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Hundeforum Der Hund
michael1304

Konsequenzen bei Weigerung einen Hundeführerschein zu machen

Empfohlene Beiträge

Gerade eben schrieb MalamutMica:

Und die gesetzlichen Regelungen werden auch nicht durch die Ordnungsämter geschaffen, sondern durch die politische Ebenen....die Ordnungsämter führen dann nur das aus, was eben Gesetz oder Verordnung ist. 

 

Mir ist der Spätsommer 2000 und der hessische Aktionismus noch ganz gut in Erinnerung. Kompetenz verbinde ich damit allerdings nicht. 

 

so weit

Maico

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Unabhängig davon, dass ich den Eingriff durch den Hundeführerschein schon befremdlich finde, denke ich, dass zumindest eine Korrelation besteht zwischen dem Hundeführerschein und der bei uns nicht mehr vorhandenen "Kampfhundeliste". Dass wir sog. "Listenhunde" nicht mehr haben, finde ich gut und richtig. Es fördert für meine Begriffe auch die Toleranz von nicht Hundehaltern gegenüber Hundehaltern von Rassen, vor denen manch einer vielleicht nur Angst hat, weil sie als "gefährlich" gelten. 

 

Negativ sehe ich allerdings das mit dem Hundeführerschein verbundene Geschäft. Ich habe etliche Hundeschulen abtelefoniert wegen des Hundeführerscheines. Da hieß es dann gleich: bitte erstmal unverbindlich zum Vorgespräch und wir machen noch einen Rassenheck, ob sie sich auch für die richtige Hunderasse entschieden haben. Dann gibt es einen Vorbereitungskurs. Alternativ bieten wir Ihnen auch Fachliteratur an. Kosten für den theoretischen Teil: ungefähr 120€. Idealerweise besucht man dann gleich die Welpengruppe und den Junghundekurs, wo der Hund optimal auf die Prüfung vorbereitet wird... 

Dass man die praktische Prüfung auch durch eine jagdliche Prüfung mit Zusatzprüfung ersetzen kann, sei Aberglaube. Blöd war nur, dass der Aberglaube gesetzlich manifestiert ist und ich studiumsbedingt das Gesetz zu Hause rumfliegen habe... 

Alles in allem war das "billigste" Angebot für den theoretischen Teil 75€ inkl. Vorbereitungskurs (ca. 3 Std.)...

 

Ich habe dann glücklicherweise einen Züchter gefunden, der beim VDH die Befähigung gemacht hat, den Hundeführerschein abnehmen zu dürfen. Da habe ich nur die Prüfungsgebühr zzg. 5€ Aufwandsentschädigung bezahlt und man wollte mir keine Kurse aufquatschen.

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Du kannst die Prüfungen auch ohne Kurse machen, sowohl Theorie als auch Praxis.

Aber Du hast recht, die Gebühren sind teils abenteuerlich, zumal das auch nicht wirklich geregelt ist.

 

Meine Trainerin nimmt die Prüfung auch ab, deshalb mußt Du da aber nix in der Hundeschule machen (wobei sie natürlich auch Vorbereitungskurse anbietet, würde ich an ihrer Stelle auch). Ich hab jetzt spaßeshalber mal geguckt, bei ihr kannst Du den Theoriekurs für 50 oder für 35 Euro machen, plus die Prüfungsgebühr (die ist ja allerdings so oder so fällig). Teilweise nehmen auch Tierärzte das ab. Insgesamt sehr ungeregelt...

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Das Geld investiere ich lieber in Wubbas... :lol:

 

so weit

Maico

+ Minyok: hat seinen cheffe ganz dolle lieb smilie_love_327.gif

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Ja das ist wirklich ziemlich konfus. Abenteuerlich trifft es da schon ganz gut. 

 

Ich hab 45€ bezahlt und mich ausschließlich online auf so einer Seite mit multiple choice Fragen zu allen Themengebieten vorbereitet. War überhaupt kein Problem, die Prüfung hat kinderleicht geklappt und ich war nach nicht mal 5 Minuten fertig.

 

Als Hundeschule kostet es auch deutlich mehr die Lizenz zu erwerben den Hundeführerschein abzunehmen, da würde ich auch Kurse anbieten, um die Auslagen wieder reinzubekommen.

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Auf den Hupla dürfte ich mit Arvid nur Nachts,der Ton ist nicht Seins "warum sind die so laut ?"" :D

 

Er ist wirklich ein angenehmer Zeitgenosse mit guten Manieren, also wäre das nichts. :ph34r:

 

Ansonsten, muss ich nur die NachbarRottiDame sehen und denke vielleicht wäre es doch sinnvoll. 

Die einzige Reaktion die es dort gibt ist schreien <_<

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vor 4 Stunden schrieb JaneEyre:

Ich hab 45€ bezahlt und mich ausschließlich online auf so einer Seite mit multiple choice Fragen zu allen Themengebieten vorbereitet. War überhaupt kein Problem, die Prüfung hat kinderleicht geklappt und ich war nach nicht mal 5 Minuten fertig.

 

Das wäre ja auch die Lösung für mich, denn ich möchte bitte NIE irgendeinen Verein, Hundeplatz o. ä. betreten müssen und die letzten Menschen die ich erleben möchte, sind 98% der Hundetrainer :lol: und ne ganze Menge übermotivierter Hundehalter im Gruppenzwang.

 

 

Son bisschen sinnfrei finde ich das schon alles. Aber is halt so, gibts halt nun mal.

Ich weigere mich nun nicht - wenn ich muss.

Aber was ich dort gezeigt  und angekreuzt werden muss, ist nicht automatisch dass, was im Alltag getan/angewendet wird.

Das ist nur dass, was die Leute da hören wollen für einen Zettel.

Sogar in der Praxis kann man sich zusammenreißen und halt zeigen, was die sehen wollen um den Wisch zu unterschreiben.

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vor 3 Stunden schrieb velvetypoison:

Das wäre ja auch die Lösung für mich, denn ich möchte bitte NIE irgendeinen Verein, Hundeplatz o. ä. betreten müssen und die letzten Menschen die ich erleben möchte, sind 98% der Hundetrainer :lol: und ne ganze Menge übermotivierter Hundehalter im Gruppenzwang.

 

Das kann ich nachvollziehen, ich finde Vereinsmeierei und "Gartenzwerg-Idylle" auch ganz gruselig ... aber ...

Hier in Lübeck gibt es einen Verein, dort sind die meisten Leute erstaunlicherweise ganz nett und es gibt unterschiedliche "Hundetrainer" (also "erfahrene" Vereinsmitglieder mit Hund/en), denen man beim Kaffee auf der Terrasse beim Training auf dem Platz zusehen kann. Man braucht nicht dem Verein beizutreten, man kann als Gast pro Monat, den man dort ist, 10 € bezahlen (ich denke, das hat auch einen versicherungstechnischen Hintergrund) und kann dann das Vereinsangebot nutzen - absolut faire Gebühr. Als Gast ist man ja zum Glück aus allen vereinsinternen Dingen "raus". Ich habe durchaus mitbekommen, dass da einige "Grabenkriege" ausgefochten wurden, aber zum Glück ging mich das alles nichts an, ich war ja nur Gast.

Ich habe diese Möglichkeit vor einigen Jahren genutzt, um einen "schwierigen" Hund beurteilen zu lassen und das war sehr aufschlussreich.

Auch mehreren Leuten mit unterschiedlichen Trainingsansätzen zuzusehen, hat mir sehr geholfen, meinen Weg für den Umgang mit diesem Hund zu finden.

Einige "Übungen" in der Hundegruppe waren für den Hund sehr gut und nützlich, andere haben ihn überfordert.

Wir waren nach 2 oder 3 Monaten "mit dem Thema durch"; mir hat diese Zeit sehr geholfen (dem Hund auch), aber mehr musste auch nicht sein.

Und der Gastbeitrag gibt einem auch das Gefühl, nicht als "Schnorrer" dazustehen.

 

Also wenn ich solch einen Zettel haben müsste, würde ich mir einen Verein suchen, der Gäste akzeptiert,

Das dürfte eine der günstigsten Varianten sein.

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Ich hab ja nicht gesagt, dass es keine netten gibt.
Gibt es sicher.

 

Ich hätte nur keine Lust, die eine dann zwischen 100 anderen zu suchen.

Bei uns in der Umgebung  ist eine Rütter Hundeschule voll "in" die regelmäßig aus vorher netten Hunden Wracks macht, die keifend in der Leine hängen.

Top! :mellow:

 

Ich habs ja bei meiner ersten Hündin versucht (ich habe echt Hilfe gesucht) und dann kam nie mehr als "extrem dominant, braucht eine harte Hand" und "muss man zur Not mit Medikamenten ruhigstellen".
Und was ich  heute so lese von Schulen und Trainern... bringt mein Vertrauen auch nicht mehr zurück.

Die einen drehen ihr Fähnchen nach dem Wind - immer auf die Methode, die die meiste Kohle und Kunden bringt und grad "in" ist, die anderen fahren 24/7 die Stressschiene und die 3. verstecken ihre aversiven Methoden unter neuen, weichgespülten Worten ("Leinenimpulse" z. Bsp.)

Keine Ahnung wo die 4. sind - ist mir zu anstrengend zu suchen.

 

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Manchmal begegnen wir hier im Wald einer Hundeschule. Um die mache ich einen Bogen. 

 

Aber Femo und ich haben letztens drei Teams kennengelernt, die sich aus einer anderen Hundeschule kennen. Mit denen gehen wir jetzt ab und zu spazieren. Vielleicht gehen wir mal zu der Hundeschule. Die haben auch Mantrailing. 

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