Jump to content

Schön, dass Du hier bist!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Initcha

Problem mit meinem Spyke

Empfohlene Beiträge

Heute ist etwas vorgefallen, wenn uns ein kleiner Kläffender Hund entgegenkommt, dreht Spyke am Rad....die letzten 3x ließ er sich gut von mir beruhigen und wir sind ohne große Probleme weiter gegangen.Heute kam uns eine Frau im Wald entgegen, ihr Hund an der Leine, meinen habe ich auch angeleint. Der andere war ruhig, Spyke allerdings fing an zu Bellen und zog an der Leine die ich aber mit einer Schlaufe kurz genommen hatte. Ich wollte ihn wie die anderen Male beruhigen aber er Schnappte nach meiner linken Hand aus der Reflex von mir, habe ich ihm mit der Schlaufe Rechts und dem Wort Schluss eine Übergezogen. Das ging von mir so Schnell, in der gleichen Situation wo er Schnappte.Er hat nicht gemerkt das ich das war. Er war still und musste dann ca. gefühlte 5 Min mit kurzer Leine mit mir gehen.Ich hatte das Gefühl das er ein Schlechtes Gewissen hat, ich aber auch....habe es mir nur nicht anmerken lassen......habe aber nicht das Gefühl das unser Verhältnis da gelitten hat.

Was sagt ihr dazu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hunde haben kein "schlechtes Gewissen". Sein von dir so empfundenes Verhalten drückt etwas anderes aus.

 

Du kannst nichts ungeschehen machen, also mach das Beste draus. Dein Hund scheint verstanden zu haben, dass du deine "Ansagen" durchsetzen kannst und dir keine Maßregelungen von ihm bieten lässt. Das ist ja an sich nicht verkehrt ...

 

Hunde, die sich gegenseitig maßregeln, sorgen meist sofort im Anschluss für Ausgleich durch Beschwichtigungssignale.

Auch du solltest auch den Vorfall "abhaken" und den positiven Nutzen - wenn vorhanden - ausnutzen. Wenn du deinen Hund sehr beeindruckt hast, wird er mindestens einige Zeit ein sehr wohlwollendes Verhalten an den Tag legen - also viel Grund zum Loben. Das stärkt auch wieder das Vertrauen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte mal eine Ähnliche Situation.Das war aber mein Fehler.Mir kam jemand entgegen und ich hielt automatisch die Leine fester in der Hand.Mein Hund dachte Gefahr und er müsste mich verteitigen.Jetzt las ich beide immer ansitzen und grüße freundlich meinen Gegenüber.Wenn ein Hund dabei ist ,lenk ich beide Hund noch etwas ab.Aber ich bin kein Hundetrainer,da muss dir schon jemand anders helfen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Initcha:

Er hat nicht gemerkt das ich das war.

 

Wer sollte es denn sonst gewesen sein?

Dein Hund ist doch nicht dumm :D

 

vor einer Stunde schrieb Initcha:

Ich hatte das Gefühl das er ein Schlechtes Gewissen hat

 

Nein.

Ich habe das Gefühl dass er eingeschüchtert war von dieser Strafe, deren Sinn er höchstwahrscheinlich nicht verstanden hat. Was bei ihm hängen geblieben ist, so jetzt, Stunden /Tage später, ist wahrscheinlich nur: Hund in Sicht, Frauchen wird böse und haut mir eine rein

 

So, auf diese Weise, kann man einem Hund NICHT beibringen, sich friedlich und entspannt fremden Hunden gegenüber zu verhalten. Im Gegenteil, auf diese Weise verstärkst du durch die negative Verknüpfung (fremder Hund --> Frauchen sauer, Strafe)  im schlechtesten Fall sein unerwünschtes Verhalten und beschwörst im allerschlechtesten Fall echte Aggressivität herauf.

Ja ich weiß, du wolltest "nur" sein Schnappen bestrafen. Das weiß aber der Hund evtl. nicht und verknüpft etwas ganz anderes, was in den Zeitrahmen passt.

 

 

Wenn du sein Verhalten verändern willst, solltest du zuerst über seine Motivation Bescheid wissen. Warum macht er das? Will er zu dem anderen Hund hin und ist gefrustet, weil er nicht darf? Oder will er ihn sich vom Leib halten?

Wie ist er im Freilauf zu fremden Hunden? Was für eine Rasse, wie alt?

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

nun Spyke ist ein Border Collie, 1 1/2 Jahre alt und in meinem Besitz ca 3 Wochen. Er hat in dieser Zeit schon 3x nach mir geschnappt. Das geht garnicht. Ich rede Ruhig mit ihm. Er ist Sozialisiert, ich gehe mit ihm Mittags auf die Hundewiese wo er mit anderen Hunden zusammen kommt. Da alles OK. Wenn wir im Wald andere Hunde begegnen, alles OK....wenn kleine Kleffende Hunde uns an der Leine begegnen....dann dreht er ab.Bellt und kann sich kaum beruhigen.Ich gehe ruhig mit der Sache um und habe versucht in zu beruhigen was teils auch geht. Er läuft sonst ohne Leine läßt sich abrufen auch wenn uns andere Hunde entgegen kommen. Nur das Schnappen gegen mich geht garnicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was genau ist dem Schnappen jeweils vorausgegangen? 

Ich kann verstehen, dass das Schnappen für dich sehr an die Substanz geht aber vielleicht versucht du dir ein dafür passendes "Notfallmanagement" (gewaltfrei) im Kopf parat zu legen, das du abrufen kannst wenn du es brauchst (mir hilft so etwas). Außerdem ist das Schnappen lediglich ein Symptom, das irgendeine tiefere Ursache hat die gilt es erstmal herauszufinden. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe einen guten Trainer oder Trainerin. :) 

 

Mein Mädchen hat auch mehr Angst vor ganz kleinen Hunden als vor mittelgroßen oder großen. Leider achten manche Hundehalter nicht darauf was ihr Vierbeiner so treibt und die kleinen Hunde sind sehr schnell an einem vorbei und sind direkt am Hund. Manche hängen auch sehr lautstark und hechelnd in ihren Leinen, das kann für einen reizempfänglichen Hund der vielleicht schon schlechte Erfahrungen mit Flexileinen die plötzlich losgelassen werden beängstigend sein.

Es gibt ja diese Personen die meinen das sie den kleinen Hund mal näher hin lassen, der wird dann schon eingeschüchtert durch den anderen zurückkommen und mit dem Gekläffe aufhören. Was das mit den Großen macht die sich dann natürlich auch erschrecken ist bei manchen Individuen nicht von Bedeutung. Zum Glück sind die meisten Kleinsthundehalter vernünftiger und lassen den Hund nicht hin besonders durch die hohe Verletzungsgefahr für die Kleinen, aber besonders im Trubel der Stadt ist nicht jeder wachsam und manche hängen auch gern mal am Handy. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 33 Minuten schrieb Initcha:

Nur das Schnappen gegen mich geht garnicht.

 

Da stimme ich dir zu.

Vielleicht hat er vorher mit Schnappen schon mal sein Ziel erreicht. Du hast ihm - versehentlich in einer Art, die dir eigentlich nicht gefällt - gezeigt, dass du das nicht tolerierst. Hat er genau das verstanden? Oder reagiert er jetzt noch heftiger auf kleine Hunde?

Was waren die anderen Gelegenheiten, wo er nach dir geschnappt hat?

 

3 Wochen bei dir ... das ist ja noch keine langjährige Bindung, die da hätte in die Brüche gehen können.

Wie verhält sich der Hund jetzt nach dem Vorfall? Merkst du einen Unterschied? 

 

Ich habe den Eindruck, Spyke ist einer, der alles allein regeln will (kann ja aber nur eine reine Vermutung sein!):

  • Kläffender Hund? Gehört sich nicht, muss ich eingreifen ...
  • Mensch, der mich daran hindert? Spinnt der? Lass mich gefälligst, ich kann das besser ...

Wenn ich mit diesem Verdacht richtig liege, kannst du ihn nach 3 Wochen nicht überzeugt haben, dass du alles besser kannst, als Spyke. Das braucht mehr einprägsame Beweise deiner Fähigkeiten. 

Wenn du ihm in solchen Situationen Ruhe abverlangst, erwartest du, dass er etwas erträgt, was ihn total nervt. Auch für Mensch ist das sehr schwer und nur Wenigen gelingt das ...

 

Du könntest versuchen, bei solchen "nervigen Begegnungen" deinen Hund abzulenken, damit er sich auf dich konzentriert. Ich würde mich zum Hund hocken und auf ihn einreden: "Ja, du hast recht, völlig nervig, so ein Kläffer. Komm wir machen was anderes, Leckerli gefällig? Musst du aber was dafür tun ...", würde mich samt Hund von "dem Elend" abwenden und wenn der Kläffer weg ist, würde ich noch gemeinsam hinterher sehen: "Siehste, jetzt ist er weg und wir haben unsere Ruhe."

 

Es heißt zwar immer, man solle seinen Hund nicht zutexten, aber manchmal finde ich es ok, wenn man ihn damit ablenken kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 11 Minuten schrieb Michelle003:

Zum Glück sind die meisten Kleinsthundehalter vernünftiger

 

Sag mal, wo du wohnst, in die Stadt zieh ich auch ... :D

 

 

vor 12 Minuten schrieb Michelle003:

und manche hängen auch gern mal am Handy

 

mal? :lol: Die Meisten sehen "mal" nach, ob der Hund noch an der Leine hängt ... :blink:

"Wie, mein Hund hat gekläfft? Echt jetzt?"

"Kennst du 'ne gute App, mit der man das abschalten kann?"

"Nein, ich bin noch dran ... warte mal, hier ist grad jemand ..."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bevor du dir irgendwelche Ratschläge holst, ruf doch einfach mal die Vorbesitzerin an und rede mit ihr darüber. Auch wenn sie krank ist - ihr war ja ein guter Platz für den Hund wichtig und sie kennt drn Hund gut. Sie kann dir sicher mehr zu seindm Verhalten sagen als wir, die nur ein paar Zeilen im Inet lesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb DerOlleHansen:

 

Da stimme ich dir zu.

Vielleicht hat er vorher mit Schnappen schon mal sein Ziel erreicht. Du hast ihm - versehentlich in einer Art, die dir eigentlich nicht gefällt - gezeigt, dass du das nicht tolerierst. Hat er genau das verstanden? Ich glaube er hat das verstanden, sein verhalten zu anderen Hunden an der leine war nach diesem Vorfall ruhig.Er schaute nur bellte aber nicht. Oder reagiert er jetzt noch heftiger auf kleine Hunde? Heute haben wir auch wieder einen getroffenSpyke wollte zu ihm hin ich bin einfach weiter gegangen, als er mir im Wege wurde er zur Seite geschupst....aber kein Bellen.

Was waren die anderen Gelegenheiten, wo er nach dir geschnappt hat?

Das erste mal war meine Schuld, ich habe ihn abgeholt in Köln, es war super, dachte aber er ist zu dünn und wollte in einem Futterhaus ihn wiegen lassen. Nun mein anderer Hund mit dem konnte jeder alles machen. Daran habe ich in dem Moment nicht gedacht als ich Spyke mit dem Hinterteil auf die Waage schieben wollte. Da schnappte er zu in meinem rechten Arm....Habe keinen Stress gemacht....der Hund hatte sich sicherlich erschrocken. So habe ich dies gesehen.

 

Das zweitemal denke ich war auch meine Schuld, Er mag keine Männer die eine bestimmte Statur haben, dann hat er Angst wie ich das festellen kann.

An diesem Tag war der Nachbar da im Treppenhaus, Spyke Knurrte und bellte, versteckte sich unter meinem Bett. Ich wollte ihn beruhigen hob mit der Rechten Hand die Decke etwas hoch, da schnappte er nach meiner linken Hand, hat mich aber nur gestreift.Jetzt lasse ich ihn in Ruhe wenn er sich unter meinem Bett versteckt.

 

3 Wochen bei dir ... das ist ja noch keine langjährige Bindung, die da hätte in die Brüche gehen können.

Wie verhält sich der Hund jetzt nach dem Vorfall? Merkst du einen Unterschied? 

Ich merke nicht das er sich mir gegenüber verändert hat, wir haben sonst eine schöne Bindung was man nach der kurzen Zeit sagen kann.

 

Ich habe den Eindruck, Spyke ist einer, der alles allein regeln will (kann ja aber nur eine reine Vermutung sein!):

  • Kläffender Hund? Gehört sich nicht, muss ich eingreifen ...Meine anderen Hunde waren alle nicht so
  • Mensch, der mich daran hindert? Spinnt der? Lass mich gefälligst, ich kann das besser ...

Wenn ich mit diesem Verdacht richtig liege, kannst du ihn nach 3 Wochen nicht überzeugt haben, dass du alles besser kannst, als Spyke. Das braucht mehr einprägsame Beweise deiner Fähigkeiten. 

Wenn du ihm in solchen Situationen Ruhe abverlangst, erwartest du, dass er etwas erträgt, was ihn total nervt. Auch für Mensch ist das sehr schwer und nur Wenigen gelingt das ...

 

Du könntest versuchen, bei solchen "nervigen Begegnungen" deinen Hund abzulenken, damit er sich auf dich konzentriert. Ich würde mich zum Hund hocken und auf ihn einreden: "Ja, du hast recht, völlig nervig, so ein Kläffer. Komm wir machen was anderes, Leckerli gefällig? Musst du aber was dafür tun ...", würde mich samt Hund von "dem Elend" abwenden und wenn der Kläffer weg ist, würde ich noch gemeinsam hinterher sehen: "Siehste, jetzt ist er weg und wir haben unsere Ruhe."

Ja bei dieser Situation war ich ruhig, habe mich runter gebeugt und hatte Leckerlies zum ablenken in meiner linken Hand, der andere Hund hat nichts gemacht stand nur da.....Spyke fühlte sich von mir genervt und schnapte nach meiner Leckerliehand.Ich habe ihn vielleicht zuviel zugetextet.Ich habe aber den Eindruck als wenn es gut für uns war diese Situation wo ich ihn gemaßregelt habe....auch wenn ich es nicht so wollte.

 

Es heißt zwar immer, man solle seinen Hund nicht zutexten, aber manchmal finde ich es ok, wenn man ihn damit ablenken kann.

Ich habe ihn heute das 2te mal bei einem Sitter da er noch nicht länger alleine bleibt, er hat sich so gefreut als ich ihn abgeholt habe, einfach Klasse das tat meiner Seele soooo gut

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.