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Hundeforum Der Hund
Sapapi

Hund macht bei Abwesenheit in die Wohnung

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vor 21 Stunden schrieb Sapapi:

Wir haben ihn damals über 6 Monate nach und nach daran gewöhnt. Sind immer unterschiedlich lange weg geblieben am Anfang noch relativ kurz danach dann langsam gesteigert... Wenn wir wieder zuhause waren hat er auch immer etwas sehr positives erfahren mit Lekkerlis oder einer ausgefallenen Runde spielen und rumtollen.

 

Also die Ratschläge für eine Betreuung oder Dogsharing sind natürlich super, aber wegen dem allein bleiben wollte ich noch mal etwas sagen, zumal sich das betreuen für kurze Einkaufsfahrten oder unvorhergesehene Sachen auch nicht unbedingt immer umsetzen lässt.

 

Wir sind da andersherum dran gegangen. Das "tolle Erlebnis" sollte nicht hinterher kommen, wenn wir wieder da sind, sondern dann wenn wir sie alleine lassen. Natürlich wird hinterher auch gekuschelt oder geschmust. Wir haben ein mit Leckerlies füllbaren Knochen, den sie ausschließlich nur in der Zeit bekommt, in der sie alleine ist. Dadurch (und natürlich wegen der Leckerlies :D ) ist sie sehr wild auf das Ding. Eigentlich müsste sie ja mit dem Füllen des Knochens verbinden, dass wir jetzt weg gehen. Aber sie ist einfach nur freudig erregt, wenn sie es sieht und kann es gar nicht abwarten, den zu bekommen. Und dann ist sie erst mal eine ganze Weile mit dem Knochen beschäftigt und merkt nicht mal richtig dass wir jetzt rausgehen. Wir haben das dann langsam von kurzen auf längere Zeiten gesteigert. Sie freut sich aber immer noch über den Knochen jedesmal. Außerdem lassen wir ihr den Fernseher (DogTV :P ) laufen, weil sie da öfter mal interessiert davor liegt und schaut.

 

Vielleicht ist unser Hund da aber auch einfach nur pflegeleicht und ich bin bei Leibe kein Fachmann oder behaupte mich mit Hundeerziehung auszukennen. Wollte das nur mal anmerken. :-)

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Ohjee das hört sich nach einem Mangelempfinden bzw Angstzustand des Allein Befindens an.

Am besten gibst du deinen Hund während deiner Arbeitszeit oder wenn du weg musst, deinem Nachbar oder guckst nach einer Betreuung

 

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Haben heute mal eine Webcam aufgestellt und waren kurz einkaufen. Auf dem Video sieht man das er nicht mal nach 2 min in die Wohnung gepinkelt und gekackt hat. Er hat in 15min, 3x in die Wohnung gekackt und 2 von den Häufchen angefangen zu essen. Ich war wohlgemerkt 5min bevor ich aus dem Haus bin mit ihm draußen wo er allerdings nur pinkeln wollte.

 

Das mit der Box war überhaupt nicht als Strafe gedacht wir hatten am Anfang das Gefühl und haben das auch gelesen das er Dinge kaputt macht weil er von alleine nicht zur Ruhe kommt und dachten das hilft ihm dabei. Aber ja da lagen wir wohl falsch.

 

Haben auch überlegt mal eine Hundetrainerin mit dazu zu nehmen. Wie gesagt das mit dem Dog Sharing ist bestimmt eine gute Sache und auch morgens eine Lösung aber ich kann nicht immer wenn ich mal 10min zum Supermarkt muss iwo anrufen ob er schnell vorbei kommt die Leute denken auch ich bin verrückt.

 

Wenn wir nach Hause kommen und er in die Wohnung gemacht hat kommt er gar nicht zur Tür sondern versteckt sich im Wohnzimmer da er denke ich weis das es falsch war was er da gemacht hat. Auf dem Video sieht man auch wie er immer wieder ganz verunsichert um seine Häufchen gelaufen ist.

 

Noch eine Info es fällt uns vermehrt auf seit er kastriert wurde, liegt das daran das sie dadurch sensibler werden?

 

Lg und vielen Dank für euren vielen Antworten und Vorschläge. Super Forum. :)

 

 

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Ja, er könnte durch die Kastration "sensibler" (im Sinne von empfänglicher/anfälliger für bestimmte Stimmungen) sein, weil eine Kastration den Hormonhaushalt maßgeblich beeinflusst. 

 

Hunde lernen eigentlich sehr schnell, dass das "Nest" sauber zu halten ist. Die Stubenreinheit ist eine Erweiterung dieses "Nestes". Von daher ist zumindest ein ungutes Gefühl, in Verbindung mit der Beobachtung unserer Reaktionen, sicher möglich. Eine mögliche Reaktion des Menschen ist z. B. Enttäuschung über die erneute "Unsauberkeit", das müssen nicht irgendwelche deutlichen negativen Reaktionen der Menschen sein. Hierfür besonders empfänglich zu sein ist auch eine rassetypische Merkmalsausprägung bei Gesellschaftshunden.

 

Ich vermute, dein Hund hat wirklich ein grundsätzliches Problem mit dem häufigen Alleine-Sein. Da geht es nicht um 10 Minuten oder 6 Stunden, sondern um die Summe.

 

Ändert diese sich, so ist es durchaus wahrscheinlich, dass dein Hund ohne irgendwelche gezielten Strategien von alleine das Bedürfnis verliert, schon nach kurzer Abwesenheit koten und pinkeln zu müssen.

 

Dein Hund benötigt Gesellschaft - und zwar zweibeinige.

 

 

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Mir ist da noch ein Gedanke gekommen. 

Es gibt Hunde, die mit einem großen Raumangebot, wenn sie allein, nicht zurecht kommen. Unser 1. Hund hat z.B. immer die Tapeten angefressen. 

Die ganze Wohnung oder das ganze Haus wird nicht als sicheres Nest verstanden, in dem der Hund während unserer Abwesenheit schläft.

 

Frau Feltmann  (Hundetrainerin) hat uns geraten, den Hund während unserer Abwesenheit räumlich zu begrenzen. 

Wir haben mit einem  Kaninchengitter einen Bereich abgesperrt und Hund samt Körbchen und Wasser da rein gesetzt. Er fühlte sich offensichtlich wohl und nach kurzer Zeit war die Tapete nicht mehr interessant.

 

Vielleicht wäre das für dich auch ein Ansatz, der auch dir hilft.

 

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Hier mal noch als kleine Ergänzung:

https://youtu.be/VeqRced8JvQ 

Man merkt das er total unsicher ist finde ich. Haben gestern mal noch eine Hundetrainerin angeschrieben und warten jetzt mal auf eine Rückmeldung. Werde es die kommenden Tage mal versuchen ihn in einem Raum zu lassen. Damit es ihm nicht zu viel Platz ist wie manche Leute vllt vermutet haben. Da wo er herkommt ist jetzt quasi auch nur noch das Wohnzimmer das etwas größer als die Küche ist.

Nachdem er von all den Häufchen gegessen hatte hat er sich übrigens in seinem Korb übergeben.

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Liegt die Küche zur Straßenseite raus?

 

Es sieht so aus, als würde er versuchen aus dem Fenster heraus zu schauen :(

 

Sein ganzes Verhalten ist für mich ein deutliches Zeichen für Psyche.

Da lässt sich mit Training nichts erreichen, könnte das Ganze sogar verschlimmern.

Aber das ist MEIN Eindruck - und dieser sagt mir, dass ein Training für Stubenreinheit und Alleine-Bleiben derzeit nur die Symptome, aber nicht die Ursache behandeln kann.

 

Wie lang sind die Spaziergänge mit ihm, was macht er da?

Ist er sehr fokussiert auf dich, oder nimmt er viel Anteil an seiner Umgebung?

 

Sorry, aber diese Verhaltenskette Kacken-Fressen-Kotzen tut mir schon beim Ansehen in der Seele weh :(

 

 

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Nein da hinten raus geht es nur zum Schuppen, er kann im Wohnzimmer auf seiner Box sitzen die hab ich oben drauf bepolstert da kann er sich Sonnen und auch auf die Straße raus schauen.

 

Morgens und Abends sind es meist so 15min, Mittags nach der Arbeit sind wir 1 - 1 1/2 Stunden im Wald/ Feld.

Die Zeiten sind (8 Uhr - 15 Uhr - 21 Uhr). Er ist sehr fokussiert auf uns und beobachtet nahe zu jeden Schritt.

 

Das tut uns selbst ja auch weh darum wollen wir eine Lösung finden damit wir an dem ganzen Arbeiten können das wünschen wir ihm natürlich auch nicht. Es gab aber auch keinen Moment an dem wir mal ganz weg waren oder weggeblieben sind so das er vllt Angst hätte wir kommen mal wieder nicht zurück. Er war nie länger als die Zeit während des Arbeitens alleine.

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Aber für einen Gesellschaftshund (Gruppe 9, FCI) kann diese Zeit ohne Menschen rassetypisch begründet zu lang sein.

Der durch die Kastration geänderte Hormonhaushalt kann diese Problematik noch verstärken (Wegfall von Testosteron; dieses ist z. B. maßgeblich für Verhaltensweisen wie Durchsetzungsfähigkeit verantwortlich, steht also auch indirekt mit einer Resilienz (Wiederstandskraft) gegenüber schädigenden Einflüssen in Zusammenhang).

Platt ausgedrückt kann der Wegfall des Hormons Testosteron noch das "Kindchenschema" bei Hunden verstärken, z. B. in der Form von übermäßiger Anhänglichkeit.

 

Ich würde in diesem Fall keinen Trainer, sondern einen Verhaltenstherapeuten zu Rate ziehen.

 

Aber parallel dazu ganz schnell nach einer Betreuung für euren Hund suchen.

 

Erst wenn diese Betreuung abgesichert und ETABLIERT ist, würde ich in ganz kleinen Schritten das Alleine-Bleiben neu aufbauen.

 

Schau mal: Hat sich das Problem, die Angst vor dem Alleine-Sein, erst mal gefestigt, dann wird diese Angst bei jedem Allein gelassen werden sofort ausgelöst, und damit auch die Verhaltensmuster.  

Was deinem Hund fehlt ist die Sicherheit, sich auf eure Rückkehr verlassen zu können. Er KANN das derzeit nicht, und das lässt sich auch nicht erzwingen.

Erst wenn kein Auslöser für diese Angst mehr vorhanden ist - also zunächst gar kein Moment des Alleine-Seins mehr auftritt - kann in kleinen Schritten, aufbauend auf diese NEUE Sicherheit, ein Training aufgebaut werden. 

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