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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Erhaltung von bedrohten Hunderassen sinnvoll?

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Aber was machen eigentlich die ganzen Zuchtvereine, Verbände, Dachverbände, Funktionäre und all die Leute, die irgendwie Geld an der Sache verdienen all ihr Herzblut in die Sache stecken? :ph34r:

 

Randnotiz: Ich habe nichts dagegen, wenn man Geld verdient. So funktioniert unser System. Aber dann sollte man auch dazu stehen und sich nicht darum drucksen...

 

so weit

Maico

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Ich denke, es entstehen genug Hunde durch versehentliche bzw. auf Ignoranz beruhende Vermehrungsaktionen. Warum dann diejenigen, die zusätzlich noch unter dem Spitznamen "Rassezucht" noch mehr Hunde produzieren irgendwie anders/besser bewertet werden wollen, verstehe ich nicht. Hat doch keiner was davon, außer dem Menschen, der halt auf eine bestimmte Rasse steht. Der Rassehund hat doch gegenüber dem gemeinen Strakö keinen Vorteil. Es entstehen am Ende des Tages keine besseren Hunde, sondern unterm Strich nur noch mehr Hunde. 

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vor 16 Stunden schrieb Hedwig:

ja ne, ist klar, nä

Woher wusste ich, dass man in einem  Hundeforum besser nicht mit Mops aufschlägt?

Und Tschüß

 

Kritik ausüben darf nur der Mopshalter. Schon klar.

Ich mag Hunde! Egal welcher Rasse. Aber, dass ein Hund, der nicht atmen kann, mir leid tud, sag ich schon noch. Und die Zucht solcher Tiere finde ich ist Tierquälerei.

 

vor 12 Stunden schrieb Amaterasu:

Auf den Mops wird sich immer gerne gestürzt, aber Klein(st)hunde sind okay. Hm.

 

Wessen Meinung ist das? Deine? Oder wen beschuldigst du für diese "sündigen" Gedanken.

 

Es ging um aussterbende Rassen, wie den Otterhund.

 

 

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"Es entstehen am Ende des Tages keine besseren Hunde, sondern unterm Strich nur noch mehr Hunde. "

 

Natürlich entstehen keine "besseren Hunde", alle Hunde sind gleich viel wert.

Aber es entstehen besser für ihre Aufgabe geeingnete Hunde und an ihre Umwelt angepasste Hunde - was allen das Leben leichter macht, ´ganz besonders der Hunde. 

 

Beispiel: jemand kauft sich einen Border Collie Welpen. Ich kann dir nicht sagen ob der hund ein guter Hütehund wird, ob der ein Agility Crack wird oder der Obedience König. ich kann dir aber sagen dass der hund zu 90% ein eher aktiver Hund werden wird der gewisse Ansprüche an seinen Halter stellt. Und mit dem die Omi in der 5. Etage sehr, sehr unglücklich wird. 

Ich muss sagen ich halte gerne Hunde. ich möchte sie auch in Zukunft halten. ich fände es sehr schade wenn ich die Hundehaltung aufgeben müsste.

Die Kritiker der Rassehundehaltung denken oft etwas kurz. Bei keiner oder zumindest keiner mir bekannten Rasse war es so dass gesagt wurde: jetzt züchten wir mal einen Hunde der so und so groß ist, so langes Fell ist und die und die Eigenschaften hat. Wenn das so gemacht wurde, dann nur bei "modernen" Rassen wie dem Elo.

Alle anderen Rassen entstanden von selbst durch Selektion auf bestimmte Eigenschaften die für die Eignung wichtig waren, natürliche Selektion (!, man beachte die unterscheidlichen körperlichen Merkmale von Rasseunden aus unterschiedlichen Klimagebieten) usw.

Z.B. hat kein Schäfer bei  BC gedacht: oh den weißen Kragen finden wir schön und der Hund soll ein stockmaß um die 50 cm haben. Diese MNerkmale haben sich entwickelt.

Erst als es diesen Hundetypen bereits gab, und zwar seit jahrhunderten, wurde nachträglich ein Rassestandart festgelegt. So wäre der BC fast eine australishe Rasse geworden weil die australier da schneller waren. Der Kennel Club musste dann schnell nachziehn.

 

 

 

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Daneben finde ich es wichtig zu wissen und nicht zu vergessen welche besonderen Aufgane die Hunde (rassen) bei unserer "Menschwerdung" hatten.

 

Ohne den Hund mit seinen verschiedenen Arbeitsvariationen wäre der Mensch nicht so erfolgreisch gewesen. Viehzucht, Transportmittel und Co. haben eine wichtige Rolle gespielt.

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vor 4 Minuten schrieb Lexx:

 Beispiel: jemand kauft sich einen Border Collie Welpen. Ich kann dir nicht sagen ob der hund ein guter Hütehund wird, ob der ein Agility Crack wird oder der Obedience König. ich kann dir aber sagen dass der hund zu 90% ein eher aktiver Hund werden wird der gewisse Ansprüche an seinen Halter stellt.

 

Naja...

Beim Border kann man schon sagen, dass der Hund ein guter Hütehund wird....Das ist ja das genetische Program was die in sich tragen.

Mit 8 Wochen laufen Welpen aus Leistungszuchten meist schon um die Schafe, als wenns kein Morgen gibt.

(dass der Laie dies nicht geschehen lassen sollte versteht sich von selbst und dass auch die meisten Züchter abwarten ist auch eher üblich.

 

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vor 3 Minuten schrieb Lexx:

Die Kritiker der Rassehundehaltung denken oft etwas kurz. Bei keiner oder zumindest keiner mir bekannten Rasse war es so dass gesagt wurde: jetzt züchten wir mal einen Hunde der so und so groß ist, so langes Fell ist und die und die Eigenschaften hat. Wenn das so gemacht wurde, dann nur bei "modernen" Rassen wie dem Elo.

 

Woher kommt die Feststellung, das Kritiker der Rassehundezucht (nicht Haltung) zu kurz denken? Ich kritisiere Rassehundezucht an sehr vielen Aspekten. Und keine Sorge, ich weiß schon über die Ursprünge der Rassen (und deren Entstehung) etwas bescheid. 

Ich kritisiere keineswegs die Ursprünge und jeweiligen Geschichten dahinter, sondern die Entwicklung nun. Und ich hinterfrage den Sinn von 400 oder weißderTeufelwas artifiziellen Hunderassen. 

Meine Kritik bezieht sich auf Dinge, die von Helmut Wachtel schon vor 20 Jahren ausführlich beschrieben wurden. 

 

Und 20 Jahre ohne wirklich erkennbare Veränderung sind für meine Begriffe nicht kurz. Das ist länger als ein Hundeleben.

 

so weit

Maico

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@2010 nein, das kann man nicht sagen. Auch in Leistungszuchten gibt es "Looser". Sogar manchmal Hunde die überhaupt kein Interesse an Schafen haben. Selten, aber gibt es. Diese Eigenschaften werden sehr komplex vererbt. Auch wenn du 2 Cracks verpaarst musst da kein Kracher rauskommen. Kann genauso gut unterer Durchschnitt sein.

 

Dann wäre die Zucht von guten Hütehunden wirklich ein Kinderspiel.

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Mikesch ich habe dich nicht angesprochen. ich kritisiere auch vieles an der Rassehundezucht. Aber Menschen die  ur denken = Rassehunde schlecht, Zufallsprodukte = gut denken m.M.n. zu kurz. 

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vor 4 Minuten schrieb Lexx:

Mikesch ich habe dich nicht angesprochen. ich kritisiere auch vieles an der Rassehundezucht. Aber Menschen die  ur denken = Rassehunde schlecht, Zufallsprodukte = gut denken m.M.n. zu kurz. 

 

Ja, das ist wirklich zu kurz gedacht. Aber genauso absurd ist es, die Rassehunde als die "Elemente" der Hunde zu betrachten. Am Anfang war eben nicht der FCI oder VDH, sondern einfach nur ein Hund. 

Und bei aller Verhaltenskreativität von Hunden, die würden nie auf so einen Schwachsinn wie obige Verbände kommen. ;)

 

so weit

Maico

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