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Dein Hundeforum  Der Hund
Freefalling

Mein Sorgenkind

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Shyruka   

Gute Besserung. Aber dann habt ihr ja zumindest schonmal den Übeltäter für die Schlappheit gefunden. Ich bin immer "froh", wenn wir wissen was Quinta hat :blush:

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denny   
vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Haufen (am besten auch Urin!) gründlichst beseitigen, Kontakt mit anderen Hunden vermeiden, die Gefahr sich wechselseitig wieder anzustecken ist groß, deshalb wurde im TH auch die Kleidung desinfiziert-ansonsten viel Waschen und Desinfizieren, insbesondere die Hände - da keine anderen Haustiere da sind, habt ihr es bestimmt schnell geschafft.:)

Kann ich mich nur anschließen.

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gast   

Jetzt weißt du immerhin, was Femo hat :)

@Wilde Meute kann dir glaub ich ein paar gute Tipps geben.

Falls du keinen Dampfreiniger hast, würde ich an deiner Stelle jetzt einen kaufen oder ausleihen und damit mehrmals am Tag durch die Wohnung gehen.

Gute Besserung!

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Freefalling   
vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Haufen (am besten auch Urin!) gründlichst beseitigen, Kontakt mit anderen Hunden vermeiden, die Gefahr sich wechselseitig wieder anzustecken ist groß, deshalb wurde im TH auch die Kleidung desinfiziert-ansonsten viel Waschen und Desinfizieren, insbesondere die Hände - da keine anderen Haustiere da sind, habt ihr es bestimmt schnell geschafft.:)

 

Danke! Ich bin ja noch im Haus. Und ich hab Sorge mich angesteckt zu haben. Vielleicht ist es auch die Psyche. Aber dieser Winter hat mir gezeigt, dass mein Immunsystem ziemlich schwach ist. Ein paar Symptome hab ich. Aber das kann auch sonstwas sein. Ich bin heute selbst nicht arbeiten gewesen.

 

Ich hab jetzt die Näpfe mit kochendem Wasser übergossen und mit dem Desinfektionsspray vom Arzt besprüht. Reicht das einmal am Tag? 

Und außerdem hab ich alles bei 90 Grad gewaschen, was waschbar war. Die Couch und sein Bett (das hat so eine Nylonoberfläche) hab ich besprüht. 

Mein Bett muss ich noch abziehen und werde auch alles waschen. 

 

@Shyruka

Irgendwann bekommt man diese optimistische Sichtweise. :D 

 

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NannyPlum   

Giardien sind ätzend, keine Frage. Aber den Gedanken an eine Ansteckung deinerseits schieb mal möglichst weit weg. Ihr macht gerade eine ziemlich anstrengende Zeit durch, und sowas macht sich auch körperlich bemerkbar.

Pino hatte ebenfalls mal  Giardien (angesteckt vom Hund einer Hundewiesen-Besucherin, die gerade die Diagnose von Tierarzt bekommen hatte aber so gerne mit uns Gassi gehen wollte :73_japanese_ogre:. Nachdem ihr Hund 2x blutigen Durchfall vor meiner und Pinos Nase abgedrückt hatte rückte sie mit der Sprache raus. Ich war stinksauer, aber zu spät.)  Meine große Tochter war zu dem Zeitpunkt 2 Jahre. Angesteckt hat sich von uns niemand. 

Und selbst wenn - wenn ich mich recht entsinne ist das auch nicht sooo schlimm.

Also, ich drücke euch auch weiterhin die Daumen für eine schnelle Besserung! 

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Freefalling   

Ein kleines Update von uns.

Die Giardien waren nach der ersten Behandlung weg, der Kot ist aber immer noch zu weich und teilweise hat er Durchfall. Die Kotuntersuchung brachte keine Ergebnisse. Die erste Vermutung ist, dass Magen und Darm sich noch regenerieren müssen. Femo hat Nur-Vet-Tabletten bekommen, bei denen ich allerdings den Eindruck hatte, dass sie nur gegen die Symptome helfen. Aber...

 

Die Allergien:

Er hatte ja im Januar als erste Hilfe gegen den Juckreiz ein Langzeitcortison bekommen und war damit ziemlich ruhig und entspannt. Natürlich - Cortison wirkt vermutlich so (kenne mich nicht so gut aus). Aber ehrlich gesagt war das für uns eine fantastische Zeit. Als die Wirkung nachließ, wurde sein Juckreiz, seine "Stimmung" und damit sein Verhalten auch wieder schlimmer. Seit er Apoquel bekommt, ist sein Juckreiz weg, aber ich meine, seine Grundnervosität sei noch gestiegen. Als würde es ihn innerlich jucken. Man gibt zuerst 2 Tabletten täglich für 14 Tage und soll dann auf 1 Tablette täglich runter. Das habe ich gemacht, aber nach zwei Wochen mit einer Tablette hat er abends begonnen sich zu kratzen und deshalb bekommt er nun abends eine halbe Tablette zusätzlich (natürlich alles mit der Tierärztin abgesprochen). Jetzt nach ein paar Wochen habe ich das Gefühl, dass das auch nicht mehr ausreicht. Er liegt neben mir und fängt plötzlich an zu hecheln, seine Nase tropft ab und an ganz leicht, er hat sich wieder angewöhnt, seine Pfoten zu lecken (nicht so intensiv wie vorher) oder alternativ mich oder die Couch oder den Boden. Er ist unglaublich nervös, wie unter Strom. Manchmal fiept er auch kurz. Wenn ich ihn streichle, hört er auf, entspannt sich aber nicht ganz. Manchmal beißt er in meine Hand (nur leicht, kein Schnappen), was bei ihm immer heißt, dass man ihn gerade nicht anfassen soll. Also er ist sich selbst da nicht einig, was er will. Ich bin ständig am Überlegen: Muss er raus? Will er Aufmerksamkeit? Kommt er nicht zur Ruhe, weil er meint aufpassen zu müssen? Ist es eine Erziehungsfrage? Hat er doch einen Juckreiz? Muss ich ihn einfach auf seinen Platz schicken, damit er zur Ruhe kommt?

 

Ich habe im Internet jetzt mehrfach gelesen, dass bei Apoquel eine Gabe von 2 Tabletten pro Tag auf Dauer nicht so gut sein soll wegen der Tumorgefahr und ich scheue mich ehrlich gesagt davor. Denn ich ziehe mittlerweile auch in Betracht, dass der Durchfall vom Apoquel kommt. (Da schließt sich dann evtl. der Kreis)

Andere Krankheiten, auch Mittelmeerkrankheiten, wurden ausgeschlossen, das letzte Blutbild (vor ca. 2 Monaten) hat bis auf einen ganz leicht veränderten (weiß nicht mehr ob zu hoch oder zu tief) Schilddrüsenwert, der laut Tierärztin von den Allergien kommen kann, nichts Auffälliges ergeben. Er ist mit Frontline gespottet und sein Fell sieht gut aus, also schließe ich Milben o.ä. jetzt auch mal aus. Ich möchte morgen nochmal meine Tierärztin anrufen und sie fragen, was wir noch für Möglichkeiten haben. Vielleicht zieht sie Cetirizin für Hunde in Betracht.

Ich kann ihn einfach nicht von den allergieauslösenden Faktoren fernhalten. Was das Futter angeht natürlich schon, aber wir wohnen ja direkt am geliebten Wald, hier fliegt einfach alles rum. Bei den Hausstaubmilben bemühe ich mich, aber ganz ist das nie zu regeln. Zumal ich ja auch ganz leicht allergisch bin darauf und aktuell quasi keine Reaktionen habe, sondern nur im Winter mit der Heizungsluft etc. Also wird es das gerade nicht so extrem sein.

 

Ich muss mir das einfach mal von der Seele schreiben. Der Alltag stresst mich so. Ich verliere ab und zu die Nerven und motze ihn an und es tut mir sofort Leid. Ich habe manchmal den Eindruck, er KANN nicht anders, als ständig gestresst zu sein. Dabei habe ich ihn auch schon anders erlebt. 

Es hat auch wenig mit der Auslastung zu tun, denke ich. Natürlich schon insofern, als dass er nach zwei Stunden Wald erstmal ne Weile schläft. Aber dann geht sein Stresslevel wieder hoch. Fenster auflassen geht nachts nicht. Er braucht einen geschlossenen Raum, sonst kommt er nicht zur Ruhe.

 

Das Thema andere Hunde ist auch immer schwieriger. Ich stehe das tapfer durch, wir gehen täglich in den Wald und ich suche immer wieder Kontakte und verabrede mich, ich habe auch mal bei einer Hundeschule angefragt wegen Einzeltraining. Aber fast jeder Kontakt beginnt erstmal mit einem Hinrennen, Kamm aufstellen und Knurren seinerseits. Kein aggressives Knurren, sondern er spielt sich auf und meistens beruhigt er sich dann wieder, wenn der andere Hund souverän ist. An der Leine verschlechtert es sich eher noch. Deswegen vermute ich ja irgendeinen Zusammenhang mit der Gesundheit. In den Wochen mit dem Cortison waren wir so weit, dass er an 80% der Hunde vorbeiging, aufmerksam, aufgeregt, aber es war ok. Nur seine Erzfeinde wurden angebellt.

Jetzt kommen wir an fast keinem mehr vorbei. Vielleicht greife ich auch nach dem Strohhalm, weil ich mir nicht eingestehen will, dass ich mich falsch verhalte (deswegen soll so oder so ein Trainer mal draufgucken), aber ich habe auch an mir gearbeitet und wir machen in anderen Dingen Fortschritte. Seine Impulskontrolle ist aber z.B. eher schlechter geworden, trotz Training. Er springt Menschen auch wieder vermehrt an (keine Spaziergänger, sondern Besucher oder mich). Zeigen und Benennen klappt bei Pferden auf der Weide ganz gut, da hängt es mit der Distanz zusammen (und da kann man ja ansetzen), bei anderen Hunden ist er meist schon von jetzt auf gleich auf 180 und zieht hin und fixiert usw. Entspannt mit und ohne Leine spazieren geht in fast allen Fällen, wenn der Erstkontakt vorbei ist. Deshalb halte ich ihn auch nicht für unverträglich. Er neigt zum Mobbing bei manchen Hunden, aber das unterbinde ich durch Anleinen (da beruhigt er sich dann sogar) und dann darf er nach ein paar Minuten wieder loslaufen und es klappt.

Danke an alle, die alles gelesen haben. Vielleicht fällt euch irgendetwas ein oder ihr könnt mir bestätigen, dass mein Bauchgefühl nicht so falsch ist, dass er irgendein körperliches Problem hat. Oder ihr habt Verhaltenstipps für mich, die nehme ich auch sehr gern an.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Wurden seine Cortisolwerte mal gemessen? Also mehrere über den Tag verteilt? Cortison hat mich schon öfter gerettet, aber als Dauermedikation taugt es nur, wenn niedrigste Dosen reichen, man will ja auch die Eigenproduktion nicht hemmen.

Ansonsten: Es ist sehr schade für uns beide, daß ihr so weit weg wohnt.

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Freefalling   

@gebemeinensenfdazu

Wieso schade? :D

 

Danke, Cortisol kommt auf meine Liste, mit der ich die Tierärztin nerven will. An dieser Stelle mal ein Lob an mich selbst letzten Herbst - die Krankenvollversicherung lohnt sich. ;)

Es macht mich langsam verrückt, dass ich mich täglich frage: Bin ich das Problem oder seine Gesundheit oder seine Persönlichkeit, bestimmte Erfahrungen von der Straße oder ist es das Medikament oder doch die Allergie?

Ich habe versucht, Stress zu vermeiden und möglichst wenig mit ihm rumzufahren, nicht bei meinem Freund zu übernachten, usw. Wir sind jetzt seit drei Wochen permanent zu Hause, haben unseren normalen Tagesablauf und gehen nur in den Wald o.ä. - keine Besserung. Hier regt er sich tendenziell sogar am meisten auf. Die Wohnung von meinem Freund ist nicht so hellhörig und da wohnen keine anderen Hunde.

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gast   

Ich kenne diese Gedanken. Habe mich manchmal so verrückt gemacht, weil ich dachte, ich sei Schuld an dem Stress, den Cooper hat. Aber es ist seine Gesundheit.

Ich drücke Femo und dir die Daumen, dass die Ursache schnell gefunden und behoben werden kann und ihr beide wieder stressfrei sein könnt.

Schau mal in deinen PN Ordner. :)

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Dann hätten die sich mal treffen können...auf  niedrige Reizschwelle bzw. leichte Erregbarkeit können die sich bestimmt gut einigen:), Man mußständig ebenso wachsam sein wie sie, genau beobachten und cool bleiben (oder werden...) Mir liegt das insofern, als daß ich mich auch leicht aufregen kann, aber sobald jemand da ist, der noch aufgekratzter ist, werde ich eher gelassener. Da fällt es leichter souverän zu bleiben, bleibt ja sonst keiner übrig... Ganz stoische reglose Gemüter haben eher eine umgekehrte Wirkung. Ich war aber auch schon genervt und hab' mir das übelgenommen. Gleich entschuldigen hilft, sofort etwas Gutes machen auch. Reden hilft bei ihr auch (das ist sie ja gewohnt...) etwas. Die verstehen schon viel, emotional ja eh,und sie kann auch schnell auf souverän (mit) umschalten. Das schafft er bestimmt auch:)

Noch etwas Frontline ist ja Nervengift. Vielleicht sind das Nebenwirkungen.

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