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Hundeforum Der Hund
gast

sind wir einfach zu nett

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

oder tun viele hier nur so???

 

Ich spreche von den Umgang mit unseren Hunden, sprich Hundeerziehung.

Da ist ein Welpe, der will sich am Tisch aufrichten.

Er wird das Nein knurrend , nach der Hand greifend , abweisen.

Also---- positiv Verstärken- das Nein natürlich.

 

Da will der Hund ins Bett, dreckig wie er ist.

Knurrt und zeigt die Zähne,wenn er runter soll.

Klar--- positiv Verstärken--das Nein.

 

Ihr wisst bestimmt, was ich meine.

 

Bevor ich jetzt absolut zum Negativbeispiel hier werde, siehe Schleppleine und Halsband, oder ""gehe ungern raus mit den Hunden..",mein Schäfi war mit neun Monaten zum Töten vom Züchter frei gegeben, er rannte vor der menschl. Hand weg und ignorierte seinen Namen.

Nach sechs Wochen lief er ohne Leine.

Meine ehemalige Straßenhündin (Jagdhund) war gewohnt alleine zu entscheiden, brauchte den Menschen nicht.(glaubte sie)

Jetzt läuft sie ohne Leine im Wald mit mir brav abrufbar.

Beide Hunde begleiten mich zu eherenamtlichen Therapiebegnungen.

 

Also ich bin bei vielen Dingen einfach für ein deutliches Runterschubsen, basta.

Kneift mir ein Hund , weil er sich durchsetzten will, in die Hand, reagiere ich sofort mit der Hand, ich schüttel  die Hand so, dass es für Hund nicht schön ist.

(beim Zugreifen des Hundes, kein Schlagen, keine nachträgliche Reaktion)

 

Kurz gesagt, ich reagiere , wie im Alltag sonst, normal.

Meine Kinder und mein Pflegekind kennen keine Ohrfeige oder so  was!!!

 

Aber eine klare , deutliche Ansage finde ich besser als stundenlanges positives Verstärken üben.

 

Z.B: müssen meine Hunde oft "hinter" mir gehen.

(Rollstuhlbegleitung--wird eng, aus der Tür gehen usw.)

 

Ich übe es im Baumarkt mit dem Einkaufswagen, da wird schon mal gegen den Wagen gerannt- Augen auf bitte, die Ecke ist zu eng für Hund.

Oder ich setzte an der Tür meine Beine ein, gehe nach hinten, sonst rennst Du gegen meine nach hinten/zur Seite gerichteten Füße.

(garantiert kein gezielter Tritt!!)

 

PS: mein Schäfi nimmt ungerne Leckerlis, nur bestimmte und die nur bei der Therapiebegleitung .

Und Lucie ist zu dick.

Und zu klug.(Leckerlis, oh, ist was Interresssssantesunterwegs, lange Ausschau haltend)

 

 

 

 

 

 

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Ich find die Diskussion ermüdend. 

 

Kann nur sagen: Nein, ich tue nicht nur so. Ich schubse meine Hunde nicht weg. Ich schreie sie nicht an. Sie werden von mir nicht angerempelt oder "geknufft". Ich lasse sie in Ruhe fressen. Sie müssen nicht hinter mir laufen.

Sie dürfen knurren, um sich mitzuteilen. 

 

 

Sie haben noch nie nach mir geschnappt. Cooper, den ich als viel zu kleinen Welpen bekam, frisst seine Kauartikel am liebsten, wenn er halb auf mir liegt. Er spuckt draußen Dinge aus, die er aufgenommen hat und nicht fressen soll. Er ist gut abrufbar, läuft wo es geht ohne Leine.

Auch der extrem verfressene Opa Lupo lässt sich von mir Dinge abnehmen, ohne zu knurren oder zu schnappen. 

 

 

 

Keine Ahnung, was du mit diesem Thread jetzt genau aussagen oder herausfinden möchtest.

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Ich frage nach Tipps! 

Danke

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(bearbeitet)

Situativ bewahre ich meistens Ruhe , benenne, schlage vor oder nehme direkt Alternativverhalten auf einen "Nein"-Abbruch an und lobe dann auch sofort. Alles andere andere würde sinnlos Aufregung erzeugen. Wenn ein Kommando wirklich wichtig ist, bestehe ich noch einmal auf korrekte Ausführung, es wird dann nachgeholt (soll heißen "gilt immer" ist also wichtig), passiert aber selten. Im täglichen Umgang gibt es Kommandos mit Gestaltungsspielraum (Warte, Komm etc.), wirklich wichtige ("Bleib" und "Hier") nur selten.

Situativ laut werde ich, wenn irgendeine Gefahr droht. Da hört der Hund meine Verzweiflung, da ist keine Wut, das passiert zum Glück noch viel seltener und kommt immer beim Hund an.

Würde ich nur verbieten und schimpfen(wobei ich mir blöd vorkäme) würde das Frust und Unwillen erzeugen. Ich will aber einen Hund, der Dinge gerne zusammen macht und da auch Sinn erkennt, ich versuche kurz mit gängigen Formeln zu erklären und natürlich Zeigen und Benennen, das ist insbesondere bei Hunden notwendig, die schnell und auch eigenständig reagieren.

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vor 14 Minuten schrieb harpiye:

Ich find die Diskussion ermüdend. 

 

Kann nur sagen: Nein, ich tue nicht nur so. Ich schubse meine Hunde nicht weg. Ich schreie sie nicht an. Sie werden von mir nicht angerempelt oder "geknufft". Ich lasse sie in Ruhe fressen. Sie müssen nicht hinter mir laufen.

Sie dürfen knurren, um sich mitzuteilen. 

 

 

Sie haben noch nie nach mir geschnappt. Cooper, den ich als viel zu kleinen Welpen bekam, frisst seine Kauartikel am liebsten, wenn er halb auf mir liegt. Er spuckt draußen Dinge aus, die er aufgenommen hat und nicht fressen soll. Er ist gut abrufbar, läuft wo es geht ohne Leine.

Auch der extrem verfressene Opa Lupo lässt sich von mir Dinge abnehmen, ohne zu knurren oder zu schnappen. 

 

 

 

Keine Ahnung, was du mit diesem Thread jetzt genau aussagen oder herausfinden möchtest.

genau diese Art  der Antwort veranlasst mich zu meinem Thread.

 

Deine Hunde scheinen nichts zu müssen, sie dürfen also alles.

Und sie kamen ohne "Fehl und Tadel zur Welt".

Also absolut angepasste Hunde , von Geburt an.

 

Meine müssen am Rollstuhl aufpassen, kann für sie sonst unangenehm eng werden.

Sie gehen an jeder Tür hinter mir, ich gehe zuerst raus.

Im Altersheim eine gute Idee.

Aber in Berlin mag ich die unangeleinten Hunde besonders, die aus der Haustür raus schiessen und der HH nicht zu sehen ist.

 

Und meine Hunde dürfen auch bellen, knurren macht Lucie besonders laut, wenn sie mit Yerom rauft.

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Es ist halt unter den Hundeleuten so, dass es oft in die Extreme geht. Erziehung ist nunmal eins der großen Diskussionsthemen unter Hundehaltern wo die Ansichten weit auseinander driften. 

Nervig wirds erst, wenn die Akzeptanz fehlt, dass Andere halt anders arbeiten. Wenn man seine eigene Herangehensweise als das Nonplusultra ansieht und alles Andere nicht gelten lässt. 

 

Ich selber sehe mich im Mittelfeld. Meine Hunde werden durchaus durch "Knuffs" oder harsche Worte korrigiert, Vieles baue ich aber auch rein positiv auf. Wenn jemand anders arbeitet ist das für mich auch ok. 

Ich habe in meinem nahen Umfeld Leute, die rein positiv arbeiten (CumCane) und Leute, die deutlich harscher mit ihren Hunden umgehen, als ich es tu. Wir können trotzdem problemlos wunderschöne Gassigänge miteinander verbringen, ohne uns an die Gurgel zu gehen. Schade, dass so ein Umgang miteinander online scheinbar kaum möglich ist. 

 

vor 12 Minuten schrieb Majosh:

Ich frage nach Tipps! 

Danke

 

Ich glaube nicht, dass das speziell auf duch gemünzt ist, sondern aus den Antworten resultiert, die du bekommst

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Wie kommst du denn darauf, dass sie alles dürfen? Nur, weil ich sie nicht anbrülle oder körperlich maßregele? Und weil sie in Ruhe ihr Futter aus ihren Näpfen fressen können? :think:

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(bearbeitet)

Wenn ein Hund problemloser ist als andere kam er "ohne Fehl und Tadel" zu Welt?

Hast Du mal drüber nachgedacht, das es viel Liebe, Geduld, Arbeit und Zeit kostet, einen problemlosen Hund hinzubekommen?

Die kommen nicht so auf die Welt.

 

Das höre ich ja genauso gerne wie "Du hast Glück gehabt mit Deinem Hund"

Spreche ruhig allen ihr Können als Hundehalter ab und reduziere es auf "waren von Geburt an problemlos".

 

@all: Die Hunde und Halter in Berlin sind NICHT, ich wiederhole: NICHT so schlimm wie die Beitragserstellerin sie immer darstellt.

 

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Mir kommen solche Threads in ihrer Intention immer etwas "Rechtfertigungs-like" vor. :)

 

so weit

Maico

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vor 43 Minuten schrieb mikesch0815:

Mir kommen solche Threads in ihrer Intention immer etwas "Rechtfertigungs-like" vor. :)

 

so weit

Maico

Ach je, der Lehrer schreibt.

 

Nein, eher einmal Lehrer immer Lehrer (oder Soz.päd.).

Ich möchte gerne auf Dinge hinweisen, die mir auffallen.

 

Und Maico, bringe mal einen absoluten Angsthund zum " frei , selbsthandelnd ohne Leine"laufend unter Menschen, die er soo fürchtet.

Er , mein Yerom, ist mit 9 Lebensmonaten einfach geflüchtet.

Jetzt handelt er frei im Pflegeheim, geht auf Menschen zu, hilft ihnen.

Mit agressiven Handlungen geht das wohl kaum.

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