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Dein Hundeforum  Der Hund
Nesaja25

Angstaggresiver Hund

Empfohlene Beiträge

Karla_K   

@Nesaja25

Manche stecken solche Erlebnisse besser weg, und andere sind sensibler. Ich kann nur raten die Angst zwar zu sehen aber selber positiv bleiben. Kleine Schritte machen und nicht zuviel verlangen. Und aufmerksam werden auf noch so kleine Fortschritte. Das stärkt auch die eigene Motivation und das merkt dann auch der Hund.

 

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gast   
vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das laß bitte. Du kannst deinen Hund seitlich streicheln wenn er das in der Situation mag und du ihm damit Beruhigung signalisiert, aber Erregtheit (das kann freudige und nicht freudige sein) läßt sich nicht wegbürsten.  Die aufgestellten Nackenhaare bedeuten wie gesagt nicht anderes als Aufgeregtheit, der Hund nimmt seine Umwelt wahr. Insgesamt klingt mir das zu sehr nach "Ich regel das für ihn". Das gibt keine Selbstsicherheit, die entsteht durch Möglichkeit der Eigeninitiave.

Ich sehe das genau so. Das Aufstellen der Nackenhaare ist eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit unter den Hunden. Ich sehe das hier auch unter den Hunden die seit Jahren zusammen leben. Das hat nichts mit aggressiv zu tun, sondern es erscheint mir wie eine Ansage, dass sich der andere z.B. etwas zurücknehmen soll. Wenn diese Ausdrucksweise unterbunden wird kann das Gegenüber nicht erkennen, dass der andere verärgert oder verunsichert ist und reagiert dann entsprechend falsch. Meine Hunde dürfen das und ich habe den Eindruck manche wählen eher das Knurren und andere lieber das Stellen der Nackenhaare.

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Rosilein   
vor 11 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das laß bitte. Du kannst deinen Hund seitlich streicheln wenn er das in der Situation mag und du ihm damit Beruhigung signalisiert, aber Erregtheit (das kann freudige und nicht freudige sein) läßt sich nicht wegbürsten.  Die aufgestellten Nackenhaare bedeuten wie gesagt nicht anderes als Aufgeregtheit, der Hund nimmt seine Umwelt wahr.

Da hast Du natürlich völlig Recht, der Hinweis lag mir auch auf der Zu... äh, Tastatur ...

 

Ansonsten finde ich die Ratschläge gut und sehe kein "zu sehr" (ist auch auf die Distanz schwierig) . Zu bedenken gebe ich, manche Hunde sind schnell überfordert, wenn man "zu viel" Eigenständigkeit fordert. Die "Verstecker-Sensibelchen" führt man besser langsam und als souveräner Frontmensch an die Dinge heran, bis sie sich auch eigenständig solches wieder zutrauen (so habe ich die Worte von @Alivionverstanden). M.E., nur (und nur so) finden solche Charaktere zu ihrer Form von Selbstsicherheit.

 

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Rosilein   
(bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb Doris2:

andere lieber das Stellen der Nackenhaare

Jupp, mein Beauci nimmt auch die Nackenhaare ... Es ist der erste (und bis jetzt der einzige) meiner Hunde, der diese Kommunikationsform vorzieht (er ist eh nicht so lautgesprächig ;)), von Hause aus eher der Peace-Charakter, gegenüber Artgenossen nicht aggressiv, ein reines Erregungszeichen. Er macht das selbst dann, wenn eine seiner Freundinnen (aber auch Kumpel ... bei Mädels nur extremer) noch weit entfernt ist. Irgendwo hin muss die Spannung ...

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Bei Hunden macht das meine auch so, da verzichtet sie auf Lautsprache außer zur Spielaufforderung oder ganz selten als kurze Ermahnung. Dazu kommen dann noch Ohren, Gang, Rute , auch bei guten Kumpeln spielt sie das so ab, wenn auch etwas verkürzt aber bei allen generell wohlgesonnen.

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Rosilein   
(bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Nesaja25:

Leider hatte er das Pech das letztes Jahr vor Silvester direkt neben ihm eine Rakete im Garten aufgeschlagen ist. Wo die genau her kam hatte mein Papa leider nicht gesehen

Auch das könnte man u.U. wieder hinbekommen, langsam an ähnliche Geräusche heranführen. Am einfachsten eingebunden in die Begleitung von souveränen, schussfesten Hunde-Kumpels aus des Freundeskreis. Silvester übt sich am einfachsten in der Nähe von Schiessplätzen und zwar nur zu solchen Zeiten, in denen quasi ununterbrochen Schüsse fallen (grosse Ruhephasen und plötzlich fällt ein Schuss, das könnte alle Erfolge wieder zunichte machen). 

 

Dabei ist nicht Ziel, den Hund so schnell wie möglich dort hin zu führen, sondern es geht um einen (sehr) langsamen Aufbau (das kann ewig dauern; Monate, schlimmstenfalls Jahre ...), bei dem man sehr aufmerksam seinen Hund beobachten muss. Denn man muss quasi schon dann umkehren (nicht fliehen), wenn sich die erste Nervosität im Hund aufbaut, ohne dass sich schon Panik breit gemacht hat. An dieser Stelle gerne noch eine kurze Spielsequenz einlegen und sich dann komplett zurückziehen. Stück für Stück wird sich der Hund näher heranführen lassen (in der Regel zumindest).

 

Hunde, die völlig unbeeindruckt an Schiessplätzen vorbei laufen, bei denen relativiert sich das mit dem Silvestergetöse schnell. Wobei ich das zu Silvester ebenfalls mit souveränen Kumpels aus dem Freundeskreis unterstützen würde (sicher ist sicher), zumindest solange bis sich eine Panik nicht mehr zeigt (Schiessplatz ist zwar ähnlich, aber doch anders. Denn plötzlich ist der Krach da, während man sich dem Platz langsam nähert ...).

 

PS: Dem Hund ist egal, woher das Dingens gekommen ist ... hätte ja auch nix mehr geändert ;)

 

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Nesaja25   

@Rosilein das ist ein guter Ansatz. Denn die geräuchempfindlichkeit bei diesem Hund ist seit dem wirklich enorm :wacko:. Ich habe das ein paar mal mitbekommen wo er durch Geräusche erschreckt wurde und war über seine Reaktion wirklich verblüfft. 

Ich werde den Rat auf jeden Fall weiter geben und ich denke da kann unserer ihm wirklich gut zur Seite stehn. Der ist nämlich so gar nicht schreckhaft. 

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