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Majosh

Welpe reagiert aggressiv auf ein Nein

Empfohlene Beiträge

Majosh   
(bearbeitet)

Hallo

Mein Welpe 4 Mo reagiert manchmal auf ein Nein mit knurren und bei einem weiteren nein versucht er meine Hand zu schnappen. 

Beispiel :

Er will auf den Tisch ríchen, also Vorderpfoten auf die Bank, ich sag nein, bei nicht reagieren tu ich seine Pfoten runter er knurrt geht wieder hoch ich sage nein, tu ihn runter er versucht mich zu beissen. Beisshemmungstraining habe ich gemacht und mach ich noch, er kann ganz vorsichtig sein. 

In anderen Momenten reagiert er auf ein Nein, aber vielleicht hat er es noch nicht kapiert?

Hat jemand einen Tipp? 

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Vhenan   
(bearbeitet)

Wie hast du ihm das Nein beigebracht?

 

Der Hund wehrt sich gegen deine körperlichen Übergriffe. Meiner Meinung nach zu recht...

 

(Kannst du nicht versuchen, dem Hund Bett zu sagen, was er statt das Verbotene zu tun, machen soll?)

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MissWuff   
(bearbeitet)

Was für Beißhemmungstraining hast du denn genau gemacht?

 

Mein klarer Rat, lass es mit dem negativ aufgebauten "Nein". Bring ihm ein positives Abbausignal bei und bring ihm positiv bei, auch ohne Kommando nicht an Sachen auf dem Tisch zu gehen (z.B Leckerlies drauf, er kriegt sie immer dann, wenn er nicht hingeht, sich abwendet sich, hinlegt. Nur darauf achten, dass er am Ende der Übung ruhiges Verhalten wie hinelegen zeigt, nicht dass er dich in Zukunft beim Essen immer erwartungsvoll anstarrt).

 

Ich nehme mal stark an, er findet auch das Pfoten runter tun unangenehm, entweder weil du dabei bedrohlich wirkst oder er generell die Aktion doof findet. Mögliche Lösung wäre ein Geschirr mit Hausleine, damit du ihn behutsam von Dingen wegnehmen kannst, wo es nötig ist. Wichtig: dabei je nach Situation neutral/freundlich agieren und dir auf jeden Fall keinen Ärger anmerken lassen. Am besten natürlich auch nicht ärgerlich werden, er benimmt sich ja einfach wie ein Welpe.

 

Wenn der Welpe bei einem Nein knurrt und schnappt, ist da was ganz schief gelaufen und das solltest du nicht weiter eskalieren lassen. Er verteidigt sich wie es klingt gegen dich, da sollte er wissen, dass das nicht nötig ist und du solltest ihm keinen (unabsichtlichen) Grund dazu geben.

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Majosh   
vor 4 Stunden schrieb MissWuff:

Was für Beißhemmungstraining hast du denn genau gemacht?

 

Mein klarer Rat, lass es mit dem negativ aufgebauten "Nein". Bring ihm ein positives Abbausignal bei und bring ihm positiv bei, auch ohne Kommando nicht an Sachen auf dem Tisch zu gehen (z.B Leckerlies drauf, er kriegt sie immer dann, wenn er nicht hingeht, sich abwendet sich, hinlegt. Nur darauf achten, dass er am Ende der Übung ruhiges Verhalten wie hinelegen zeigt, nicht dass er dich in Zukunft beim Essen immer erwartungsvoll anstarrt).

 

Ich nehme mal stark an, er findet auch das Pfoten runter tun unangenehm, entweder weil du dabei bedrohlich wirkst oder er generell die Aktion doof findet. Mögliche Lösung wäre ein Geschirr mit Hausleine, damit du ihn behutsam von Dingen wegnehmen kannst, wo es nötig ist. Wichtig: dabei je nach Situation neutral/freundlich agieren und dir auf jeden Fall keinen Ärger anmerken lassen. Am besten natürlich auch nicht ärgerlich werden, er benimmt sich ja einfach wie ein Welpe.

 

Wenn der Welpe bei einem Nein knurrt und schnappt, ist da was ganz schief gelaufen und das solltest du nicht weiter eskalieren lassen. Er verteidigt sich wie es klingt gegen dich, da sollte er wissen, dass das nicht nötig ist und du solltest ihm keinen (unabsichtlichen) Grund dazu geben.

Was ist denn ein positives abbausignal?

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Majosh   
vor 4 Stunden schrieb kareki:

Wie hast du ihm das Nein beigebracht?

 

Der Hund wehrt sich gegen deine körperlichen Übergriffe. Meiner Meinung nach zu recht...

 

(Kannst du nicht versuchen, dem Hund Bett zu sagen, was er statt das Verbotene zu tun, machen soll?)

Danke für den Tipp! Ich werde es mit "Runter!" versuchen, Bett ist mir zu abstrakt!

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MissWuff   
(bearbeitet)
vor 29 Minuten schrieb Majosh:

Was ist denn ein positives abbausignal?

 

Ein positives Abbruchsignal ist quasi ein positiv aufgebautes "Nein" (du kannst natürlich jedes mögliche Wort benutzen, sollte jetzt ein anderes sein, da "Nein" ja schon negativ besetzt ist für den Hund - ich benutze "Leave It"). 

 

Das kannst du z.B. beibringen, indem du ein Leckerlie in die Hand nimmst, was der Hund ähnlich wie bei der Übung mit dem Tisch nur bekommt, wenn er sich davon ab bzw. dir zuwendet. Nur dass du hier irgendwann ein Kommando dazu sagst, sobald der Hund es draufhat, und es dann weiter ausbaust, also z.B. Leckerlie auf den Boden legen, besseres Leckerlie nehmen usw. Wenn der Hund es einfach nehmen will, geht die Hand zu/drüber und er kommt nicht mehr ran.

 

Wenn du Englisch kannst, gibt es bei youtube einige Channel, wo das in mehr Detail erklärt wird, die ich empfehlen könnte. z.b. kikopup hat sehr schöne Videos zu "Leave It" und Training allgemein.

 

Edit: Sollte dazu sagen, dass das für speziell die Tischsituation wenn sie oft vorkommt wahrscheinlich nicht so gut geeignet ist wie der andere Tipp und/oder Geschirr mit Hausleine. Weshalb ich das mit dem Tisch auch noch mal extra trainieren würde wie oben beschrieben ohne Kommando. Weil du sonst unter Umständen sehr oft "Leave It" sagen musst. Eher für andere Nein-Situationen hilfreich (wie wenn der Hund draußen etwas aufnehmen will).

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Amaterasu   
vor 35 Minuten schrieb Majosh:

Danke für den Tipp! Ich werde es mit "Runter!" versuchen, Bett ist mir zu abstrakt!

 

Ich glaube, da hat die Autokorrektur zugeschlagen. ;) Bett = nett

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Estray   

Wie geht ihr denn im Alltag mit ihm um? Steht er immer im Mittelpunkt? Wie viele Stunden schläft er pro Tag? Hat er Freilauf auf den Spaziergängen?

Frisst er seinen Napf immer leer? Achtet ihr darauf, welches Verhalten ihr bestärkt auch in Situationen außerhalb von Sitz-Platz-Fuß, also im normalen Zusammenleben?

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2010   
Am 11.6.2017 um 09:42 schrieb Estray:

Wie geht ihr denn im Alltag mit ihm um? Steht er immer im Mittelpunkt? Wie viele Stunden schläft er pro Tag? Hat er Freilauf auf den Spaziergängen?

Frisst er seinen Napf immer leer? Achtet ihr darauf, welches Verhalten ihr bestärkt auch in Situationen außerhalb von Sitz-Platz-Fuß, also im normalen Zusammenleben?

 

Liebe Estray,

ich habe gerade deinen Fregekatalog gelesen. Was ist denn wichtig, ob ein Hund seinen Napf leer frisst oder nicht?

Meinst du wegen "Verteidigen"? Oder warum?

 

 

Liebe Grüsse

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