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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Mein Sorgenkind

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Oh nein das ist ja erst mal niederschmetternd :(

@beowoelfchen darf ich fragen, wie euer Weg aussah? Ist ja hier nicht OT.

 

Anna denk auch mal an Blutegel-Therapie.

Oft sind die Hunde nach einer Behandlung monatelang schmerzfrei, gerade bei HD und bei Arthrose. Ich hab das schon oft gemacht und meistens mit guten Erfolgen, Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund so eine Behandlung zulässt (das schmerzt nicht, er muss nur eine Weile stillhalten).

 

 

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vor 18 Minuten schrieb Juline:

 

@beowoelfchen darf ich fragen, wie euer Weg aussah? Ist ja hier nicht OT.

 

 

 

Ich war auch erstmal fix und alle, vor allem, da unser erster Boxer mit nur 8 Jahren gehen musste, da trotz beidseitiger Hüft-OP die Schmerzen nicht mehr in den Griff zu bekommen waren. Das ist aber auch schon ewig her und damals hatte man gar nicht die Möglichkeit, sich selbst so umfassend zu informieren.

 

Zunächst fiel  die Entscheidung gegen den Pflegehund als 2.Hund, da man die beiden kaum vom Toben abhalten konnte.

 

Wir haben konsequent auf Stöckchenwerfen und Co verzichtet. Alles was abrupte Stops nach sich zog war vorbei.

Auf der anderen Seite Muskelaufbau (bzw.-erhalt). 

In den ersten Jahren habe ich noch Kräuter zugefüttert. Teufelskralle und Co., Heel-Zusätze,... so wirklich gebracht hat das nichts bei Foxi.

Dann haben wir Metacam als Therapie angefangen (anfangen müssen, da sie wieder schlechter hochkam und Schmerzen zeigte.). Ging auf Dauer gar nicht, da Erbrechen und blutiger Durchfall folgte. Rimadyl das selbe Ergebnis. Habe gerade mal geschaut, das war vor etwa 5 Jahren. 

 

Ich habe dann auf eigene Faust mit Navalgin angefangen. Hat einige Diskussionen mit dem Tierarzt nach sich gezogen, aber so ganz unbedarft bin ich in medizinischer Hinsicht auch nicht. Irgendwann gab er sich geschlagen (und Foxis Zustand gab mir Recht), so dass wir jetzt Novalgin als Privatrezept bekommen. Sie bekommt derzeit 2x täglich 25 Tropfen. Nach der Kreuzbandzerrung deutlich mehr, wir konnten dann aber wieder runter reduzieren und haben noch deutlich Luft nach oben. Maximum für ihr Körpergewicht wären 3x 54 Tropfen pro Tag.

 

Zusätzlich bekommt sie ZündexForte. Das sind die ersten Zusätze, bei denen ich eine Verschlechterung feststelle, wenn ich sie weg lasse.

Momentan zum ersten Mal über die Sommerzeit auch Karsivan.

 

Für eine OP gab es irgendwie nie den richtigen Zeitpunkt. Die erste Zeit haben wir so gut hinbekommen, dann bekam sie Schwierigkeiten nach einer Narkose, sich wieder zu berappeln und wir haben uns für diesen Weg entschieden.

 

Nach vermehrten Muskelabbau wie z.B. nach der Kreuzbandzerrung habe ich Proteinpulver dem Futter zugesetzt. Natürlich in Verbindung mit Blutbild und Muskelaufbautraining.

 

Im Hinterkopf habe ich noch Expander, Unterwasserlaufband und Co.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb beowoelfchen:

Nach vermehrten Muskelabbau wie z.B. nach der Kreuzbandzerrung habe ich Proteinpulver dem Futter zugesetzt. Natürlich in Verbindung mit Blutbild und Muskelaufbautraining.

 

Als das Ömchen in das Alter kam, in dem Muskelabbau zu einem immer größer werdenden Problem wurde, bin ich auf diesen elendig langen Thread gestoßen, in dem es um Whey-Proteine geht. Es hat viele Abende gedauert, mich da durchzulesen, aber es hat sich wirklich gelohnt...

 

https://www.gesundehunde.com/forum/forum/gästebereich/ernährung-gästebereich/183013-whey-proteine-therapieunterstützung-gegen-muskelabbau-und-demenz

 

@Freefalling Femo ist ja nun noch ein junger Hüpfer und vermutlich nicht unbedingt von Muskelabbau betroffen, aber vielleicht findest du den einen oder anderen hilfreichen Tipp. Ich habe dem Ömchen damals auch whey gegeben und mit ihr Übungen gemacht, um dem Muskelabbau in der Hinterhand entgegenzuwirken. Je besser die Muskeln ausgebildet sind, desto mehr werden Gelenke entlastet. 

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@Lissy-und-Missy Da bin ich damals auch drauf gestoßen. Dosierungsempfehlungen fand ich dann noch zusätzlich im Blog einer Tierärztin, die es auch bei ihrem Hund angewendet hat.

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Danke euch allen!

Der Arme hat heute ziemliche Schmerzen von den Verrenkungen unter Narkose. Ich werde mich jetzt peu a peu über die von euch vorgeschlagenen Ansätze informieren. Natürlich habe ich aktuell auch andere Sorgen, also geht das alles sehr langsam. Die Physio werden wir aber auf jeden Fall mal zu Rate ziehen. Ich habe eine gefunden, die nach Hause kommt. Das wäre ja am besten. Und ein Geschirr soll er jetzt immer tragen. Das gehe ich jetzt als erstes an.

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Ich habe es erst jetzt gelesen und bin geschockt. Femo ist doch noch so jung.

Alles Gute für Femo und natürlich auch für euch.

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Wir waren heute wieder beim Arzt. Femo kriegt mit 95mg eine sehr hohe Dosis Trocoxil. So hoch, dass er eigentlich sehr fit sein müsste. Ist er aber nicht, er hat deutliche Schmerzen. Deswegen bekommt er jetzt testweise Rimadyl. Hoffentlich verträgt er das. :(

Da das Trocoxil noch im Körper ist, starten wir mit einer Viertel Tablette (100er). Bis zu einer halben darf ich gehen. Und dann mal sehen.

 

Ich hab mich um eine Physio gekümmert. Das mit den Blutegeln könnte mit Femo gehen, wenn man das so mehr nebenbei und ohne Zwang macht. 

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Hoffentlich findet ihr etwas , das es Femo angenehmer macht.

Vielleicht liegt ein Teil auch an der Hitze, meine sind auch sehr reduziert.

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Ja, ich hoffe, dass es auch die Hitze ist. Er wechselt an der Leine aber z.B. ständig zwischen Trab und einem sehr langsamen Gehen ab. Ich muss richtig rücksichtsvoll langsam gehen, von Anfang an.

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@Freefalling 

Das ist bitter, normalerweise wirken die Schmerzmittel sehr gut - meiner Erinnerung nach bei meiner DSH mit einem ähnlichen Krankheitsbild.

Trocoxil war allerdings damals noch nicht auf dem Markt. Meine Hündin wurde mit Metacam und später Rimadyl behandelt. Als Langzeit Therapie.

Mit dem Unterwasserlaufband hat eine Bekannte bei ihrem 10jährigen Briard einen guten Muskelaufbau hinbekommen.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr bei Femo bald eine spürbare Besserung der Beschwerden schafft!

 

 

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