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Hundeforum Der Hund
gast

Tödlicher Beißvorfall

Empfohlene Beiträge

Nacken"biss" ungleich Drosselbiss.

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(bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb kareki:

Aber sie können so gefährlich werden, dass das beste Handlung nichts mehr nützt.

 

Von bestem Handling kann in deinem geschilderten Fall mit dem Malamute aber absolut nicht die Rede sein, unprofessioneller geht ja nicht (wobei mir bewusst ist, dass du nicht live dabei warst und ein großer Teil Hören-Sagen zugerechnet werden muss). Und nur weil die Dame und die anderen Beteiligten in deiner Anekdote unvorsichtig waren, ziehst  du das ein Beispiel heran? 

Was sagt das denn aus? Fehlen da nicht ein paar Infos außenrum? 

Und weil er in der Autoaussteigesituation ungesichert gebissen hat, rechtfertigt das seinen Tod? Unglaublich, dass der Beitrag auch noch geliked wird. 

 

 

vor 11 Stunden schrieb kareki:

Sorry für den Spam.

 

Eine kleine Anekdote (ja, ist so passiert). Und daran muss ich jetzt bei der Argumentation denken.

 

 

Ein Anruf für einen aggressiven Malamuten, der aber (im Nachhinein Gott sei Dank!) keinen Platz hatte. Weder auf der Station noch in einer Pflegestelle.

Die Beschreibung klang sowieso sehr alarmierend, ohne Begutachtung hätte der eh nicht als Überraschungsei übernommen werden können. Also mit "Der muss sofort weg!" (was immer wieder gefordert wird von den Ex-Haltern) wäre eh nix gewesen.

 

Dann kam eine Dame, die wollte diesen Hund unbedingt retten. Zweite Chance, der Hund kann nichts dafür, Hunde sind nicht böse usw.

Hund kam zu der Frau, wurde aus dem Kofferraum geholt, Leine in die Hand, Hund stürzt sich auf sie, verletzt sie so schwer, dass sie stationär im Krankenhaus landet.

 

Das ist eine Geschichte von vielen (wenngleich die heftigste), die mich in meinem Idealismus etwas geerdet hat.

 

 

 

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Amaterasu:

 

Da werden sich die Border Collie Besitzer freuen. :) Zumal ein Border mit Leichtigkeit seine Zähne in ne Halsschlagader knallen könnte und dann ebenso den Tod eines Menschen verursachen könnte. Hoffentlich spricht sich das nicht rum....

 

 

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vor 6 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

als ich kurz das Video sah

 

Welches Video meinst du? 

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Diese Rasselisten sind doch keine Lösung....:/

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(bearbeitet)

Und angeblich war nicht mal ein Kangal, sondern ein Aksaray Malak (-Mix). Nicht zu vergleichen, ganz anderer Typ und ganz andere Funktion. 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Aksaray_Malaklısı

 

 

 

 

Wen verurteilt man jetzt, welche Rasse soll abgestempelt werden? Wer kennt sich damit überhaupt aus? Bevor man die Rassen und Typen nicht unterscheiden kann, sollte man von diesen Listen Abstand nehmen. 

 

Lieber prüft man die Halter aller Hunde auf Herz und Nieren und zieht sie zur Verantwortung, als undifferenziertes Rasseraten zu betreiben und alle über einen Kamm zu scheren. 

 

 

 

 

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Am 1.6.2017 um 11:27 schrieb gebemeinensenfdazu:

 Und nochmal, es ist mehr als unwahrscheinlich, daß der Täterhund das Haus abgeschlossen hat.

 

Je öfter ich das in diesem Thema lesen muss, desto mehr muss ich mit dem Kopf schütteln. Vielleicht hat der Hund ja tatsächlich nicht vorne abgeschlossen, kann ja sein. Aber schon mal was von Nebeneingängen, Hintertüren, Fenstern und dergleichen gehört?

 

Was bitte soll man in solch einer Situation denn machen? Ein Kangal hat jemanden getötet, ein zweiter Kangal ist noch da. Was erwartet man da? Das der im Gegensatz zu seinem Kumpel ganz lieb Sitz macht, wenn man sich ihm nähert? Es hätte durchaus (gerade bei dieser Rasse) sein können, dass die drei schon schön "gefressen" hatten.

 

Natürlich ist die ganze Sache traurig, sowohl für die Beteiligten als auch für die Hunde, aber man muss die Dinge auch mal auf dem Teppich lassen.

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Diese Tiere haben wohl lt. Veterinäramt nicht im eigenen Unrat gelebt, sonst hätte sie diese Tiere beschlagnahmt.

Kettenhaltung geht nicht, daß ein Hund ein normales Halsband durchbeißen kann hätte auch jedem klar sein müssen. Ich vermute, die Frau wollte naiv Tiere "retten", sonst hätte sie den Hund nicht übernommen, aber das überhaupt nicht einschätzen können, klar, daß sie einen langen Arbeitstag hat um diese Tiere versorgen zu können und klar geht überhaupt nicht, die so lange allein zu lassen.

Aber irgendwie, und das begegnet mir hier im Forum ständig, sind so viele Rassevorurteile und -vorbehalte unterwegs, daß es mich langsam richtig abschreckt.

Ich meine, mir sind sind bisher wirklich wesentlich mehr soziopathische und angriffslustige BC begegnet als Listenhunde, trotzdem stelle ich die nicht unter Generalverdacht.

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Als wir Tito relativ frisch hatten ist der Hund der Nachbarn 2x aus unserem Garten entwischt (nicht komplett eingezäunt) und hat sich auf Tito gestürzt, als wir am Grundstück vorbeigingen. Da zu dem Zeitpunkt jeweils die Tochter der Nachbarn alleine mit dem Hund war und es zu keinen Verletzungen gekommen ist, haben wir es so hingenommen - kann ja mal passieren. Vor wenigen Monaten ist unser Rüde in den Garten gelaufen und aus der ebenerdigen Kellertür, welche in den Garten führt, kam der Rüde der Nachbarn und packte sich Tito sofort im Genick und verbiss sich dort. Tito musste Tierärztlich versorgt werden, da die Bisswunden doch sehr tief waren (und natürlich, um ihn Antibiotisch abzudecken). Auch diese Situation haben wir kommentarlos hingenommen, da unser Rüde ja auch abgeleint war und vor uns in den Garten gelaufen ist. Ich habe mich natürlich sofort nach dem anderen Hund erkundigt, dieser hatte keinerlei Verletzungen. Bei dem Gespräch erzählte mir unser Nachbar noch, dass es schon mehrere Vorfälle gab, sogar einen, bei der man die Hunde nur noch durch das Spritzen von Wasser mittels eines Gartenschlauches in die Hundenasen trennen konnte. Weiterhin hätte der Hund schonmal die Tochter (12 Jahre) beim Spazierengehen umgerissen, als ihr ein fremder Hund begegnete. In der Zwischenzeit habe ich die Waldwege in unserer Nähe gemieden, um den Nachbarn samt Hund nicht zu begegnen. Ich wurde dann von bekannten Hundehaltern angesprochen, warum man mich nicht mehr treffen würde und ich berichtete von den Zwischenfällen. Dabei wurden mir weitere Beißvorfälle mit dem Nachbarshund berichtet, wovon 2 tierärztlich versorgt werden mussten. Vor 2 Tagen kam es dann zur Eskalation. Ich war leider im Kurzurlaub und mein Mann mit unseren beiden Hunden unterwegs. Als er am Grundstück vorbeikam, sah er, dass der Hund der Nachbarn angeleint an einer Schleppleine im Garten war. Der Hund sprintete los, die Leine riss, und mein Mann versuchte noch, Tito hinter sich zu bringen (was gelang) und sich groß aufzubauen. Er wurde umgenietet und der Hund der Nachbarn stürzte sich auf unseren Rüden und verbiss sich in die Vorderpfote. Als mein Mann sich aufgerappelt hatte bekam er den Nachbarshund nicht von Tito los und trat ihm daraufhin 2x in die Seite. Unser Nachbar befand sich ebenfalls im Garten und irgendwie bekamen sie die Hunde auseinander. Mein Mann brachte den blutenden Tito in unsere Wohnung und ging nochmals in den Garten. Er wurde beschimpft, was ihm einfiele, den Hund zu treten und es kam zu einem Wortgefecht. Dabei äußerten die Nachbarn, dass ihr Hund den Wesenstest bestanden hätte und Tito ja selber Schuld sei, da er so aufbrausend an der Leine sei. Es wäre ja eh nur ein Rüdenproblem. (Das stimmt so nicht. Auch unserer Hündin gegenüber wird er immer aggressiver und ein mir berichteter Beißvorfall betraf auch eine Hündin) Wenn wir einen erneuten Test haben wollten, so müssten wir alle Kosten selber tragen und es kam die Frage, ob wir denn alle Papiere beisammen hätten. Mein Mann konnte nicht lange diskutieren, da er selbst am bluten war und er nach unserem Hund sehen musste. Tito hatte eine tiefe Wunde am Bein und so fuhr mein Mann zu unserem Tierarzt, der 1,5 Stunden später Natfallsprechstunde hatte. Bei der Wunde am Bein handelte es sich um einen großen Dreiecksriß, bei dem Knochen und Sehen freigelegt waren. Tito musste in Narkose genäht werden und über Nacht beim Tierarzt bleiben. Bei meinem Mann würden zwischenzeitlich die Schwerzen im Bein immer schlimmer und zu Hause angekommen konnte er nicht mehr laufen. Ein Freund fuhr ihn in die Notaufnahme und es wurde eine starke Verstauchung und Prellung im Sprunggelenk festgestellt. 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