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Hundeforum Der Hund
denny

"Käfighaltung" bei Hunden?

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Mein Hund ist auch schon in Boxen Auto gefahren. Er kennt Boxen und sie sind ihm offen oder geschlossen völlig egal. 

 

Das heisst aber nicht, dass ich nun einsperren kann sobald es irgendwas für mich einfacher macht.

 

Dieses bestehen auf einer offenen Box - ich glaube tatsächlich nicht, dass sich jemand seine Bude mit einem hässlichen Gitterkäfig oder Plastikkäfig verbaut wenn er nicht doch vorhat, den Hund einzusperren.

Für Ruhezonen und Ruheplätze braucht es keine Käfige.

 

Und genauso glaube ich nicht, dass jeder immer mitbekommt wenn sich der Welpe in seinem wie auch immer gestalteten Gefängnis bewegt. Die meisten hören ihn wimmern.

Wimmern und die Verzweiflung des Welpen ist gewünscht. (nochmal erinnert: Familie weg, alles neu, fremde Menschen, eingesperrt, kein Wasser  keine Nähe, jammern weil Blase drückt - schöner Start ins Leben?)

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Bis zu Emma hatte ich nie eine Box. Als wir Emma fanden, hatten wir noch zwei Hunde. Die Hündin reagierte normalerweise aggressiv auf alle fremden Hunde. Bei Emma war zwar das Gegenteil der Fall, aber nach 10 Jahren aggressivem Verhalten haben wir der Sache anfangs nicht getraut. Also besorgten wir eine Box, die von Emma direkt als Körbchen genutzt wurde. Tagsüber war die Box offen und in der ersten Zeit nachts geschlossen. Einfach als Schutz vor der Hündin,denn irgendwann schlafe ich ja auch :)

 

Die Sorge erwies sich als unbegründet, denn Kimba hat nie versucht, Emma zu attackieren. Also blieb die Box noch eine Weile im Haus offen stehen. Tagsüber legte Emma sich da gerne hinein.

 

Irgendwann wurde die Box uninteressant, dafür Sofa und Bett interessanter. 

 

Emma ist anfangs auch in der Box mit im Auto gefahren. Aber, sie muss nach draußen schauen können und das ging mit der Box nicht. Während einer Fahrt jammerte Emma in der Box. Wir haben angehalten, Box geöffnet und Emma auf dem Sitz angeleint. Und wer geht in diese Box? Meine alte Hündin. Sie hat die Box dann noch genutzt und nach ihrem Tod haben wir die Box verschenkt.

 

Ich weiß nicht, ob ich nochmal eine Box kaufen würde. So als anfänglichen Rückzugsort fand ich das nicht schlecht - also tagsüber. Für uns war die geschlossene Box anfangs Sicherheit. Ansonsten würde ich sie nicht schließen.

 

Emma hat sich übrigens nachts nie gemeldet und durchgeschlafen. Das kam aber eher daher, weil ich meine Gewohnheiten für sie verändert habe. D.h. nachts nochmal mit Hund raus und morgens viel früher aufstehen. Das mache ich heute nicht mehr, aber in der Welpen- und Junghundzeit habe ich das gemacht. Ich stelle es mir nämlich schrecklich vor, wenn die Blase drückt und es ist keine Möglichkeit da, um sie zu entleeren - na gut, das Gefühl kenne ich sogar aus einer Zeit mit ner dicken Nierenentzündung :) Ich hätte ungern ins Bett gemacht, nur weil ich nicht auf Toilette gehen kann.

 

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Meine hatten anfangs einen Laufstall, der direkt neben meinem Bett stand. Mit Wassernapf, übrigens. 

Sie haben von Anfang an fast duchgeschlafen, warum hätte ich sie da zu fixen Zeiten aus dem Schlaf reißen sollen? Wir sind zusammen ins Bett gegangen, und wenn Bewegung in den Zwerg kam hab ich das gehört und wir sind direkt raus. Gejammert hat da keiner, und auch nicht reingemacht.

Das war nur für nachts, tagsüber gab es hier keine Box. Bis zu dem Tag an dem Brienne, noch im Welpenalter, einen Unfall hatte und wochenlang nicht laufen durfte. Da war sie wenn ich sie denn wirklich allein lassen mußte und auch nachts in der Gitterbox. Nicht schön, aber sonst könnte sie heute nicht laufen. 

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@Siobhan das sind ja Ausnahmesituationen.

 

Was ich gar nicht gut finde ist, einen Hund (gesund und munter,also kein Laufverbot) in die Box zu sperren, wenn man - was weiß ich- einkaufen fährt o.ä. und der Hund dann stundenlang in dieser Box hockt. Dafür fehlt mir das Verständnis. Und das scheint ja ein neuer Trend zu sein - wie irgendwo in einem anderen Thread mal geschrieben wurde.

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Hmm, ist das wirklich ein Trend? Ich kenn niemanden, der das macht

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Ich kenne das aus amerikanischen Hundgruppen, da ist das mehr verbreitet und die Hunde sind oft schon älter als ein Jahr wenn sie Zugang zum Haus haben.

Im realen Leben kenne ich niemanden der das macht.

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Boxen für Autos finde ich in Ordnung. Darin fährt Hund absolut sicher, und man muss sich keine Gedanken machen, ob ihm vll. bei einer Vollbremsung etwas passieren könnte. Bei meinem Hund zudem hilfreich, da er sich bei Sichtung von Katzen und manchen Hunden ziemlich aufregt. Darin kann er hopsen und bellen wie er will, macht nix.

 

Zuhause gibt es keine Box. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, eine aufzustellen. Er wechselt nachts öfter mal den Schlafplatz, eine Box würde ihn daran hindern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm das gefiele.

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Ich hab gestern einen Chihuahua-Jack Russell-Mix im Wald kennengelernt. Der Kleine ist jetzt 1 Jahr und wird nachts und bei Abwesenheit in eine Box gesperrt. Er war auch nur deshalb im Wald, weil die Besitzer im Urlaub sind und er jetzt bei "Oma" ist. Die nimmt ihn als richtigen Hund wahr, geht jeden Tag eine supergroße Runde mit ihm im Wald, übt mit ihm auch ein bisschen die Grundkommandos. Im Haus hat sie klare Regeln für ihn aufgestellt und er ist wohl auch ohne Box unkompliziert.  

Die Besitzer haben ihn zum Kuscheln angeschafft und gehen nur dreimal täglich kurz Gassi. Er hat diverse Stofftiere, die er anrammelt. Laut der "Oma" tut er das nicht mehr seit er bei ihr ist und sie was mit ihm unternimmt. Sie will da jetzt auch mal ganz massiv auf ihren Sohn einwirken. 

Der Kleine ist echt so niedlich. Er hört auch ganz toll und lernt superschnell. Der ist dem Femo immer hinterher. :D 

Total schade, dass er jetzt nicht mehr im Wald zu treffen sein wird. Der braucht das so sehr. :( 

 

Vielleicht bekommt man so Hunde einfach nicht so oft zu Gesicht? Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Hunde mit Box es schlecht haben. Es kommt immer drauf an, wofür und wie man sie benutzt. Aber ich glaube, dass die Hunde, die einfach weggesperrt werden, auch nicht unbedingt viel draußen unterwegs sind. 

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Sollte ich jemals das Gefühl haben, so einen Käfig zu brauchen, dann darf man mir den Hund wegnehmen.

 

Dann sind mir die wichtigsten Voraussetzungen für das Leben mit einem Tier abhanden gekommen.

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Ist so ungefähr 12 Jahre her, da hatte ich so eine erhellende Diskussion mit einer Hundebox-Trulla im Usenet (de.rec.tiere.hunde). Damals war das Argument, das so eine Box eine Wolfshöhle imitiere. 

Ich weiß nicht, welche Wölfe Türen an ihren Höhlen haben.

 

Die Diskussion war insgesamt mangels kynologischen Fachverständnisses der Hundebox-Trulla ziemlich sinnlos. 

 

so weit

Maico

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