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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Alaskan Malamute aks Ersthund - Was ist zu beachten in der Eingewöhnungszeit?

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Wenn ein Hund ziehen will,dann soll er das auch tun. Lange Strecken laufen wär sicher auch eine annehmbare Alternative, aber wenn ich ihm eine bessere Möglichkeit bieten kann sich auszuleben, Mensch, why the fuck not? ;) Außerdem ist's für mich bequemer. :D

 

 

Bequemer ist das nicht :)

Aber es mach saumässig Spass.

JA, auch den Hunden ;)

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Nicht alle Malamuten haben an Bikejöring Spaß, da sie ausdauernde Lastenzieher sind und keine Rennhunde (die es ja so nicht gibt)... im Gegenteil, ich finds eben keine rassegerechte Beschäftigung.

 

Wichtiger finde ich urhundliche Bedürfnisse zu befriedigen und das geht beim ZHS nun einmal nicht.

Aber ich bin bekanntlich mit  "Anti"-Musher-Einstellung bei Schlittenhunden.

Ich kenn zu viele Negativbeispiele...

 

Malamuten wollen gar nicht ziehen. Sie können es zwar, aber eigentlich wollen sie Hundedinge tun.

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Meine "Anti"-Musher Einstellung kommt eher vom klassischen Sektor her. Also viele Hunde, Jack London Romantik und Haltung in "artgerechten" Gehegen. Bikejöring und Co, why not? Wenns allen Spaß macht eine gute Sache.  

 

so weit

Maico

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Für mich schließt das große Teile des ZHS mit ein. 

Auch die Art wie es betrieben wird, auch als Hobby. Es ist genauso sinnvoll/unsinnvoll wie Schutzhundesport.

 

Freilich, als nette Spielerei zwischendrin - why not? Wenn der Hund zum Großteil einfach Hundedinge machen darf, kann er ja Menschen auf Rädern mal ziehen. Was das bringen soll, tja, keine Ahnung, aber wenns Spaß macht - da kann man auch Hunde ins Fuß trainieren.

 

Aber der Hund "braucht" es nicht, nur weil er mal Lasten gezogen hat. Das ist kein "Trieb". Viel zu oft gibt es "dummgelaufene" Schlittenhunde, die dann die Wohnung zerlegen oder sonst wie nicht mehr runterkommen. 

Zhs gehört zum Malamute genauso wie Gruppenhaltung, Zwinger und Natur-pur. Nämlich eigentlich gar nicht. 

Als kleine Abwechslung kann man sich ziehen lassen. Oder aber man bewegt den Hund einfach.

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Ja, natürlich gibts immer Extreme - Leute die es sofort übertreiben und vor Ehrgeiz ganz schnell die wahren Interessen des Hundes übersehen. Keine Frage. Aber zwischen klassischem Mushing (mehrere Hunde, Einsatz von Doghandlern weil man es selbst allein nicht wuppen kann, Gehegehaltung bis hin zum unerträglichen "Mush with P.R.I.D.E." Kettenhaltungskonzept) und einem normalen Dogjöring als Hobby sind doch Welten.

 

Und mit dem überholten Konzept von "Trieben" braucht mir eh keiner kommen, das ist eine obsolete Vorstellung.

 

so weit

Maico

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Schlechter geht immer. Wollte nur darauf hinweisen, dass der Schlittenhund, auch wenn er mal gezogen hat in grauer Vorzeit (und es in manch einer Gegend noch tut), das bei uns nicht *braucht*.

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Hallo...mir fällt dazu zunächst der folgende Spruch ein:

               Alle sagten: Das geht nicht.

               Dann kam Einer, der wusste das nicht,

               und hat's einfach gemacht.

 

Ehrlich,ich tät mich sehr freuen wenn der Malamute aus dem Tierheim käme.Bei Dir (nimm`s nicht allzu persönlich) hätte ich doch arge Bedenken. Das einzig positive wäre-Du hast viel Zeit.

Alles Andere finde ich fragwürdig bis komplett naiv.

Für mich gehört kein Malamut in ausschließliche Wohnungshaltung -vielleicht habe ich es ja überlesen aber einen eingezäunten Garten sollte es mindestens sein.

Ein paar Euro möchtest Du fortan für den Tierarzt sparen...dann leg schonmal vorsorglich 500€ min. auf die Seite.

Bei der Rennradgeschichte bekomme ich Kopfkino ,leg Dir schonmal einen guten Helm zu.

Wohnen denn noch mehr Parteien in eurem Haus- die werden akkustisch dann jedenfalls auch nicht zu kurz kommen.

Egal was ich hier schreibe...ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Tierschutzvereine finde ich meist irgendwie daneben aber ich verlasse mich mal darauf,daß auch diese einen Rest an Vernunft walten lassen.

                                 Just my two cents,Carlotta

 

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vor 2 Minuten schrieb kareki:

Schlechter geht immer. Wollte nur darauf hinweisen, dass der Schlittenhund, auch wenn er mal gezogen hat in grauer Vorzeit (und es in manch einer Gegend noch tut), das bei uns nicht *braucht*.

 

Er hatte es auch nie in seiner Vergangenheit gebraucht. Der "Sport" entstand ja Anfang des 20ten Jahrhunderts, weil ein paar dauerbesoffene Trapper im Nordwesten der USA vor Langeweile nix besseres im Kopf hatten...

...daher ist ja auch die Bezeichnung "Schlittenhund" im Grunde großer Kokkelores...

 

so weit

Maico

 

 

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Ein Malamute braucht genauso wenig einen Garten wie alle anderen Hunde auch...

 

Was kommt denn akustisch so auf die Nachbarn zu, @Carlotta48?

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vor 3 Minuten schrieb mikesch0815:

 

Er hatte es auch nie in seiner Vergangenheit gebraucht. Der "Sport" entstand ja Anfang des 20ten Jahrhunderts, weil ein paar dauerbesoffene Trapper im Nordwesten der USA vor Langeweile nix besseres im Kopf hatten...

...daher ist ja auch die Bezeichnung "Schlittenhund" im Grunde großer Kokkelores...

 

so weit

Maico

 

 

 

Nein, ich meinte nicht, dass er den Sport je gebraucht hat... sondern die Idee, dass er den Sport wegen seines Einsatzes als Lastenziehers (die Rennen meine ich nicht!) heute braucht.

 

Dass dem nicht so ist.

 

Die Hunde wurden ohne Rennambitionen wie andere Lastenzieher ab und an vor den Karren gespannt, schon vor hunderten Jahren. Hat rein nix mit Mushing zu tun. 

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