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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Erhaltung von bedrohten Hunderassen sinnvoll?

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Lemmy:

Finde, statt gesunder (!) Rassen die man nicht mehr für ihren ursprünglichen Einsatz gebraucht aussterben zu lassen, sollte man die Qualzuchten aussterben lassen. Mops, Pekinese und andere nicht-Nasen-Rassen sollten entweder massiv körperlich verändert werden (wenn das nur mit Mischung geht, dann ist das eben so) oder sie gehen den Weg den ein solcher Hund gehen würde, wenn er frei leben müsste.

 

Tausend mal lieber Otterhund als Mops.

Das musste früher oder später ja kommen :angry:

Grade der Mops ist eine Rasse, die optimal in die heutige Zeit passt, da er anpassungsfähig und unkompliziert ist. Den kann man in der Stadt halten und in die Einkaufspassage mitnehmen, den kann man aber auch auf lange Spaziergänge im Wald mitnehmen. Für Familien mit Kindern ideal, für ältere Menschen...

In den letzten 12 Jahren hat sich viel getan in Bezug auf die Gesundheit. Dass es noch ein weiter Weg ist, streite ich nicht ab, aber wenn ich lese, dass der Mops ja so dermaßen an seiner Existenz leidet, kommt mir echt die Galle hoch.

Und wenn hier auch wieder das Bashing los geht, bin ich ganz schnell wieder weg, muss ich echt nicht haben.

Mir fallen übrigens auf die Schnelle auch ein paar sehr beliebte Rassen ein, die ich als Qualzucht bezeichnen würde. Tu ich aber nicht, weil ich weiß, dass es immer und überall Züchter gibt, die die Fehler der Vergangeheit gut machen wollen.

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Jeder Mops leidet an Brachycephalie. (wie viele andere auch) Es ist eine behinderte Rasse die absichtlich behindert gezüchtet wird.

 

Das ist kein Bashing - das sind Tatsachen über die man sich auch bei Tierärzten und der Tierärztekammer informieren kann.

 

http://www.bundestieraerztekammer.de/index_btk_brachycephalie.php

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ja ne, ist klar, nä

Woher wusste ich, dass man in einem  Hundeforum besser nicht mit Mops aufschlägt?

Und Tschüß

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Und da sehen wir den Grund, warum sich auch weiterhin Generationen an kurzköpfigen Hunden quälen müssen:

Weil Menschen behinderte, kranke Hunde unbedingt wollen und verteidigen.

 

 

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Reisende soll man nicht aufhalten.  -_- 

 

@velvetypoison Schon mal irgendwann mal einen Moment der Erkenntnis bei Verantwortlichen erlebt? Ich nicht. :)

 

so weit

Maico

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Nein. :(

 

Manch einer kommt von allein drauf, dass das Wegzüchten wichtiger Körperteile wie Nasen eine dumme Idee ist... andere nie.

Die finden Schnorcheln (übersetzt: Ständiges Erstickungsgefühl) halt süss. 

 

Die meisten kennen nicht mal den Namen der Behinderung/Krankheit unter der ihr Hund leidet - geschweige denn könnten sie es buchstabieren.

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Das witzige ist ja, ich kenn sogar einen Retromops. Das ist realgewordenes Schönreden. :ph34r: Nicht mehr.

 

so weit

Maico

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Ich kenne leider überwiegend Möpse die röcheln . Da gibts nichts schön zu reden. Ansobsten stimmts aber: vom Charakter her und Größeein Hund der gut in die Stadt passt. Die Nase durch Selektion wieder anzuzüchten ist für moch keine Option. Das würde zig weitere röchel generationen hervorbringen. Das geht nur durch kreuzen.

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Hedwig, es tut mir leid wenn du dich jetzt gebasht fühlst , das war sicher nicht meine Absicht. Immerhin wusste ich bis eben nicht, dass du einen Mops hast. Ich kenne zwar keine reinrassigen Möpse und nur eine French Bully-Dame, allerdings eine Mops-Beagle-Mix-Hündin. Und selbst die hat immer mal wieder starke Atembeschwerden, trotz vorhandener Nase (immer noch deutlich kleiner als eine Standard-Hundenase). Sie ist ein toller Hund, ich will keinem Mops oder sonstigem Kurznasigen Hund die Existenz absprechen.   Ich kenne auch eine Boxer-Hündin, die ich wirklich sehr mag und die wirklich fit ist und ziemlich gesund (für einen Boxer)

 

 

Aber.

 

Möpse und Pekinesen, ebenso Japan Chin und viele andere Plattnasen haben alle, mit minimalen Ausnahmen, Atemprobleme und sind auch ansonsten  oft körperlich eingeschränkt, mit krummer Wirbelsäule und/oder Augenproblemen. Wenn ich den Boxer sehe, wie sie ihr Futter mummelt weil sie es gar nicht richtig ins Maul bekommt und Kauen ist sowieso eine Schwierigkeit, dann finde ich das einfach traurig.

 

Das wird ganz sicher den Möpsen nicht besser gehen. Von den englischen Bulldoggen wollen wir gar nicht anfangen, da ist mehr kaputt als gesund. Was den HUND nicht schlecht macht, aber es macht ihn leider krank, oder sagen wir besser: Körperbehindert.

 

Ich bin dafür, kurznasige Hunde nicht mehr züchten zu lassen, ODER sie massiv (!) auf wiederherstellung der normalen Schnauzenform zurück zu züchten. Wenn das Einkreuzung von anderen Rassen bedeutet - bitte, legt los! Und jeder, der eine kurznasige "Rasse" vermehrt außerhalb einer strengstens !! kontrollierten Zucht in einem Verband der das Papier Wert ist, auf das der Name gedruckt ist, wird SOFORT rechtlich belangt werden können.

In meiner Traumwelt, meine ich natürlich

 

Und wenn du mal in die Kleinanzeigen schaust und dir da ansiehst, was da munter an Plattnasen verkauft, vermittelt, zur "Zucht" angeboten und angepriesen wird, dann wird dir schlecht. Natürlich und selbstverständlich außnahmslos "Frei atmend"... :Oo

 

Plattnase aus dem Tierschutz ist etwas, was ich hoch schätze - kein Hund kann etwas für den Körper in dem er geboren wurde, und jeder verdient einen guten Platz zum Leben. Aber Plattnase aus Zucht, bewusst gekauft und womöglich noch für viel Geld... Das entzieht sich meinem Verständnis von Menschenverstand.

 

 

Es ist nicht gegen dich persönlich gerichtet, und ich würde dir auch nie vorwerfen, dass du jetzt diesen Hund hast den du hast. Aber sehenden Auges durch die Welt zu gehen und die watschelnden, röchelnden, schnarchenden Tiere die dir ganz sicher auch hier und da begegnen als putzig oder niedlich oder "typisch Mops" zu betrachten, und sogar noch als etwas Erstrebenswertes...

 

Uff nee, in dem Fall darfst du dich gerne gebasht fühlen.

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Auf den Mops wird sich immer gerne gestürzt, aber Klein(st)hunde sind okay. Hm.

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