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Hundeforum Der Hund
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Erhaltung von bedrohten Hunderassen sinnvoll?

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Kareki hat recht. Es gibt keine "Adoptionen". Man sollte es schon beim Namen nennen. Man kauft ein Tier. Ich freue mich fûr jedes Tier das aus dem Tierschutzkommt und ein neues Zuhause findet. Meine 2 Hunde vor dem jetztigen waren ja auch Notfälle, meine Katzen waren es, und wir haben 5 Schlachtpferde gerettet. Trotzdem bin ich für gute Zucht. Diesen Spruch "adoptieren statt kaufen" finde ich immer so platt... wird er ja auch gerne von einer Tierrechts(tiervernichtungs)vereinigung zitiert die als Endziel das Aussterben aller Haustiere hat. Jedem der nicht genauste Vorstellungen oder Wünsche hat, wûrde (und das mache ich auch) ich immer raten ins nächste Tierheim zu gehen. 

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Ich rate auch jedem in die Tierheime zu gehen und nach Notfellen im Internet zu suchen.

Es gibt da unfassbar tolle Hunde :wub:.

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Adopt don't shop ist für mich immer eher an Amerika gerichtet wo sich die Leute ihren hund(Welpen) im tierladen um die Ecke aus dem Schaukasten holen. Hund natürlich ursprünglich aus der puppy Mill. 

 

Das ist das was ich damit assoziiere und da finde ich es dann auch angebracht. Kaufen tut man ja so oder so aber vom Züchter ists ja was ganz anderes als vom vermehrer. 

 

Aber ich kann auch nicht verstehen wieso es für manche so ein unding ist wenn Menschen mit hundezucht Geld verdienen. Man muss ja von was leben und nur weil man wohlhabend ist und es sich auch ohne Einnahmen durch die verkauften Tiere leisten kann zu züchten macht einen das doch deswegen nicht zu einem besseren Züchter

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vor 44 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

Aber ich kann auch nicht verstehen wieso es für manche so ein unding ist wenn Menschen mit hundezucht Geld verdienen.

 

Isses für mich gar.

Aber es gibt ja kaum einer zu.

 

Im Gegenteil. Die meisten bezeichnen es als Hobby (ich möchte auch mal fürn Hobby bezahlt werden...^^ ) an dem sie natürlich immer nur draufzahlen und keinen Cent verdienen. Alles nur aus Liebe zur Rasse und immer minus machend.

Man hört ja immer nur Jammerei, wie zeitaufwendig das ist und arbeitsaufwendig... wobei ja keiner mit ner Waffe hinter den Leuten steht und sie zwingt zu züchten. Der Weg ist ja selbstgewählt.

 

Ich fände es viel ehrlicher wenn mehr Züchter es beim Namen nennen.

Sie produzieren Ware auf Nachfrage und für Markt der Konsumenten.

Und dabei wird nicht so schlecht verdient.

(ich kenne welche, die gezielt Würfe haben wenn größere Anschaffungen im Haushalt anstehen... sind auch ganz seriöse auf die man nichts kommen lassen darf...)

 

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Ich kenne genug, die da kein Hehl draus machen. Und nun? Macht das Qualzucht besser, solange der Züchter nur zu etwas steht? Ich glaube kaum. Hilft den Hunden rein gar nicht.

 

Und auch gibt es genügend Leute, die für ein Hobby oder ihre Leidenschaft bezahlt werden. Die eigene Unzufriedenheit muss ja nicht auf andere projiziert werden.

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Es kommt immer drauf an wie man es rechnet. Dieses ohhh wir armen Züchter wir verdienen ja gar nichts, zahlen nur drauf bla bla bla....das stimmt ganz klar nicht. Wenn nichts dazwischen kommt (Kaiserschnitt), der Wurf groß genug ist, ja dann bleibt ein nettes Sümmchen bei einem welpenpreis bei ca. 1000 Euro pro Welpe übrig. 

Und das sage ich als Züchter... 

Aber: nicht alle Züchter denken nur ans Geld verdienen. Z.B. sind bei uns nur die HD Untersuchung und Pflicht. dazu Augen/bzw. Cea Gentest.

Ich habe früher schon mehr untersuchen lassen und bei meiner Kleinen habe ich jetzt auch zusätzlich ED unnd OCD untersuchen lassen, dazu kommt neben dem CEA Gentest noch MDR1, TNS,CL.... und ich kenne viele Züchter die mehr machen.

Wenn ich den Hund als Hobby sehe, dann verdiene ganz klar etwas dazu.

Würde ich es aber als Haubtjob sehen, dann ist das nicht möglich. Den Unterhalt meiner Hunde (Kaufpreis, TA, Futter....), , mit meiner vergüteter Arbeitszeit etc. würde ich NIEMALS auch nur ansatzweise durch seriöse Zucht reinkriegen.

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Selbst wenn sie es zugeben würden, blieben ja die Missstände oder die Kritik an der Rassehundezucht bestehen. Also könen "die Züchter" es auch abstreiten, oder nicht?


Rassen gibt es schon lange, manche sind neuer, manche älter. Ganz ehrlich, Mischlinge (die ja so viel besser, gesünder und überragender sein sollen, weil sie einfach so entstehen - die Realität sieht aber anders aus: meist eben aus "ups", was noch viel mehr zu verurteilen ist als ne gescheite Zucht aus meiner Sicht) gäbs dann nicht mehr, sondern lediglich (verwilderte) Hundetypen, wie erläutert. Dann hat man keine Haushunde mehr und wir sind angekommen im "tierrechtlichen" Utopia. Gut, bei denen gibts ja auch Konzepte, sämtliche Raubtiere aussterben zu lassen, weil sonst zu grausam. Kein Witz.

Ich finde solche Wünsche einfach nicht konsequent zuende gedacht, teilweise kann ich es nicht mal ernst nehmen, aber irgendwie schockiert mich der Wunsch danach...


Sagt ein Mensch, der selbst nur Tierschutzhunde bisher in Betracht gezogen hat. Aber ich mag "meine" Rasse, weil sie genau das ist, was ich mir von einem Hund wünsche. Selfishness rulez. Ich halte die Hunde nicht nur aus reiner, selbstloser Hundeliebe.
Diese Hunde müssen nicht "verbessert" werden, sondern lediglich gesund nachgezüchtet, in ihrem Wesen belassen. Fast natürlich schon, mit dem Vorteil, bestimmte Krankheiten nicht weiterzuvererben.
Da darf der Züchter auch wirtschaftlich dazugewinnen, wenn er dafür vorher Geld investiert.
Kritik gehört geübt, weil das nichts o in der Realität stattfindet.

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So manche Tierrechtler scheinen keinerlei Ahnung zu haben wie ein Ökosystem funktioniert...

 

Wie absurd manche Gedankengänge sind möchte ich mal an einem Beispiel verdeutlichen:

Peta z.B. "Tierrechtsorganisation" Nr1 sprichts sich dafür aus verwilderte katzen einzuschläfern wenn nicht die Bedingung gegeben ist dass sie nicht überfahren werden können, Menschen ihnen Schaden können .... und sie versorgt werden können. Argument ist hier (ich denke das die Katzen Räuber sind und andere Tiere töten wird auch eine Rolle spielen, wird hier an der Stelle aber nicht so gesagt) dass die Katzen ja früh sterben würden und nicht immer auf humane Art und Weise.

Gleichzeitig ist Peta ja strikt gegen Haus und Zootiere, in einer "perfekten Welt" sollten alle Tiere in "Freiheit" leben. 

Tja, nur ist die Freiheit und Natur kein Ponyhof.

Kaum ein Tier stirbt an Altersschwäche, das "Konzept" gibt es praktisch nicht, der Tod durch Räuber (und nein, das geht nicht immer schnell und schmerzlos), Krankheit, Unfälle und Auszehrung ist die Regel. Und das auch nicht in einem hohen Alter.

 

Aber das ist irgendwie egal... Widersprüche werden ignoriert... hauptsache es passt ins eigene Weltbild.

 

Sorry ich bin etwas abgeschweift.....

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Es ist doch nicht so, dass es nur noch Zufallspaarungen gäbe.

Es würde auch verschiedene Typen geben, weil die Nachfrage so wäre. Es gäbe eher ruhige Hunde, temperamentvolle, grosse und kleine.

Genauso wie es vor den definierten 'Rassestandards' gab, die gibt es für die meisten Rassen erst seit wenigen Jahrzehnten. Es ist doch nocht so, dass es 'früher' einfach wild gemischt wurde: Ein Bauer wollte vielleicht einn Welpen von jenen beiden Hunden, weil er gesehen har, dass die gut arbeiten. Oder einen grossen, starken Hund, der Wagen ziehen konnte, etc. Jagdhunde ebenso.

Hunde hingegen, die nicht gesund waren, wurden tendentiell nicht weiter verpaart.

 

Wobei ich keineswegs sage will, dass früher alles besser war.

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Ih bin übrigens kein Fan von rassestandarts. Zumindest nicht wie es ihn meistens gibt. Ob ein BC seine Ohren als Stehohren oder Kippohren trägt ist mir latte... 

 

Aber das was du beschreibts Nebelfrei ist ja mehr oder weniger Rassezucht. Wenn nach Merkmalen selektiert wird...dann werden irgendwann eben nur noch große, temperamentvolle Hunde verpaart, die sind irgendwann reinerbig... und dann haben wir früher oder später eine neue Rasse. Der Bauer weiß wie der Opa war, fand den toll, will die Eigenschaften wieder haben und  und und... :-)

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