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Hundeforum Der Hund
pablo64

Knochenkrebs

Empfohlene Beiträge

hallo, bin neu hier. grad Konto erstellt. vielleicht schon oft besprochen und hat schon separates Tread. kann grad nicht danach suchen. 

vor etwa 1 Monat habe ich einen kleinen Hund aus Spanien adoptiert. er heisst jetzt Pablo. ist super toll und alles perfekt. nur, habe gesehen dass er vorne rechts etwas hinkt. ta und röntgen und Diagnose knochenkrebs. ich weiss, muss Blutbild etc. machen lassen und dann weiter sehen. Metastasen sind in der lunge noch nicht zu sehen.

 

im Dezember verstarb meine kleine gini unverhofft und elendig. kam aus Italien und wir waren 10 Jahre glücklich zusammen. es war schlimm als sie starb. an einem Virus, anscheinend. und nun das. Pablo ist erst 5 und geniesst das leben hier so. 

 

hat jemand Erfahrung mit knochenkrebs? wie seid ihr vorgegangen, habt entschieden? amputation und chemo oder schmerztherapie und dem Hund noch eine wunderschöne zeit geben so lange es ok ist? hat das jemand durchgemacht? 

 

bin grad richtig verzweifelt. 

 

 

 

 

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(bearbeitet)

Hallo! Das tut mir leid, dass es diese Diagnos gab und das noch so abrupt.

 

Was hat denn der TA gesagt, wie lange eine Schmerztherapie wahrscheinlich gut ginge und wie die Aussichten bei einer Amputation mit Chemo sind? Bei uns war es mit dem Knochenkrebs damals so, dass es leider eine Stelle war, wo man auch nicht amputieren konnte. (Der Hund war schon älter, aber noch fit.) Leider wurde der Krebs auch relativ spät entedeckt und die TÄ erklärte uns, von dem Moment, wo er das erste Mal auf dem Röntgenbild auftaucht, hat der Hund normalerweise ohne Eingreifen nicht mehr sehr lange. Es könnte aber auch an der Stelle gelegen haben (Hüfte). Wie lange Schmerztherapie wahrscheinlich gutginge, ob Wochen oder Monate oder vielleicht sogar noch viel länger, wäre ja eventuell eine wichtige Information für die Entscheidung.

 

Ich wünsche euch, dass ihr noch möglichst lange eine schöne Zeit zusammen habt. Leider kann ich aber trotz Erfahrung mit der Diagnose keinen wirklichen Rat geben, da es bei uns damals keine Optionen gab. Man kann wohl nur die Zeit, die ihr mit Schmerztherapie noch schön zusammen haben könntet, abwiegen gegen die Chancen auf Heilung bei Amputation und Chemo. Eventuell noch einen besonders erfahrenen TA auf dem Gebiet finden und ihn nach der Meinung fragen. Zweitmeinungen sind ja generell oft keine schlechte Idee bei so was.

 

Drücke euch die Daumen. Es ist ja immerhin gut, dass keine Metastasen in der Lunge zu sehen waren.

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danke für deine Antwort. !!

warum schreibe ich hier? weil ich hoffe, dass mir jemand eine super Antwort gibt weil er eine positive Erfahrung gemacht hat. also dass alles gut gekommen ist. aber so ist es eben nicht. ist ja sinnlos, ich weiss. aber wäre doch aufbauend. leider lese ich in div. Foren und auch von Ärzten immer dass der krebs eben nicht heilbar ist. ich mache noch tests und alles was nötig ist. und wenn das Beinchen weg muss und chemo, dann mach ich das auch. aber man weiss eben nicht wies ausgeht. einfach traurig und fies. wusste bis dahin gar nichts von diesem krebs. Pablo soll einfach nicht leiden. ich muss es schlussendlich selber entscheiden. sagt mein ta. ja, schlimm, echt. bein weg finde ich auch schlimm. ich möchte nicht dass man eines meiner beine abschneidet. und wegwirft. ist doch ein teil von mir. ich weiss, dass Hunde gut mit 3 beinen leben können. sie können uns ja nicht sagen ob sie phantomschmerzen haben und so. und anders bei einer amputation nach einem Unfall ist der Hund ja nicht geheilt. krebs kann immer wieder kommen. auch schnell. bin grad nur gestresst. 

 

habe erst vorgestern erfahren. nächste Woche lass ich blut und so untersuchen. hoffe, es heisst dann, Pablo hat gute Chancen noch lange zu leben. auf 3 beinen und nach chemo. 

 

die Vorstellung ist einfach schrecklich für mich wie man ihm das bein abschneidet, sägt. dem kleinen spanischen Rambo. 

 

mir ist nur ums heulen, er hat schmerzen. das seh ich. trotz Tabletten. 

 

ich muss damit klar kommen. irgendwie. ist einfach eine fiese Sache. dieser krebs. 

 

 

 

 

 

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ps. der krebs ist zwischen Pfote und knie. er sagt, es kann sein, dass es in 3 Wochen schon dick und gewuchert ist oder noch Monate geht. man weiss es eben nicht bei diesem krebs. 

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:( Ich wünsche euch das Beste, es tut mir sehr leid, dass du dir diese Gedanken machen musst und ihr in dieser Situation seid. Drücke die Dauen, dass die Ergebnisse der Blutuntersuchung so gut sind, wie sie sein können.

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Hallo! Bei einem 5 jährigen, kleinen Hund wûrde ich in JEDEM Fall amputieren.  Hunde kommen, gerade kleine Hunde (und junge) super mit 3 Beinen zurecht. Ich habe in einer Hundepension gearbeitet jnd wit hatten da auch 2x 3 Beiner. Die standen den 4 Beinern in nichts nach. Den Hund schon aufzugeben wäre einfach Quatsch. Natürlich nur wenn er noch keine Metastasen hat und ich würde mir zur Diagnosesicherung noch eine 2. Meinung einholen.

 

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Ps: auch wenn für dich die Vorstellung schlimm ist deinem Kleinen das Bein "abzuschneiden": deinen Hund wird das weit weniger interessieren. 3 Bein Antrieb ist für ihn so gut wie 4 Bein Antrieb. Und ein ästhetisches Empfinden hat er nicht. Du wirst überrascht sein wie schnell der wieder fit ist.ich würde es machen. Alternative ist dass der Hund mit 5 schon stirbt, das will der Hund bestimmt nicht. Bei dem youtubecanal der vetclinic gambia ist auch ein video eines amputierten Straßenhundes. Wie fit der schon am nächsten Tag ist, ist bemerkenswert.

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Das Problem bei Knochenkrebs ist, daß er normalerweise schnell eskaliert, das hängt allerdings auch vom Zelltyp ab.

Die Amputation ist nicht das Problem, das stecken Hunde meist gut weg. Nur...kann es Dir passieren daß dein Hund zwei Wochen nach der Wundheilung dann doch am Knochenkrebs stirbt (daß war bei Bekannten so, da gab es auch vorher keine erkennbaren Metastasen)

Ganz ehrlich: sprich in Ruhe mit Deinen Ärzten, laß Dir ehrlich was über die Prognose sagen,. Meist ist die Entscheidung dann doch Schmerzmittel und eine gute letzte Zeit. Alles Gute!

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Wir hatten das vor zwei Jahren bei einer unserer Hündinnen. Sie humpelte von einem Tag auf den anderen und wir dachten erst an eine Zerrung oder ein Vertreten beim Spielen. Es wurde täglich schlimmer und nach zwei Tagen haben wir geröntgt. Da waren die Knochen sehr stark angegriffen. Fünf Tage später haben wir noch eine Kontrollaufnahme bei einer anderen Tierklinik gemacht um therapeutische oder operative Möglichkeiten zu besprechen. Da sah man von den Knochen gar nichts mehr. Nur noch Fragmente. Zudem Metastasen im Körper, so dass wir uns da noch in der Narkose zur Euthanasie entschlossen haben. Der Prozess der Knochenauflösung ging brutal schnell.

Das erste Bild zeigt ihre Hüfte anlässlich der HD-Befundung im Alter von 14 Monaten. Das zweite Bild wurde gemacht als sie humpelte, da war sie 8 Jahre alt. Das Kontrollbild in der Tierklinik habe ich nicht. Chemo lehne ich grundsätzlich bei Hunde ab.

29310847pu.jpg

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Wenn schon Metastasen da sind, dann ist das natürlich klar. Aber man hat für nichts eine Garantie. Der Hund ist jung und klein, da würde ich ihm zumindest die Chance geben (wenn es mein Hund wäre).

Bei einem 12 jährigen Rottweiler würde meine Empfehlung anders aussehen. Aber wer kämpft kann verlieren, wer niht kämpft hat schon verloren...

Wenn nihts dagegen spricht würde ich das Bein amputieren und das beste hoffen. 

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