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marcolino

Wartezimmerstress beim Tierarzt

Empfohlene Beiträge

marcolino   

Warum haben manche Hunde dermaßen Stress beim Tierarzt, auch und gerade im Wartebereich?

Welche Möglichkeiten gibt es, damit umzugehen?

 

Gerade letztere Frage ist nicht nur an die Halter von Hunden mit diesem Stressproblem gerichtet, sondern auch an diejenigen, deren Hunde keine (zumindest vom Handling her) Probleme dieser Art haben.

 

Ausgang für diesen Thread sind die folgenden Beiträge aus dem Thread "Worüber habt ihr euch heute geärgert".

 

 

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marcolino   
vor 13 Stunden schrieb kareki:

Über Leute, die sie sich Hunde anschaffen, die sie nicht halten können und dadurch halb am Halsband erwürgen, wenn der Hund lospoltert. 

 

Nicht nur, dass man Angst haben muss, dass die den Hund nicht mehr halten können, das Halsband hat so was von Galgenschlaufe.

 

Wenn man keine 30-50kg ordentlich halten kann, warum dann ein so schwerer Hund? Dann nimmt man einen mit 10-20kg... aber kleine Hunde sind ja keine richtigen Hunde. 

Und nur solche "Fiffis" kann man ans Geschirr nehmen, gell?

 

Fast jeden Tag hier der gleiche Straßenkampf.

 

vor 12 Stunden schrieb mikesch0815:

Eben beim TA... Tussi mit WeimaranerHündin an so einer abgefuckten Schlegel-Würgeleine. Die wollte einfach nur mal zu Tuuli, und ruck, ruck, ruck... grmpf. Tuuli lag friedlich im Raum, kein ruck, ruck, ruck - aber auch keine Schlegelwürgeleine und ein Geschirr.

 

Grmpf.

 

so weit

Maico

 

vor 11 Stunden schrieb Mrs.Midnight:

TA Warteraum Geschichten hab ich auch ein paar. Wo ich deines gerade lese ist nicht von heute aber auch beim Tierarzt gewesen und es war auch ein Weimaraner. 

 

Frau kommt mit hund in den warteraum - der will unbedingt zu meinem. Die Frau redet dem hund mit ihrem ewigen "sit" fast das ohr ab. Der war viel zu aufgeregt um drauf zu reagieren. Dann kam ihr Freund rein und nachdem er auch mindestens 20 mal erfolglos "sit" sagte zog er den hund zu sich drückte seinen Popo aufm Boden und hat den dann mit seinen Beinen zwischen sich fixiert das der hund nicht mehr hoch konnte. Und beide waren so stolz darauf das der hund jetzt sitzen bleibt und wie gut das schon alles mit der Erziehung geklappt hat wenn sie nur mal hart durch greifen. 

 

Nachdem der Mann dann nochmal an die Information gebeten wurde stand der hund natürlich sofort wieder und sie fing dann direkt wieder an in dauerschleife "sit" zu kommandieren. 

 

Ich war dann zum Glück endlich dran und konnte da weg :o

 

vor 11 Stunden schrieb mikesch0815:

Wartezimmer sind immer wieder ein Quell der Ernüchterung. :)

 

Wenn man seinen optimistischen Glauben wieder ernüchtern will...

 

so weit

Maico

 

vor 9 Stunden schrieb CharlyOpi:

Wenn ich mich mit Amy im Warteraum beim Tierarzt sehen würdet, würdet ihr wahrscheinlich auch die Hände über den Kopf zusammenschlagen und hier im Forum meckern. ;)
Egal wie gut sie sonst hört. Tierarzt ist für manche Hunde halt eine Ausnahmesituation und riesiger Stress. 

Amy, die sonst so gut wie nie bellt kläfft beim Tierarzt plötzlich bei jedem der den Raum betritt. Zieht wie verrückt an der Leine obwohl sie sonst gut leinenführig ist. 
Da würde man auch "Gott weiß was" denken. ;)

 

vor 8 Stunden schrieb marcolino:

Mir tun die gestressten Hunde im Wartebereich auch immer leid. Meine Tierärztin regelt das so, dass sie auf Termin bestellt und möglichst nur ein Halter mit Hund(en) im Wartezimmer sein muss.

Die Klinik, zu der ich ansonsten fahre, kann sich diesen Luxus nicht erlauben. Zwar ist dort der Wartebereich sehr großzügig gestaltet, aber dennoch ist die Situation für viele Hunde einfach zu stressig. Ich versuche dann immer, möglichst Abstand zu diesen Hunden zu halten, bei langen Wartezeiten gehe ich lieber noch mal raus.

 

Manchmal versuche ich auch, "besänftigend" auf die Hundehalter einzuwirken - bei vielen habe ich den Eindruck, sie finden die Stressreaktionen ihres Hundes selber unangenehm.

Das muss es ihnen nicht sein, und das sage ich dann auch. Verständnis für den gestressten Hund ist hier eher angebracht - und für die Halter auch. Immerhin weiß ich ja auch nicht, unter welchem Druck diese selber stehen, gut möglich, dass sie selber noch Stress aus Sorge um ihren Hund haben.

 

Die fatale Einwirkung des Würgehalsbandes hätte ich allerdings erwähnt, und die Wirkung erklärt. Wobei es da natürlich auch darauf ankommt, wie der Mensch auf mich wirkt.

 

Allerdings halte ich nicht meinen Mund, wenn es sehr schlimm für den Hund ist. 

 

vor 8 Stunden schrieb CharlyOpi:

Ich bin auch einer von den Hundehaltern, denen die Stressreaktionen des Hundes unangenehm ist. Allerdings mecker ich Amy dafür nicht an sondern halte sie nah bei mir oder lenke sie ab. Sie kann halt gar nichts dafür und ich auch nicht. 
Aber ich glaube ich möchte gar nicht wissen was andere Leute über mich schon gedacht haben mit Amy im Warteraum. :ph34r:

 

 

vor 8 Stunden schrieb mikesch0815:

 

Solange du den Hund nicht mit einer dünnen Würgeleine traktierst, ist mir das eigentlich völlig egal.

 

so weit

Maico

 

vor 20 Minuten schrieb KäptnKörk:

Und ich habe seit 1976 eigene Hunde.

Keiner hat je gezickt oder Anzeichen von Stress beim Tierarzt gezeigt.

Ich weiß selber, dass sich das überheblich anhört, ebenso weiß ich,

dass selbst Hunde die ich für cool gehalten habe, beim Tierarzt nervös werden.

Ich hab' ja kürzlich mit Spock einen Test gemacht und ihn mit in die Tierklinik genommen,

als ich das Quarter einer Freundin dort hingebracht habe. Ich hab' dort mal  versuchsweise 20 Minuten

mit Spock im Warteraum zwischen 9 Hundepatienten gewartet, weil ich dachte,`klar an unseren Doc

hast Du (bin zu mir auch höflich) den Hund früh gewöhnt, in fremdem Umfeld

benimmt er sich vielleicht weniger souverän´.

Aber nix, Spock hat sich kurz alles angesehen und sich dann hingelegt und selig geschlummert.

 

Vielleicht habe ich immer Glück gehabt mit meinen Hunden. Falsch, ich habe immer Glück gehabt.

Aber liegt es allein daran?

 

 

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gast   

Man könnte zum Beispiel einfach mit seinem Hund draußen oder im Auto warten, bis man dran ist.

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KäptnKörk   
(bearbeitet)

Puuh, jetzt hole ich mir richtig Klassenkeile, denn ein Großteil der

im Wartezimmer hampeligen Hunde hat aufgeregte Halter.

 

Das war seit geraumer Zeit meine Theorie. Nun bin ich mit

unserem Tierarzt eng befreundet und meine Schwägerin ist

ebenfalls Tierärztin, und beide vertreten diese Meinung.

 

Vorzuspielen lässig und entspannt zu wirken,

das klappt vielleicht bei Menschen, aber bei Hunden sicher nicht.

 

Ich denke auch nicht, dass ständiges auf den Hund einreden

und konstantes Gezupfe hilfreich sind,

um den Hund zu beruhigen.

Dabei ist Körperkontakt gut und entspannend, denke ich,

aber eben nicht, wenn die zappeligen Berührungen selbst gelassene Menschen

schon durch den Anblick hibbelig werden lassen.

 

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mikesch0815   
vor 1 Minute schrieb KäptnKörk:

Puuh, jetzt hole ich mir richtig Klassenkeile, denn ein Großteil der

im Wartezimmer hampeligen Hunde hat aufgeregte Halter.

 

Ich tendiere auch sehr stark zu der These, das es bei vielen einfach mit einer gewissen Stimmungsübertragung zu tun hat. Es verstärkt sich einfach und ist ein kleiner "Teufelskreislauf". Keine Ahnung, wer damit angefangen hat, aber der Kreislauf ist einfach da und das ganze ist eine verstärkende Rückkopplung beiderseits.

 

so weit

Maico

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Siobhan   

Nervöse Stimmung des Halters überträgt sich sicher.

Aber es gibt auch eine Gruppendynamik unter den Tieren: sich fremde Tiere, Hunde, Katzen, Kaninchen...auf relativ engem Raum. Der eine oder andere hat schlechte Erfahrungen gemacht und daher Angst - auch das überträgt sich. Ich denke immer, der Wartebereich muß für die Tiere schon nach "Angstschweiß " riechen. Dann laufen da noch Tutnixe rum, deren Besitzer nicht verstehen warum das kein Spielplatz ist, vielleicht gibt es noch einen Dauerbeller...alles Grund genug für Angst, oder zumindest Unruhe. 

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acerino   
(bearbeitet)

Ich habe die Hunde immer viel zum TA geschleppt auch wenn ich nur Tabletten holen musste, oder sowas.

Manchmal bin ich dann auch, wenn ausnahmsweise wenig los war, mit dem Hund einfach so ins Behandlungszimmer zum Leckerchen abholen.

 

Man kann viel mit Training machen. Voraussetzung ist natürlich, dass man selber entspannt ist.

Mag auch Hunde geben, die da einfach ne Phobie haben. Ist dann halt so.

 

Entspannte Hunde sehe ich bei meiner Haustierpraxis sehr viele.

In der Tierklinik mehrheitlich unentspannte.

Dafür gibt es sicher viele Gründe (Terminvergabe, Größe/Aufbau Wartezimmer, Anzahl bzw Durchlauf an Patienten, Gründe für den Termin, Wartezeiten usw..)

 

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gast   
vor 12 Minuten schrieb KäptnKörk:

Puuh, jetzt hole ich mir richtig Klassenkeile, denn ein Großteil der

im Wartezimmer hampeligen Hunde hat aufgeregte Halter.

 

Das war seit geraumer Zeit meine Theorie. Nun bin ich mit

unserem Tierarzt eng befreundet und meine Schwägerin ist

ebenfalls Tierärztin, und beide vertreten diese Meinung.

Das wurde frûher immer stark verbreitet genauso wie dass der Hund an Silvester Angst hat wegen unruhigem Herrchen.

Ich glaube dass ist nur ein Faktor.

Sicher wenn Herrchen bammel hat (z.b. weil eine ernste erkrankung erwartet wird)lässt sich hundi anstecken.

Das ist aber nur ein Aspekt.

Fremde Gerüche, andere gestresste Tiere, ungewohnte, unangenehme situationen (kalter Metalltisch, fixiert werden..) und nicht zuletzt: bereits schlechte Erfahrungen beim Ta.

Meine Hündin ging recht neutral zum TA, bis ihr mal die entzündeten Analdtüsen geleert wurdrn.

Danavh war nur noch Zitterpartie.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Hier gab's bisher keinen Stress, höchstens Fiepen wegen Wartenmüssen im leeren Wartezimmer. Gesellschaft schätzt sie generell, auch in der Tierklinik. Vor den Ärzten und Pflegern hat sie keine Angst, begrüßt sie freundlich, wenn ich dabei bin ist auch Festhalten kein Problem, fast gar nicht nötig. Weder beim Spritzen geben noch beim Augen Untersuchen.

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velvetypoison   
(bearbeitet)

Caillou muss ja nun leider häufig zum TA und ist da entspannt.

Und das noch immer, trotz auch nicht so toller Dinge (immer wieder picken wegen blutabnehmen, zupfen wegen Hautschuppen, entzündete Ohren eine zeitlang, Narkose usw.)

Er zieht mich trotzdem in Praxis, er mag die Mitarbeiter, er hat kein Problem mit anderen Hunden/Tieren dort.

Ich weiß gar nicht so genau warum, wir gehen halt einfach zum Tierarzt. Das ist nichts, was ich gezielt geübt hätte.

 

Ich hab dort auch noch nie negative Situationen erlebt.

Die Hunde, die Probleme haben oder sich stressen, die können draußen warten.

Da steht extra eine Bank und die können auch den 2. Eingang benutzen.

Die anderen sind ebenso ruhig wie meiner.

 

Sowas ist das nie ein Problem:
(ich sehe das bild nicht, aber vielleicht Ihr?)

 

29678887sn.jpg

 

Zahlen möchte er auch immer alleine:

 

29620291jn.jpg

 

 

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