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polar-chat.de  Der Hund
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Sinn und Unsinn der Haltung spezieller Hunderassen

Empfohlene Beiträge

@gebemeinensenfdazu

Fast so wie die Relativierung: "Schäferhunde beißen häufiger".

Die gibt es anteilsmäßig einfach häufiger. 

So viele Listenhunde wirst du nicht treffen, weil die gar nicht so häufig vertreten sind.

 

Natürlich spielt die Rasse nur insofern eine Rolle, dass ein großer Hund nun mal stärker verletzen wird wahrscheinlich, wenn er angreift (egal aus welchen Gründen),

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Im TH trifft man sie leider überproportional häufig und auch länger andauernd an, und das nicht weil sie sich in irgendeiner Weise verhaltensauffällig gezeigt haben sondern weil die Gesetzgebung die Haltung so unverhältnismäßig erschwert.

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Dass hier jemand ernsthaft behauptet, ein Hund von 20 kg wäre im Grunde genauso gefährlich wie ein Hund von 80 kg kann ich gar nicht fassen. Das wäre ja so, als würde jemand sagen ein Frischling kann dir ebenso viel Schaden zufügen wie ein ausgewachsener Keiler.

 

Würde das jemand tun? "Ah, Wildschweine sind unabhängig von ihrer Größe gefährlich"? Oder "ein durchgehendes Shetty hat dieselbe Schadwirkung wie ein durchgehender Percheron".

 

Aus gutem Grund haben die meisten großen Molosserartigen Rassen eine sehr hohe Reizschwelle. Einen Molosser mit dem Charakter eines Jagdterrieres will doch keiner wirklich haben, oder?

 

 

Ich finde HSH wunderbare Hunde, es sind fantastische Rassen deren Nutzen ich sogar als sehr groß ansehe, vor allem jetzt wo die Wolfspopulationen wieder anwachsen udn gleichzeitig der Bio-Gedanke und mit ihm die Schafhaltung wächst. Aber - es sind nunmal tendenziell keine Hunde für die Hamburger Innenstadt.

 

Ebensowenig wie ein Mali nun ein geeigneter Hund für eine junge Familie mit zwei KLeinen Kindern und Baby unterwegs ist.

 

Natürlich (!) kann das auch fantastisch passen, wenn die richtigen Besitzer mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen, aber auch hier hängt nunmal sehr viel vom Hund ab, den man sich holt.

 

Es gibt viele HSH die gutmütig und geduldig sind, aber es gibt auch viele HSH die ihre Arbeit ernst nehmen. Und es gibt viele Malis, die geduldig und ausgeglichen sind - aber mindestens ebensoviele die echte Kanonen sind mit einem Hang zum Junkieverhalten.

 

Als Anfänger oder zumindest Rasseanfänger würde ich nicht empfehlen, eine dieser Rassen als Welpe zu holen, sondern dann einen schon ausgereiften Charakter, denn natürlich GIBT es auch gemütliche Malis und entspannte HSH, aber das sieht doch ein Nicht-Kenner nicht an der Welpennase!

 

 

Und es ist nicht zu leugnen, bzw wer es leugnet braucht eine Brille mit deutlich weniger Rosa-Tönung, dass weder Mali noch HSH in die Kategorie "Schoßhund" fallen und dass sie allein schon durch ihr Gewicht mehr Schaden anrichten können als ein Dackel.

 

 

Übrigens - auch ein Frischling kann zufällig in die Beinvene beißen. Macht es ihn nun genauso riskant wie einen Keiler?

 

 

E = m*c²  - das gilt für jeden Körper auf unserer Erde. Sei er vierbeinig oder rund oder eckig.

Je mehr Masse desto mehr Energie.

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Kinetische Energie ist zutreffender : E=0.5mv^2 

 

so oberlehrerhaft

Maico 

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Falls du mich meinst Lemmy, dann hast du das anscheinend anders aufgefasst, als ich es gemeint habe. :) Ich habe weder gesagt, dass ein Yorkshire genauso viel anrichten kann, wie ne Dogge, noch dass Herdenschutzhunde Schoßhunde sind und in die Innenstadt gehören. 

Oder hast du meine Beiträge aufmerksam gelesen und meinst jemand anderen? 

 

Ich habe gesagt, dass auch ein kleiner Hund ausreichend Zähne in der Schnute hat um ernste Verletzungen zu verursachen und ich eben nicht erst ab einer gewissen Kilogrammzahl oder Schulterhöhe zu einem Hundeführerschein rate. Ein mies geführt und gehaltener Terrier kann schlimme Dinge anrichten, Dinge, die ein vernünftig geführter und artgerecht gehaltener Herdenschutzhund nicht tun würde. 

Es kommt auf die Haltung und das Verantwortungsgefühl des Halters an und deshalb wäre mein Ansatz nicht Rassismus, sondern eine staatliche Pflicht zur Fortbildung für alle Hundehalter. 

 

Und ich weiß nicht, wie viele Herdenschutzhunde ihr persönlich kennt, wenn ihr diese Hunde verurteilt. Ich rate: wenige bis keine. Ich kenne viele und liebe diese Tiere sehr und weiß, wie sie sind. Hatte dazu ja auch was verlinkt, was vermutlich niemand gelesen hat. :D 

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Lemmy:

Dass hier jemand ernsthaft behauptet, ein Hund von 20 kg wäre im Grunde genauso gefährlich wie ein Hund von 80 kg kann ich gar nicht fassen.

 

Du meinst, ein Hund mit 20 Kg könnte dir nicht gefährlich werden? Nee oder? 

 

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Du redest davon, dass man verurteilt oder sagt sie seien böse.

Das sagt hier keiner, das sind moralische Dinge im menschlichen Sinn.

Es sind Hunde, aber eben Schosshunde, nicht nur wegen der Grösse, sondern auch wegen dem Charakter. Es sind doch recht ursprüngliche Hunde, die nach einer Aufgabe suchen, wenn ihnen keine geboten wird. Und das ist gefährlich.

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Gerade eben schrieb Estray:

 

Du meinst, ein Hund mit 20 Kg könnte dir nicht gefährlich werden? Nee oder? 

 

 

Doch es gint ja deshalb auch kleine Rassen,,die zu den Listenhunden gehören.

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(bearbeitet)

Estray bitte zitier doch mal einen Beitrag in dem HSH verurteilt werden. ich habe mir jetzt alle Beiträge nochmal durchgelesen. ich kann keinen einzigen finden... im Gegenteil.

 

Und deinen Beitrag hatte ich gelesen ... und genauso kenne ich HSH auch. Allerdings weiß ich nicht was du damit sagen möchtest. Genauso habe ich das Verhalten von HSH beschrieben (und da hat auch keiner etwas gegenteiliges gesagt) und auch deshalb ist das Verhalten des Hundes nicht zu "entschuldigen" (von dem Vorfall).

Nichtsdestotrotz unterscheiden sich bestimmte Rassen in ihren Eigenschaften - das ist der Sinn einer Rasse - und ein HSH hat nun mal eine höhere Verteidigungsbereitschaft als so manche anderen rassen. ich kann nicht glaube dass das echt bezweifelt wird.  Und natürlich können größere Hunde mehr Schaden anrichten. Lemmy hat auch nicht gesagt das 20 kg KEINEN Schaden anrichten können. Aber ein 80kg Hund vielleicht eben mehr...

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Ich muss das auch nicht ausdiskutieren, sage nur: Ihr verpasst was, wenn ihr diese Hunde unbekannterweise verurteilt und meint, dass Rasselisten irgendeine Lösung wären. :) 

 

Nachher bin ich wieder bei einer Herdenschützerin zu Besuch, kleine Kinder kommen auch und sie freut sich darüber sehr und aber man muss aufpassen, dass sie einen nicht umwirft, so fest schmiegt sie sich an jeden (!). Selten ne größere Menschenfreundin erlebt und sie ist ein so genial soziales Tier, dass sich andere Hunde davon mal ne Scheibe abschneiden könnten.

Übrigens erwachsen aus dem Ursprungsland nach Deutschland migriert. Und keine rühmliche Ausnahme ;) . Problemlos draußen und drinnen mit Mensch und Tier. Bei Bedrohung und in Abwesenheit der Halter würde es anders aussehen, aber da braucht es einfach einen vernünftigen Halter, der den Hund sichert (durch einen Zaun z.B.), was ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte und wenn die Halter sich erst einer Prüfung unterziehen müssten, wäre die Gefahr schon mal minimiert. 

Übermäßige Aggression oder übersteigertes Misstrauen ist bei den Rassen nicht erwünscht, ganz im Gegenteil. 

 

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