe, wo sie ausgewachsen noch rein passten.

Sie konnten Körperkontakt über die Öffnung mit mir haben, sich bewegen,....und nach ein paar Tagen blieb die Tür offen.

Ich hate das (sofern der Hund zufrieden ist) für sinnvoller, als einen Welpen alle zwei Stunden zu wecken, wo er doch gerade erst dabei ist, einen Tag/Nachtrhythmus zu entwickeln und einen Welpen aus dem Schlaf zu reissen, den er dringend für die Entwicklung braucht - nur weil der Wecker sagt, dass er jetzt müssen muss.

 

Von daher denke ich, dass jeder sein Tier gut selbst einschätzen sollte um zu gucken, womit er sich wohl fühlt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.