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Hundeforum Der Hund
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"NEIN - oder 2+2 ist nicht gleich 5"

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Im besten Falle wurde dem Kind vermutlich begründet, warum es nun nicht das fünfte Überraschungsei haben muss. Da ich davon ausgehe, dass Kind und Mutter dieselbe Sprache sprechen, dürfte die Kommunikation relativ einfach von statten gegangen sein. Gibt aber auch Kinder, denen nichts erklärt wurde und stattdessen ne saftige Ohrfeige kassiert haben. (Tatsache)

 

Dann können wir ja nun zurück zum eigentlichen Thema.

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Jo, so würde ich das wohl auch machen. Und darauf bestehen und nicht ausweichen oder die Konfrontation vermeiden. So mach ich das auch mit Hunden. 

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vor 31 Minuten schrieb harpiye:


Aber es wird doch ganz direkt zuallererst im Artikel klargestellt, dass die Autorin ein "Nein" nicht mit Gewalt in Verbindung bringt. Wie liest du das denn jetzt zwischen den Zeilen trotzdem heraus?

 

"Und da ist der Haken bei einem Nein: die meisten Hunde wissen nicht, welches Verhalten denn bei einem Nein gewünscht ist – ganz einfach, weil sie nie gelernt haben, dass dieses Signal ein bestimmtes Verhalten abfragen soll. Genauso verhält es sich mit einem Ruck, einem Anzischen, einem in den Hals zwacken oder sonstigen unangenehmen Dingen."

 

Für mich liest es sich so, als wenn das NEIN zu den "sonstigen unangenehmen Dingen" gehört.

 

Ich verstehe was die Autorin sagen möchte, trotzdem kann ich es nicht ernst nehmen ohne das böse zu meinen.

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vor 9 Minuten schrieb Amaterasu:

Im besten Falle wurde dem Kind vermutlich begründet, warum es nun nicht das fünfte Überraschungsei haben muss. Da ich davon ausgehe, dass Kind und Mutter dieselbe Sprache sprechen, dürfte die Kommunikation relativ einfach von statten gegangen sein.

 

Nein, im Alltag ist das leider oft überhaupt nicht der Fall.

Gerade bei Kleinkindern unter 3 Jahren.

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Ich sehe das Nein wie gesagt eher als Feedback, ohne eine gut/böse Einstufung...

Bei Kindern und bei Hunden, denn das ist nunmal Kommunikation. Hört der Hund nicht auf, kommt er an die Leine oder das Training wird abgebrochen.

Auch ein gereiztes Nein finde ich noch OK, wenn es sich in Grenzen hält, denn die Erziehenden sind auch Lebewesen und zeigen damit deutlich ihre Grenzen. Kinder mögen sich erschrecken bei dem ungewohnten Tonfall, Hunde evtl. beschwichtigen. So lange keine Gewalt oder Drohung folgt, werden die Erzogenen auch keinen Grund zur Angst haben. Bei Elterntieren von Hunden sieht es doch genauso aus, dass mal angeschnauzt wird, wenn es zu viel ist.

 

Eure Eltern haben euch sicher auch schon entnervt angeschnauzt, weil es eine natürliche Reaktion ist.

Der Erziehende kann nunmal nicht wie ein Roboter gefühllos und unfrustriert leben. Damit rechtfertige ich nicht ein ständiges genervt sein und das den Hund/das Kind spüren lassen, sondern Reaktionen, die eigentlich angemessen normal sind, aber in unserer über alles positiven Gesellschaft ungern gesehen werden.

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Hunde finde ich im Erziehungsvergleich einen Klacks... aber ich finde Kimdererziehung gehört hier wirklich nicht hin.

Ich finde ein 'Nein' oder eben ein Abbruchssigal wichtig, auch wenn man sonst vielleicht immer ein Alternativverhalten vorschlägt (ich nicht!) kann es einfach mal nötig sein, dass der Hund etwas sofort unterlässt.

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Im Prinzip schneidet der Text an, was ich letztens schon schrieb: warum einen Umweg gehen?

Warum den Hund erst umständlich in eine unerwünschte Situation laufen lassen? Wenn man ihm doch sowieso klar sagen möchte, was er nicht zu tun hat, warum sagt man ihm nicht gleich klar, was er tun könnte. 

 

Aber das ist nur meine Meinung, für mich wäre das einfach zu umständlich, unnatürlich und auch unfreundlich. Ich beziehe mich da ganz klar auf mich, einen Schuh muss sich niemand anziehen.

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Das heißt, du meidest das Süßigkeitenregal oder gibst dem Kind eine Alternativaufgabe, wie Butter suchen, damit du nicht vor dem Süßigkeitenregal bestimmen musst, dass es heute nichts gibt? 

Und das ist weniger umständlich für dich

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Ich überlege gerade, ob ich jetzt meine Hunde- und Kindererziehung offenbaren sollte....

Hier gibt's definitiv Überschneidungen. Und große Unterschiede. Meine Kinder bekommen Erklärungen und der Hund Alternativverhalten. 

Und trotzdem - alle kennen ein "nein". Weil ich nämlich tatsächlich nicht immer wohlüberlegt und selbst reflektiert sein kann. Manchmal reicht's bei mir nur zum "Aufhören mit dem, was du da tust", und das vermittele ich eben durch das nein. Kurz gesagt:

Bei uns heißt nein=aufhören. Wenn's schnell gehen muss.

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Wenn mein Hund beim Herumschnüffeln seine Nase schon fast in einem Müllhaufen hat (gibt leider Leute, die ihren Müll im Wald entsorgen), denke ich nicht über Alternativverhalten nach, dann gibt es sofort "NEIN" "PFUI ist das". Er soll ja auch gar nichts Bestimmtes tun, sondern ganz einfach nicht an dem Müll herumschnüffeln.

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