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Hundeforum Der Hund
gast

Umgang mit Welpen

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Was zum Teufel... 

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Sowas braucht kein Mensch. *krank*

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(bearbeitet)
Zitat

Also macolino das Du Blöde bist das weißt Du leider nicht selber und das Du mit deinem nichts wissen über Hunde ein Schande für jedes Forum bist,

 

Mit derartigen Beleidigungen disqualifiziert man sich doch stets selbst

als Diskussionspartner ernst genommen  zu werden.

In der Sache uneinig zu sein, von mir aus sogar zu streiten,

okay, aber einen Menschen zu verunglimpfen,

geht nicht, und sagt auch immer viel mehr über den Beleidiger als über den/die Beleidigte(n).

 

Mehr Aufmerksamkeit mag ich dem bewussten Beitrag nicht zollen.

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(bearbeitet)

Am Besten gar keine Aufmerksamkeit mehr ... für einen "GAST" ;)

 

so blöd

Moni

 

 

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Liebe macolino,

ich lese auch lieber online, und gaaaaanz selten mal alte threads. Nicht nie, aber selten. Und auch angepinnte Sachen finde ich ganz gut, und versachaffe mir als "Vielleser" gerne einen Überblick, und das wars dann.

 

Deshalb finde ich die Idee etwas zu sammeln nicht schlecht.

Und letztlich hast du in deinem Eingangspost die Grundregeln geschrieben. Genau das kannst du nehmen.

 

Ich ich habe mir nie ein Welpenbuch extra gekauft. Ich habe mich vor der Hundeanschaffung auch nicht informiert. Okay, wir hatten immer irgendwelche Hunde und Katzen und andere Tiere. Aber mein Information war mit Sicherheit veraltet.

 

Und es gab kein Internet, was ich sehr bedauere, denn das Internet öffnet Chancen und Welten.

Schon alleine meine elende Suche nach dem richtigem Futter. Hat ewig gedauert, bis ich Barf kennenlernte :-)

 

Die "5 Minuten-Regel" ist komplett an mir vorbei. Die habe ich erst in Foren gelesen. Und habe sie natürlich nicht angewand.

Beim ersten eigenen Welpen, war ich noch etwas ungelenk. Bei den weiteren fremden und eigenen ists dann nur noch geflutscht.

1. Welpenbereich gebastelt, so dass der Welpe in der Zeit die Möglichkeit hat am Leben zu bleiben.

2. Futterplan erstellt (Durchfallpulver im Haus, sowie Knochenmehl, falls der BARF-Hund mal keinen Knochen fressen kann)

3. Bei reduzierter Arbeitszeit durchgehend 6 Wochen ganz frei, dann nur stundenweise "Alleinebleibzeit" für den Welpen.

4. Welpenschule kannte ich schon und bin mit jedem Welpen doch tatsächlich 2 bis 3 mal dagewesen. :) 

5. KAMERA aufgeladen und mit genügend Speicherkapazität versehen, immer zur Hand.

6. Ein Welpe, Sommer, Zeit...ist für mich ein Trigger zum Wohlfühlen . Wenn ich daran denke, muss ich lächeln und rieche von jedem meiner Hunde den Geruch, den sie als Welpen hatten.

7. Schuhe AUF den höchsten Schrank gepackt und los gehts:

 

Abenteuer Welpe.

So schöne Dinge wie mein BC Rüde, der sich auf den "Nervzwerg" einfach raufsetzte, als der nur noch am Rad drehte, und der Border mit einem Gesichtsausdruck, den ich NIE vergessen werde. und der unter ihm zappelnde Collie-Welpe....(er war nicht in Gefahr!)

 

Die Rache des wachsenden Welpen: unter den Border, das linke hintere Bein ins lange Maul nehmen und dann aufstehen und grösser sein, als Platz ist unter dem Border, dann am Bein ziehen und nach hintenlaufen.

SO ist Judo erfunden worden vor 100derten von Jahren. Ein Welpe hats erfunden!

 

Dass Welpen nach dem Fressen ruhen müssen, das ist eine ganz wichtige WAHRHEIT!

Das muss befolgt werden..............................dachte ich, bis ich meinen Border Welpen hatte.

Das war als ob ich einen Duracell Hasen hätte, der neue Baterien bekam.

Erst hat der 9 Wochen alte Zwerg mich von ihrem Napf aus angeknurrt, dann hat sie den Kopf ins Fressen gesteckt, alles innerhalb einen Nanosekunde aufgesaugt, und dann: Energie-Explosion!

 

Bis sie dann Durst bekam, an den Wassernapf ging, Blasen reinblubberte (Wie ein Kohlensäureautuomat) dann ein drittel des Wassers in der Umgebung verteilte, dann ein paar Züge nahm, aber das Maul auch irgendwie nicht zumachte, so dass der Rest dann wieder rausflpss, dann hat sie meist entweder sofort irgendwo im Laufen hingepinkelt um dann mit dem Kopf unter einen Sessel einzuschlafen.

Es war ein Orkan, der durch mein Leben zog. Ein tropfender Orkan :)

 

Sorry, ich kann an die Welpenzeit nur mit einem Lächeln zurückdenken. Und vor allen Dingen, sie ist so wunder bar schnell um.

 

Und zack, hat der Hund einen graue Schnauze.

Mein "Orkan" ist jetzt 12 Jahre alt......

 

 

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Sorry, OT, aber: @2010 ich sitze hier gerade mit einem soooooo breiten Lächeln im Gesicht, weil ich mir den Orkan bildhaft vorstellen kann ... :kuss:

Danke, du hast bei mir tatsächlich geschafft, dass sich dein Lächeln über den Bildschirm auf mich überträgt :)

 

Zum Thema, mal eine (spontane) Auflistung von Standardfragen, die mir so vorschweben:

 

Wie alt ist der Welpe? 

Seit wann in deinem Besitz?

Welche Rasse/Rassebeteiligungen sind bekannt?

Ist das dein erster Hund/welche Vorerfahrungen hast du?

Was weißt du über die Aufzuchtbedingungen dieses Hundes?

Bist du der Erstbesitzer dieses Hundes, wenn nein: Wie viele Besitzer hatte dieser Hund? Was ist dir über seine Vorgeschichte/die Abgabegründe bekannt?

Wer außer dir ist noch für diesen Hund verantwortlich/mitbetreuend?

Beschreibe dein spezielles Problem und erkläre möglichst genau, was du bisher unternommen hast um dieses zu beheben.

 

So spontan, was mir dazu einfällt.

 

Inhaltich zu dem Text, der diesen Fragen vorangeht, schwebt mir das vor:

 

Grundsätzlich einen Welpen nicht als Erziehungsobjekt wahrnehmen, der so geformt wird dass er sich den jeweiligen Bedingungen (perfekt) anpasst, sondern einen Welpen als völlig unbeschriebenes Blatt und individuelles Lebewesen wahr zu nehmen, welches denkt und fühlt und ganz viel lernen muss und will. Da kommt dann der Punkt von @UliH. des "gesunden Menschenverstandes" zum Ausdruck

 

Zur Stubenreinheit: Hier wird die Fähigkeit der Kontrolle eines Organs erlernt, und das dauert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der körperliche Impuls zum Entleeren der Blase durch alles Mögliche (und Unmögliche) ausgelöst werden kann - weshalb ein Entleeren nach vorgegebenem Zeitplan oft schief geht.

 

Zur Beißhemmung: Hier wird die Fähigkeit der Kraftdosierung vom Einsatz des Gebisses erlernt. Auch das können Welpen nicht von Geburt an, der Einsatz ist unkontrolliert und wird auch über hormonelle Einflüsse verstärkt. 

 

Zum Folge"trieb": Einen Trieb gibt es eh nicht ... aber es gibt durchaus eine genetisch verankerte Angst, den Anschluss an die versorgende Gruppe/dessen Mitglieder zu verlieren.

Je größer das Explorationsverhalten eines Welpen ist, desto mehr wird diese Grundangst aber "verdrängt". Manche Welpen sind so explorativ, dass sie den Verlust ihrer Gruppe nicht bemerken würden. So lange die Gruppe aber anwesend ist, gehen sie lieber ihrem Explorationsverhalten nach.

 

Vielleicht ist jetzt verständlicher, was ich meine - und dass daraus kein Buch werden soll, sondern ein relativ kurzer, informativer, aber liebevoll und warmherziger Text, der - auch über die anschließenden Fragen - zu einem weiteren individuellen Austausch einladen soll.

 

Wie das konkret zu gestalten ist - dazu hätte ich gerne eure Hilfe :)

 

(gerade weil der Text auch nicht so wissenschaftlich überladen werden soll ... :whistle)

 

 

 

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Vielleicht generell:

Den Welpen- wie jeden Hund- als empathisches, hochsoziales und lernfähiges bzw. -williges Wesen zu betrachten und nicht als Automat, bei dem man in bestimmten Zeitabstänen Futter und Kommandos reinwirft, damit er funktioniert.

Bei bestimmten Tätigkeiten wie Hineinbeißen, Kauen, Entleeren und Anspringen muß der erziehende Mensch Hilfen geben, um diese in für beide Seiten akzeptable Bahnen zu lenken (Wo, Wie stark, Bei wem). Wenn er es verkehrt macht, hat er den grundsätzlichen Willen es richtig zu machen, weder will er einem schaden, noch sind irgendwelche unheilvollen Prophezeihungen angesagt, was denn wäre, wenn er im Erwachsenenalter Ähnliches täte.

Konsequenz heißt ( wie ebenfalls immer in der Hundeerziehung) dabei nicht Strenge, sondern stoische Geduld beim Abbrechen und Alternativverhalten Vorschlagen und postiv Bestärken.

 

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Zum Border Welpen kann ich viel sagen.

1. Ich finde die Zeit mit einem Border Collie Welpen ehrlich gesagt, langweilig im Vergleich zu meinen anderen Rassen oder Mixen.

Der Border Collie muss nicht Watte gepackt werden und auch nicht in eine Box "geparkt" werden. ABER: BC, sind meistens,

(Ausnahmen gibt es auch natürlich und die werden dann gerne hergenommen, um zu beweisen, dass der BC eben doch in die Stadtwohnung als Sporthund passt)

langweilig für den Menschen. Man kann nur sehr kleine Ründchen gehen, am besten trägt man sie irgendwo hin oder fährt sie irgendwo hin, wo sie 20 Min. mal die Welt kennenlernen, dann sind sie meist dermassen reizüberflutet, dass sie schlafen müssen.

 

Züchtern und "Rudelhaltern" fällt das meist nicht besonders auf, weil im Rudel, sind BCs fast ganz normal.

Aber es ist eine Hunderasse, die auf kleinste Reize hochsensibel reagieren soll. Und das ist im normalen Allteag immer hinderlich.

 

Was heisst das für Leute, die einen BC Welpen haben?

Aussenreize sehr genau betrachten und gucken, was mit dem Hund geschieht. Border sehen fast immer glücklich und verspielt aus.

Hier heisst ganz genau das Stressgesichtchen vom kleinen Hochbegabten zu erkennen, um ihn nicht vollkommen gaga werden zu lassen.

Spiele um Beute mit Fremdhunden möglichts gar nicht!

Alleine spielen mit Beute: Klar...

Mit dem eigenen BC Rudel spielen um Beute, OHNE Mensch: Aufpassen, ob alle Hunde das auch können.

Auto jagen, Jogger jagen. Fängt mit hochkonzentriertem Blick beim Baby Border an, der dann auch schon mal die Rute unter den Bauch nimmt.......Sofort Auszeit und die Situation für Wochen !! meiden. (Sehr unpraktisch, wenn man in der Stadt lebt )

 

Ansonsten alles wie bei jedem anderen Hundebaby auch.

 

 

 

 

 

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Moni,

ich denke es gibt weder eine Bedienungsanleitung für Welpen, noch für andere Lebewesen :) 

Jeder (und da nehme ich die Hunde-Babys nicht raus) ist ein Individuum für sich und kann selbst mit seinen Vollgeschwistern nicht nach einer "Anleitung" fürs Hundeleben geformt werden.

 

Und ob ich Erstbesitzer eines Welpen bin oder das der 10. Welpe ist, den ich mir ins Haus hole - JEDER Hund / Welpe IST anders und man kann nichts vergleichen. Das sehe ich an meinen beiden Halbgeschwister. Beide vom selbigen Züchter, beide mit 9 Wochen bei mir eingezogen - zeitlicher Abstand 1,5 Jahre - beide komplett anders!! Im Wesen und in seinen Bedürfnissen. So als hätte ich grundverschiedene Hund von einer komplett anderen Rasse.

 

Meine beiden Hunde waren z.B. komplett stubenrein als sie mit 9 Wochen bei mir einzogen.

Wie will man das in deinen "Text" mit einbringen? Wenn ich das einem Neuhundehalter sage, der immer noch nach Monaten Probleme damit hat, der meint doch, dass seine Anleitung falsch geschrieben wurde.

 

Es kommt ganz alleine auf den Menschen und den Welpen darauf an - in ein Schema passen beide (hoffentlich!) nie :) 

 

 

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Wissen und Bauchgefühl gehen Hand in Hand. 

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