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Hundeforum Der Hund
Shiro

Hund zieht an der Leine und bellt

Empfohlene Beiträge

Hi an alle,

Ich bin ganz neu hier und ich hoffe ich kann hier nützliche Tipps bekommen. Mein Hund heißt Filou ist 1 jahr alt und ein Jackrussel/Dackel Mix. Das erste Problem ist er zieht die ganze zeit an der Leine. Dann kommt noch dazu das er bei fremden Hunden sich erst nähert wie eine Katze (an den Boden gepresst) und sobald man in der nähe ist fängt er an zu bellen bis der andere Hund weg ist. Mit Leckerli und Spielzeug hab ich schon versucht ihn abzulenken aber das interessiert ihn nicht. Habe auch schon versucht ihn Sitz machen zu lassen und zu warten bis der andere Hund vorbei ist aber auch da ignoriert er mich und fängt sofort an zu bellen. Hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

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Also zu dem Bellen kann ich dir leider keinen Tip geben.

Aber hast du mal versucht jedes mal wenn er an der Leine zieht stehen zu bleiben bis er deine Aufmerksamkeit sucht? 

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Zu dem Bellen.... Mittlerweile denke ich, dass es sehr individuell ist, was hilft. Es gibt da kein Patentrezept.

Wir trainieren jetzt auch schon ein halbes Jahr.

 

Ein paar Fragen:

Wie verhält er sich mit anderen Hunden ohne Leine?

Was passiert, wenn er an der Leine Kontakt aufnehmen darf?

Verhält er sich bei Hundebegegnungen immer und überall so?

 

Grundsätzlich solltest du versuchen, ihn anzusprechen, bevor er den anderen Hund fixiert. Du musst seine Aufmerksamkeit bekommen (positiv natürlich). Am besten ist, du zeigst ihm den Hund und belohnst ihn fürs normale Hingucken. 

Bei uns hilft gerade Gegenkonditionierung ganz gut. Heißt: Ich finde alle Hunde toll, die wir sehen, er kriegt viele Leckerlies, auch wenn er mal bellt. Wir gehen immer hin (wenn wir dürfen) und er schnuppert kurz, ich streichle ihn und den anderen Hund. Das machen wir jetzt bei jeder Begegnung so, auch wo er eigentlich frei laufen kann. 

Vorher habe ich irgendwie versucht vorbeizukommen. Ging meistens schief. 

Mein Hund pöbelt aber auch wirklich nur. Er beißt nicht. Was er wohl tut, ist mobben bei Erstkontakt im Freilauf. Daher die Leine. 

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Unser Hund (9 Monate) ist auch so ein Motzkoffer. An der Leine wohlbemerkt. Wenn er frei laufen kann, was nur auf einem Freilaufgelände geht, weil er starken Jagdtrieb hat, ist alles gut. Kein mobben, kein Nichts. Ok, jetzt in der Pubertät versucht er aufzureiten, aber das gehört ja dazu :)

Was ansatzweise hilft ist Halsband statt Geschirr, da kriegt er sich schneller wieder ein. An der langen Leine bleibe ich stehen und er ist nun immer öfter bereit, zu mir zu kommen und sich ein Priiiiiiiiiiiiiiima :D und nen Keks abzuholen, da ist dann aber Geschirr dran. Natürlich.....

Kurze Runden am Halsband gehen inzwischen recht gut, sind aber für ihn blöd, weil er ja soooo gerne schnüffelt.....bin da also im Zwiespalt und kann nur raten mal ein bisschen zu experimentieren zwischen Halsung und Geschirr.....

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Ein junger Hund lernt immerzu.

 

Hunde können lernen an der Leine zu laufen ohne zu ziehen und sie können genausogut (besser) lernen, an der Leine zu ziehen.

 

Das legt sich auch nicht von selbst wieder, jedenfalls nicht typischer weise. Das weitet sich eher aus.

 

Deshalb sollte die Frage nicht sein: wie lenke ich einen Hund, der zu 100% aufgeregt ist, davon ab, sich mit Leckerchen fressen aus seinem Gefühlschaos zu befreien, sondern, es müsste Ziel sein, dem Hund zu helfen, nicht mehr in diese Lage gebracht zu werden.

 

Dazu gehört VORARBEIT. Also der Hund muss lernen, was er tun soll, der Hund muss Hilfe erhalten. Es ist wie bei der Feuerwehr, der Hund (und der Mensch) muss üben wenn es NICHT brennt.

 

Das geht gut an ruhigen Plätzen, ich bin fest überzeugt, dass die erste Hundeschule genau dieshalb eröffnet hat.

 

Um Mensch und Hund einen ruhigen sicheren Ort zu bieten, wo der Mensch unter kundiger Anleitung lernt, seinen Freund "Hund" zu führen.

Eigentlich müsste es "Menschen, die einen Hund führen wollen-SCHULE" heissen.

 

Mein Tipp: Stell dir vor, du bist auf 180 und drehst gleich komplett durch. Und es kommt jemand und bittet dich: "Setz dich doch hin und nimm ein Stück Kuchen."

 

Tipp 2: geeignete Anleitung zum Training suchen

Tipp 3: Lesen: http://markertraining.de/

und

Tipp 4: Alles zum Jagdhundverhalten lesen.

 

Lieben Gruss

 

 

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Am 10.7.2017 um 21:13 schrieb Freefalling:

Zu dem Bellen.... Mittlerweile denke ich, dass es sehr individuell ist, was hilft. Es gibt da kein Patentrezept.

Wir trainieren jetzt auch schon ein halbes Jahr.

 

Ein paar Fragen:

Wie verhält er sich mit anderen Hunden ohne Leine?

Was passiert, wenn er an der Leine Kontakt aufnehmen darf?

Verhält er sich bei Hundebegegnungen immer und überall so?

 

Grundsätzlich solltest du versuchen, ihn anzusprechen, bevor er den anderen Hund fixiert. Du musst seine Aufmerksamkeit bekommen (positiv natürlich). Am besten ist, du zeigst ihm den Hund und belohnst ihn fürs normale Hingucken. 

Bei uns hilft gerade Gegenkonditionierung ganz gut. Heißt: Ich finde alle Hunde toll, die wir sehen, er kriegt viele Leckerlies, auch wenn er mal bellt. Wir gehen immer hin (wenn wir dürfen) und er schnuppert kurz, ich streichle ihn und den anderen Hund. Das machen wir jetzt bei jeder Begegnung so, auch wo er eigentlich frei laufen kann. 

Vorher habe ich irgendwie versucht vorbeizukommen. Ging meistens schief. 

Mein Hund pöbelt aber auch wirklich nur. Er beißt nicht. Was er wohl tut, ist mobben bei Erstkontakt im Freilauf. Daher die Leine. 

Also ohne Leine geht leider nicht er wäre sofort weg. Wenn an den Hund ran darf springt er ihn an und ist meistens viel zu stürmisch deswegen er dann meistens angeknurrt wird. Ja er macht es bei jedem Hund 

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Hast du schon versucht, mit deinen Fuß oder Händen zu arbeiten? Hat bei unseren super geklappt, kostet zwar Zeit und ist oft nervig, kann aber helfen. Sobald der hund zieht sanft mit dem Fuß /Hand zurückstoßen. Und zwar jedesmal, wenn die Leine auf Spannung geht. 

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Sorry, aber wenn ich das alles so lese:

 

Hund zieht

Hund bellt andere Hunde an

Kommando "Sitz" wird ignoriert

Rückruf klappt gar nicht, somit kein Freilauf.

 

Bei dieser Menge an Baustellen helfen keine Tipps aus dem Forum. Da ist mal ein Hundetrainer gefragt, der die Grundzüge der Hundeerziehung vermittelt.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber mit allen weiteren Versuchen und Rum-Testen ohne fachliche Begleitung verschlimmert ihr die Situation noch.

 

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