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Hundeforum Der Hund
RiverOrange

Beziehungsfrage: Date mit einem Hundephobiker

Empfohlene Beiträge

Hi,

mal eine sehr private Angelegenheit. Ich bin nun das erste Mal mit Hunden verliebt.

 

Mein Angebeteter weiß natürlich, dass ich 2 (große) Hunde habe. Er selber ist kein Hundemensch, völlig unerfahren und hat genau genommen auch Angst vor (großen) Hunden. Begegnet sind die 3 sich noch nicht.

 

Kira findet Männer eher blöd und hält da lieber Abstand. Manche Männer findet sie so doof, dass sie da noch nicht mal ein Würstchen nimmt, was beim Labbi-Mix ja schon viel heißt. Sie würde aber nie aggressiv werden.

Der 40kg Rüde findet Menschen richtig klasse, vor allem Männer und geht offen drauf zu. Auch er würde nie Aggressionen zeigen. Höchstens jemanden totknuddeln.

 

Habt ihr Tipps für das erste Treffen zwischen Mann und Hunden? Wie geht ihr an die Sache ran? Wo trifft man sich am besten? Sollte man(n) am besten ein paar Würstchen mitbringen und sich gleich einschleimen?

Und wie verbringen eure Hunde dann die erste Nacht auswärts beim neuen Partner? Ich meine ist ja irgendwie blöd, wenn man sich erst ein paar Mal getroffen hat und dann gleich mit 2 Kisten Hundedecken, Futter und Spielzeug vor der Tür steht.... Aber auf dem Boden schlafen will ich ja auch keinem Hund zumuten.

 

LG

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Vielleicht an einem Imbiß, wo dann sporadisch was für die Hunde abfällt, käme hier zumindest gut an.

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Als alter Hundephobiker....

 

Mir wäre Bewegung lieber gewesen, ich fand Hunde immer bei Spaziergängen am erträglichsten, angeleint bis er sich wohl fühlt. Hört sich blöd an, aber beim rumstehen war ich immer total verkrampft weil ich keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen wollte, was ich dann natürlich getan habe. Aber ich glaube, ich würde ihn einfach fragen. :)

 

Und zum übernachten: 2 Decken und Hundefutter tun es doch für eine Nacht. Das passt in eine Tasche und gut ist. 

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Zusammenführung von Hunden und entsprechenden Zweibeinern gestaltet sich hier individuell.

Die Kleine braucht mehrere Wochen, um mit Menschen warm zu werden. Ausnahme: Gassi gehen. Also läuft man halt gemeinsam durch Wald und Felder... Unsichere Menschen fühlen sich besser, wenn der Hund angeleint ist. Statische Situationen (Café etc.) anfangs besser meiden.

Die Große mag Menschen, nur ist der Hund groß, etwas stürmisch, sehr indiskret und sabbert beim Anblick von Futter. Hier ist ein Türgitter für den Besuch angenehm. Zudem sichert auch hier erstmal die Leine ab.... Falls der Besuch besonders ängstlich ist, biete ich auch an, dem Hund einen Maulkorb aufzusetzen.

Wenn ein hundephobischer Mensch Leckerlis wirft, nimm trockene Leckerlis, die keine krümmeligen Hände hinterlassen. Meist mögen diese Menschen weder Hundeschlabber, noch die Rückstände von Leckerlis an den Händen.

Im Grunde ist es egal, welche Art von Besuch das Haus betritt...

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vor 5 Stunden schrieb RiverOrange:

Und wie verbringen eure Hunde dann die erste Nacht auswärts beim neuen Partner? Ich meine ist ja irgendwie blöd, wenn man sich erst ein paar Mal getroffen hat und dann gleich mit 2 Kisten Hundedecken, Futter und Spielzeug vor der Tür steht.... Aber auf dem Boden schlafen will ich ja auch keinem Hund zumuten.

 

Wenn man sich erst ein paar Mal getroffen hat, übernachten man auch noch nicht beeinander .... in der Theorie.:lol:

 

Würde ihn erstmal zu dir einladen, bevor ihr mit Fell, Geruch, Gesabber und was Hunde alles so ausmacht aus Sicht eines Nicht-Hundefans, seine Bude stürmt. :)

 

 

Zusammenfassend kann man sagen: Wenn er von dir begeistert ist, schluckt er auch die Fellkinder. 

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P.S. Wenn er süß ist, dann besorgt er für deine Hunde schon selbst Leckerchen und richtet ihnen Plätze ein bei sich. 

Solche Männer soll es geben, hab ich gehört ;) . 

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Wenn er wirklich Angst hat würde ich persönlich nicht mit Leckerchen arbeiten. Wenns um Futter geht werden viele Hunde ja schnell aufdringlich und fangen an zu betteln. Das könnte sehr unangenehm für denjenigen werden, der Angst hat. 

 

Ich würde, wie Lique schon vorgeschlagen hat, einen ungezwungenen Spaziergang machen und dann evtl bei einem von euch oder in einem Café einkehren. 

 

Übernachtungen würde ich persönlich erstmal nur bei mir machen. Kommt aber sicherlich auch auf den Hund an. Meine Beiden sind es nicht gewohnt 'ausserhalb' zu schlafen, daher wäre das in meinem Fall eher eine unruhige Nacht und somit nicht wirklich schön

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Danke für die Ratschläge.

 

@gebemeinensenfdazu:

Sowas gibt es bei mir nicht, dass die Hunde was im Restaurant, vom Küchentisch oder sonst wo bekommen, wo ich selber esse.

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Ich würde mich da auch auf neutralem Boden verabreden, einfach einen kleinen Spaziergang machen und sich dann irgendwo auf eine Bank setzen und dann langsam alle mal zusammen führen.

Die Frage ist vermutlich warum er Angst hat. Wenn er bisher 3 Hundebegegnungen hatte und warum auch immer 3x gebissen wurde, dann sitzt die Angst vermutlich tiefer und geht nicht von heute auf morgen weg. Da musst ihm einfach Zeit geben.

Und wenn deine Hunde nicht auf dem Boden schlafen sollen, dann nimmst eben mit was du denkst zu brauchen. Sollte ihn ja nicht stören, du musst es ja schleppen. ;)

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Wie lief es denn? Fände ich mal interessant zu wissen...:)

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