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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Mein Sorgenkind

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vor 6 Stunden schrieb Wilde Meute:

Ich nehme aber mal an, dass es kein Dauerzustand sein soll, oder? Dann würde ich wenn die Beschwerden soweit weg sind mal

schauen worauf er gut anspricht. Der "Markt" gibt da ja inzwischen einiges her.

 

HD ist Mist und es tut mir immer so leid, wenn schon junge Hunde damit zu kämpfen haben.

Wichtig sind ja die Arthrosen, bzw. daß er natürlich keine hat! Die HD kriegt der Hund ja immer mit der Verknöcherung des Skeletts, wenn sie genetisch angelegt ist- nur in unterschiedlichem Ausmaß. Von Arthrosen war bisher nur in Zusammenhang mit der Wirbelsäule die Rede , glaube ich.

 

@FreefallingKam das Lahmen ursprünglich von der Wirbelsäule? Folgendes wäre ja denkbar:

Wenn er die dauerhaft entlastet und daraus ein schiefer Gang entsteht, bilden sich einseitig u.U. Muskeln zurück, die eine vorhandene Gelenkslockerheit nicht mehr kompensieren können. Dann ein Sturz und die Gelenkkapsel ist gezerrt- der Femur luxiert um so leichter und bereitet Schmerzen wegen der gezerrten Gelenkkapsel. Beim Strecken für die Röntgenaufnahme luxiert er dann auch...

Das wäre zumindest denkbar. Alternativ kann natürlich eine vorhandene Gelenkslockerheit wie eine klassische HD zu Unterbemuskelung führen (primär. durch Gelenkkapselzerrungsschmerzen) : Oberschenkelknochen und Pfanne kollidieren da wo sie nicht sollen, ganz besonders, wenn durch einen Sturz die Gelenkkapsel noch mehr gezerrt wird und dann bilden sich  langfristig die Arthrosen mit eben den starken Schmerzen. weil durch Knorpelabrieb, Knochen direkt reiben und Entzündungsreaktionen stattfinden.

 

Hab' ich jetzt nur geschrieben, weil du eine Arthrose nur in der Wirbelsäule erwähnt hast.

 

Die Gelenklockerheit wäre , wenn tatsächlich die Wirbelsäulenschonhaltung bzw. der Sturz und die Zerrung ursächlich für die Muskelatrophie ist, mit Physiotherapie, Muskelaufbau (und dauerhaftem -erhalt in der Zukunft) prinzipiell kompensierbar - die Arthrosebildung ließe sich vermeiden.

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vor 8 Stunden schrieb Wilde Meute:

 

Bekommt Femo irgendwelche Zusätze ins Futter? Darüber kann man ja auch schon einiges erreichen.

Momentan ist es ein Akut-Zustand, der Behandlung, wie mit dem Rimadyl bedarf.

Ich nehme aber mal an, dass es kein Dauerzustand sein soll, oder? Dann würde ich wenn die Beschwerden soweit weg sind mal

schauen worauf er gut anspricht. Der "Markt" gibt da ja inzwischen einiges her.

Er bekommt Caniviton. Ich weiß nicht.... von der Ärztin klang es schon so, als sei das jetzt was längerfristiges mit dem Schmerzmittel. 

 

Ja, er hat Arthrose im siebten Lendenwirbel. Die Hüfte ist noch Arthrose-frei. 

 

@gebemeinensenfdazu

Er ist schon oft gestürzt, ich kann gar nicht zählen wie oft. Das letzte Mal ja über so ein kleines Geländer. Du hast Recht, danach hat er zum ersten Mal gelahmt bzw lief so unrund, dass es mir aufgefallen ist.

Obwohl der Arzt sagte, es sei nicht von einem Sturz. Deine Erklärung ergibt auf jeden Fall Sinn. Physio haben wir in drei Wochen. 

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Gerade wenn die Lockerheit nur einseitig ist und die Hüfte sonst gut aussieht, sind Stürze zumindest als entscheidende Kofaktoren gar nicht unwahrscheinlich. (Was nicht heißt, daß sich actionsüchtige Hunde durch Stürze nicht auch beide Hüften lädieren können🙄, weil sie sich nicht schonen).

Also: keine Arthrosen ist GUT! Einen fähigen Orthopäden würde ich wahrscheinlich darübergucken lassen. Gut möglich, daß der das anders sieht, Daumen bleiben gedrückt.

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Er veträgt das Rimadyl nicht mit dem Magen. :( Also wieder abgesetzt.

 

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Frag den TA mal nach Previcox, gleiche Gruppe wie Rimadyl. Lakoma hat Metacam und Rimadyl auch nicht vertragen, Previcox ging über Jahre gut ;)
Macht ihr denn Physiotherapie? Das ist meiner Meinung nach das Allerbeste bei HD und Gelenkserkrankungen.
Wir hatten eine Physio, die auch osteopathische Anwendungen gemacht hat, das war spitze.

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Oh mann! Da gibt's doch bestimmt noch was, das er verträgt.

 

Klingt in dem Zusammenhang blöd, gibt auch keinen, aber ich hatte vergessen, daß alles antientzündliche im Futter sich positiv auswirkt- hoffentlich bei ihm auch. Leinöl (möglichst frisch), Brokkoli bzw. alles mit Senfölen, Kreuzkümmel, Koriander- soll alles ein bißchen helfen zusätzlich zum Grünlippmuschelextrakt.

Erstmal braucht es trotzdem ein ordentliches schmerzmittel.😣

Die Physiotherapie wird bei ihm bestimmt gut anschlagen- er hatte ja schon  deutlichen Muskelabbau.

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https://www.aerzteblatt.de/archiv/78924/Arthrose-Kein-altersbedingter-Verschleiss

 

Stoffwechselstörungen und andere Entzündungsvorgänge werden da als eigentliche Ursachen für den anfälligen Knorpel genannt. Wird dieser anfällige Knorpel dann beispielsweise durch einen Sturz beschädigt, setzen die degenerativen Prozesse ein.  Ohne diese eigentlichen Ursachen könnte sich der Knprpel also regenerieren?

Inwiefern Antikörperbehandlungen bereits angewandt werden, bzw. wie weit schon in der Richtung geforscht und entwickel wurde habe ich nicht nachgeguckt- in der Veterinärmedizin vermutlich noch gar nicht.

Trotzdem:

Aus dem Artikel würde ich jetzt schlußfolgern, daß auch Allergien , Unverträglichkeiten und andere Entzündungsgeschehen Arthrosebildung begünstigen. Wenn man diese Krankheiten eindämmt, könnte das doch auch positive Wirkung auf den Gelenkknorpel haben, oder? (Ich denke da an seine vielen Allergien)

In dem Zusammenhang kriegt auch antientzündliche Ernährungsweise einen höheren Stellenwert würde ich meinen.

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So ein Sch****!

Ich habe das Futter im Verdacht (Josera Sensi Plus, heute ausnahmsweise nicht eingefroren).

Aber er hat das nur an einer Seite. Vielleicht doch ne Pflanze? Hab ihm eine Apoquel gegeben. Bisher ist es nur die Hautreaktion. 

IMG_20180922_102142.jpg

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Vielleicht hat ihn ganz profan  doch etwas gestochen  ?

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Ich bin  ganz  bei euch, beim Springinsfeld  Tomte  ist es auch schwer  zu wissen dass die nächste Bewegung die letzte sein  könnte .

Wir werden  ihm die Lebensqualität  nicht nehmen.

Tomte  liebt das Leben,Femo sicher  auch. 

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