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Hundeforum Der Hund
gast

Hundevermehrung ohne Züchter

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

Es gibt ja hier im Forum einige die Züchter strikt anlehnen. Mich würde mal interssieren wie ihr euch die Vermehrung des Hundes ohne Zûchter vostellt (bitte keine Antworten wie es gibt eh immer genug Hunde, es geht um Idealvorstellungen. Und man dachte auch das Meer wäre unendlich voll..).

 

Würdet ihr die Vermehrung aller Hunde unterbinden wollen, was zum Aussterben des Hundes führen würdet?

 

Oder "random mating" alle Hunde auf die Strasse und der Zufall entscheidet?

 

Wie seht ihr das wenn von Menschen geplante Verpaarungen abgelehnt werden. 

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Ich würde es eher gut finden, wenn mehr auf Gesundheit und Wesen geachtet wuerde und weniger aufs Aussehen. 

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Ich würde Hündinnen entscheiden lassen. Eine nicht ganz unbekannte Technik, die z.B. Inuits praktizierten. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich finde die Hundehaltung von Inuits nicht gut und erstrebenswert. Aber das ist ein anderes Thema.

 

Falls nicht geläufig, wie es bei Inuits praktiziert wurde: Die Rüden waren nicht in der Lage alle auf die läufige Hündin zu stürzen. Meist waren sie an der Stakeout-Leine. Die Hündin konnte frei umherlaufen und sich ihren Rüden aussuchen.

 

So, und nun mal etwas weniger idealisiert: Wachtel und Sommerfeld-Stur haben schon einige Konzepte beschrieben. Das sind Leute, die wirklich Ahnung hatten und haben - und deren Vorstellungen in Züchterkreisen noch immer zum großteil verteufelt werden. Kürzlich hatte Gerhard dies auch durchschimmern lassen.

 

so weit

Maico

 

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Finde, mit KleinEmma's Beitrag ist so gut wie alles gesagt. Gesundheit, Charakter, Langlebigkeit. Das würde ich mir von Hundezucht wünschen. 

Nicht, dass sie alle besonders schön oder bunt sein müssen, dass gesunde Hunde "ausgemustert" werden, weil die Zeichnung nicht zu 100% irgendwelchen lächerlichen Standards entspricht, in denen es schon wieder nur um's Aussehen geht. 

 

Und ich würde mir wünschen, dass Kleinsthunde mit aus dem Kopf quellenden Augen, viel zu kurzen Nasen und ohne Rute, die sich selbst aufgrund ihres Körperbaus nicht mal am Ohr kratzen können, nicht gezüchtet werden. Oder auch Hunde, die aufgrund ihrer massiven Größe kaum älter als 8 Jahre alt werden.

Jedes Extrem halt, an dem Menschen sich perverserweise erfreuen, die Hunde aber drunter leiden.

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Und würde dann bei den Hunden eine vorauswahl getroffen @mikesch0815? Oder wäre es egal wenn da z.b. erbkranke hunde mit in der auswahl stehen? Wird bei der auswahl eine vorauswahl getroffen? @harpiye das sind auch alles Dinge die ich mir wünsche. 

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Na, irgendwer checkt halt irgendwelche Papiere durch, ne? :D  

 

Nochmal, ich verweise einfach auf den Begriff Populationsgenetik, offene Zuchtbücher und obig erwähnte Autoren. Das Thema sprengt komplett den Rahmen eines Hundeforums, wenn es von einem hypothetischen "Was könnte man" zu einem "Wie könnte man" kommt.

 

Solange nicht erkannt wird, daß das heutige Zuchtmodell* in viel zu vielen Bereichen mehr Probleme als Lösungen macht und Veränderungen letztlich nicht gewollt werden - tja. Armer Hund.

 

* Damit meine ich übrigens nicht nur die Züchter, sondern auch deren Kunden und deren Vorstellungen eines idealen Hundes.

 

so weit

Maico

 

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Ich finde es eigrntlich ziemlich einfach. Entweder man lehnt jede Zucht ab (so hat es sich bei dir angehört wenn du zustimmst dass alle züchter nur kohle verdienen wollen) oder eben nicht. Wenn du zucht under anderen (von mur aus ganz anderen) bedingungrn gut heißt, dann bist du ja nicht gegen "zûchter". Und es gibt ja genug menschen die für die kastration aller hunde sind.

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Mir persönlich wäre schon viel an der Zucht sympathischer, wenn sie auch dazu steht was sie ist: Ein Geschäft. Punkt. Es geht um Kaufen und Verkaufen. Der Hund (die Katze, das Pferd, anderes Vieh) ist die Ware. 

Das Mantra der Weltenrettung durch die Zucht kauf ich niemandem ab. Egal wie nett und sympathisch er ist. 

 

Ich verdamme niemanden, der Handel betreibt - ich grüße meinen Einzelhandelskaufmann genauso wie jeden anderen. Aber mein Einzelhandelskaufmann kommt mit keinem Nimbus der Alternativlosigkeit daher.

 

Meine Provokation in dem eigentlichen Thread zeigt ja, das die finanzielle Triebfeder der Züchterei noch immer gern geleugnet und als Manko angesehen wird. 

 

Eine der Motivationen der Zucht ist einfach Geld. Das ist nichts verwerfliches, ich selbst arbeite ja auch durchaus u.a. weil ich am Geld interessiert bin. :lol: Und nebenbei machts mir auch noch Spaß, ist doch ok.

 

Aber ein Geschäftsmodell, das einzig und allein auf Kosten und Lasten dritter geht (im Falle hier: Hunde) sollte eine gewisse Form der Selbstkritik entwickeln und nicht alle internen Kritiker und externen Kritiker immer in Bausch und Bogen verdammen. 

Es sind bald 20 Jahre seit Wachtels Buch über die genetischen Problematiken vergangen. Es ist viel Wasser den Rhein hinabgeflossen, es hat einige Generationen Hunde gegeben. Und ein paar Rassen mehr (oder Mischlinge, je nach der Orthodoxie jeweiliger Betrachter).

Wieviele gesündere?

 

so weit

Maico

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Zucht ist ein Geschäft. Absolut. Ich hasse diesen Begriff "Adoption" (aber genauso im Tierschutz, da ist es a Auch ein Kauf. Jeder Kauf ist ein Geschäft). Aber das die Motivation jedes Züchters "Geld" ist, ist einfach falsch. Meine Hündin hatte mit 5 den 1. Wurf, ich hätte sie schon mit 2 decken lassen können (den Zwinger hatte ich schon in ihrem Geburtsjahr) und hätte sie 6 Würfe hanen lassen können. Ich wollte weil sie so toll war (und das sah nicht nur ich do ) etwas von ihr erhalten. Und dann bitte mit gesundheitsuntersuchungen und co. Dann hatte ich 10 jahre keine welpen weil ich einen alten, einen kranken und einen verhaltensauffälligen hund hatte. Und ich keine hunde weggebe oder bei mir stapel. Meine neue Hündin wird wenn überhaupt erst mit 4 in die Zucht gehen (alles gesu dheitlichen und ausstellungshürden haben wir bereits). Dafür muss sie erstmal zeigen was in ihr steckt.

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Ich stelle mir in einer Idealvorstellung vor, das nur Menschen die das nötige Wissen haben, die nötige Zeit, den nötigen Platz, das nötige Futter etc. Hunde wissentlich und willentlich vermehren. Ich würde mir wünschen das wie KleinEmma es schrieb, nur Hunde gezüchtet werden die sich eines langen und gesunden Lebens erfreuen können (wenn es natürlich immer Krankheiten geben wird - schon klar - aber keine angezüchteten Risiken/Probleme).

 

Ich sehe auch nicht die deutschen Züchter als Ursache der Problematiken an, natürlich gibt es schwarze Schafe und davon auch zu viele, aber nicht jeder Züchter "hat Schuld an den überfüllten Tierheimen oder dem Leid der Tiere im Ausland auf der Straße". Das finde ich unfair. Denn die haben die Vermehrerfarmen und Co. nicht aufgebaut und mit Hunden ausgestattet. Ich würde mir wünschen das es keine Vermehrerfarmen und keinen illegalen Welpenhandel mehr gibt, das diese Unmenschen die eine solche Farm betreiben erhebliche Strafen bekämen.

Ich würde mir auch weiterhin wünschen das dieser fast kindische Bezug zum Hund den es zum Teil  in anderen Ländern gibt ganz und gar beendet wird. Es ist leider so, das viele Menschen (beispielsweise in Brasilien- da weiß ich es mit Sicherheit, habe gute Freunde von dort) oft mit ihren Hunden kleine Welpen haben. Manchmal wissen sie wer der Vater der Welpen ist, manchmal nicht. Wenn sie dann keinen Abnehmer für die Welpen finden, erledigt in der Regel ein männlicher Verwandter das Problem und bringt die Welpen die zu viel sind "weg". Tierheim ist dann das beste was passieren kann. Auch alte und kranke Hunde werden irgendwann "entsorgt". Man trauert um den alten Hund und weint um ihn als ob er gestorben ist und dann holt man sich einen neuen. Die Menschen müssen die Verantwortung für die Lebewesen welche in ihrem Haushalt leben übernehmen und ich denke je präsenter das Problem dort besprochen wird wo es entsteht desto besser auch für die Hunde. Denn wir können zwar die einzelnen Individuen retten, aber wir (einzelne Hundehalter) können nicht ändern was in anderen Ländern und in anderen Haushalten geschieht. So ist es leider. 

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