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Hundeforum Der Hund
Tom-Tommsen

Gassi-Mann gebissen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

 

ich bin neu hier und habe bisher keine Probleme mit Hunden gehabt. Meinem Hunde-Wissen würde ich schon eine gute Note geben.

Deswegen hole ich bei einem Freund seit fast einem Jahr seine 2 franz. Bulldoggen (2,5 Jahre und 4 Jahre alt, beide Weibchen) mittags zum Gassi gehen ab.

 

Die beiden Hunde sind bis dahin immer den ganzen Vormittag alleine im Haus. Natürlich ist darum ihre Freude sehr gross, wenn ich mittags komme.

Ignorieren hilft beim Eintritt ins Haus nicht... es wird gebellt und mir werden oft erstmal die neuesten Spielzeuge gezeigt. Ein Trubel. Zweimal aber haben sie sich schon aus Konkurrenz untereinander, wer mich zu erst an der Tür begrüßen darf ineinander verbissen. Bisher hatte ein energisches "Aus!" geholfen gepaart mit dem gleichzeiten Griff nach beiden Halsbändern, wenn es möglich war.

Heute nun biss die jüngere Hündin bei dem Griff (nach dem Halsband der älteren) in meinen Daumen - ich war nicht ganz geschickt. Der Griff nach beiden Halsbändern war nicht synchron.

 

Ich weiss, dass das Problem durch die häufige und täglich lange Abstinenz der Halter bestimmt nicht besser wird. Es ist sogar meiner Meinung nach die Ursache. Zu wenig Erziehung und zu wenig sozialer Kontakt auch zu anderen Artgenossen.

Die Ältere verhält sich auch extrem sprunghaft und ist aggressiv-impulsiv bei fremden Hunden. Sie ist auch eher ein er geworden nachdem sie vor 1,5 Jahren ein Hormonproblem hatte.

Aber das ist ein zu grosses Thema. 

Meine konkrete Frage ist, wie kann ich es erreichen, dass die beiden mich weniger überschwänglich begrüssen und diesen Konkurrenzkampf bei Eintritt in die Wohnung sein lassen?

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Rein symptomatisch: würde versuchen da ein Begrüßungsritual zu etablieren, dass die Hunde beide eine konkrete Vorstellung davon bekommen, wie sie dich begrüßen sollen.

Eben nicht ein Durcheinander (mal aus Erregung Spielzeug holen, mal in den Kumpel beißen usw), sondern ein striktes Ritual.

Was sich da genau anbietet hängt von den Hunden ab und davon, wie viel Zeit du wirklich hast denen das beizubringen.

 

zB die Hunde ihre Leine apportieren lassen, wenn du kommst.

Von jedem zur Begrüßung einen vorher geübten Trick abfragen.

Vorsitzen.

Jeder auf seine Decke und dnn wird einzeln begrüßt.

 

oder oder oder...

Kann man sich viel ausdenken und so versuchen, ein festes Ritual zu konditionieren, um etwas Erregung raus zu nehmen bzw umzulenken.

 

Aber wie du schon selbst erkannt hast, ist das vermutlich keine Arbeit an der Ursache

Vlt hilft es trotzdem.

 

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Hallo,

Also wurdest du quasi aus Versehen gebissen? Das finde ich wichtig festzuhalten. Dann: Taucht das Problem nur bei der Begrüßung auf? Wir verhalten sie sich sonst miteinander, wenn ihr unterwegs oder zu Hause seid? Was machen denn die Besitzer mit den beiden an Aktivitäten und was machst du? 

 

Ich finde es schwierig, da direkt einen Tipp zu geben, weil du ja vorher keinen Einfluss auf die Situation hast. Du kommst quasi rein und das ist der Auslöser. Andere haben da vielleicht Ideen.

Ich kenne das impulsive Verhalten von Französischen Bulldoggen und erlebe da selten wirklich Aggression. Souveräne Hunde können damit in der Regel umgehen. Wenn beide allerdings so drauf sind, ist das natürlich schwierig. Dieser Konkurrenzkampf besteht sehr wahrscheinlich permanent, wird aber nicht immer so deutlich. 

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@acerino:

Das Ritual ist bei mir ein "sitz" und wenn beide das ne Weile machen gibts n Leckerli.  Aber das gibts halt nur wenn sie sich abgeregt haben. Sonst gehts an die Leine und wir gehen raus. Mehr geht bei dieser Alpha-Alpha-Mischung nicht. Die Ältere ist hormonell eher ein Männchen und schlecht ausreichend trainiert worden. Die Jüngere lernt also von einer schlecht trainierten unausgeglichenen Transe :D

 

@Freefalling:

Genau es war meine Dummheit an die Halsbänder zu gehen. Beim neuen blinden Ansetzen eines Bisses der Jüngeren am Ohr der Älteren war mein Daumen just in der nähe. Bad Timing. Ich hatte das schon zweimal in der Vergangenheit gut entschärfen können. Aber dieser Zustand ist ja nicht duldsam. Gerade auch, weil die Halter auch überfordert sind, möchte ich mal schauen, wie ich da helfen kann.

 

Was müsste man denn genau trainieren, um sie noch vor der verschlossenen Tür nicht ausflippen zu sehen. Nach 5 Sekunden ist ja alles wieder duldbar. Aber diese 5 Sekunden sind halt kritisch: Schlüssel ins schloss, Tür auf, Hunde springen schon in den offenen Spalt... wie soll ich da vorab was machen können? Ginge ein Befehl der durch die Tür schon funktioniert - wie sähe das Training dafür aus?

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Wie wäre es mit Deckentraining-Konditionierung also "Körbchen bei Klingel" ?

Das mueßtest du aber mit dem Freund zusammen trainieren.

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Nein, das liegt nicht mit Sicherheit an "mangelnder Erziehung". Das kommt sogar nicht so selten vor.

 

Es ist nun einmal enorme Aufregung... 

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(bearbeitet)

Den Biss würde ich mal ganz vergessen und auch aus der Überschrift entfernen. Der ist ja nicht das Problem. wenn sich zu Hunde kloppen und du dazwischen greifst, musst du damit rechnen dass du etwas abkriegst :-) .

 

Ich würde die Erwartungshaltung der Hunde ändern. In solchen Situationen gab es bei unseren 3 Hunden auch schon mal Stress. Die Aufregung bringt es dann einfach zum Kippen.  Du bist etwas ganz besonderes. Du bist wenig da (auch wenn täglich) und du bedeutest Spaß, Action... los gehts.

Ich würde z.B. nicht direkt mit den Hunden losgehen, sondern mich erstmal kurz aufhalten. erst wenn die Hunde ruhiger sind geht es raus, und das auch gesittet.

Genauso beim Begrüßungsritual: Du gibts den Hunden an einen Plan an die Hand wie sie sich verhalten sollen. Jedes aufgeregte Theater würde ich ignorieren, stattdessen von den Hunden bestimmte Dinge fordern wie acerino schon meinte. Ein Sitz, Kunststück, abwarten... ruhiges Verhalten (ruhig!)  bestätigen. Natürlich darfst du dann auch nicht mit : Heeeeeyyyyy reinkommen, sondern du musst ebenfalls dich etwas runterregulieren ;-)

 

Ich könnte mir aber gut vorstellen dass das nicht nur bei dir passiert.... hast du den Besitzer mal drauf angesprochen?

 

"Das Ritual ist bei mir ein "sitz" und wenn beide das ne Weile machen gibts n Leckerli.  Aber das gibts halt nur wenn sie sich abgeregt haben. Sonst gehts an die Leine und wir gehen raus. "

 

Genau andersrum... ;)

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Die Schlüssel ins Loch Problematik: ich würde auf Zermürbung setzen. Du steckst 1000 mal den Schlüssel ins Loch. Sobal Theater ist (das hörst du ja), gehst du wieder. Du sprichst nicht mit den Hunden. Sie sollen selber auf die "Lösung" des Problems kommen. Erst wenn Ruhe ist (und nicht vorher, auch wenn du die Hunde nach einer h nur an den Baum lassen kannst) gehst du rein, lobst die beiden kurz und gehst ruhig mit ihnen raus. Falls sie sich wieder aufregen, brichst du ab. da musst du dann auch dran bleiben. Hunde kriegen so etwas aber schnell raus.

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Ich finde, der Tipp von Lexx ist gut. 

Wo du das mit dem Spalt erwähnst: Ich würde versuchen, direkt die Tür ganz aufzumachen und reinzumarschieren. Ins Wohnzimmer oder so. Ruhig aber bestimmt. Hunde ignorieren. Diese Türgeschichte ist ja auch deswegen so angespannt, weil es vermutlich ein kleiner Bereich im Flur ist. Begrüßen würde ich dann auch erst im Wohnzimmer oder wo du dich auch immer befindest dann. Da hast du auch mehr Aktionsmöglichkeiten und die Hunde können sich besser ausweichen. Da kannst du dann auch ein Ritual einführen. Ich würde auf keine Aufforderung eingehen, sondern du bestimmst, was gemacht wird. 

 

Du kannst ja mal gucken, ob es sie noch mehr hochfährt oder ob es das bessert. 

 

Ich begrüße meinen Hund erst, wenn ich in der Küche bin und alles abgeladen habe. Und das dann auch mehr nebenbei. Dann ziehe ich meine Schuhe aus und streichle noch ein bisschen. Er läuft vorher schon aufgeregt um mich herum. Aber mehr auch nicht. Es gibt nicht die eine umwerfende Begrüßung, sondern es ist eine Phase, in der sein Erregungslevel erst steigt und dann wieder abflacht. 

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vor 6 Stunden schrieb Tom-Tommsen:

Meinem Hunde-Wissen würde ich schon eine gute Note geben. ...

 

Ich weiss, dass das Problem durch die häufige und täglich lange Abstinenz der Halter bestimmt nicht besser wird. Es ist sogar meiner Meinung nach die Ursache. Zu wenig Erziehung und zu wenig sozialer Kontakt auch zu anderen Artgenossen....

 

Meine konkrete Frage ist, wie kann ich es erreichen, dass die beiden mich weniger überschwänglich begrüssen und diesen Konkurrenzkampf bei Eintritt in die Wohnung sein lassen?

Ehrlich?

1. Dein " Hunde-Wissen" ist von der Note eine Minimum fünf.

2. Dein geschildertes Problem hat nur wenig mit dem Verhalten des Besitzers zu den Hunden zu tun.

3. Zu deiner Frage: siehe Punkt eins.

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