Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
noemiebach

Hund aus Rumänien

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich bin ganz neu hier und habe die ein oder andere Frage:)

und zwar ist seit Sonntag eine fast 5 Jährige Hündinn aus Romänien bei mir, am Sonntag war sie noch in Luxemburg bei mir im Haus mit meinem erst Hund zu Hause am Montag sind wir dann nach Köln gefahren weil ich hier studiere, das ganze hat ihr eigentlich nichts ausgemacht da sie sich schon sehr an mich gewöhnt hat und mir auch schon sehr vertraut.

 

Das erste Problem ist sie hat riese Angst vor Männer, mein Mitbewohner ist männlich, sodass sie nie aus meinem Zimmer kommt, sie ist den ganzen Tag in meinem Zimmer in ihrem Bett und schläft, ich gehe sehr oft zu ihr aber natürlich wollen wir auch dass sie sich in der ganzen Wohnung wie Zuhause fühlt. Essen und Trinken bekommt sie auch im Moment bei ihrem Schlafplatz weil es nicht anders geht. Wenn ich mit ihr alleine in der Wohnung bin blüht sie ein bisschen auf und erkundigt die Wohnung.

Das zweite Problem ist sie will gar nicht aus der Wohnung zum Gassi gehen sodass sie schon zwei mal in die Wohnung gepinkelt hat, gross macht sie immer draussen! (Sie macht sich nur einmal am Tag sauber) , ich würde am liebsten drei mal am Tag mit ihr raus , im Moment gehe ich nur Morgens und Abends weil das sehr stressig für sie ist. Die Treppen geht sie weder hoch und runter , obwohl sie es kann! Und wenn wir dann vor der Haustür setehen erstarrt sie, irgendwann klappt es aber und wir sind unterwegs, hier bekommt sie jedoch noch mehr Angst aber sie muss sich an draußen gewöhnen?

 

Hat da jemand Erfahrung mit solchen Hunden, ich weiß hier liegt alles in der Zeit und Geduld die habe ich auch aber vielleicht hat ja jemand einen Tipp um ihr das ganze Angenehmer zu machen! Wir probieren sie auch mit Lerckerlis zu locken das funktioniert aber nicht!

Mein Freund hat gestern morgen auf sie aufgepasst und sie einfach die meiste Zeit ignoriert, später wurde er sogar mit wackelndem Schwanz begrüßt! Er konnte sie sogar an der Leihne führen sobald wir es raus geschafft haben!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Seit Sonntag ist ja noch nicht viel Zeit vergangen.

Und von einem Zwinger aus Rumänien nach Köln in die Stadt ist bestimmt auch ein großer Schritt für sie.

Ich denke das Beste ist wirklich, ihr viel Zeit zu geben, Pfützen erst einmal zu ignorieren und sie ankommen zu lassen.

Ich glaube, dass ignorieren, statt mit Leckerlis locken, vielleicht besser ist - ignorieren heißt natürlich nicht, sie links liegen zu lassen, sondern ihr die Möglichkeit zur Selbstentscheidung zu geben, ohne versuchen einzuwirken.

Und Gassirunden würde ich versuchen, in rezarme Umgebungen zu verlegen, wenn das geht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das sind gerade mal vier Tage.

Man weiß wahrscheinlich auch keine Vorgeschichte.

Kennt der Hund das Draußen überhaupt.

Peppino kommt aus Ungarn, er hatte auch Angst raus zu gehen.

Das hat ein halbes Jahr gedauert bis er sich gefreut hat raus zu gehen.

Solche Hunde brauchen einfach viel, viel Zeit und Sicherheit.

Lasst ihr die Zeit die sie braucht, ein Rezept gibt es dafür keines, denn jeder Hund  hat seine eigene Geschichte und seine eigene Geschwindigkeit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sie ist jetzt bestimmt auch verwirrt, weil ihr erst in Luxemburg wart und nun in Köln seid. 

Lass sie ankommen und dich beobachten. Wie lange geht ihr denn immer raus und in welche Umgebung? 

Auf keinen Fall schimpfen, wenn sie reinmacht. Wenn sie ihr großes Geschäft draußen macht, bemüht sie sich ja schon, die Wohnung nicht zu beschmutzen. Das ist gut. 

Ich schreib dir noch ne PN. So unter Kölnern. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte einen ähnlichen Fall mit meiner kurzen. Da ist auf jedenfall eine ganze Menge Geduld angesagt.

bezüglich der männerproblematik würde ich dir empfehlen ihr Raum zu geben. Und das nicht nur im bildlichen Sinne. Ich habe es mit meiner so geübt, dass ich mich einmal am Tag mit einer männlichen Person (in dem Fall mein Vater) auf den Boden gesetzt habe (Boden wirkte auf sie wesentlich weniger bedrohlich). Am besten eine Stelle, wo sie nicht zu nah ran muss und von allen Seiten gucken kann. Er hatte Leckerlis in der Hand. Am Anfang konnte er nur werfen, aber mit der Zeit ist sie von alleine immer näher gekommen, bis sie aus der Hand gefressen hat und sich hat streicheln lassen. Wichtig, ohne Druck. Sie konnte das Tempo vorgeben. Bei uns hat es fast drei Monate gedauert. Die Übung habe ich auch nicht zu lange gemacht. Nach ein paar Minuten bin ich mit ihr wieder zu ihrem Rückzugsort, damit sie entspannen kann.

beim gassigang war es ebenfalls sehr zeitintensiv. Versuch am Anfang immer die selbe Strecke zu gehen (bei mir war es einmal um den Block). Wahrscheinlich muss sich deine erstmal an die ganzen Umweltreize gewöhnen. Bei uns war es so, dass ich teilweise drei Tage nicht an der selben stelle vorbei gehen konnte, wenn sich den Tag davor Leute dort unterhalten haben, oder ein Geräusch sie erschreckt hat. Dann wurde die Runde andersherum gelaufen. 

Hab geduld,... Auch wenn du das Gefühl hast sie vertraut dir... Es ist noch nicht da. Jetzt nach einem Jahr, hat sich eine Beziehung zwischen meinem Hund und mir aufgebaut, aber auch hier gibt es immer mal Situationen wo ich ihr volles Vertrauen noch nicht gewonnen habe. Auch das dauert, bis man es sich erarbeitet hat :10_wink:

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielen Dank an jeden.

Ich werde ihr alle Zeit der Welt geben und sie zu nichts drängen das ist mir sehr wohl klar. Ich mache mir halt nur Sorgen da sie den ganzen Tag in meinem Zimmer liegt aber ich denke es ist das was sie im Moment gerne macht weil alles andere ihr Angst macht, zum Gassi gehen muss ich sie dann immer runtertrage und gehe auch nur Morgens früh und Abends wenn es ruhiger draußen ist, und ich gehe immer die selbe Runde mit ihr sodass sie sich daran mal gewöhnen kann.:)

 

Ich mache mir einfach ein Paar Gedanken weil ich auf keinen Fall will dass es meiner Maus schlecht geht, genau deswegen habe ich sie ja von da weg gehollt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn sie z.B. aus einem Zwinger oder von einer Kette kommt, vielleicht dort die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat, ist es klar, dass sie sich in der Wohnung am sichersten fühlt und Draußen für sie noch das angstmachende große Unbekannte ist .

Zudem sind Zwinger oder auch Freilaufbereiche in Hundeasylen sehr oft betoniert oder gefliest - das bedeutet, das Natur oder auch Gras erstmal nicht als geeignet erkannt wird, sich darauf zu lösen.

 

Ich würde sehr wenig insgesamt machen, eher lange auch an einer Stelle mit ihr draußen verweilen, bis sie sich daran gewöhnt hat. Schönfüttern wird erstmal wahrscheinlich auch helfen.

Es kann gar nicht wenig genug sein in dieser ersten Zeit.

Alles andere, was man sich mit seinem Hund erträumt hat, kommt dann halt später.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.