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Hundeforum Der Hund
gast

Kotabsatz nach OP

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Ich mache mir etwas Sorgen um meine Pflegehündin die seit Mittwoch keinen Kot mehr abgesetzt hat. Sie wurde am Mittwoch am Bein operiert. Es war eine schwierige OP und sie darf die nächsten Wochen nur 3x10 Min. an der kurzen Leine raus. Bisher hat sie meist in die an meinen Hof angrenzende große Wiese gekackt. Dort konnte sie sich frei bewegen und ist ins hintere Eck. Es war deutlich, dass sie es vermieden hat „ihren“ Hof oder Garten zu beschmutzen. Einige Male, aber sehr selten, hat sie beim Spaziergang an der Leine Kot abgesetzt. Sie ist dies also nicht wirklich gewöhnt. Ich habe keine Möglichkeit sie an die von ihr favorisierte Stelle zu bekommen. Die Wiese ist uneben, das Gras relativ hoch und da sie bis jetzt auf drei Beinen springt ist es für sie sehr anstrengend sich fort zu bewegen. Sie zu tragen ist nur sehr beschränkt möglich da sie einfach zu schwer ist. In diesem Fall wünschte ich mir wirklich einen kleinen Hund.

 

Meint ihr der Zeitraum ist schon irgendwie kritisch? Am Mittwoch hat sie aufgrund der OP so gut wie nichts zu fressen bekommen. Bringt es etwas zu füttern das die Verdauung anregt? Öl? Ich hätte überhaupt kein Problem wenn sie mir dann ins Haus mach, Hauptsache es geht irgendwie etwas vorwärts. Ich gehe auch schon öfter kurz mit ihr raus in der Hoffnung irgendwann überwindet sie sich. Dazu kommt, dass sie natürlich keinen sicheren Stand hat mit ihrem dick eingebundenen Bein, Pieseln 3x am Tag klappt aber gut. Öfter braucht sie das anscheinend gar nicht.

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Solange sie sich nicht merklich unwohl fühlt und der untere Bauch nicht verhärtet ist, würde ich noch ruhig bleiben. Zur Not kann man natürlich mal beim Doc anrufen und fragen was er meint. Aber 2 Tage seh ich noch nicht so heikel.

 

so weit

Maico

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Meine erste Hündin hatte, als sie wirklich schon alt war, ein paar mal Verstopfung. Vermutlich dadurch ausgelöst, dass sie sich aufgrund von Rückenbeschwerden das Kotabsetzen verkniffen hat.

Dies hat sich so gezeigt, dass sie sich mitten in den Raum stellte und sich immer umschaute zu ihrem Bauch: Bauchweh. Sie hatte offensichtlich Schmerzen. Beim ersten mal bin ich dann zum Tierarzt, Bauch verhärtet, Röntgenaufnahme, Hund bis oben voll mit K.... deutlich zu sehen. Wir bekamen einen Einlauf, damit war sie Sache ok. Ein leichtes Schmerzmittel für kurze Zeit war gegen Rückenbescherden.

So ging es dann auch noch ein zweites Mal. Wochen später wieder Bauchschmerzen, röntgen, Einlauf.

 

Es kam noch zwei - drei Mal zu solchen Beschwerden, ich konnte aber die Symptome schon sehr gut einschätzen, habe ein (für Menschen) Fertig Klistier ( ca 1/4 l Wasser) in der Apotheke gekauft und es selbst mit Hilfe einer weiteren Person verabreicht.

Hat gut funktioniert.

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Da wäre ich nicht so zimperlich. Ich würde sie für den Moment einfach laufen lassen. Sie ist ja unter Aufsicht. Vielleicht einen Weg mähen.

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Wie ist der Hund denn vom Typ her? Einen Hund, der abgeleint richtig Gas geben würde, würde ich nicht frei laufen lassen. Gehört der Hund zum ruhigen Vertreter und wird sich ohne Leine so verhalten wie mit Leine, dann würde ich meinen Hund vielleicht auch ableinen. Oder zumindest ne lange Schlepp dran machen. Obwohl... das Gras ist ja so hoch... das ist dann doof... Gibt es einen anderen Platz, der dem Hund zusagen könnte und auch mit Schleppleine (bei Pflegehund macht das ggf. Sinn) erreichbar ist? Was hat der bisherige Platz "besonderes"? Blätterdach? Weiches Moos? Hohe Gräser? Versuche vergleichbares anzubieten.

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vor 4 Stunden schrieb gatil:

Es kam noch zwei - drei Mal zu solchen Beschwerden, ich konnte aber die Symptome schon sehr gut einschätzen, habe ein (für Menschen) Fertig Klistier ( ca 1/4 l Wasser) in der Apotheke gekauft und es selbst mit Hilfe einer weiteren Person verabreicht.

Hat gut funktioniert.

Ich sehe bis jetzt nicht dass sie Beschwerden hat. Lässt sich sehr gerne den Bauch massieren. Werde mir aber morgen auf jeden Fall das Klistier besorgen, für alle Fälle.

Vor Jahren hatte ich das Verstopfungsproblem über Wochen mit einer Katze und bin da vorbelastet. Es war schrecklich, ich bin ihm immer nachgeschlichen um zu sehen ob er kackt. Er hat aber immer den Versuch gemacht und gepresst, was ich bei der Hündin jetzt nicht sehe.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Gerhard:

Da wäre ich nicht so zimperlich. Ich würde sie für den Moment einfach laufen lassen. Sie ist ja unter Aufsicht. Vielleicht einen Weg mähen.

Unter Aufsicht ist sie nicht sobald sie von der Leine ist. Dass ich dann sehe wenn sie zum Zaun rennt oder in ein Loch tritt nützt doch nichts. Das ist mit einem operierten Ellenbogen und einem durchtrennten Knochen definitiv viel zu gefährlich. Der Sinn der OP ist dass sie künftig schmerzfrei laufen kann und nicht dass ich sie der Gefahr aussetze dass der zweite Knochen bricht weil sie sich unkontrolliert bewegt. Zudem müsste ich sie dann wohl 2x täglich dort laufen lassen weil sie es so an der Leine nie lernt.

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(bearbeitet)

Hat die Hündin denn schon den Anschein erweckt das sie Kot absetzen möchte?
Also versucht zu hocken o.Ä.?

 

Wenn nicht (und der Bauch nicht hart /empfindlich ist), würde ich mir noch nicht allzu viele Gedanken machen.

 

Edit: wenn die Sorge morgen zu groß sein sollte deinerseits, kann man ja immer noch einen Einlauf machen und gut.

Der Rüde von Bekannten hat letztens nach einer Durchfallepisode auch 3 (oder 4?) Tage keinen Kot abgesetzt,

dann kamen wieder ganz normale Haufen. Lag einfach daran dass er durch den Durchfall "leer" war und dann weniger und

hochverdaulichere Nahrung bekommen hatte.

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Wir haben es geschafft. Unglaublich wie man sich über so einen Hundehaufen freuen kann. Ich hätte sie jetzt wirklich ungern auch noch mit einem Einlauf gequält.

 

Vermutlich war es normal, auch aufgrund der Medikamente die sie während der OP bekommen hat. Mir erschien es aber einfach sehr lange da sie auch am Morgen vor der OP schon keinen Kot mehr abgesetzt hatte. Da mussten wir schon recht früh losfahren. Am Abend davor habe ich ihr noch recht viel zu fressen gegeben da ich ja wusste sie bekommt am Mittwoch nichts.

 

Ich denke sie weiß jetzt dass es auch an der Leine im Garten geht. Die zwei Hunde die sonst mit ihr draußen sind lasse ich jetzt nicht immer mit raus wenn wir unsere Minirunde drehen, ich glaube sie will da keinen in ihrer Nähe haben wenn sie ihren Haufen macht. Darum auch das hinterste Eck der Wiese.

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