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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Mein Sorgenkind

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@Lissy-und-Missy

Danke für deinen Beitrag. Der wirft echt nochmal neue Fragen auf.

Ja, er hat die ganze Zeit gehechelt. Manchmal passiert sonst nix. Manchmal beißt oder leckt er sich dann irgendwo. Allerdings nicht mehr so exzessiv wie vor dem Apoquel. 

Eben hat er sich kurz geleckt und sich dann ausgestreckt, aber weitergehechelt. Aufgehört hat das, als ich den Raum gewechselt habe und er sich auf den Boden gelegt hat. Da ist er zur Ruhe gekommen und hat auch geschlafen. Wir waren betont ruhig draußen (so ruhig er es halt kann) und jetzt liegt er in seinem Bett und schläft ruhig. 

 

Auf das Gähnen muss ich mal achten. Da kann ich so nix zu sagen. Das Hecheln ist vor allem abends.

Ein Auslöser ist hier auf jeden Fall der Hund, der unter uns wohnt. Oder sämtliche Hunde, die vorbeigehen. Er reagiert auch stark auf dieses Hundemarkenklimpern.

Ich weiß in so einer Situation eben nicht: Bin ich es? Oder sucht er meine Nähe um runterzukommen? Er wird hier sehr oft getriggert von anderen Hunden. Also kann das eben auch noch der Grund gewesen sein. Wenn er keinen Bock auf mich hat, geht er ins Schlafzimmer und legt sich aufs Bett. Das macht er aber eigentlich nur abends, wenn er sich vom Fernsehen oder so gestört fühlt. Ansonsten will er immer im selben Raum sein wie ich bzw. er hat dann seine Plätze. Wenn ich ins Bad gehe, legt er sich in den Flur. Er wartet mittlerweile aber ab, ob ich direkt wiederkomme. Also er rennt mir nicht sofort hinterher. 

 

Aggressiv ist er nicht. Das möchte ich nochmal sagen. Unsouverän und unsicher und daher pöbelnd und mobbend - ja. Er ist jetzt 2 und bei den  Untersuchungen wurde bisher nur das Standardprogramm gemacht. 

Ich rufe morgen die Tierärztin an für weitere Untersuchungen. 

 

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Freefalling:

Ist Quinta auch so schnell kaputt? Femo ist ein sehr sportlicher Hund, der liebt Bewegung und vor allem Rennen. Trotzdem hechelt er oft übertrieben stark, ist auf der Hundewiese beim Spielen schneller kaputt als viele Hunde und legt sich manchmal auf dem Heimweg hin um Pause zu machen.

Da war doch auch Windhund mit drin, die haben nicht so viel Ausdauer, jedenfalls hat meine da im Vergleich auf der Hundewiese deutlich länger Kraft. Das Hinlegen auf der Gassistrecke finde ich unbedenklich, wenn es eine Art "Komm' wir chillen jetzt  genau hier gemeinsam!" Einladung ist. Die können wirklich zur Entspannung beitragen, Blicke mal schweifen lassen...atmen...spontan Druck und Tempo rausnehmen und gemeinsam irgendwas beobachten oder dösen.

Die Schilddrüse würde ich auch nochmal genau checken lassen. Wenn bei der nomalen Blutuntersuchung schon Auffälligkeiten bestehen erst recht.( Zusammenhang mit Allergien kenne ich da nicht)

Ansonsten- in das Sich-Sorgenmachen kann man sich mit dem Hund wechselseitig gut reinsteigern...,  Sorgen machen und Unruhe deswegen überträgt sich recht gut auf einen nicht besonders nervenfesten Hund und halt auch wieder zurück. Das hat sie mir genau eben wieder gezeigt und ist auch rastlos umhergetapp und hat sich eben ganz dicht seufzend demonstrativ bei mir eingerollt. Recht hat sie, ich sollte auch nochmal schlafen.

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Insgesamt klingt es aber doch wahrscheinlich, daß die Medikamente einen Großteil seiner Beschwerden auslösen.

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@Freefalling

 

Einige Dinge die du beschrieben hast haben mich stark an Yunga erinnert. Sie hat keine Allergien, jedoch eine Schilddrüsenunterfunktion, welche wir mit Forthyron behandeln.

Auch ist sie, genau so wie du Femo beschreibst, gegenüber anderen Hunden unsicher, prollig und sehr unsouverän. Sie weiss einfach nicht was sie tun soll, da braucht sie eine regelrechte Anleitung. Inzwischen versteckt sie sich manchmal hinter mir wenn es ihr zu viel ist, aber meist bedeuten Hunde für sie viel Stress. 

 

Auch das Hecheln & Quietsch-Gähnen kenne ich von ihr und ich bin mir sicher das es einfach Stress ist, den sie nicht anders loswerden kann. Ich habe von meinem "Trainer" (Eher Therapeut für Hunde) den Rat bekommen ein Satz oder ein Geräusch immer zu äussern, wenn Yunga sehr entspannt ist. Bei uns ist es jetzt ein Schlaflied geworden. :D

Dann singe ich das leise, es soll sie ja dann an den Zustand der Entspannung erinnern, und setze/lege mich dabei mit etwas Abstand irgendwo hin wenn sie wieder so gestresst ist. Ich fasse sie nicht an, das hilft ihr nicht, aber das singen hilft ihr. Meist legt sie sich dann flach hin & wenn sie dann noch tiiiief durchatmet weiss ich: Jetzt ist wieder gut.

 

Aber ich mache mir auch oft Sorgen, denke das irgendetwas nicht stimmt mit ihrer Gesundheit, oder das ich etwas einfach nicht ganz richtig für sie mache.. es ist ein echter Strudel von Sorgen.

Der zieht dann auch den Hund mit rein. Da muss ich mir selber auf die Finger klopfen, ist aber nicht einfach ruhig und gelassen zu sein, wenn man einfach merkt: irgendetwas ist nicht gut.

Ruhe und Gelassenheit helfen Yunga wahnsinnig gut.

 

Ich lese heraus wie viel Gedanken, Mühe und Sorgen du dir machst und kann es dir nachfühlen. Ich wünsche viel Geduld und Nerven für Femo und dich selber - Ihr schafft das schon und findet einen Weg! :)

 

 

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Ah - zum hinlegen während dem Spaziergang: Das habe ich mit Yunga gemacht wenn sie hibbelig wurde, einfach um wieder Ruhe reinzubringen. Jetzt macht sie das von sich aus auch ab und zu und dann zotteln wir gelassener weiter. 

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Mir tut Femo sehr leid da es ihm, wie du beschreibst, nicht wirklich gut geht. Ich verstehe auch deine Sorgen die du dir machst. Du möchtest mit Sicherheit das absolut Beste für deinen Hund.

 

Wenn man aber bedenkt, dass dein Femo in den letzten Wochen geimpft wurde, eine Giardienbehandlung hatte, monatlich SpotOn Präparate bekommen hat und zusätzlich Cortison und Apoquel, dann wundert mich weder dass seine Nerven blank liegen noch dass er mit dem Darm Probleme hat. Ich würde mir da zu aller erst Gedanken über den TA machen. Wie du selbst erlebst scheint diese Art der Behandlung nicht wirklich erfolgreich zu sein sondern andere Probleme hervorzurufen oder zu verstärken. Wie soll den ein Körper mit all dieser Chemie fertig werden? Meine TÄ sagt der Abbau eines SpotOn im Körper dauert 1 Jahr.  

 

Ich wünsche euch sehr, einen Weg zu finden die gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Die Psyche reagiert dann sicher entsprechend.  

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Die Verhaltensprobleme waren vorher schon. Das Spot on hat er Anfang Juni bekommen. Davor das war im März oder April. Die Impfung war ebenfalls im April und war notwendig. Cortison war einmalig als Soforthilfe im Januar. 

 

Nicht wirklich erfolgreich ist jetzt relativ. Seine Haut ist in Ordnung, er hat ein schönes Fell. Er kratzt und beißt sich fast nicht mehr. Vorher hatte er sogar offene Stellen. 

Ich lese eine Kritik aus deinem Beitrag, die ich vor allem angesichts meiner ganzen Überlegungen ungerechtfertigt finde. Ich denke mir ja nicht: Oh super, er kriegt einfach immer mehr Chemie und dann wird das schon. 

In der Situation, in der wir waren, hätte ich ihm erstmal alles gegeben, Hauptsache der Juckreiz ist weg. Jetzt ist eine gewisse Zeit vergangen und wir suchen nach einer Langzeitlösung. Die Giardien kamen uns dummerweise dazwischen. Dass ich von Apoquel nicht begeistert bin, schreibe ich ja selbst.

 

Morgen haben wir den Termin für die Blutabnahme. Mal abwarten.

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Notwendig ist nur eine Tollwutimpfung wenn man ins Ausland fährt. Alles andere ist im eigenen Ermessen.

 

Meine Kritik gilt nicht dir sondern deinem TA. Und da wollte ich einfach anregen zu überdenken ob die Medikamentengaben in diesem Umfang die dieser TA verordnet so sein muss oder ob es vielleicht auch andere Wege gibt. Es gibt in meiner Nähe auch genau so eine Praxis. Ich bin inzwischen aber zu kritisch, sowohl bei mir als auch bei meinen Tieren, so dass ich dort kein Kunde mehr bin.  

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Bei ihm wurde nur Tollwut nachgeimpft. 

Ich finde das aber nach wie vor keine übertriebene Medikamentengabe. Ohne das Apoquel kratzt er sich tot. 

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Am ‎18‎.‎06‎.‎2017 um 12:20 schrieb Freefalling:

Femo bekommt alle 4 Wochen Frontline gegen Flöhe (er ist allergisch) und Zecken.

 

 

Du meinst immer noch das ist keine übertriebene Medikamentengabe?

Wenn du dich aber bei diesem TA gut aufgehoben fühlst ist doch alles OK.

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