Jump to content

Tödlicher Beißvorfall

Empfohlene Beiträge

gast   
vor 10 Minuten schrieb Amaterasu:

Vielleicht ist es für sie so selbstverständlich, dass es traurig um die Frau ist, dass sie es nicht extra erwähnt hat.

 

Ins Schwarze getroffen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
KleinEmma   
vor 6 Minuten schrieb princesalein:

 

Ich würde mich furchtbar fühlen. Absolut furchtbar. Keine Frage.

Ich erwarte aber von Polizisten starke Nerven in solchen Situationen. Denn auch das ist ihr Job: Herr der Lage zu bleiben.

Zwei Hunde erschießen zu lassen zähle ich nicht dazu, wenn es dazu keinen Grund gab. Den sehe ich nämlich weiterhin nicht.

 

Also, ich stelle mir jetzt mal vor: Da geht der Hund,der gerade eine Frau getötet hat, zurück auf  sein Grundstück, wo auch die anderen beiden Hunde sind. Die Polizisten nähern sich. Sehr wahrscheinlich bleibt der bissige Hunde dann nicht ruhig und entspannt - und meistens ist es dann so, dass auch andere anwesenden Hunde nicht entspannt bleiben, wenn ein Hund aggressiv reagiert.

 

Wie es nun genau war, wird sich vielleicht irgendwann mal klären. Herr der Lage zu bleiben: Einfach gesagt ,wenn man selbst nicht in der Situation steckte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
gast   

Sorry, @princesalein, so sehr ich deine Denkweise nachvollziehen kann, aber da du nicht dabei warst, und ich auch nicht, kannst du (und könnte ich, ich werds aber nicht!) nur spekulativ argumentieren, warum der Abschuss nicht gerechtfertigt war. Momentan vorverurteilst du, und viele andere in diesen Thread auch.

 

Losgelöst davon grassiert in dem Forum langsam die "Retten um jeden Preis"-Mentalität, die ich nicht mehr verstehen kann. Ich hab auch mal idealistischer gedacht, durch Erfahrungen und tiefere Betrachtung ist "Retten" für mich nicht immer die bessere Option.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
gast   
vor 3 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Also, ich stelle mir jetzt mal vor: Da geht der Hund,der gerade eine Frau getötet hat, zurück auf  sein Grundstück, wo auch die anderen beiden Hunde sind. Die Polizisten nähern sich. Sehr wahrscheinlich bleibt der bissige Hunde dann nicht ruhig und entspannt - und meistens ist es dann so, dass auch andere anwesenden Hunde nicht entspannt bleiben, wenn ein Hund aggressiv reagiert.

 

Wie es nun genau war, wird sich vielleicht irgendwann mal klären. Herr der Lage zu bleiben: Einfach gesagt ,wenn man selbst nicht in der Situation steckte.

 

Mein Kopfkino ist etwas anders: Aggressiver Hund geht zurück auf sein Grundstück und wird dort von Polizisten erschossen (so nah müssen die dafür ja nicht ran). Die anderen beiden Hunde sind im verschlossenen Wintergarten. Nun überlegt die Polizei was zu machen ist. Und alles was ihnen einfällt ist Jäger zu bitten die Hunde zu erschießen. Diese Rechnung geht für mein Verständnis einfach nicht auf. Es wäre nicht meine Vorgehensweise. Natürlich weiß ich nicht wie meine Vorgehensweise wäre wenn mir vorher über Jahre hinweg eingebläut worden wäre wie man vorzugehen hat ohne dass ich dabei noch nachdenke. Denn es scheint ja Schema F gewesen zu sein.

Aber ich muss Schema F (also gedankenloses Vorgehen) doch nicht gutheißen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
acerino   
vor 1 Minute schrieb princesalein:

Zwei Hunde erschießen zu lassen zähle ich nicht dazu, wenn es dazu keinen Grund gab. Den sehe ich nämlich weiterhin nicht.

 

Weißt du irgendwie mehr als in den Artikeln steht?

Du hast doch selber gesagt, dass es in der Presse mal so, mal so steht, man also nie genau wissen wird, wie genau sich die Lage den Beamten vor Ort präsentierte.

 

Wieso also diese Sicherheit?

Kann sein, dass da auf Polizeiseite gehörig was schief gelaufen ist. Muss aber nicht. Wir hier wissen das nicht.

 

---- kleines OT -------

Ich selber habe schon erlebt, wie nach einem Einsatz (Reanimationsmaßnahmen im Schwimmbad) über uns Einsatzkräfte hergezogen worden ist. Der Fall ging durch die Presse, weil sich Zuschauer über uns bei der Zeitung beschwert hatten. Wir seien nicht zum Einsatzort gerannt, sondern in normalem Tempo gegangen. Offensichtlich erwartet man von uns, mit der 20 kg schweren Ausrüstung kopflos aus dem Rettungsmittel zu springen und zur Einsatzstelle zu sprinten, so wie man das im Fernsehen sieht.

Und wir hätten den totalen Umweg genommen und seien nicht den direkten Weg an den Beckenrand gekommen. Für die Zuschauer war klar, dass wir getrödelt haben. Kommentatoren bei facebook und co haben geschimpft, wir seien falsch in dem Job, unfähig usw.

Dass wir bei anstehenden Reanimationsmaßnahmen sicher nicht (den in der Tat direkteren Weg zum Opfer) durch ein Wassertretbecken latschen, um uns anschließend mit Strom alle potenziell umzubringen, wurde nicht gesehen.

 

Die anschließende Einsatznachbesprechung ist Standard bei uns und hatte Dinge thematisiert, die für Zuschauer gar nicht ersichtlich waren.

So viel mal zum Thema "was andere meinen zu wissen".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
gast   
vor 3 Minuten schrieb princesalein:

 

Mein Kopfkino ist etwas anders: Aggressiver Hund geht zurück auf sein Grundstück und wird dort von Polizisten erschossen (so nah müssen die dafür ja nicht ran). Die anderen beiden Hunde sind im verschlossenen Wintergarten. Nun überlegt die Polizei was zu machen ist. Und alles was ihnen einfällt ist Jäger zu bitten die Hunde zu erschießen. Diese Rechnung geht für mein Verständnis einfach nicht auf. Es wäre nicht meine Vorgehensweise. Natürlich weiß ich nicht wie meine Vorgehensweise wäre wenn mir vorher über Jahre hinweg eingebläut worden wäre wie man vorzugehen hat ohne dass ich dabei noch nachdenke. Denn es scheint ja Schema F gewesen zu sein.

Aber ich muss Schema F (also gedankenloses Vorgehen) doch nicht gutheißen?

 

"Deine Vorgehensweise"? Du bist Leiter des SEKs? Du weißt, welche Vorgaben und Befugnisse jene haben?

Ich nicht, bitte teile dein Wissen.

Dürfen die Tiere überhaupt betäubt werden, in so einer Situation?

 

Jetzt muss ich mich aber langsam wundern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
gast   
vor 3 Minuten schrieb acerino:

Weißt du irgendwie mehr als in den Artikeln steht?

Du hast doch selber gesagt, dass es in der Presse mal so, mal so steht, man also nie genau wissen wird, wie genau sich die Lage den Beamten vor Ort präsentierte.

 

Wieso also diese Sicherheit?

Kann sein, dass da auf Polizeiseite gehörig was schief gelaufen ist. Muss aber nicht. Wir hier wissen das nicht.

 

Sicherheit würde ich es nicht nennen, ich vertraue auf Logik. Wenn ein Haus verschlossen ist, wieso meine ich dann in das Haus stprmen zu müssen? Die einzige Erklärung hier wäre, dass dort jemand verletzt liegen könnte. Aber dann an dieser Stelle nochmal: Das Haus war verschlossen. (Und das wurde in jedem Bericht erwähnt.) Jetzt mal ehrlich: Das passt doch nicht, oder?

 

Ich würde nichtmal sagen, dass da rein gesetzlich betrachtet etwas schief gelaufen ist. Vielleicht ist es ja abgelaufen wie es nach Vorschrift muss. Ich finds aber nicht gut. Ich habe hier ja nirgends geschrieben, dass die Polizei im Sinne ihrer Aufgabe oder so falsch gehandelt hat ich sagte ja nur, dass ich es für falsch halte. Das ist ein Unterschied. Andere haben mit Gesetzen angefangen, nicht ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
KleinEmma   
vor 8 Minuten schrieb princesalein:

 

Mein Kopfkino ist etwas anders: Aggressiver Hund geht zurück auf sein Grundstück und wird dort von Polizisten erschossen (so nah müssen die dafür ja nicht ran). Die anderen beiden Hunde sind im verschlossenen Wintergarten. Nun überlegt die Polizei was zu machen ist. Und alles was ihnen einfällt ist Jäger zu bitten die Hunde zu erschießen. Diese Rechnung geht für mein Verständnis einfach nicht auf. Es wäre nicht meine Vorgehensweise. Natürlich weiß ich nicht wie meine Vorgehensweise wäre wenn mir vorher über Jahre hinweg eingebläut worden wäre wie man vorzugehen hat ohne dass ich dabei noch nachdenke. Denn es scheint ja Schema F gewesen zu sein.

Aber ich muss Schema F (also gedankenloses Vorgehen) doch nicht gutheißen?

 

Ich kann mir auch nicht vorstellen,dass die Hunde entspannt blieben, nachdem ihr Kumpel erschossen wurde.

 

Was wäre, hätte die Polizei anders gehandelt und die Tierschützer geholt. Vielleicht hätten diese Retter sich den Hunden nähern können. Vielleicht wären aber auch sie gebissen worden. Dann wäre das Geschrei ebenso groß wie jetzt. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Jensylon   

Halt! Stop! Könnt ihr bitte nochmal zurück und da lang laufen - ich hatte mein Smartphone noch nicht in der Hand zum filmen! - zum OT. Leider verhindern schaulustige oft den direkten Weg oder stehen so blöde im weg rum das wertvolle Zeit verloren geht.

 

Wie schonmal erwähnt keiner von uns war dabei und überall wird es nun anders dargestellt mal mit mehr mal mit weniger details. Vielleicht wird es in wenigen Wochen nochmal einen nachbericht geben (ab und an kommt sowas ja mal).

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
gast   
vor 2 Minuten schrieb kareki:

 

"Deine Vorgehensweise"? Du bist Leiter des SEKs? Du weißt, welche Vorgaben und Befugnisse jene haben?

Ich nicht, bitte teile dein Wissen.

Dürfen die Tiere überhaupt betäubt werden, in so einer Situation?

 

Jetzt muss ich mich aber langsam wundern.

 

Nein bin ich natürlich nicht, ist auch Käse das jetzt so hinzustellen.

"Natürlich weiß ich nicht wie meine Vorgehensweise wäre wenn mir vorher über Jahre hinweg eingebläut worden wäre wie man vorzugehen hat ohne dass ich dabei noch nachdenke."

Den Teil musst du schon mitlesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.