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Hundeforum Der Hund
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Ohne Worte

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Hm .... :think:

 

Für mich persönlich wäre jetzt die naheliegendste Möglichkeit der ursprüngliche Züchter, der doch den Welpen noch zur Verfügung hat, und zwar wohl doch MIT Rute ... :think:

 

Denn: Mal von den menschlichen Problemen abgesehen, wäre doch dieser Welpe immer noch ideal.  Ich würde glaube ich in eurem Fall meine persönlichen Animositäten (die ohne Zweifel berechtigt sind, aber sie haben eben nichts mit dem Hund zu tun) hinten an stellen um dieses Welpen Willen. Vielleicht kann dein Schwiegervater hier die "Vermittlerposition" übernehmen, vermutlich hat er einen distanzierteren Blick auf die ganze Geschichte (weil weniger emotional als du, und vielleicht auch dein Freund).

 

Gleichzeitig würde ich aber auch die Fühler ausstrecken für einen Weimi aus Österreich ... die sind in jedem Fall mit Rute, und so ein Kurztripp ins Nachbarland ist zwar umständlicher und bedarf der größeren Planung, ist aber jetzt auch nicht sooo unmöglich. 

 

Beides wären keine Kurzschlusshandlungen, wobei ich verstehen kann, dass du jetzt nach einer möglichst schnellen Lösung suchst. 

Aber im Nachhinein ärgerst du dich vielleicht, weil du nicht doch eine andere Lösung gesucht hast, ohne Kompromisse.

 

 

 

 

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Nein, Schnee von gestern ist es nicht. Da hätte ich vielleicht noch was zu sagen müssen, bevor ich dein Zitat geschrieben habe. Ich treffe ja nicht alle Entscheidungen allein, sondern gemeinsam mit meinem Freund. Wir haben uns darauf geeinigt, dass eine stark kupierte Rute nicht in Frage kommt (kaum Kommunikationsfähigkeit des Tieres). Solang die Rute aber "nur halb kupiert" ist, schauen wir uns die Hunde wenigstens an. Das habe ich zugesagt, weil ihm das mit dem Kupieren nicht so wichtig ist und ich mich schon hinsichtlich der Tatsache durchgesetzt habe, dass es ein Hund ohne Bart sein muss. :ph34r:

 

(Wir hatten elendige Diskussionen um einen Deutsch Drahthaar. Diesen Teil unserer Hundefindung habe ich geflissentlich ausgelassen :blush: )

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vor 5 Minuten schrieb marcolino:

Hm .... :think:

 

Für mich persönlich wäre jetzt die naheliegendste Möglichkeit der ursprüngliche Züchter, der doch den Welpen noch zur Verfügung hat, und zwar wohl doch MIT Rute ... :think:

 

Denn: Mal von den menschlichen Problemen abgesehen, wäre doch dieser Welpe immer noch ideal.  Ich würde glaube ich in eurem Fall meine persönlichen Animositäten (die ohne Zweifel berechtigt sind, aber sie haben eben nichts mit dem Hund zu tun) hinten an stellen um dieses Welpen Willen. Vielleicht kann dein Schwiegervater hier die "Vermittlerposition" übernehmen, vermutlich hat er einen distanzierteren Blick auf die ganze Geschichte (weil weniger emotional als du, und vielleicht auch dein Freund).

 

Gleichzeitig würde ich aber auch die Fühler ausstrecken für einen Weimi aus Österreich ... die sind in jedem Fall mit Rute, und so ein Kurztripp ins Nachbarland ist zwar umständlicher und bedarf der größeren Planung, ist aber jetzt auch nicht sooo unmöglich. 

 

Beides wären keine Kurzschlusshandlungen, wobei ich verstehen kann, dass du jetzt nach einer möglichst schnellen Lösung suchst. 

Aber im Nachhinein ärgerst du dich vielleicht, weil du nicht doch eine andere Lösung gesucht hast, ohne Kompromisse.

 

 

 

 

 

 

Da hast du wohl ins Schwarze getroffen. Ich habe den Freund heute früh kaputt diskutiert (der wollte nämlich unter keinen Umständen noch mal bei dem Züchter ankommen..) und heute Mittag telefoniere ich noch einmal mit dem Züchter. Mir ist auch relativ egal, ob er die Hündin nun am Wochenende, Dienstag oder Mittwoch vorbeibringt. Ich würde sie mir ansehen. Wir würden sie durchchecken lassen und unter Vorbehalt würde ich sie dann nehmen, wenn sie einen guten Eindruck macht. 

 

Und irgendwie wäre ich auch heilfroh genau diesen Hund zu bekommen. Immerhin hat die Kleine so viel Unannehmlichkeiten erlebt und ich fühle mich dafür irgendwie mit verantwortlich, obwohl ich nichts für das blöde Verhalten des Züchters kann, aber trotzdem: Irgendwie war es ja unser Hund und ich fühle mich verantwortlich.

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:D

 

So ähnlich ist das Bild, welches mir in den Kopf kam.

 

Auch wenn ihr natürlich allen Grund habt, um sauer zu sein - aber ist das wirklich wichtiger als:

 

- der Züchter ist jahrelang gut bekannt

- die Aufzucht entspricht euren Vorstellungen

- der Welpe entspricht euren Vorstellungen

- es besteht eine Verbindung zu deinem Schwiegervater, die doch einiges an Gewicht zu haben scheint

 

Dazu kommt: Ihr seid erziehungstechnisch nicht von diesem Züchter abhängig; Immerhin habt ihr doch die Züchterin an der Hand, bei der ihr auch trainieren werdet. Auch diese wird euch wohl gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

So unterm Strich spricht für mich deutlich mehr FÜR diese Lösung, als gegen - und zwar unabhängig von dem Grund, weshalb es jetzt zu diesen Querelen gekommen ist.

 

Manchmal kommt es mit Menschen zu Ärger, der nicht beigelegt werden kann - und trotzdem gibt es die Möglichkeit des "Miteinander Auskommens". 

 

Wenn dein Freund da schlecht über seinen Schatten springen kann, sollte vielleicht tatsächlich dein Schwiegervater helfend einspringen. 

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Ist er ja schon. Ich verstecke mein Ego bei solchen Angelegenheiten auch ganz schnell in den Sack, weil es mir persönlich einfach nur um den Hund geht und nicht darum, ob ich mein Gesicht wahre oder nicht.

 

Außerdem hat die Kleine schon ein Spielzeug von uns und irgendwie finde ich auch nach wie vor, dass sie mein Hund ist. Zumindest auf meiner emotionalen Schiene...:ph34r: 

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Nur, um jetzt keine Verwirrung zu stiften. Den Züchter der Hündin mit der kupierten Rute, rufe ich erst an, sollte sich mit "unserem alten" Züchter keine Einigung ergeben können. :) 

Denn ich hätte schon deutlich lieber eine kleine Maus mit langer Rute und nicht eine mit halber. Das tut mir beim Hinschauen schon immer weh...

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Oh man, das tut mir wirklich sehr leid für euch, aber auch für den Hund. Es ist so unfassbar traurig, dass so viele Menschen Hunde nur als reine Geldquelle ansehen. Die leid tragenden sind immer die Tiere :(

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Ja das ist wirklich ärgerlich, wobei ich das nicht einmal sagen würde bei dem, was uns passiert ist. Ich kann es gar nicht mehr einschätzen, da ich wirklich nicht weiß, was bei dem Züchter abgeht, dass er sich auf einmal so verhalten hat...

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Ich würde an deiner Stelle wirklich einen Vermittler wie deinen Schwiegervater einsetzen und mich gar nicht mehr mit dem Züchter herumstreiten, denn das ist vermutlich das nächste, was kommt, soweit ich dich hier kennengelernt habe (virtuell und oberflächlich natürlich). Ich vermute, ohne dir nahe treten zu wollen, dass du dem Herrn furchtbar auf den Keks gegangen bist, als er damit anfing, dass eure Planungen leider geändert werden müssen. Da hat er sich wohl die Geschichte mit dem Kupieren ausgedacht, etc. Irgendwie sagt mir mein Gefühl, das nächste Gespräch zwischen dir und dem Züchter geht total daneben ... Klingt insgesamt nicht nach einer guten Verhandlungsatmosphäre.

 

Ich denke, du solltest da bloss nichts riskieren, wenn die Chemie nicht stimmt, und einfach wen anders vorschicken, der das komplett für euch erledigt. Ihr habt ja nur dieses Zeitfenster. Scheint auch insgesamt ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen zu sein, einen zuverlässigen Menschen zu finden, mit dem man gut auskommt (nach ein paar Telefonaten und Besuchen?), der jetzt sofort einen gesunden Welpen im richtigen Abgabealter inklusive Rute hat, bei einer Rasse, die so gut wie immer kupiert wird (wie ich rauslese). Eins oder mehr davon, werdet ihr nicht bekommen. Bei dem ursprünglichen Züchter wisst ihr recht gut, worauf ihr euch einlasst und worauf ihr verzichten müsst.

 

Ich drücke euch die Daumen!

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Danke, das ist ganz nett.

Ich muss dazu natürlich etwas schreiben, weil ich mich ein wenig ungerecht behandelt fühle, wenn mir Nervensägenverhalten hinsichtlich dieser Sache angelastet wird. ;) 

 

Anfangs war ich überhaupt nicht unfreundlich oder so und ob ich ihm auf die Nerven gegangen bin, kann ich nicht beurteilen. Er hat uns zwei Tage hingehalten mit fadenscheinigen Ausreden, dass man danach skeptisch ist, finde ich per se erstmal nicht verwerflich. Ich hatte sogar angeboten den Hund abzuholen, egal wo. Das wollte er ja nicht... Dann mäkelte er irgendwas von Spritkosten. Da habe ich angeboten diese zu übernehmen, also lag es zumindest nicht nur an uns, dass es dort zwischenmenschliche Probleme gab. So jedenfalls ist mein Eindruck und nicht zuletzt auch der meines Schwiegerpapas, der sich tierisch über den Züchter geärgert hat.

 

Wir waren in erster Linie verärgert, weil er den Hund irgendwo durch die Weltgeschichte karrt und sonst wo parkt, anstatt uns ihm helfen und den Hund abholen zu lassen... Das verunsichert so ein Hundekind ja auch total, wenn es sich an niemanden wirklich binden kann und das ist es, was mich am meisten daran geärgert hat, dass der Hund darunter leiden musste. 

 

Gestern kam der Züchter dann mehr als kleinlaut an und murmelte meinem Schwiegervater irgendwas ins Telefon von wegen tut ihm leid und der Hund sei gesund und auch nicht kupiert, das sei nur eine Ausrede gewesen, weil er ein anderes Angebot bekommen hätte, aber Geld sei ja auch nicht nur wichtig. Ich vermute mal ganz stark, dass ihm für die Hündin jemand mehr Geld geboten hat und er sie deshalb nicht mehr an uns weiterverkaufen wollte. Dann ist dieser jemand entweder abgesprungen oder hat sich als nicht seriös entpuppt oder sonst irgendetwas und nun versucht er den Hund loszuwerden. Aber ist mir auch relativ egal, was nun vorgefallen ist. Entweder er kommt Dienstag mit dem Hund oder er kommt nicht, wir können ihn ja zu nichts zwingen.

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