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Hundeforum Der Hund
Alexandra24116

Extreme Reaktion bei Besuch/ Totale Ratlosigkeit

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich hoffe ich finde hier Rat. Ich bin mit meinem Latein einfach am Ende und weiß nicht mehr weiter. Unsere Emma ist inzwischen 2 Jahre. Ist bei uns zu Hause furchtbar lieb und verschmust. Sie hört wirklich gut....mit einer Ausnahme: BESUCH! Wenn es an der Tür klingelt schiesst sie los und bellt wie verrückt. Sie lässt sich davon durch nichts abbringen. Ist der Besuch drin geht das ganze weiter. Der Besuch wird angebellt. Oft minutenlang. Bei manchen ging es  jedes mal wieder los, sobald sich entsprechende Person bewegt. Sie macht den Leuten Angst und wenn wir mal einladen und ein paar mehr Gäste haben, können wir sie nur im Arbeitszimmer einsperren. Und das kann es doch nicht sein! Wir waren in verschiedenen Hundeschule und habe verschiedenste Abbruch-Ideen versucht. Ohne Erfolg. Auf dem Grundstück bellt sie auch jeden an, der nur am Haus vorbei geht. Sogar die Nachbarn, die sie seit zwei Jahren kennt. Letztens ist sie sogar zu der Nachabrin rüber gerannt als sie mich grüßte und hat sie verbellt. Ich konnte sie rufen, kam auch sofort, aber im Hause habe ich keine Chance.

Wir haben eine 7 jährige Tochter und einige Kinder trauen sich schon nicht mehr zum spielen zu kommen wegen Emma. Obwohl sie mit Kindern eigentlich weniger Probleme hat, haben einige Angst vor ihr.

Sie reagiert beim Spaziergang auch bei jedem der uns entgegen kommt. Wenn es jemand Bekanntes ist und wir wollen uns unterhalten bellt sie. Ich weiß einfach nicht mehr was wir noch machen können.

Hat hier jemand vielleicht einen Rat?  Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

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Mich würde interessieren, wie Emma die Besuchssituation als Welpe kennengelernt hat. 

Wie lief das ab, bevor sie "komisch" wurde? 

 

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(bearbeitet)

Als Welpe hat sie sich versteckt. Anfassen lassen hat sie sich noch nie von Fremden. Meine Vermutung ist daher auch, dass es Unsicherheit ist. Aber dagegen spricht, dass sie zu den Leuten hinläuft um sie zu "verbellen". Oft haben die Leute auch ignoriert, wenn sie sich als Welpe verkrümelt hat und ich habe zu spät reagiert. Meine Vermutung war schon, dass sie vielleicht die Taktik geändert hat. Vielleicht ist auch in den ersten 8 Wochen schon was schief gelaufen. Aber aktuell ist die Situation für alle der pure Streß!

Wenn uns Leute mit Hund begegnen haben wir übrigens nie Probleme. Von denen lässt sie sich sogar streicheln.

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vor 41 Minuten schrieb Estray:

Mich würde interessieren, wie Emma die Besuchssituation als Welpe kennengelernt hat. 

Wie lief das ab, bevor sie "komisch" wurde? 

 

Als Welpe hat sie sich versteckt. Anfassen lassen hat sie sich noch nie von Fremden. Meine Vermutung ist daher auch, dass es Unsicherheit ist. Aber dagegen spricht, dass sie zu den Leuten hinläuft um sie zu "verbellen". Oft haben die Leute auch ignoriert, wenn sie sich als Welpe verkrümelt hat und ich habe zu spät reagiert. Meine Vermutung war schon, dass sie vielleicht die Taktik geändert hat. Vielleicht ist auch in den ersten 8 Wochen schon was schief gelaufen. Aber aktuell ist die Situation für alle der pure Streß!

Wenn uns Leute mit Hund begegnen haben wir übrigens nie Probleme. Von denen lässt sie sich sogar streicheln

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Hm....dass sie hinläuft ist kein Widerspruch, sondern nur eine der 4 Konfliktstrategien (Google mal "4 Fs"). 

 

Habt ihr denn sorgfältig versucht, ihr die Begegnungssituationen stressfrei zu gestalten? Klingt nicht so:

 

vor 10 Minuten schrieb Alexandra24116:

Oft haben die Leute auch ignoriert, wenn sie sich als Welpe verkrümelt hat und ich habe zu spät reagiert.

 

vor 1 Stunde schrieb Alexandra24116:

Wir waren in verschiedenen Hundeschule und habe verschiedenste Abbruch-Ideen versucht. Ohne Erfolg.

 

Wundert mich nicht, ein Abbruch nimmt ihr doch nicht die Angst, eher im Gegenteil.

Sogar ihr arbeitet damit gegen euren Hund, statt ihr ein verlässliche Stütze zu sein.

 

Ich hätte zwar noch furchtbar viel zu schreiben, über Emotionen und Assoziationen und Gefühle und und und...würde aber einfach den Rat geben, sich einen GUTEN Trainer / Verhaltensberater zu suchen, der euch Zuhause besucht und anleitet. Euer Hund sollte nicht mehr korrigiert werden, sondern Hilfe bekommen.

 

 

Wenn du deinen Wohnort nennst, können wir dir sicher Trainer empfehlen.

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Wir haben das mit dem Abbruch schon lange nicht mehr gemacht und versucht über Belohnung zu arbeiten. Aber ohne Erfolg. Die Trainer schätzen ihr Verhalten nicht als unsicher ein. Zwickmühle. wir wohnen in FLintbek in der Nähe von Kiel. Wen könntest du empfehlen.

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Über Belohnung? Wie genau?

 

 

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Laßt ihr sie denn den Besuch beschnuppern oder habt ihr eine Art Begrüßungsritual, das ihre Aufregung etwas lenken kann? So etwas wie "ja da kommt jemand, danke daß du bescheid gesagt hast , warte" und dann gemeinsam begrüßen? Das Bellen ist erstmal Aufregung, aus Vorfreude, aus Unsicherheit oder sogar Unbehagen. Bei letzterem wäre auch mal ein Knurren dabei.

Vielleicht weiß sie einfach nicht was sie machen soll. Vielleicht verhaltet ihr euch widersprüchlich und seid aufgeregt, weil ihr Angst vor negativen Reaktionen habt. Das schürt ihre Aufregung. Genauso wird es aber sie vermutlich beruhigen, wenn ihr euch beruhigt und etwas Routine durch positive Erfahrungen hineinbringt, z.B. fingierte Besuchssituationen mehrmals hinterinander in einer festgelegten Abfolge abspielt. Anfangs vielleicht mit Gegenkonditionierung - wahrscheinlich reicht aber schon Zeigen und Benennen mit genügend Abstand dazwischen, den man sukzessive verringert. Ein Trainer wird es feststellen.

Vielleicht hilft es schon, wenn ihr nicht davon ausgeht, daß sie Leute anbellt, sondern erstmal reflexhft aus Aufregung. Je mehr Aufregung dann folgt (von euch oder Besuchsseite) desto schwieriger wird es für sie mit dem Bellen aufzuhören und um so wahrscheinlicher ist es, daß Unbehagen eintritt.

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Viele Vielleichts und ne riskante Situation.

An einem Trainer vor Ort führt kein Weg vorbei.

 

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