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Hundeforum Der Hund
nobelschroeder41

Morbus Addison

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Guten Morgen,

mein 4 Monate alter Labrador hat seit ich ihn bekommen habe immer wieder Durchfall oder breiigen Kot. Etliche Behandlungen hat er schon hinter sich, nichts hat geholfen. Da ich keine Ruhe gegeben habe wurde das Cortisol getestet, knapp unter der Norm. Es wurde ein Acth Test gemacht, Cortisol stieg an. Aussage der TA: hat kein Addison. Man sollte alles so lassen. Nach der Acth Injektion fester Stuhlgang, hatten wir noch nie . Jetzt wieder Durchfall, ich wieder zum TA. Jetzt hat er Prednisolon 2xtägl. 5 mg bekommen. Die Dosierung ist doch viel zu hoch, er hat alle 10 Minuten gepinkelt, 4 Lietr Wasser getrunken. Ich werd nochverrückt über diese Inkompetenz der TÄ. Kalium und Natrium normal lt. Aussage der TÄ. Vielleicht kennt sich jemand von euch aus, das ist doch schlimm dass ich als Hundehalter den Ärzten sagen muss was Sache ist.

Kot ist seit Prednisolon fest, das wird er sicher brauchen, aber nicht in so hohen Dosen oder?

 

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kannst Du die Tierärztin nicht wechseln? (ist nicht als Angriff gemeint)

(Gibt es im weiten Umkreis nur diese eine einzige?)

Könntest Du vielleicht mit einem veterinärmedizinischen Institut einer Uni Kontakt aufnehmen, falls das eine so spezielle/ relativ seltene Sache ist, daß niedergelassene TierärztInnen davon wenig Ahnung haben? 

 

Ich kenne diese spezielle Krankheit nicht und habe jetzt dazu auch noch nicht nachgelesen, bin nur am Thema Kortison notgedrungen interessiert wg. einer menschlichen chronischen Erkrankung im Umfeld, und habe da her auch so im Hinterkopf, daß gerade Prednisolon dasjenige Medikament mit der stärksten Wirkung ist, von dem man zur Erzielung des selben Resultats SEHR viel geringere Wirkstoffdosis in mg benötigt als andere ähnliche Wirkstoffe, zufällig vor ein paar Tagen eine Vergleichstabelle gesehen...

 

Ich hoffe, Du hast doch eine/n weitere/n Ärztin/ Arzt in erreichbarer Entfernung oder kannst, falls das so eine SpezialistInnensache ist, vielleicht einmalig eine weitere Reise zu einer dafür speziell kompetenten Stelle machen (die die dort gestellte Diagnose u Behandlungsempfehlung an Deine TÄ weitergeben?) 

 

Und ich hoffe, hier kommen noch Antworten von medizinisch geschultem Personal/ spezieller bewanderten Leuten, als ich es bin.

 

Generell finde ich es an sich nicht schlimm, also, im Notfall kann es zwar leider schlimm sein, aber, menschlich nicht vorwerfbar, daß AllgemeinärztInnen bei Menschen und breitgefächert behandelnde TierärztInnen nicht für jedes selten auftretende Problem die Lösung sofort parat haben, und es ist wohl auch normal bei etlichen Medikationen, daß die Dosierungsmenge "einzustellen", also die richtige Menge für genau diese/n PatientIn zu finden, eine Weile dauert und im Prinzip im Versuch-und-Irrtum-Verfahren (grob laienhaft ausgedrückt) gemacht werden muß, also wenn's nun doch zu hoch, dann doch etwas weniger und dann mal schauen, bis es dann stimmt... so lang, bis sich wieder was ändert... 

Ich finde also "ERSTmal-" Unwissenheit"" an sich nicht schlimm, allerdings nur dann, wenn dieder T/Ä/A diese zugibt, dazusagt, daß sier sich belesen/informieren/mit KollegInnen dazu Kontakt aufnehmen wird, und das auch erkennbar tut oder eine/n an eine/n solche/n weiterverweist; auf Hinweise der Patient/in/Halter/in ernstnehmend reagiert und nicht ohne Erklärung vom Tisch wischend.

 

Könnte es auch eine als notwenig erachtete Akut- Kurzzeit- Hochdosierung sein, hat sie dazu was gesagt?

Und entsprechend - kurzzeitig - in Kauf zu nehmende Nebenwirkungen?

(Wobei man doch i.d.R. bei schlechter Verträglichkeit auf eine andere Variante auszuweichen versucht?

Wobei allerdings das Problem besteht, daß Cortison(/Glucocorticoide...) evtl. generell zu Nebenwirkungen führt, aber eben als notwendig erachtet wird, weil sonst nichts hilft/ durch die Krankheit selbst Schlimmeres droht?)

 

Ich fürchte, geholfen hab ich Dir Null mit meinem Roman, hoffentlich wirkt sich mein Post so aus, daß die Anwesenden mit Ahnung aufmerksam werden und sich beteiligen.

 

Vorallem wünsche ich Dir sehr, daß die Kommunikation von seiten der Tierärztin besser wird, als sie jetzt zu sein scheint, daß sie sich noch als das Problem genau sehen wollend, MIT Dir und nicht über Dich hinweg arbeiten wollend herausstellt - speziell, falls es keine Alternative zu ihr als Behandlerin gibt. Wenn es um ein richtige langfristige Dosis "einstellen" geht, dann MUßT Du ihr tatsächlich sagen, wie es Deinem Hund damit geht, damit man sehen kann, OB bei ihm die jetzt angewiesene Dosis zu hoch ist, sie ist, das ist ganz normal, darauf angewiesen, diese Rückmeldung von Dir zu bekommen, da jedes Tier unterschiedlich ist und DU Deines siehst. Allerdings sollte sie mit Dank darauf antworten und nicht abweisend und hätte Dich schon beim 'Rezeptausstellen' darauf hinweisen müssen, daß Du beobachten und entsprechend rückmelden solltest, damit ggf. korrigiert werden kann...

 

Ich drücke Euch die Daumen 

 

 

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Möglicherweise ist es auch eine Erstreaktion, die mit Gewöhnung besser wird; Menschen wird teilweise scheußlich übel von Kortison und bei einigen soll das wohl mit der Zeit nachlassen.

Ich glaube, die Ärztin und Du, ihr müßt besser und geduldiger miteinander reden. 

 

 

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Ich weiß nur wie die Cortisongabe beim Menschen funktioniert (arbeite in einer Praxis, beim Internisten)...

Man fängt mit einer hohen Dosis an und reduziert sie mit der Zeit (bzw. passt sie den Entzündungswerten (nach regelmäßiger Blutkontrolle) an)...

Nebenwirkungen hat man auch nur sehr selten bei kurzzeitiger Cortison-Medikation, erst wenn das Medikament über längeren Zeitraum eingenommen werden muss, stellen die sich (eventuell) ein... z.B. Gewichtszunahme, dünner werdende Haut,...

 

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Bitte wende dich an eine Tierklinik oder Facharzt. Orale Kortisongabe auf Verdacht, noch dazu in hohen Dosen ist nie gut, die körpereigene Cortisolbildung wird dadurch weiter gedrosselt.

Was habt ihr denn schon alles unternommen? Habt ihr schon Ausschlußdiäten gemacht? Hat er Stress? Wie sieht der Alltag aus und wie geht es den Wurfgeschwistern? Nachforschen in diese Richtung ersetzt natürlich nicht die Vorstellung in einer Tierklinik oder beim Facharzt.

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Hallo, auch ich habe einen Hund, Maremmano-Labrador-Mix von jetzt 8 Jahren. 34 kg.

Er ist sehr gut eingestellt, bekommt aber nur 2x3 Astonin oder Florinef, welches ja auch Prednisolon enthält. Er ist fröhlich und gut drauf. Das Prednisolon haben wir gaaanz langsam ausgeschlichen. Er bekommt dies nur noch in bestimmten Stressdituationen (sehr lange Autofahrt, Umzug)

Ich bin bei FB in einer super und hilfsbereiten Gruppe mit Menschen mit viel Erfahrung diesbezüglich. "Morbus beim Hund ". Meld Dich dort mal an. 

Die Prednisolongabe, die Du Deinem Hundi geben muss, ist extrem hoch und könnte mit der Zeit seine Nieren schädigen.

 

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Oh je, die Gruppe heißt genau: Morbus Addison beim Hund"

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hey @nobelschroeder41,

hast Du inzwischen mal Rücksprache gehalten mit der Tierärztin? 

 

ist Bodinas Tipp nicht super? (auch wenn ich Facebook shit finde,) daß es Betroffenengruppen zu so eher raren Themen gibt, finde ich persönlich immer sehr, sehr hilfreich...

 

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Hallo,

es gibt eine Internetpräsens mit einer Morbus Edison Gruppe , die haben mehr Fachwissen als jeder Tierarzt....einfach mal googlen...

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