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Hundeforum Der Hund
Silver2007

Harnröhrenkrebs

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wir sind gerade von der Tierklinik gekommen mit der Diagnose 5-6 cm langes Carcinom in der Harnröhre von meinem Beagle, fast 10 Jahre alt, weiblich. Hat jemand Erfahrung? Die Klinik sagt, dass man Chemo machen kann, man kann aber nicht sagen, wieviel sie darunter leiden würde. Außerdem setzt die Chemo eine Endoskopie mit Vollnarkose voraus, damit man die Zellen genau bestimmen kann. Die Lebenserwartung ist mit Chemo dann ca. 300 Tage, ohne Chemo 150. Man könnte vielleicht auch einen Stent legen, das wäre aber sehr aufwendig. Wenn man keine Chemo macht, würde man sie mit Metacam behandeln, das das Zellenwachstum verlangsamen soll. Die Ärzte sagen, irgendwann wird sie nicht mehr urinieren können und muss dann sofort eingeschläfert werden.

Den Beitrag über Katheter durch die Bauchdecke habe ich gelesen, sehe aber die Nachteile.

Ich habe Haifischknorpelkapseln gekauft, weil ich gelesen habe, dass die helfen. Hat auch hier jemand Erfahrung?

Wie lange lebt ein Hund mit diesem Krebs? Sind die 150 Tage realistisch?

Wir sind alle soo traurig!

 

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Ach du Sch....

Blöder Anlass in ein Forum zu kommen, trotzdem erst mal herzlich Willkommen.

 

Eine Saugbiopsie (Entnahme von Gewebe mit Hilfe eines Katheders) sollte durchgeführt werden, um den Tumor-Typ zu bestimmen.

Stand das Wort Übergangszellkarzinom im Raume ? 

Wurde die Blase selber mal geschallt? Tumorfrei?

Hat deine Hündin schon leichte Probleme beim Urinieren?

 

Durch Gabe von nichtsteroidalen Entzündungshemmern wie z.B, Metacam kann das Wachstum etwas reduziert werden. 

 

Operative Möglichkeiten gibt es auch. Aber viel Hoffnung kann ich dir leider nicht machen, wenn die Entfernung des Tumors nicht möglich ist.  Wie lange es noch schmerzfrei gut geht, kann nur der behandelnde Arzt abschätzen. Ohne Behandlung (nur Schmerztherapie) sind die150 Tage jedoch großzügig bemessen. Die Blase wird sich bald nicht mehr entleeren können.

 

Eine Chemo müsste man je nach Befund des Tumorgewebes abwägen.

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Danke für die Antwort, ja, Übergangskarzinom haben sie es genannt. Die Blase und Nieren waren in Ordnung. Vor 2 Monaten konnte sie nach einer Blasenentzündung nicht mehr urinieren. Daraufhin wurde sie katheterisiert und Zellen entnommen. Man fand aber keinen Tumor. Seit der Katheterisierung uriniert sie ganz normal im festen Strahl, ohne Blut. Muss man, wenn die Harnröhre wieder dicht macht denn sofort einschläfern? Kann man nicht nochmals katheterisieren?

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Ob und wann ein Hund eingeschläfert werden muss kann nur der Arzt, der die Untersuchung durchführt sagen. Das kommt auf die Lage und Durchmesser des Tumors an. Liegt er längs der Harnweg-Wand und ist sehr dünn, geht es noch. Leider wächst er im Durchmesser und dann wird es schwieriger.

 

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