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Hundeforum Der Hund
LukaW

Kangal als ersten Hund?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Leute,

 

folgendes, ich habe mir jetzt schon länger überlegt mir eine Hund anzuschaffen. Da meine berufliche Situation es nun auch zulässt, habe ich mich schon ein wenig umgeschaut. Ich würde gerne einen Hund haben, der ziemlich wild ist und keinen reinen ,, Kuschelhund ''. Deshalb habe ich mich mal ein wenig auf dem Portal link entfernt informiert und bin dort auf den Kangal aufmerksam geworden. Soll anscheinend ein schwieriger Hund sein aber ich finde diesen ziemlich interessant. Hat jemand Erfahrung mit dieser Hunderasse? Kann man diese Hunderasse Anfängern empfehlen?

LG 

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Hey Luka,

 

der Kangal ist in der Tat ein schwieriger Hund. Ich habe zwar auch einen Kangal und ich liebe diesen Hund wirklich sehr, Aber er braucht am Anfang viel Erziehung. Am besten schickst du ihn in eine Hundeschule. Ansonsten ist es ein sehr liebenswertes Tier, so wie eigentlich jeder Hund:-)

 

Liebe Grüße

 

Julian

 

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Das kann man so pauschal nicht beantworten.

wenn du magst schreib doch ein wenig über dich, wie du lebst und vor allem wo und wie du wohnst.

Wir haben jetzt bereits den dritten Kuvasz und ich denke auch ein Anfänger kann so einen hund halten, wenn alles passt.

Jeder war ja mal Anfänger.

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vor einer Stunde schrieb LukaW:

Ich würde gerne einen Hund haben, der ziemlich wild ist und keinen reinen ,, Kuschelhund ''

Dürfte ich fragen was du dir davon versprichst? Was möchtest du denn mit dem Hund machen?

Wenn du im 3. Stock wohnst und dir einfach nur ein bisschen Wildnis in die Wohnung holen möchtest ist ein Kuvasz vielleicht nicht ganz optimal. Deine Nachbarn würden sich freuen.

 

Und ich habe gesehen du hast bereits einen Hund? Warum bist du dann Anfänger?

 

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Wie stellst Du Dir denn "wild" vor? Kein Kuschelhund, also einer der nicht gestreichelt werden möchte?

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Ich würde davon mal etwas abraten. Wenn du noch gar keine Erfahrung mit Hunden hast, dann lass es bitte. Klar, Hundeschule und so, alles toll, aber es gibt andere, leichter erziehbare Hunde. Da es nicht gerade so scheint, als hättest Du Haus und Garyen zur Verfügung ist ein Kangall definitiv NICHT für Dich geeignet. Diese Rasse wird sehr groß und braucht extremst viel Bewegung (allein mein Mali-Deutscher Schäferhundmix reichen 4 Stunden am Tag nicht und er ist erst 8 Monate). Außerdem wirst Du den ersten Monat in dem Du den Hund haben wirst gar jicht erst arbeiten können. Er wird ca. 2 Wochen brauchen um überhaupt stubenrein zu werden und dann kannst Du nochmal drei Wochen draufrechnen, bis seine Blase so weit sein wird, dass er 4-5 Stunden alleine bleiben könnte. Zudem wächst ein Kangall zwei Jahre lang und ist ein Arbeitshund. Das geißt er braucht einen Hof oder irgendwas zum bewachen. Du müsstest ohn auch noch psyschisch auslasten, da diese Rasse auch noch sehr intelligent ist (würde mal auf Schäferhundebene gehen). Kangalls sind zu groß für Hubdesport, das heißt also Agility, THS, Jumping, etc ist gestrichen. Ich finde Kangalls gehören auf ein großes Grundstück.

Ach und noch eine Anmerkung:

Kangalls sind vom Gemüt her sehr ruhig. Sie neigen nur zu agressiven Verhalten. Das ist mit diesem,,wilden" Verhalten gemeint. Wenn du eine große/mittelgroße,,wilde" Rasse willst und auch Zeit hast (nur wenn du wirklich Zeit hast) gehe mal in Rochtung Malinois oder allgemein Schäferhund. Die sind clever, können Hundesport )Altdeutsche und Deutsche Schäferhunde nicht) machen und sind (wenn du es richtig machst) auch leichter zu erziehen. Oder du gehst eher in die Labradormischlinge Richtung. Labradormixe sind allgemein sehr aktiv und wild. Ich habe da so meine Erfahrungen ;)

 

Ach und hier mal ein Bild von meinem Schatz. Er ist ein Mix aus Malinois und Deutschem Schäferhund und acht Monate alt:

 

IMG_20170709_152549.jpg

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Ich denke auch beim Kangal ist es so wie bei anderen als "Rassen für Fortgeschrittene" (z.B. Akita), dass ein versierter Anfänger, der bereit ist, sich mit ehrlichem Interesse dem Hund zu widmen, sich in hündischer Kommunikation, Körpersprache, moderner Hundeerziehung usw. kundig zu machen, durchaus ein guter Hundehalter sein kann. Auch mit einem "schwierigen" Hund. Das kann nur jeder für sich entscheiden und hoffentlich mal in sich gehen und vernünftig und ehrlich zu sich selbst einschätzen, was er leisten kann, wie viel er bereit ist mit dem Hund zu machen, oder auch sich einzuschränken.

Soll der Hund gehalten werden, weil er einen furchterregenden Ruf hat, weil man sich profilieren will, einen "richtigen" Hund will, oder die Optik ausschlaggebend ist - bitte nicht!

Ich kenne einen Fall bei uns am Ort, da ist ein Kangal in unkundige, beratungsresistente Tut-Nix-Halter Hände geraten und das geht sowas in die Hose :/ 

 

 

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Deshalb bin ich da eben immer etwas skeptisch. Zum einen hinsichtlich der Beweggründe, aber auch weil ich hier im Dorf halt lieber einen "schlecht erzogenen" Pudel, Brackel (...), als einen schlecht erzogenen Kangal habe. 

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Auf der genannten Seite sind fast nur spezielle Hunderassesen.... und das auch in recht seltsamer Einteilung  (Shiba Inu bei Große Hunde ?!?).

 

Vielleicht magst du dich noch etwas weitgefächerter umsehen.... bisschen Rassekunde lesen..... es gibt noch so viel mehr Hunde als die die dort beschrieben sind! Evtl. auch in einem Tierheim in deiner Nähe mal reinschauen.....

 

Beim Kangal müssen einfach ein paar Eckdaten deinerseits stimmen! Auch den Lebensraum den du ihm bieten kannst / musst. 

 

 Ich bin absoluter Asiaten- (Japaner-) Liebhaber. Aber ich weiß auch dass diese "Sorte" Hund charakterlich 100% zu mir passt und ich ihm das bieten kann was er braucht. 

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Es ist nicht ohne Grund so, daß immer mehr Kangals und andere Herdenschützer im Tierheim landen sobald sie erwachsen werden. Die ersten zwei/drei Jahre laufen oft gut, aber sobald sie im Kopf reif werden sind dann viele hoffnungslos überfordert.

 

Wie lebst Du? Mietwohnung? Wohnsiedlung? Oft Besuch?

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